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Niemand kann meine Entschlossenheit zur Kultivierung erschüttern

12. Juni 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden aus der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Ich bin eine 82-jährige Praktizierende vom Land. Im Juni 1999 begann ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa, kurz bevor die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Verfolgung einleitete. Wiederholt wurde ich auf Polizeiwachen gebracht, mit Geldstrafen belegt und meine Wohnung wurde durchsucht, doch mein fester Wille, mich weiter zu kultivieren, wankte nie.

Falun Dafa schenkte mir ein neues Leben

Ich litt unter vielen Krankheiten, darunter eine schwere Herzerkrankung. Manchmal sackte mein Kopf während eines Gesprächs plötzlich zur Seite und ich verlor das Bewusstsein. Zudem litt ich unter einer Schultersteife und Arthritis. Jeder Tag war von Schmerz und Leid geprägt.

Im Juni 1999 sagte ein Nachbar zu mir: „Du solltest es mal mit Falun Dafa versuchen; es ist wunderbar. Viele Menschen sind durch das Praktizieren ihre Krankheiten losgeworden.“ Als ich alle fünf Übungen gemacht hatte, fühlte sich mein Körper warm an, und mir war ungewohnt wohl zumute. Schon bald waren alle meine Krankheiten verschwunden. Ein solches Glück hatte ich noch nie zuvor erlebt. Der Meister und Dafa gaben mir Hoffnung und neuen Lebensmut.

Widerstand gegen Schikanen

Die massive Verfolgung durch die KPCh begann im Jahr 1999. Trotz dieses Klimas des Terrors ließen sich die Praktizierenden nicht einschüchtern. Wir verteilten Informationsmaterialien über die wahren Umstände der Verfolgung und hängten Banner mit Informationen zu Falun Dafa auf. Wir brachten diese Materialien in jeden Haushalt des Dorfes, um die Verfolgung aufzudecken und das Gewissen der Menschen zu wecken. Mehrere Praktizierende in unserer Gegend wurden streng überwacht, und ich bildete da trotz meines Alters keine Ausnahme. Da ich vor Ort recht bekannt war, wurde ich häufig zum Ziel von Schikanen.

Eines Abends gegen 21 Uhr saß ich auf meinem Bett und sortierte Informationsmaterialien, als ich plötzlich Schritte im Hof hörte. Ich wusste, dass es die Polizei war. Es blieb keine Zeit, die auf dem Bett ausgebreiteten Materialien zu verstecken; also griff ich nach einer kleinen Steppdecke und deckte sie damit ab. Dann nahm ich eine Schere zur Hand und tat so, als würde ich die Decke gerade auftrennen.

Als die Polizei hereinkam, fragte ich: „Wie seid ihr reingekommen? Seid ihr über die Mauer geklettert? Ihr solltet eigentlich Diener des Volkes sein, und doch schleicht ihr euch mitten in der Nacht in das Haus einer alten Frau?! Wie beschämend!“ Sie ignorierten meine Fragen und fragten: „Warum schlafen Sie nicht? Was machen Sie da?“ Ich antwortete: „Diese Steppdecke ist schmutzig, deshalb nehme ich sie auseinander, um sie zu waschen.“ Sie warnten mich davor, Materialien zu verteilen, durchsuchten dann meine Zimmer, fanden aber nichts, und gingen wieder. Ich sammelte die Materialien schnell zusammen, doch gerade als ich zu Bett gehen wollte, kehrten sie zurück. Ich sagte bestimmt: „Was fällt euch eigentlich ein? Wenn ihr jetzt nicht geht, rufe ich meinen Sohn an, damit wir das ein für alle Mal klären können.“ Sie änderten ihren Tonfall und sagten: „Nein, nein, rufen Sie ihn nicht an! Wir haben nur Befehle unserer Vorgesetzten ausgeführt. Na gut, wir gehen jetzt.“

Immer wennsensible Tage bevorstanden, kam die Polizei, um mich zu schikanieren. Eines Nachmittags kamen drei Zivilpolizisten zu mir nach Hause und sagten: „Wir wollten nur kurz nach dem Rechten sehen. Außerdem würden wir gerne ein Foto von Ihnen machen.“ Ich erwiderte: „Wozu braucht ihr ein Foto von mir? Ich mache mal eins von euch.“ Sofort griff ich nach meinem Handy und richtete es auf sie. Erschrocken hielten sie sich hastig die Hände vor das Gesicht. Einer von ihnen fragte: „Sie wissen, wie man die Handykamera bedient?“ Ich antwortete: „Natürlich. Ich kann auch Tonaufnahmen machen.“ Eilig verließen sie das Haus.

