(Minghui.org) 1998 habe ich angefangen, Falun Dafa zu praktizieren. Danach ging ich ins Ausland und praktizierte dort weiter. Seit mehr als 27 Jahren folge ich dem Meister bei der Fa-Berichtigung. Ich schätze mich sehr glücklich, für eine Website zu arbeiten, die von Falun-Dafa-Praktizierenden ins Leben gerufen wurde. Wir arbeiten gemeinsam daran, die Verfolgung aufzudecken, die schlechten Faktoren zu beseitigen, unsere Xinxing zu erhöhen und Falun Dafa zu bestätigen. Ich habe erkannt, dass ich diese Arbeit nur gut machen und mit dem Prozess der Fa-Berichtigung Schritt halten kann, wenn ich das Fa gut lerne und mich durch Kultivierung reinige. Hier möchte ich meine jüngsten Erfahrungen mitteilen.
Das Aussenden aufrichtiger Gedanken ist eine der drei Aufgaben, die Falun Dafa-Praktizierende erfüllen sollten. Der Meister hat mehrfach betont, wie wichtig das ist. Ich folgte der Bitte unseres Projektkoordinators, aufrichtige Gedanken für unsere Mitpraktizierenden und Kollegen auszusenden.
Eine Zeit lang sandte ich jeden Abend 30 Minuten lang aufrichtige Gedanken für die Sicherheit der Website aus. Da wir ein Körper sind, sandte ich auch aufrichtige Gedanken für das Team aus, das an der Website arbeitet, um die Elemente böser Geister und verdorbener Dämonen zu vertreiben und zu beseitigen, die die Website störten.
Ich konnte in einen Zustand der Ruhe eintreten, wenn ich mich zum Aussenden hinsetzte, und die Energie war stark. Ich spürte, dass ich das Richtige tat und dass der Meister mich stärkte. Mir wurde klar, dass das Aussenden aufrichtiger Gedanken für die Website unerlässlich ist.
Nach einer Weile begann ich, jeden Nachmittag aufrichtige Gedanken auszusenden, egal wie beschäftigt ich war. Danach war mein Kopf klar, es verzögerte meine Arbeit nicht.
Durch die Kultivierung erkannte ich den Grund, warum Praktizierende manchmal durch Konflikte aufgewühlt wurden, sich entmutigt fühlten oder dass Dinge schwierig waren. Es lag daran, dass in ihnen ein Element der Emotion vorhanden war. Aus Sicht des Fa hatten sie ihre menschlichen Anschauungen nicht in ausreichendem Maße aufgelöst. Mir war klar, dass ich mich, wenn ich in Schwierigkeiten geriet, nicht unbeschwert fühlte und nach Wegen suchte, den Konflikt zu lösen, weil ich mir ein einfaches und angenehmes Leben wünschte. Ich wusste, dass es schwierig war, Emotionen zu beseitigen, unbeeindruckt zu bleiben und mich dem Fa anzugleichen, aber als Praktizierende wollte ich die Gefühle wirklich loslassen.
Ich überlegte, wie ich Emotionen loslassen könnte. Ich musste die Kultivierung und das Fa an erste Stelle setzen. Ich sollte mich nicht bewegen lassen. Wenn ich Konflikte mit meinem Mann hatte, erinnerte ich mich daran, mich nicht bewegen zu lassen oder in Emotionen zu versinken und dass nichts anderes wirklich zählte. Aber es gelang mir nicht immer gut oder ich war dabei nicht immer im Einklang mit dem Fa.
Einige Tage später wurde mir die Aufgabe übertragen, zwei Erfahrungsberichte zu redigieren. Die Praktizierenden, die die Artikel verfasst hatten, schienen sich im Allgemeinen gut kultiviert zu haben. Sie waren fleißig in der Kultivierung und erfüllten die drei Dinge gut. Aber sie hielten an ihren Emotionen fest. Ich redigierte die beiden Artikel, spürte jedoch immer noch, dass zwischen den Zeilen starke Gefühle mitschwangen, etwa bei der Beschreibung des Todes der Ehefrau, des Älterwerdens des Autors selbst und der jahrzehntelangen gegenseitigen Unterstützung in guten wie in schlechten Zeiten.
