Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

[Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages] Der Weg eines Unternehmers durch Widrigkeiten und Kämpfe

17. Juni 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich bin fast 60 Jahre alt und habe in meinem Leben vieles durchgemacht – von schweren Verkehrsunfällen über einen Behandlungsfehler bis hin zu Krebs. Oft war ich niedergeschlagen und ohne Hoffnung. Glücklicherweise begegnete ich Falun Dafa. Damit begann ein neues Kapitel in meinem Leben.

Krankheiten in der Kindheit

Für viele Menschen sind die Kindheitsjahre zwischen sechs und sechzehn Jahren voller glücklicher Erinnerungen. Für mich waren es zehn Jahre voller Krankheit und Schmerzen. Alles begann mit einem Unfall, als ich sechs Jahre alt war.

Ich spielte mit meinen Freunden, als plötzlich ein Militärjeep heranfuhr und mich beim Rückwärtsfahren umfuhr. Das Hinterrad überrollte meinen Bauch. Ich befand mich im toten Winkel des Rückspiegels, sodass der Fahrer mich nicht sah und weiter rückwärtsfuhr. In diesem kritischen Moment sah eine Frau im zweiten Stock, was passiert war, und schrie: „Halt! Da ist jemand unter dem Jeep!“ Der Fahrer trat voll auf die Bremse. Ich hatte solche Schmerzen, dass ich fast ohnmächtig wurde.

Sie brachten mich sofort ins Krankenhaus, wo der Arzt erklärte, dass ich operiert werden müsse. Dort gab es einen sehr erfahrenen Oberarzt, der jedoch erst am nächsten Tag Dienst hatte. Hätten wir einen Tag gewartet, hätte er die Operation übernehmen können. Aus Angst um mein Leben entschieden sich meine Eltern jedoch, den Eingriff sofort durchführen zu lassen. So wurde ich von einem jungen Arzt operiert, der gerade erst sein Praktikum begonnen hatte.

Der Arzt führte eine explorative Laparotomie durch, um die Bauchhöhle von Blutgerinnseln zu befreien. Die Operation führte jedoch zu Verwachsungen im Darm und hinterließ einen chronischen Darmverschluss, der mein Leben zur Hölle machte. Manchmal genügte bereits ein kleines Stück Kuchen oder ein paar Weintrauben, um einen erneuten Verschluss auszulösen und mich ins Krankenhaus zu bringen. Jeder Anfall war von unerträglichen Bauchschmerzen und ständigem Erbrechen begleitet.

Der Krankenhausaufenthalt erforderte eine langfristige Magen-Darm-Dekompression über eine Magensonde, die eine Woche oder sogar länger dauerte, bevor sie Linderung brachte. Das ständige Erbrechen verursachte Darmkrämpfe und unerträgliche Bauchschmerzen, die unbeschreiblich waren. Ein Krankenhausaufenthalt ist schon schmerzhaft genug, aber auch meine Eltern waren belastet und gequält und beschwerten sich: „Musst du unbedingt Kuchen essen? Musst du unbedingt Obst essen?“

Aufgrund meiner schlechten Gesundheit und meiner häufigen Krankheiten litt ich sehr. Meine Freunde sagten, ich hätte einen dünnen Hals und einen großen Kopf und sähe aus wie ein kränkliches, unvollkommenes Kind. Ich war von unermesslichem Schmerz erfüllt. Warum konnte ich nicht wie andere Kinder zur Schule gehen und normal spielen? Warum konnte ich nicht ohne Einschränkungen essen? Warum litt ich unter so viel Schmerz und Krankheit?

Aufgrund der häufigen Darmverschlussanfälle musste ich mich mit 16 einer weiteren schweren Operation unterziehen. Während der Operation mussten die Verwachsungen in meinem Darm durchtrennt werden. Auf dem kalten Operationstisch sahen mich die Ärzte und Krankenschwestern an und sagten, sie hätten noch nie einen so dünnen, knochigen jungen Menschen gesehen. Die Operation wurde unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass ich währenddessen qualvolle Schmerzen verspürte, aber keinen Ton von mir geben konnte. In Angst und Verzweiflung konnte ich nicht anders, als den Himmel zu fragen: „Warum ist mein Leben so voller Leid, endlos und unerbittlich?“

In diesen zehn Jahren litt ich nicht nur unter Darmverschlüssen, sondern mein Blinddarm war aufgrund einer Entzündung und Eiterbildung fast perforiert, was eine Blinddarmoperation erforderlich machte. Außerdem erkrankte ich an Hepatitis und lag viele Tage im Krankenhaus.

