(Minghui.org) Im Jahr 2019 kam plötzlich die Polizei zu mir nach Hause und wollte mich verhaften – nur weil ich Falun Dafa praktiziere, eine alte Kultivierungsmethode, die die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht lehrt. Um der Verhaftung zu entgehen, versuchte ich zu fliehen und sprang aus dem vierten Stock. Ich verlor das Bewusstsein. Als ich wieder zu mir kam, hatte ich unerträgliche Schmerzen. Mehrere meiner Rippen waren gebrochen. Einige Tage später verhaftete mich die Polizei und brachte mich gewaltsam ins Gefängnis.
Ich wurde in Einzelhaft gesteckt und schwer misshandelt. Aufgrund meiner Verletzungen konnte ich nicht mehr gehen und war damals nur noch in der Lage, zu kriechen. Meine Augen waren zugeschwollen und ich befand mich in einem Zustand geistiger Verwirrung. Ich verlor mein Gedächtnis und hatte selbst beim Essen Schwierigkeiten.
Anfang 2022 kehrte ich nach Ablauf der dreijährigen gesetzwidrigen Haftstrafe nach Hause zurück. Ich konnte kaum gehen. Die Toilette war nur wenige Meter entfernt, aber ich brauchte über eine Stunde, um dorthin zu gelangen. Ich musste mich nach vorn beugen, beide Hände auf die Knie stützen und mich Schritt für Schritt vorwärts schieben. Ich konnte mich kaum fortbewegen und reagierte nur langsam.
Ich war erst 52, sah aber aus, als wäre ich über 70. Außerdem litt ich unter Gedächtnisverlust. Für grundlegende alltägliche Aktivitäten wie Essen, Anziehen und Gehen war ich auf die Hilfe meiner Familie angewiesen. Meine Angehörigen beschrieben meinen Zustand damals mit vier Wörtern: „benommen, geplagt, stumpfsinnig und töricht“.
Die anderen Praktizierenden kümmerten sich sehr um mich. Sie ermutigten mich, die Vorträge des Meisters anzuhören und sorgten für meinen Lebensalltag. Nach und nach kehrte mein Gedächtnis zurück und ich konnte mithilfe einer Krücke wieder gehen. Außerdem war ich in der Lage, einige der Falun-Dafa-Übungen zu machen. Etwa ein Jahr später brauchte ich die Krücke nicht mehr, mein Zustand verbesserte sich. Ich konnte das Fa lernen und die Übungen ohne Hilfe ausführen.
Danach zog ich zu meiner älteren Schwester, da meine Eltern bei ihr wohnten. Mein Vater war bei schlechter Gesundheit und ich konnte meiner Schwester helfen, sich um ihn zu kümmern. Meine Eltern waren keine Praktizierenden, deshalb schlugen sie mir vor, ins Krankenhaus zu gehen, als sie sahen, dass ich noch schwach war. Ich lehnte ab; in meinem Herzen bewahrte ich den festen Glauben an Dafa und den Meister.
Durch das Fa-Lernen und das Praktizieren der Übungen erholte ich mich vollständig. Im vergangenen Jahr bekam ich eine Stelle in unserem örtlichen Badehaus. Zudem fuhr ich Taxi und half meiner Mutter, meinen Vater zu pflegen. Aus der Sicht eines gewöhnlichen Menschen waren meine Verletzungen so schwer gewesen, dass ich sie eigentlich nicht hätte überleben dürfen. Doch ohne jegliche medizinische Behandlung gewann ich dank des Meisters und der Kraft von Dafa ein neues Leben.
Während meiner ungerechtfertigten Haft war mein Führerschein abgelaufen, da ich die jährliche Überprüfung versäumt hatte. Im Februar 2025 meldete mich mein Kind bei einer Fahrschule an, damit ich den Führerschein neu machen konnte, und lud 1.819 Fragen aus der Prüfungsdatenbank herunter. Ich lernte einige Tage lang, doch der Fahrlehrer sagte, das sei falsch, und so lud ich erneut 1.681 Fragen herunter, um sie zu lernen.
In dieser Zeit verstarb mein Schwiegervater, woraufhin viele Angelegenheiten geregelt werden mussten. Meine Gedanken waren entsprechend unruhig und verworren. Ich war bereits über 50 und hatte noch nie zuvor einen Computer benutzt, aber ich musste lernen, wie man die Fragen am Computer beantwortet. Erst fünf Tage vor der Prüfung beruhigte ich mich endlich. Als ich den Prüfungsraum betrat, pochte mein Herz heftig – ich hatte Angst, durchzufallen. Die Schwester meiner Nachbarin sagte zu mir: „Mach dir keine Sorgen! Jemand wird dir helfen.“
Durch ihre Worte wurde mein Herz so hell und offen wie ein weit geöffnetes Fenster. Die Prüfung fiel mir nicht schwer, ich bestand sie mühelos. Als ich nach Hause kam, sagte meine Mutter, die selbst nicht praktiziert: „Ich habe immer wieder für dich gesagt: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘“
Meine Mutter erzählte mir noch etwas. Ein Verwandter hatte mich unmittelbar nach meiner Rückkehr aus dem Gefängnis gesehen und damals geglaubt, dass mein Körper sich kaum noch erholen könne. Als er mich jedoch ein Jahr später wieder sah, war er zutiefst erstaunt über die enormen Veränderungen. Ich hatte nicht nur meine körperliche Kraft zurückgewonnen, auch mein Geist war wieder normal.
Die Wunder, die Dafa in mir bewirkt hat, ermöglichten es unseren Freunden, unserer Familie und unseren Nachbarn, die außergewöhnliche Kraft von Dafa zu erkennen. Ich kann meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister nicht in Worte fassen; nur durch fleißiges und ernsthaftes Kultivieren im Dafa und indem ich mehr Menschen die wahren Hintergründe von Dafa verständlich mache, kann ich dem Meister für seine barmherzige Errettung danken.
Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!