Anderen Praktizierenden helfen

In unserer Gegend findet alle paar Tage ein Markt statt. Als ich dort einmal Gemüse kaufte, hörte ich jemanden sagen, dass gerade mehrere Praktizierende festgenommen würden. Auf meine Frage nach dem Ort deutete die Person nach Norden. Ich eilte in diese Richtung, sandte dabei aufrichtige Gedanken aus und bat den Meister, diesen Praktizierenden zu helfen.

Dort angekommen, sah ich einen Polizisten, der eine Frau mittleren Alters festhielt, während drei weitere Praktizierende ihn über Falun Dafa und die Verfolgung aufklärten. Der Beamte schien um die Zwanzig zu sein. Ich sagte: „Junger Mann, lassen Sie sie los. So viele Menschen sehen zu! Es ist beschämend, eine Frau so grob zu behandeln. Außerdem hat sie nichts Falsches getan.“

Er sah mich an und sagte: „Keiner von euch kommt hier weg. Weitere Polizisten sind auf dem Weg.“ Ich bemerkte, dass seine Hose im Schritt nass war. Sofort sagte ich: „Oh je, haben Sie sich in die Hose gemacht?“

Die Menge brach in Gelächter aus. Das Gesicht des jungen Polizisten lief vor Scham tiefrot an. Er ließ die Frau augenblicklich los und floh vom Tatort, wobei er rief: „Keiner bewegt sich!“ Ich sagte schnell zu den anderen Praktizierenden: „Geht jetzt!“

Einer von ihnen fragte: „Wenn wir gehen, was ist dann mit Ihnen?“ Ich drängte sie: „Geht schnell, bevor es zu spät ist,“ und sah ihnen nach, wie sie gingen.

Kaum hatte ich mich hingekniet, um Kartoffeln zu kaufen, als mehrere Beamte zusammen mit dem jüngeren Polizisten eintrafen. Dieser zeigte auf mich und rief: „Sie war es! Sie hat diesen Praktizierenden zur Flucht verholfen. Sie stecken alle unter einer Decke. Nehmt sie mit!“

Ich bat im Stillen den Meister um Hilfe und sandte gleichzeitig starke aufrichtige Gedanken aus. Es soll dem Bösen nicht gestattet sein, Praktizierende zu verfolgen! Die Polizisten umringten mich und befahlen: „Kommen Sie mit uns zur Polizeiwache.“ Ich fragte ruhig: „Warum nehmen Sie mich fest?“ Einer von ihnen antwortete: „Sie haben diesen Falun-Dafa-Leuten zur Flucht verholfen.“ – „Ihr junger Kollege hat sie laufen lassen. Fragen Sie ihn selbst. Er hat sich in die Hose gemacht und musste zur Toilette rennen. Wie können Sie behaupten, ich hätte sie laufen lassen?“

Sie drehten sich zu dem jungen Polizisten um, und die Händler in der Nähe brachen in Gelächter aus. Der Kartoffelverkäufer stand auf und sagte: „Beschuldigen Sie diese ältere Dame nicht zu Unrecht. Was sie gesagt hat, ist wahr. Wenn Sie ihr nicht glauben, fragen Sie ihn selbst.“ Er zeigte direkt auf den verlegenen jungen Polizisten, der wortlos den Kopf senkte. Schließlich sagte ein älterer Polizist: „Lasst uns gehen. Hört auf, euch hier lächerlich zu machen.“

Ich weiß, dass der Meister stets an unserer Seite ist. Alles, was wir überwunden haben, war nur dank seines barmherzigen Schutzes möglich. Er hat uns geholfen, unseren Weg bis zum heutigen Tag standhaft zu gehen. Danke, barmherziger Meister! Danke für Ihre grenzenlose Gnade!