Die schmerzhafteste Erfahrung machte ich kurz vor dem Eintritt in die Mittelschule. Beim Spielen stürzte ich und zog mir einen Trümmerbruch am Ellenbogen zu. Meine Eltern brachten mich in ein orthopädisches Krankenhaus, doch die Behandlung war äußerst qualvoll. In einem dunklen Behandlungsraum zogen vier kräftige Ärzte unter Röntgenkontrolle gleichzeitig von beiden Seiten an meinem Arm und renkten dabei den Ellenbogen gewaltsam aus. Anschließend richteten sie die Bruchstücke, fixierten den Arm mit einer Aluminiumschiene und legten einen Verband an. Durch das grobe Ausrenken und Einrichten schwoll mein Arm stark an. Schon bald bildeten sich in den Zwischenräumen des Verbandes große Blasen, weil die Schwellung gegen die straff angelegten Bandagen drückte – ein schrecklicher Anblick. Danach erhielt ich einen Gipsverband. Die Muskeln meines Arms verformten sich so stark, dass er schließlich eckig aussah, wie eine Dose Frühstücksfleisch. Es war kaum zu ertragen, ihn anzusehen.

Nach mehreren erfolglosen, zermürbenden Repositionsbehandlungen wurde eine Operation angesetzt. Vor der Operation erklärte der Arzt meinen Eltern, dass bei dem Eingriff die Knochenfragmente im Gelenk mit Stiften fixiert würden und die Stifte ein Jahr später wieder entfernt würden. Danach würde das Gelenk dauerhaft unbeweglich sein. Ich würde keine Knöpfe mehr erreichen, mir nicht mehr das Gesicht waschen, nicht mehr essen oder schwere Gegenstände heben können – es wäre wie eine Prothese.

Meine Eltern hatten das Gefühl, dass ihr Kind dauerhaft behindert bleiben würde, wenn sie diese Behandlung fortsetzten. Am Tag vor der Operation brachten sie mich ohne das Wissen des Krankenhauses in eine von Freunden empfohlene orthopädische Klinik für traditionelle chinesische Medizin. Nach einer mehr als einmonatiger Behandlung mit Elektrotherapie, Massage, Repositionierung, Kräuterwickeln zur Schwellungsreduktion und oraler Kräutermedizin erholte ich mich allmählich. Die täglichen Massagen, die Repositionierung und das Dehnen der Sehnen in meinem Arm, die durch die lange Ruhigstellung verkrampft waren, waren extrem schmerzhaft, und jedes Mal schrie ich vor Schmerz und war schweißgebadet. Aber am Ende erholte ich mich und mein Arm war gerettet – ich konnte ihn wieder bewegen, ich war nicht behindert.

Eine Zeit lang musste ich fast jeden Monat ins Krankenhaus. Die Venen in meinen Händen, Armen und Füßen verkümmerten und verschwanden aufgrund der jahrelangen Infusionen. Die gesamten Ersparnisse unserer Familie wurden für meine medizinische Behandlung aufgebraucht, und wir waren oft verschuldet. In diesem jungen Alter dachte ich oft daran, meinem Leben ein Ende zu setzen, um mein Leiden zu beenden und meiner Familie keine Last mehr zu sein.

Die körperlichen Schmerzen verzerrten auch meinen Geist. Mein Herz war oft von Hass erfüllt. Ich hasste den Fahrer, der mich fast getötet hätte, und ich hasste die mangelnden Fähigkeiten des jungen Arztes. Ich hasste auch den Mitschüler, der mir den Arm gebrochen hatte, und ich gab meinen Eltern die Schuld dafür, dass sie nicht noch einen Tag gewartet hatten, damit der erfahrene Oberarzt die Operation durchführen konnte, wodurch mir zehn Jahre Leid erspart geblieben wären.

Wegen meiner chronischen Krankheit bin ich weder auf meinem Grundschul- noch auf meinem Mittelschulabschlussfoto zu sehen, da ich im Krankenhaus lag. Ich betete oft, dass eine Gottheit mich retten und aus diesem Elend befreien möge.

Eine unheilbare Krankheit

Wie viele meiner Altersgenossen besuchte ich nach Erreichen des Erwachsenenalters die Universität, arbeitete, heiratete und bekam ein Kind. Alles in meinem Leben schien reibungslos zu laufen. Die Erinnerungen an die Krankheiten in meiner Kindheit verblassten allmählich. Später, während des Booms der Marktwirtschaft, kündigte ich meinen Job, den andere als sicher und komfortabel betrachteten, und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Gestützt auf meine jahrelange Erfahrung und harte Arbeit gründeten meine Freunde und ich ein Unternehmen. Obwohl der Weg voller Schwierigkeiten und Rückschläge war, war das Geschäft letztendlich erfolgreich. Ich hatte eine gute Frau und ein pflichtbewusstes Kind. Mein Kind war gesund und wurde an einer renommierten Universität aufgenommen. Alles schien gut ausgegangen zu sein, mit reibungslosem Verlauf und einem Gefühl der Erfüllung.