Der Meister sagt:
„Ich habe kürzlich einige Artikel gelesen, die Lernende geschrieben hatten. Manch einer, der Haus und Hof verlassen musste, sprach darüber, wie gut seine Frau ist, die auch eine Dafa-Jüngerin ist. Ich habe die Gefühle in seinen Worten gesehen; manch eine sagte, wie toll doch ihr Mann sei, und auch da habe ich die Gefühle gesehen. Ich meine nicht, dass ihr etwas nicht richtig gemacht habt, es gibt auch gewöhnliche Menschen, die diese Artikel lesen. Wenn die gewöhnlichen Menschen während der Fa-Berichtigung sie gelesen haben, hat das auch eine Wirkung. Ich meine auch nicht, dass sie nicht gut sind. Eigentlich ist es nichts weiter, als dass ihr noch ein wenig Menschliches habt, das dies verursacht.Aber ich denke, ihr sollt euch als Kultivierende nicht dermaßen von den Gefühlen mitreißen lassen.“ (Erläuterung des Fa auf der Fa-Konferenz im Westen der USA zur Zeit des chinesischen Laternenfestes 2003, 15.02.2003)
Durch das Fa wurde mir klar, dass die Praktizierenden diese Emotionen, die zwischen den Zeilen zum Ausdruck kamen, noch nicht wegkultiviert hatten. Für die Leser war es daher möglicherweise nicht von Nutzen, wenn ich die Artikel ohne weitere Bearbeitung veröffentlichen würde. Ich musste die Artikel weiter überarbeiten, um die guten Teile beizubehalten, in denen beschrieben wurde, wo sich die Praktizierenden fleißig kultiviert und Prüfungen gut bestanden hatten, und die Teile zu kürzen, die von starken Emotionen geprägt waren. An diesem Tag hatte ich keine Zeit dafür und verschob deshalb die Veröffentlichung der Artikel. An jenem Abend verbrachte ich viel Zeit damit, die Artikel zu überarbeiten.
Eine Woche später überarbeitete ich einen weiteren Artikel. Die Praktizierende schrieb darüber, wie gut ihr Mann, ein Nicht-Praktizierender, sei, wie er gelitten habe, als sie verfolgt wurde. Als er an Krebs erkrankte, hoffte sie, dass er anfangen würde, Falun Dafa zu praktizieren. Sie sagte sogar Verwandten, dass er sich von seinem Krebs erholen würde, wenn er Falun Dafa praktizieren würde. Aber er erholte sich nicht und das löste negative Reaktionen bei ihren Verwandten aus. Ich sah, dass es Probleme mit dem Ausgangspunkt der Praktizierenden gab, ihren Mann zu erretten. Am Ende machte sie es allerdings gut, indem sie ihrem Mann half, das Fa des Meisters zu hören; sie übernahm die Verantwortung und folgte dem natürlichen Lauf.
Ich fragte mich, warum ich die starken Emotionen zwischen den Zeilen der Artikel dieser Praktizierenden erkennen konnte. Ich hatte nur den Gedanken, Emotionen loszulassen gehabt, und diesbezüglich einige Anstrengungen unternommen. Der Meister half mir, mein Karma und die materielle Existenz von Emotionen zu verringern.
Zuvor hatte ich mich von den Emotionen der Praktizierenden mitreißen lassen und fühlte mit ihnen mit. Tatsächlich hatte ich einen der Artikel vor einigen Monaten bereits redigiert, hatte aber die starken Emotionen zwischen den Zeilen nicht bemerkt. Als ich selber meine Gefühle losließ, konnte ich die starken Emotionen zwischen den Zeilen erkennen, als ich ihn erneut redigierte. Ich muss in dieser Hinsicht wohl einige Fortschritte gemacht haben.
Danke, Meister, dass Sie mir geholfen haben, mich in dieser Hinsicht zu verbessern. Als ich Emotionen losließ, stellte ich fest, dass mein Mann stabiler und ruhiger wurde. Ich werde mich weiter erhöhen.
