(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende aus Zentraltaiwan versammelten sich am 6. und 7. Juni 2026 in einem Konferenzsaal in Taichung, um über ihre Erfahrungen auf dem Kultivierungsweg zu berichten. Die Teilnehmer stammten aus unterschiedlichsten Berufen und Altersgruppen. In ihren Erfahrungsberichten schilderten sie, wie sie trotz eines vollen Terminkalenders Zeit für das Fa-Lernen fanden, wie sie bei Konflikten nach innen schauten, um die eigenen Fehler zu erkennen, und wie sie ihren Charakter verbesserten, während sie Nicht-Praktizierenden die Hintergründe von Falun Dafa erklärten.
Nach zwei Tagen intensiven Fa-Lernens und des Austauschs mit anderen Praktizierenden empfanden viele Teilnehmer die Veranstaltung als große Bereicherung. Ein Praktizierender berichtete, dass er zum ersten Mal an einer so großen Veranstaltung teilgenommen habe. Durch die Erfahrungen, die andere vortrugen, sei ihm bewusst geworden, dass er das Fa-Lernen bisher nicht ernst genug genommen hatte. Einem weiteren Praktizierenden wurde ebenfalls klar, wie wichtig es ist, dem Fa-Lernen und dem Aussenden aufrichtiger Gedanken Priorität einzuräumen sowie die Anhaftung an persönlichen Gewinn loszulassen.


Falun-Dafa-Praktizierende aus Zentraltaiwan trafen sich am 6. und 7. Juni 2026 in einem Hotel in der Stadt Taichung zu einem zweitägigen Fa-Lernen. Am Nachmittag des zweiten Tages fand im Konferenzsaal eine gemeinsame Erfahrungsaustauschrunde statt.
Die junge Praktizierende Hui ist im Bereich Grafikdesign tätig. Falun Dafa hat ihr geholfen, Minderwertigkeitsgefühle und Depressionen zu überwinden und wahrhaft fröhlich zu werden. „Erst durch das Praktizieren von Falun Dafa habe ich eine solche Wandlung erlebt“, berichtete sie.
Hui, die aus der Stadt Taichung stammt, interessierte sich schon seit ihrer Kindheit für die Kultivierung. Während ihres ersten Studienjahres lernte sie Falun Dafa auf einer Ausstellung für Studentenorganisationen kennen. Die Lehre von Falun Dafa inspirierte sie und erweiterte ihren Horizont; viele Fragen, die sie lange beschäftigt hatten, wurden beantwortet. Durch das Praktizieren heilte ihre Fettleber, und sie litt nicht mehr unter Erschöpfung.
Bevor sie zu praktizieren begann, beschrieb sich Hui als extrem introvertiert; sie kämpfte mit einem geringen Selbstwertgefühl und zweifelte oft an sich selbst. Wenn sie auf alte Fotos zurückblickte, sah sie eine junge Frau mit verbittertem Gesichtsausdruck und wenig Energie. „Ich wusste, dass ich eigentlich nicht so sein sollte“, reflektierte sie.
Auf der Suche nach einer Lösung für ihre Probleme las sie Bücher, sah sich Videos an und suchte professionelle Hilfe – musste jedoch feststellen, dass keine dieser einseitigen oder gar extremen Lösungen wirksam war. Doch schon kurz nach Beginn des Praktizierens bemerkte sie Veränderungen: Sie wurde ruhiger und konnte Konflikten begegnen, ohne sich selbst dabei aufzugeben. „Ich wurde optimistischer“, stellte sie fest.
Die zweitägige Veranstaltung war für Hui eine große Hilfe. Sie erkannte die Fortschritte, die sie bereits gemacht hatte, und war zuversichtlich, dass sie, wenn sie sich weiterhin gut kultivierte, sich noch stärker weiterentwickeln würde.