Ich dachte, nachdem ich die Stürme des Lebens durchlebt hatte, sähe ich endlich Hoffnung. Ich ahnte nicht, dass sich eine echte Katastrophe still und leise näherte.

In einer Zeit großen Erfolgs und boomender Geschäfte des Unternehmens führte eine ärztliche Untersuchung zu einer ernsten Warnung des Arztes. „Sie haben einen Tumor in der Leber und er sieht bösartig aus“, sagte er. Ich konnte es nicht glauben. Ich war noch jung, und das Unternehmen begann gerade zu florieren. Wie konnte ich eine solche Krankheit bekommen? Damals suchte ich zahlreiche Krankenhäuser für Folgeuntersuchungen auf, in der Hoffnung, es handele sich um eine Fehldiagnose. Doch alle großen Krankenhäuser stellten dieselbe Diagnose: Leberkrebs im Frühstadium.

Nach der Diagnose fühlte ich mich, als hätte mich der Blitz getroffen. Ich konnte tagelang kaum schlafen. Meine Gedanken kreisten und drei Fragen ließen mir keine Ruhe. Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Diese drei fundamentalen Fragen schwirrten mir ständig im Kopf herum, und egal, wie sehr ich darüber nachdachte, ich fand keine Antworten.

Meine besorgte Frau half mir, einen Spezialisten in einem Krankenhaus zu kontaktieren, und ich unterzog mich einer minimalinvasiven Operation. Nach der Operation musste ich mich alle zwei Monate einer Kontrolluntersuchung unterziehen, und bei jeder Untersuchung zeigte sich, dass der Tumor wiederkehrte. Mehrere Jahre vergingen in diesem Zustand aus Angst und Hoffnung. Der Untersuchungsbericht zeigte, dass der Tumor nicht nur bestehen blieb, sondern sich vergrößert hatte. Ich fragte den Arzt, wie viel Zeit mir noch bliebe. Er antwortete, dass es im kürzesten Fall noch ein paar Monate und im längsten Fall noch ein paar Jahre seien.

Also suchte ich wieder verschiedene Krankenhäuser auf, um mich untersuchen zu lassen. In den Krankenhäusern sah ich, wie Patienten mit ausdruckslosen Gesichtern wie eine Flutwelle hereinströmten, sich zur Aufnahme anmeldeten, Tests, Ultraschalluntersuchungen, CT- und MRT-Scans über sich ergehen ließen, nach Diagnosen suchten und auf eine Operation warteten. In ihren Krankenhausbetten liegend ertrugen die Patienten jeden Augenblick die Qualen der Krankheit. In der Situation beklagte ich die Vergänglichkeit und Verletzlichkeit des Lebens.

Ich hatte viele Spezialisten konsultiert. Einige empfahlen eine minimalinvasive Behandlung, andere sprachen sich für eine chirurgische Resektion aus, und wieder andere schlugen eine sofortige Organtransplantation vor. Als ich nach der Ursache dieser unheilbaren Krankheit fragte, konnten selbst führende Experten wie meine wissenschaftlichen Betreuer keine Antwort geben. Ihr Wissen und Verständnis schien sich bei der Diagnose auf Operationen, Resektionen oder Transplantationen zu beschränken, ohne dass präventive oder wirksame Heilungsmethoden zur Verfügung standen.

Schließlich entschied ich mich für das sogenannte innovative Mikrowellenablationsverfahren, bei dem eine Ablationsnadel in den Tumor eingeführt wird und mithilfe von Mikrowellen hohe Temperaturen erzeugt werden, um die Tumorzellen direkt abzutöten. Es wurde als minimalinvasive, hochwirksame und wissenschaftlich fundierte Behandlung bezeichnet. Als ich im Operationssaal lag, war ich trotz der Narkose ungewöhnlich bei Bewusstsein. Es fühlte sich an, als würde ich einen Horrorfilm sehen; ich sah den Arzt mit einem „Dolch“ (eigentlich eine Ablationsnadel) in der Hand, und es fühlte sich an, als würde ein Dolch tief in meine Leber gestoßen. Nach der Mikrowellenerwärmung fühlten sich meine inneren Organe stark verbrannt an. Der Schrecken und der Schmerz waren unbeschreiblich.