Nachdem ich die obigen Absätze geschrieben hatte, redigierte ich am nächsten Tag einen Artikel über Emotionen, der mich aufrüttelte, und einen Tag später redigierte ich einen weiteren Artikel über Emotionen. Der Meister hatte mir diese Artikel präsentiert, damit ich erkannte, wie sich Emotionen manifestieren. Im vierten Artikel war der Praktizierende von Emotionen umhüllt und versuchte dann, diese durch das Auswendiglernen des Fa loszuwerden. Der Praktizierende war schließlich in der Lage, alle Störungen zu beseitigen und hatte aufrichtige Gedanken und Taten. Das ermutigte mich und erinnerte mich daran, diese Zeit zu nutzen, um mich zu kultivieren, mein wahres Selbst zu finden und aus den Emotionen herauszuspringen.
Der Meister sagte:
„Solange du in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen lebst, egal ob du ein Mensch, ein Stein, eine Pflanze oder ein Tier bist, du wirst immer von diesen Gefühlen umspült, auch die Zwischenräume der Teilchen werden von Gefühlen durchflutet.“ (Erläuterung des Fa auf der Fa-Konferenz im Westen der USA zur Zeit des chinesischen Laternenfestes 2003, 15.02.2003)
„Denn die Gefühle gehören zu den Menschen, sie sind ein notwendiges Element in der Lebensumgebung, die den Menschen gegeben wurde, aber sie gehören nicht zu den Gottheiten. Als Kultivierende sollt ihr herausspringen, die Liebe wegkultivieren und den Eigensinn, der durch die Gefühle entstanden ist, wegkultivieren, so verhält sich das.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz im Osten der USA, 27.–28.03.1999)
Mein Verständnis von „die Liebe“ und den „Eigensinn, der durch die Gefühle entstanden ist“ wegzukultivieren, war, dass ich Emotionen keine Rolle spielen lassen sollte und dann vernünftig werden würde. Wenn ich die Gefühle nach und nach losließe, würde ich Barmherzigkeit entwickeln und könnte dann das Fa besser bestätigen.
Viele Praktizierende achten auf ihre grundlegenden Anhaftungen. Es gab diesbezüglich viele Erfahrungsberichte. So wie ich es verstehe, gibt es in verschiedenen Phasen der persönlichen Kultivierung verschiedene grundlegende Anhaftungen. Der Meister hat einen Weg für uns arrangiert, damit wir das Ziel der Kultivierung erreichen. In verschiedenen Phasen der Kultivierung werden sich unterschiedliche Prüfungen, Schwierigkeiten und menschliche Anhaftungen zeigen. Solange wir nach innen schauen und uns solide kultivieren, werden wir uns Schritt für Schritt erhöhen und unsere Kultivierungsreise Schritt für Schritt vollenden.
Ich habe fast meine gesamte Zeit mit Arbeit, Kultivierung und Projekten zur Bestätigung des Fa verbracht. Ich hatte nicht die Gewohnheit, Nachrichten zu schauen, verbrachte wenig Zeit damit und verfolgte die Nachrichten nie. Selbst als die Gan-Jing-World-Website gestartet war, schaute ich mir die Videos auf der Plattform nur gelegentlich an, gewann aber auch einige Erkenntnisse, wenn ich die Videos ansah. Ich war weiterhin der Meinung, dass ich meine Freizeit damit verbringen sollte, das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren, was nach meinem Verständnis die sinnvollsten Dinge für Praktizierende sind.
Ich verbrachte meine Freizeit damit, die Vortragsvideos des Meisters anzusehen und seine anderen Artikel zu lesen. Jeden Abend vor dem Schlafengehen las ich ein oder zwei Artikel aus Essentielles für weitere Fortschritte. Jedes Mal gewann ich ein besseres Verständnis der Artikel und erkannte eine tiefere Bedeutung, die mir zuvor nicht bewusst gewesen war. Ich wurde mir meiner menschlichen Anschauungen bewusst und versuchte, sie loszuwerden. Ich gewann auch ein tieferes Verständnis des Wesens der Kultivierung und glaubte noch fester an das Fa. Dieser Prozess war sehr wertvoll.