Yu, ein junger Praktizierender aus dem Kreis Changhua, hörte zum ersten Mal von Falun Dafa, als er die Mittelschule besuchte. Da er jedoch nicht fleißig praktizierte, kam er vom Weg ab und kultivierte sich längere Zeit nicht mehr.
Schon in jungen Jahren begeisterte sich Yu für Filme und Animes, in denen die Hauptfiguren für Gerechtigkeit eintraten und das Böse bestraften. Sie wurden zu Helden, die von vielen verehrt wurden. Er identifizierte sich selbst mit diesen Charakteren und hielt sich für besser als andere. Nachdem er begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, hatte er das Gefühl, mehr Erkenntnisse gewonnen zu haben als andere Praktizierende. Die Neigung, auf andere herabzusehen, verstärkte sich immer mehr. Er verglich sich sogar mit anderen, um festzustellen, wer das Fa besser lernte. „Damals war mir nicht bewusst, dass ich angab und mit anderen rivalisierte. Ich wollte einfach nur Bestätigung und Lob von anderen und war besonders auf einen guten Ruf fixiert“, sagte er.
Yu wurde in der Schule gemobbt, was dazu führte, dass er sich zurückzog. Dies mündete in einer wachsenden Sucht nach der virtuellen Welt von Videospielen und Animes. Vor drei Jahren, im Alter von 26 Jahren, erkannte er, dass er diesen Weg nicht weitergehen konnte, und wollte zur Kultivierung zurückkehren. Er begann, sich Falun-Dafa-Videos auf Ganjing World anzusehen und las erneut die Bücher von Meister Li. Durch das tägliche Lesen von drei Kapiteln des Zhuan Falun verlor er das Interesse an den Spielen und Animes, die ihn einst völlig in Beschlag genommen hatten, sodass seine Sucht auf natürliche Weise abklang.
In jüngster Zeit beteiligte sich Yu an mehreren Dafa-Projekten, die den Großteil seiner Zeit in Anspruch nahmen. Obwohl er die verbleibende Zeit für das Fa-Lernen nutzte, hatte er das Gefühl, dies reiche nicht aus, um die Hintergründe der Verfolgung wirksam zu erklären und Menschen zu erretten. Er vertrat die Ansicht, dass Praktizierende dem Fa-Lernen Priorität einräumen sollten.
Nachdem er zwei Tage lang gemeinsam mit anderen Praktizierenden das Fa gelernt hatte, gelang es Yu, sich ihnen gegenüber allmählich zu öffnen: „Über meine Schwächen zu sprechen, erfordert Mut. Ich konnte nach innen schauen und meine Anhaftungen erkennen: meine Angst vor Gesichtsverlust und mein Konkurrenzdenken. Das ermöglichte es mir, sie Schritt für Schritt abzulegen.“
Xian schritt zügig und sicher die Hoteltreppe hinab. Er sagte: „Ich bin 83 Jahre alt und muss mich beim Treppensteigen nicht am Geländer festhalten. Durch das Praktizieren von Falun Dafa bleibe ich gesund. Besonders in den letzten Jahren ist meine Gesundheit ausgezeichnet.“ Er praktiziert seit mehr als zwei Jahrzehnten und schreibt Falun Dafa zu, dass es nicht nur seine Gesundheit verbessert, sondern ihm auch geholfen hat, seine Anhaftungen an Eigeninteresse und Sorgen um seine Kinder abzulegen. Er sagte: „Ich muss mir jetzt keine Sorgen mehr machen. Ich denke nur noch daran, ein guter Mensch zu sein und alle freundlich zu behandeln.“
Ein Mitschüler von Xians Tochter hatte ihre Mutter, die bei schlechter Gesundheit war, mit Falun Dafa bekanntgemacht. Als Xian seine Frau in den Park begleitete und dort andere Praktizierende traf, fühlte er sich inspiriert, ebenfalls mit dem Praktizieren zu beginnen. Zu jener Zeit war er ein starker Raucher, hatte schon oft versucht aufzuhören, war aber gescheitert. Nachdem er das Zhuan Falun zum zweiten Mal gelesen hatte, fragte er sich: „Möchte ich Falun Dafa praktizieren oder Zigaretten rauchen? Der Meister könnte es nicht deutlicher sagen: Ich muss mit dem Rauchen aufhören, wenn ich praktizieren will.“ Er entschied sich für die Kultivierung und schaffte es, mit dem Rauchen aufzuhören.