Als ich nach der Operation aus dem Krankenhaus entlassen wurde, mahnten mich die Ärzte und Krankenschwestern, die regelmäßigen Nachuntersuchungen nicht zu versäumen und nicht davon auszugehen, dass die Operation die Krankheit geheilt habe. Einige Monate später zeigte eine Kontrolluntersuchung, dass der Tumor wieder aufgetreten war. Ich war zutiefst verzweifelt. Es fühlte sich an, als hätte der Countdown meines Lebens bereits begonnen. In meinem Leben gab es weder Sonnenschein noch Freude, und mein stärkstes Empfinden war, dass die Welt nichts mehr mit mir zu tun hatte. Damals hatte ich jeden Lebenswillen verloren.

Ein Verwandter riet mir, eine Wahrsagerin aufzusuchen. Ich folgte seinem Rat. Die Wahrsagerin fragte nach meinem Geburtsdatum und meiner Geburtszeit, sprach eine Weile über verschiedene Dinge und murmelte mir dann plötzlich einige unverständliche, zusammenhanglose Worte zu. Anschließend erklärte sie, ich müsse Geld ausgeben, um meine Probleme zu lösen. In der Hoffnung auf Hilfe zahlte ich bereitwillig und dankbar hohe Summen und gab sogar Geld aus, um angebliches Unglück von meiner Familie abzuwenden. Damals beherrschte mich nur ein einziger Gedanke: Solange ich mein Leben retten konnte, war ich bereit, dafür mein gesamtes Vermögen zu opfern.

Die Wahrsagerin fertigte auch Talismane für mich an, die ich an die Tür hängen, unter mein Kopfkissen legen oder am Körper tragen sollte. Außerdem wies sie mich an, während des chinesischen Neujahrsfests mehrere Tage lang nicht nach draußen zu gehen und, falls dies unvermeidlich sei, nur in eine bestimmte Richtung zu gehen. Ich glaubte aufrichtig, einer mächtigen Gottheit begegnet zu sein, die mich vor der Gefahr retten und mich auf meinem Lebensweg führen könnte. Meine Familie sagte, ich sei exzentrisch geworden. Letztlich half jedoch nichts davon, und die Krankheit trat immer wieder auf.

Mein Urgroßvater, meine Großmutter mütterlicherseits und meine Mutter waren alle Anhänger des Reinen-Land-Buddhismus. Auch ich folgte viele Jahre lang dem Glauben meiner Mutter. Ich besuchte jeden Tempel, der mir begegnete, verbrannte Weihrauch, verneigte mich unzählige Male und spendete viel sogenanntes Almosengeld an Tempel, in der Annahme, dass ich Gutes tat und göttlichen Schutz erhalten würde. Mein Leben war jedoch weiterhin voller Höhen und Tiefen, und ich hatte das Gefühl, mein Leben würde bald enden.

Die Freundlichkeit der Dafa-Praktizierenden säte den Samen

Als mein Unternehmen noch in den Kinderschuhen steckte und die Renovierungsarbeiten im Büro noch nicht ganz abgeschlossen waren, kam ein junger Mann namens Chen, der einen Abschluss an einer renommierten Universität hatte, zu mir und bewarb sich um eine Stelle. Er wirkte auf mich äußerst kompetent und ehrlich – eine seltene und herausragende Eigenschaft – und ich stellte ihn mit großer Freude ein. Später erfuhr ich, dass Chen Falun Dafa praktizierte. Für mich war das völlig in Ordnung, und ich ließ nicht zu, dass jemand über ihn tratschte, denn ich respektierte Menschen mit Glauben. Durch seine Arbeit bewies er zudem, dass Falun-Dafa-Praktizierende einen aufrichtigen Charakter haben und bemerkenswerte Ergebnisse erzielen. Er war stets freundlich und großzügig zu anderen.

Als das Unternehmen wuchs, musste ich neue Mitarbeiter einstellen. Ein junger Mann namens Hang, ebenfalls Absolvent einer Spitzenuniversität, bewarb sich um eine Stelle. Während des Vorstellungsgesprächs erzählte mir Hang offen, dass er früher einen sehr guten Job gehabt habe, aber entlassen worden sei, weil er Falun Dafa praktiziere. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, musste er in diese ihm unbekannte Stadt kommen, um eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Da ich Verständnis für seine Situation hatte und Menschen mit Glauben respektierte, sagte ich ihm, dass das Unternehmen vor allem auf fachliche Fähigkeiten und Arbeitsleistung Wert lege. Als ich hörte, dass er noch keine Unterkunft hatte und auf der Suche nach einer Wohnung war, veranlasste ich sofort, dass jemand Hang bei der Wohnungssuche half, und sorgte dafür, dass er so schnell wie möglich seine Arbeit aufnehmen konnte.