Als der neue US-Präsident sein Kabinett gebildet hatte, interessierte ich mich immer mehr für die Nachrichten und nutzte die Zeit, die ich zuvor für das Fa-Lernen aufgewendet hatte, um auf meinem iPad Nachrichten auf Gan Jing World anzusehen. Ich hielt mich über die Nachrichten auf dem Laufenden und begann, mich mit solchen Themen zu beschäftigen, was ich zuvor nicht getan hatte. Die Ansichten deckten sich eher mit meinen Vorstellungen davon, wie man sich in dieser menschlichen Welt verhalten sollte. Meine Familienmitglieder wissen wenig über das amerikanische Regierungssystem und seine Traditionen, und das wurde zu meinem Vorwand, mit ihnen über die aktuellen Angelegenheiten des US-Kabinetts zu sprechen. Ich sagte mir, dass ich weiterhin die Nachrichten verfolgen sollte, damit ich mit meinen Familienmitgliedern über westliche Werte sprechen und den Einfluss der Kommunistischen Partei Chinas auf sie verringern konnte.
Nachdem der Iran-Krieg begonnen hatte, sah oder hörte ich mir die Nachrichten fast jeden Tag an und diskutierte darüber mit meinem Mann. Aber ich im Stillen sagte ich mir, dass dies nichts war, worauf eine Praktizierende sich konzentrieren sollte, denn Dafa kontrolliert alles und alles steht in kausalem Zusammenhang. Ich sollte mich nicht davon bewegen lassen, sondern das Fa gut lernen, die drei Dinge gut machen und ein ruhiges Herz bewahren, damit ich weiß, was der Meister für mich arrangiert hat.
Vor einigen Tagen begann ich wieder, vor dem Schlafengehen einen Artikel zu lernen. Als ich den Artikel Was ist Leere? zu Ende gelesen hatte, befand ich mich in demselben Zustand wie zuvor, als ich das Buch gelesen hatte. Ich las den Artikel, und jedes Wort ging mir zu Herzen. Als ich mich ins Bett gelegt hatte, rezitierte ich den Artikel zweimal. Mir wurde klar, dass der Meister mir einen Hinweis gab, dass ein Kultivierender sich nicht von weltlichen Angelegenheiten beunruhigen lassen sollte. Nur durch das Beseitigen der menschlichen Emotionen und Begierden kann man echte ‚Leere‘ erreichen. Ich hatte versucht, die Gefühle loszulassen. Mir wurde klar, dass ich einige Anhaftungen hatte, die mich in ihren Bann gezogen und mein Interesse geweckt hatten, Videos über aktuelle Ereignisse anzuschauen.
Als ich eines Tages wieder anfing, mit meinem Mann über die Strategien des Iran-Krieges zu sprechen, biss ich mir auf die Zunge. Mir wurde klar, dass ich mich nicht so sehr für weltliche Angelegenheiten interessieren sollte.
Der Meister sagte:
„[...] oder jemand begeistert über manch andere Dinge der Gesellschaft diskutiert und sehr gerne darüber spricht. Ich denke, all dies zählt zu den Anhaftungen der gewöhnlichen Menschen, und ich finde, wir sollen in diesen Bereichen den Mund kultivieren.“ (Zhuan Falun 2019, S. 425)
Wenn mir diese gesellschaftlichen Probleme im Kopf geblieben wären, hätte ich mich daran geklammert. Ich beendete das Gespräch darüber mit meinem Mann.
In dieser Zeit las ich die Fa-Erklärungen vom Meister. Ich stieß oft auf ähnliche Sätze, die besagten, dass der Meister alles kontrolliert und dass der Meister das letzte Wort über die Belange der Zukunft hat.
Spät an einem Samstagabend, als ich meine Arbeit am Dafa-Projekt beendet hatte, klickte ich auf das Gan-Jing-World-Symbol und schaute mir Kanäle von Praktizierenden an, die mir gefielen. Ich hatte nicht viel Wissen über das Weltgeschehen; und so bewunderte ich die Analysen der Praktizierenden zur chinesischen Geschichte, zur westlichen Zivilisation, zur menschlichen Natur, zu den Menschenrechten und zu den Auswirkungen auf die einfachen Menschen. Ich erlangte viel Wissen und schaute mir die Sendungen bis 1 Uhr morgens an.