„Die Lehre in dem Buch ergibt für mich viel Sinn, und ich beschloss, Praktizierender zu werden“, sagte er. Er bemühte sich, ein guter Mensch zu sein, und hörte auf, um persönliche Vorteile zu kämpfen. Er und seine beiden Brüder bewirtschafteten gemeinsam ein Stück Land. Um jedoch mehr anbauen zu können, übernahm sein jüngerer Bruder nach und nach den Großteil von Xians Anteil, sodass diesem nur eine kleine Fläche blieb. Früher hätte ihn das wütend gemacht, doch nun konnte er es loslassen, da er seine Denkweise geändert hatte: „Wenn ich weniger Zeit mit der Landwirtschaft verbringe, habe ich mehr Zeit, das Fa zu lernen und über die wahren Umstände aufzuklären. Ist das nicht besser?“
Als Xians Mutter 94 Jahre alt wurde, zog er in seine Heimatstadt zurück, um sich um sie zu kümmern. Obwohl seine Brüder in der Nähe wohnten, wollten sie die Verantwortung für die Pflege der Mutter nicht übernehmen. Er wusste, dass es seine Pflicht als Sohn war, für seine alte Mutter zu sorgen, und widmete sich dieser Aufgabe von ganzem Herzen.
Juan arbeitete bei einem Pharmaunternehmen in der Stadt Taichung. Vor fünf Jahren machte ihr jüngerer Bruder sie mit Falun Dafa bekannt. Früher war sie eher schwächlich und zart gebaut, doch nachdem begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, bemerkten ihre Kollegen, dass sie kräftiger und gesünder geworden war. Sie hatte früher stark unter Menstruationsbeschwerden gelitten und benötigte starke Schmerzmittel, um damit zurechtzukommen. Bemerkenswerterweise braucht sie heute keine mehr.
Vor Kurzem schloss sich Juan einem Projekt zur Bewerbung eines Falun-Dafa-Films an. Zunächst wurde sie für den Empfangsbereich eingeteilt. „Ich empfand es als Glück, eine einfache Aufgabe zugeteilt bekommen zu haben. Dann erwähnte mein Bruder scherzhaft gegenüber dem Reporterteam, dass sie mich interviewen könnten. Das Team missverstand ihn, und schließlich wurde ich gebeten, ein Interview mit einem Stadtrat zu führen“, erzählte sie.
So etwas hatte sie noch nie zuvor gemacht, doch sie lernte dabei viel dazu. „Weil mir die Erfahrung fehlte, hatte ich anfangs etwas Angst. Nach reiflicher Überlegung übernahm ich die Verantwortung. Ich bereitete mich zu Hause gründlich vor, und meine Nervosität legte sich“, sagte sie. „Das Gespräch mit dem Koordinator verlief gut, und es war nicht so schwierig, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich wusste, dass der Meister mir Mut machte.“
Die wichtigste Erkenntnis für Juan aus dem gemeinsamen Fa-Lernen war die Einsicht, dass sie noch Raum für Verbesserungen hatte. Sie hörte, wie ein Praktizierender über seine Erfahrungen sprach und dabei schnell etwas anführte, was der Meister gesagt hatte, wobei er sein Verhalten mit den Anforderungen des Fa verglich. Dadurch wurde ihr bewusst, wie wichtig es ist, das Fa strikt zu befolgen und den Meister zu respektieren.