Hang war unglaublich intelligent, sehr kompetent und von gutem Charakter. Allerdings bereitete er mir einmal einen großen Rückschlag. Hang nutzte oft die Fahrten mit dem Aufzug während der Hauptverkehrszeit, um anderen Fahrgästen die Fakten über Falun Dafa zu erklären. Einmal erwähnte er dies sogar gegenüber einem hochrangigen Regierungsbeamten, der daraufhin wütend wurde. An jenem Morgen stürmte dieser Beamte mit mehreren Agenten herein und schrie: „Jemand in Ihrem Unternehmen praktiziert Falun Dafa und wagt es, mich zum Parteiaustritt zu überreden. Das ist verrückt!“ Nachdem er sich umgesehen hatte, fand er schließlich Hang und sagte: „Das ist er!“ Die Situation kam so plötzlich, dass für einen Moment mein Kopf leer war. Als ich jedoch sah, dass Hang in Gefahr war, beruhigte ich mich schnell und sagte zu dem Beamten: „Er ist ein Mitarbeiter unseres Unternehmens und sehr kompetent. Ich werde mich darum kümmern, und er wird Ihnen keinen Ärger mehr bereiten.“

Als ich diese Leute davon überzeugt hatte, zu gehen, sprach ich mit Hang und erklärte ihm die Gefahren seines Handelns. Ich sagte, ich verstehe seinen Glauben, aber ich wolle nicht, dass er erneut verfolgt werde. Ich bat auch Chen, Hang daran zu erinnern.

Einige Leute, die sich das Bürogebäude mit uns teilten, rieten mir davon ab, Falun-Dafa-Praktizierende einzustellen, da mir das Ärger bereiten würde. Ich lächelte immer nur. Für mich war es schließlich nur eine Weltanschauung. Sie sind alle sehr kompetent in ihrer Arbeit. Solange sie ihre Arbeit gut machen, wen interessiert es dann, woran sie glauben? Außerdem übertraf ihre Arbeitsleistung die der meisten ihrer Kollegen bei weitem.

Später kamen weitere Falun-Dafa-Praktizierende in das Unternehmen. Sie gehörten alle zur höheren Gesellschaftsschicht, waren hochqualifiziert, fleißig, aufrichtig, selbstlos und ehrlich in ihrem Verhalten und ihrer Arbeit. Ob im Vertrieb oder im Management – sie wurden von ihren Kollegen respektiert. Niemand im Unternehmen sprach mehr hinter ihrem Rücken schlecht über Falun Dafa. Alle empfanden die Falun-Dafa-Praktizierenden als Vorbilder. Auch die Kunden hatten volles Vertrauen in ihre technischen Fähigkeiten, ihre Serviceeinstellung und die Produktqualität. Das Feedback war stets sehr positiv. In dieser materialistischen Gesellschaft sind Falun-Dafa-Praktizierende wie eine klare Bergquelle, so rein und unberührt, wie Blumen, die still auf dem Feld blühen und der Welt einen Hauch lebendigen Lebens verleihen.

Meine ersten Schritte in der Kultivierung

Ich spürte, dass ich eine große Verbundenheit mit den Falun-Dafa-Praktizierenden empfand. Nach der zweiten Operation kehrte ich an meinen Arbeitsplatz zurück. Zu dieser Zeit ging es mir sehr schlecht und ich sah furchtbar aus. Nach Chens Worten war ich „lustlos und aschfahl“. Ich sah schrecklich aus.

Gerade als ich in äußerster Verzweiflung war, kam Chen in mein Büro und sagte etwas, an das ich mich noch lebhaft erinnere: „Ich bin hier, um dir zu helfen, das zu bekommen, was du brauchst. Das Praktizieren von Falun Dafa wird dein Schicksal definitiv verändern.“

Dann sagte er: „Bitte glaube an Falun Dafa und kultiviere es aufrichtig. Meister Li (der Begründer von Falun Dafa) wird dich dann definitiv erretten.“

Seine Worte erwärmten mein kaltes Herz, doch ich hatte immer noch viele Zweifel. Meine Familie hatte schon immer den Reines-Land-Buddhismus praktiziert. Ich war von Spitzenärzten in verschiedenen Krankenhäusern behandelt worden und hatte sogar Wahrsager konsultiert. Doch ich konnte das unaufhaltsame Fortschreiten der Krankheit nicht aufhalten. Ich glaubte nicht, dass es irgendetwas gab, das wirklich gegen den tödlichen Verlauf dieser Krankheit helfen könnte. Selbst als er mir das Buch Zhuan Falun von Meister Li gab, sagte ich gleichgültig: „Ich habe einen Glauben, und das ist die Reine-Land-Schule, die seit jeher überliefert ist.“