Bevor ich zu Bett ging, schlug ich Essentielles für weitere Fortschritte I auf. Der Artikel Was ist Weisheit? lag vor mir. Ich las ihn Wort für Wort und erkannte eine ganz neue Bedeutung. Plötzlich verstand ich, was Weisheit war und warum ich mir diese Videos gerne ansah und mit meinem Mann diskutierte, und dass ich die Zeit verschwendet hatte, die ich zum Fa-Lernen hätte nutzen sollen. Mir wurde klar, dass mich die weisen Menschen in der Alltagsgesellschaft anzogen. Außerdem wollte ich mit meiner Fähigkeit prahlen, Dinge und Menschen zu durchschauen. Da ich Falun Dafa praktiziere und der Meister mir diese Fähigkeiten gegeben hat, fiel es mir nicht schwer, alles zu durchschauen. Es gefiel mir, vor meinem Mann anzugeben und ihn sprachlos zu machen. Das war es, was ich wollte, und ich empfand es als sinnvoll.
Auf dem Weg zum Übungsplatz am nächsten Morgen verstand ich weitere Prinzipien. Seit meiner Kindheit hatte ich kluge und erfolgreiche Menschen bewundert. Ich schloss gerne Freundschaft mit ihnen. Meine aufrichtigen Gedanken ließen nach und ich entwickelte menschliche Anschauungen.
Im tiefsten Innern weiß ich, dass nur der Meister alles in diesem Kosmos erklären kann und dass nur das Zhuan Falun uns klar die Fa-Prinzipien des Universums auf höheren Ebenen vermittelt. Wie konnte es sein, dass ich mich von menschlichen Weisheiten ablenken ließ?
Als Falun-Dafa-Praktizierende muss ich mein Bestes geben, um das Fa gut zu lernen und meine Mitarbeit für das Dafa-Projekt gut zu erfüllen; diesen Dingen sollte ich mich von ganzem Herzen widmen. Ich muss nur wissen, was der Meister von mir erwartet. Der Krieg ist nicht meine Aufgabe. Das ist eine weltliche Angelegenheit und wird von den Gottheiten arrangiert. Ich hatte Nachrichten erfahren, und dies hatte mir geholfen, den Menschen die wahren Umstände zu erklären. Ich sollte nicht daran festhalten. Ich sollte nur vom Fa her erkennen und mich im Fa kultivieren, dann würde ich wissen, wie ich dem Meister in der Fa-Berichtigung helfen kann, das Fa zu berichtigen.
Ich musste meine menschlichen Anhaftungen loslassen: die Anhaftungen an Ruhm, persönliche Interessen und alle Gefühle, und meine Bewunderung für die Gelehrten dieser Welt loslassen. Ich sollte die Ereignisse, die in dieser Welt geschehen sind, vom Fa her betrachten. Ich sollte mich dem Fa angleichen. Das ist es, was mein Leben will und worauf ich bei meiner Kultivierung achten sollte.
Der Meister sagte:
„Meine Jünger, ihr müsst euch merken, dass wir diejenigen sind, die sich wirklich kultivieren! Wir sind diejenigen, die Ruhm, Reichtum und die Gefühle der gewöhnlichen Menschen loslassen. Was hat das soziale System mit eurer Kultivierung zu tun? Ihr könnt erst dann die Vollendung erlangen, wenn alle Anhaftungen ohne Ausnahme durch die Kultivierung beseitigt worden sind. Ein Kultivierender ist – abgesehen davon, dass er seine Arbeit gut macht – weder an Politik noch politischer Macht interessiert; sonst ist er absolut nicht mein Jünger.“ (Kultivierung ist keine Politik, 03.09.1996, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)
Das sind meine Erfahrungen bei der Arbeit und meiner Kultivierung. Bitte weist mich gütig auf alles hin, was noch verbesserungswürdig ist.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis der Autorin dar und dient dem Verständnisaustausch.