(Minghui.org) Praktizierende nahmen am Abend des 5. Juni 2026 am Straßenfest „Newark Nite“ in Newark, Bundesstaat Delaware, teil. Nach einer achtjährigen Unterbrechung wurde das beliebte Gemeindefest, das 1986 ins Leben gerufen worden war, erstmals wieder veranstaltet. Mit Straßenaufführungen, Spielen, Essensständen und vielfältigen Familienaktivitäten zog es Tausende Besucher an.
Am Stand der Falun-Dafa-Praktizierenden blieben zahlreiche Menschen stehen, um sich über die Praxis zu informieren. Einige lernten die Übungen direkt vor Ort und brachten anschließend Familienangehörige oder Freunde mit, damit auch sie sie ausprobieren konnten.
Nachdem sie von der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh erfahren hatten, erklärten acht Chinesen ihren Austritt aus den Organisationen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), denen sie angehörten.





Praktizierende stellen Falun Dafa im Rahmen der Veranstaltung „Newark Nite“ vor
Brittany Collins, Beraterin im Bereich psychische Gesundheit, lernte vor Ort gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Kind die Falun-Dafa-Übungen. Anschließend sagte sie: „Ich bin begeistert. Ich fühle mich entspannt und geerdet. Als ich hierherkam, hatte ich zwar viel Energie, aber nicht die Art von Energie, die ich mir gewünscht hatte. Jetzt habe ich das Gefühl, klarer und produktiver zu sein.“
Brittany kündigte an, sich auf der entsprechenden Website näher über die Praxis informieren zu wollen. Zudem wolle sie prüfen, ob Praktizierende an ihrem Arbeitsplatz die Prinzipien Wahrhaftigkeit und Güte sowie die Übungen vorstellen könnten.
Dr. Dave Redlawsk, Leiter des Fachbereichs Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der Universität von Delaware, berichtete, er habe Shen Yun vor zwei Jahren gesehen und sei davon beeindruckt gewesen. „Die Aufführung war hervorragend. Ich habe dabei viel gelernt“, meinte er. Mit Blick auf die Unterdrückung von Shen Yun durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) betonte Redlawsk, dass niemand wegen seines Glaubens oder seiner Überzeugungen verfolgt werden sollte.
Viele Besucher unterzeichneten zudem eine Petition, die den US-Senat zur Verabschiedung des „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“ auffordert. Das Gesetz sieht Sanktionen gegen Personen und Organisationen vor, die in China an erzwungenen Organentnahmen beteiligt sind. Redlawsk erklärte, er unterstütze die Initiative, da Menschenrechtsverletzungen wie die Verfolgung von Glaubensgruppen und die erzwungene Organentnahme nicht hingenommen werden dürften.
Der Einwohner Edi Avoic und seine Frau unterzeichneten die Petition und berichteten den Praktizierenden, dass sie bereits von der Verfolgung und dem Organraub durch die KPCh gehört hätten. Dazu Edi: „Es handelt sich um ein grundlegendes Menschenrecht – das Recht jedes Menschen auf Selbstbestimmung über seinen eigenen Körper. Niemandem darf dieses Recht ohne seine Zustimmung genommen werden, unabhängig davon, ob er gewalttätig oder friedlich ist. Nur weil Menschen keine Gewalt anwenden, um sich zu verteidigen, bedeutet das nicht, dass man ihnen dieses grundlegende und unveräußerliche Recht entziehen darf. Dieses Recht wird uns nicht von anderen Menschen verliehen; es ist ein von Gott gegebenes Recht.“
Edi Avoic und seine Familie unterstützen die Bemühungen der Praktizierenden, der Verfolgung ein Ende zu setzen
Auf die Bedeutung der Religionsfreiheit angesprochen, erklärte Edi: „Sie sollte überall respektiert werden. Solange eine Religion niemandem schadet, sollte sie weder von Regierungen noch von religiösen Institutionen eingeschränkt werden.“ Er hoffe, die Petition und die gesammelten Unterschriften würden dazu beitragen, die Verfolgung zu beenden, fügte er hinzu.