Zu dieser Zeit kam auch ein anderer Falun-Dafa-Praktizierender, Wei, der ebenfalls in der Firma arbeitete und sehr kompetent war, auf mich zu. Er sagte: „Das aufrichtige Lernen und Praktizieren von Falun Dafa wird dein Schicksal verändern.“

Er sagte, dass alle Verwirrungen, mit denen ich im Leben konfrontiert war, in den Dafa-Büchern von Meister Li Antworten fänden. Da Chen und Wei es mir empfohlen hatten, begann ich, das Zhuan Falun zunächst mit einer skeptischen Haltung zu lesen. Doch als ich das Buch wirklich las, war ich zutiefst bewegt und fühlte mich sofort davon angezogen. Ich stellte fest, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Als ich das erste Mal das Zhuan Falun las, kam mir das Buch sehr vertraut vor, da ich viele der darin beschriebenen Phänomene selbst erlebt hatte. Ein Beispiel waren Besessenheit und die kosmische Sprache. Dabei dachte ich an die sogenannte Wahrsagerin, der ich begegnet war, als ich krank war. Sie war tatsächlich besessen, und ihre scheinbar wundersamen Worte waren kosmische Sprache. Das Erste, was ich tat, nachdem ich Dafa gelernt hatte, war, alle von der Wahrsagerin beschriebenen Amulette wegzuwerfen. Nachdem ich sie weggeworfen hatte, fühlte ich mich innerlich ruhig.

Ein weiteres Beispiel waren Kampfkunst und Qigong. Während der Blütezeit des Qigong in den 1980er- und 1990er-Jahren gab es nicht weit von meinem Zuhause einen großen Park. Jeden Vormittag standen Gruppen von Menschen in verschiedenen Formationen da, um verschiedene Qigong-Übungen zu praktizieren. Tagsüber gab es auch Leute, die verschiedene Kampfkunst- und Qigong-Übungen vorführten und ihre Produkte verkauften. Dazu gehörten das Zerschlagen von Ziegelsteinen mit bloßen Händen, das Stechen auf die Kehle mit Speeren, das Verschlucken von Stahlkugeln, das Verschlucken von Eisenschwertern, das Verbiegen von Nägeln mit den Fingern mithilfe von Adlerklauentechniken, das Umwickeln des Halses mit Stahlstangen und so weiter. Auch die in dem Buch Zhuan Falun beschriebene Geschichte vom Verkauf von Medizin zum Ziehen von Zähnen habe ich persönlich miterlebt. Der Mann aus dem Süden, den ich damals im Park beim Verkauf von Medizin sah, tat genau das, was im Buch beschrieben wird. Ich habe damals sogar seine Medizin gekauft. Bis heute habe ich sogar das Gefühl, dass der Mann aus dem Süden, der auf dem Platz Medizin verkaufte, vielleicht dieselbe Person ist, die der Meister in dem Buch erwähnt hat.

Der Meister sagte:

„In einer Stadt habe ich einen Mönch gesehen, dessen Hände pechschwarz waren. Er steckte ein Sutra in eine Buddha-Statue und klebte sie ganz grob zu; dann murmelte er etwas, und das sollte schon Kaiguang sein. Danach nahm er eine andere Buddha-Statue und murmelte wieder etwas. Für das Kaiguang verlangte er jeweils vierzig Yuan. Jetzt betrachten die Mönche dies auch als eine Ware und bereichern sich am Kaiguang für die Buddha-Statuen. Ich habe mir das angesehen und dabei festgestellt, dass für die Statue gar kein Kaiguang durchgeführt worden ist. Kaiguang hat gar nicht funktionieren können. Jetzt erlauben sich die Mönche sogar, so etwas zu machen. (Zhuan Falun, 2019, S. 250)

Ich erinnere mich an eine Szene, die ich 1997 während meines Besuchs im Shaolin-Tempel miterlebte. Viele Menschen beteten zu Buddha und warfen Geld in den Opferstock. Als die Dämmerung hereinbrach, setzte leichter Regen ein, und die Menschenmenge löste sich auf. Ich suchte im Hauptsaal Schutz vor dem Regen. In diesem Moment kam ein Mönch auf mich zu und sah sich verstohlen um, um sicherzugehen, dass niemand zusah. Er ging zur Spendenbox, griff gierig hinein und schüttete sich eine Handvoll Geld in die Tasche. Diese Szene erschütterte meine jahrelange Verehrung für den Shaolin-Tempel, meinen Glauben an die Wiege des Zen-Buddhismus und meinen Glauben selbst zutiefst. Den Shaolin-Tempel betrat ich nie wieder.

Als ich das Buch Zhuan Falun las, wurde mir klar, dass dies keine Prinzipien waren, die gewöhnliche Menschen formulieren konnten; es waren göttliche Schriften, die geschrieben wurden, um Menschen zu erlösen. Viele meiner Zweifel und Fragen klärten sich plötzlich, nachdem ich das Buch gelesen hatte. Endlich verstand ich, warum ich, der ich fromm den Reines-Land-Buddhismus praktiziert hatte, an einer unheilbaren Krankheit erkrankte. Jedes Mal, wenn ich Buddha verehrte oder Geld spendete, hatte ich dabei etwas Bestimmtes haben wollen – Gesundheit, Frieden, Reichtum, den schulischen Erfolg meiner Kinder und so weiter. Ich hielt diese Wünsche für selbstverständlich und missverstand völlig, dass Buddha verehrt werden soll, nicht aber, dass man ihn anflehen sollte. Mit einem von Begierden getriebenes Herz kann man nicht alles erreichen, wonach man trachtet.

So verstand ich den wahren Sinn des Lebens: Die Rückkehr zu seinem ursprünglichen, wahren Selbst. Ich verstand auch, dass das höchste Prinzip des gesamten Universums Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist. Neben dem Zhuan Falun gaben mir Chen und Wei auch verschiedene Geschichten von Praktizierenden über deren Heilung und Gesundheit, darunter gedruckte Materialien sowie Audio- und Videomaterial. Diese erweiterten meinen Horizont. Ich erkannte, dass viele unheilbar kranke Patienten durch das Praktizieren von Falun Dafa errettet werden konnten. Die tiefgründigen Prinzipien von Dafa und die anschaulichen, realen Beispiele für Heilung und Gesundheit gaben mir enorme Ermutigung.

Ein besserer Mensch werden

Nachdem ich über zehn Jahre lang Falun Dafa praktiziert hatte, profitierte ich sowohl körperlich als auch geistig in hohem Maße davon. Als ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, nahm ich aus Unverständnis während des Lernens des Fa Medikamente ein, darunter auch einige hochgiftige, da ich dachte, dies sei eine Win-Win-Situation mit doppelter Absicherung. Mit der Zeit vertiefte sich mein Verständnis von Dafa, und mein Glaube wurde immer unerschütterlicher. Bald darauf setzte ich alle meine Medikamente ab, und bis heute habe ich keine einzige Tablette mehr eingenommen, noch habe ich jemals ein Krankenhaus betreten, um mich untersuchen zu lassen, einen Arzt aufzusuchen oder mich behandeln zu lassen.

Ermutigt durch Mitpraktizierende schloss ich mich auch einer Fa-Lerngruppe an. Die Praktizierenden dort lernten die Lehre von Dafa, tauschten Ideen aus und diskutierten wie eine Familie. Ein Mitpraktizierender brachte freudig einen Player mit, um das Übungsanleitungsvideo des Meisters abzuspielen, und alle brachten mir die wichtigsten Punkte der Bewegungen bei.

In der Umgebung fühlte ich mich immer besser. Die Müdigkeit der Vergangenheit verschwand, und die Trübsinnigkeit und Angst waren wie weggeblasen. Mein aschfahler Teint nach der Operation wich einem gesunden, rosigen Glanz. Ich strahlte, war voller Energie, gesund und voller Lebensfreude. Jeder Verwandte und Freund, der mich sah, sagte, ich wirke wie ein völlig anderer Mensch. Später traf ich den Chefarzt, der mich diagnostiziert hatte. Er fragte mich mit verwundertem Blick: „Warum sind Sie nicht alle zwei Monate zu Ihrer regelmäßigen Kontrolluntersuchung gegangen?“ Ich antwortete: „Sehen Sie mich doch jetzt an, glauben Sie, ich bin jemand, der krank ist?“ Er lächelte und sah mich mit verwundertem Blick an und sagte, er freue sich aufrichtig für mich.

Falun Dafa praktiziere ich nun schon seit mehr als zehn Jahren. Die Kultivierungsmethode schenkte mir nicht nur einen gesunden Körper, sondern erhöhte auch meine moralische Ebene.

In Krisenzeiten voranschreiten

An einem bitterkalten Wintertag ging ich die Straße entlang, als ich einen alten Mann, fast 80 Jahre alt, mitten auf der Straße liegen sah. Es sah so aus, als läge er schon eine ganze Weile dort. Autos fuhren nacheinander vorbei, ohne anzuhalten. Viele Leute schauten vom Bürgersteig aus zu, aber niemand bot dem älteren Mann Hilfe an; die Situation war äußerst gefährlich. Ohne zu zögern eilte ich hinüber, gab den herannahenden Fahrzeugen ein Zeichen, ihn zu umfahren, und half dem alten Mann, sich langsam aufzusetzen. Sein Blick war verwirrt und ausdruckslos, seine Hände waren eiskalt, und Tränen und Nasenschleim liefen ihm vor Kälte über das Gesicht. Mit schwacher, zitternder Stimme bedankte er sich wiederholt bei mir und bat mich, ihm auf die Beine zu helfen. Vorsichtig half ich ihm aufzustehen. Seine Beine waren offensichtlich verletzt, und er konnte sein Gewicht nicht tragen. Er stützte sich stark auf mich. Dann kam eine weitere Person hinzu und half mir, ihn an einen sicheren Ort am Straßenrand zu bringen.

In der Situation fand ich etwas Pappe und eine Matte, auf die er sich setzen konnte, um ihn vor dem kalten Boden zu schützen, und half ihm, sich an einen Baum zu lehnen. Nachdem ich ihn bequem hingesetzt hatte, nahm ich sein Telefon und rief seine Frau an, um ihr die Situation zu schildern, und fragte nach seiner Adresse. Kaum hatte ich das Gespräch beendet, war sein Handy leer. Eine Menschenmenge versammelte sich um uns herum und sagte: „Du bist wirklich mutig, so zu helfen! Was, wenn du betrogen wirst?“

Ja, in Festlandchina sind alle nervös, und kaum jemand will sich in die Angelegenheiten anderer einmischen, aus Angst, betrogen zu werden. Die Person, die dem alten Mann zusammen mit mir half, sagte auch: „Ich habe mich erst hergetraut, als ich gesehen habe, wie du ihm aufgeholfen hast. Wenn niemand sonst geholfen hätte, hätte ich mich nicht getraut.“ Als ich dem alten Mann half, habe ich wirklich an nichts anderes gedacht. Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich als Praktizierender ein guter Mensch sein und in jeder Hinsicht Gutes tun sollte. Bevor ich Falun Dafa praktizierte, hatte ich auch Angst, betrogen zu werden, und hätte mich das niemals getraut.

Die Entscheidung, gütig zu sein

Eine Mitarbeiterin, die das Unternehmen schon vor Jahren verlassen hatte, kam eines Tages zu mir, brach plötzlich in Tränen aus und versuchte, sich vor mir niederzuknien und mich anzuflehen, ihr Geld zu leihen. Ich hielt sie schnell davon ab und fragte sie nach dem Grund. Sie sagte, nur ich könne sie und ihr Kind noch retten. Ihr Mann sei bei einer Investition betrogen worden, und sie hätten alles verloren. Ihr Haus sei mit einer Hypothek belastet, sodass sie nun obdachlos seien. Ihr Mann sei sowohl von Inkassobüros verfolgt worden als auch auf der Flucht vor anderen Gläubigern. Er hatte Angst, nach Hause zu gehen. Manchmal trieben die Inkassobüros sie in die Verzweiflung und zwangen sie, mehrere Kreditkarten zu nutzen, um die Schulden zu begleichen. Diesmal hatte sie überfällige Kreditkartenschulden in Höhe von 60.000 Yuan (etwa 7.800 Euro) und war nicht in der Lage, diese zurückzuzahlen. Die Bank forderte nun die Zahlung und drohte, dass sie, wenn sie nicht bis heute zahle, inhaftiert würde und ihr Kind ohne Betreuung zurückbliebe. Ich bat sie, Sicherheiten zu stellen, aber sie hatte nichts anzubieten. Sie sagte, sie würde mir fünf Jahre lang monatlich 1.000 Yuan (etwa 130 Euro) zurückzahlen.

Meine Kollegen rieten mir alle davon ab, ihr das Geld zu leihen, da ihre Familie riesige Schulden habe und sie mir das Geld definitiv nicht zurückzahlen würde. Doch angesichts ihrer erbärmlichen und elenden Lage brachte ich es nicht übers Herz, ihr abzuschlagen, und ich machte mir umso mehr Sorgen um das Schicksal ihres Kindes, sollte sie inhaftiert werden. Ohne jegliche Sicherheiten lieh ich mir Geld, um ihr bei der Rückzahlung an die Bank zu helfen, und linderte so ihre unmittelbare Notlage. Später kam es, wie meine Kollegen vorausgesagt hatten: In den ersten Monaten zahlte sie nur ein paar tausend Yuan zurück, bevor sie Anrufe und Nachrichten ignorierte. Schließlich verschwand sie vollständig, nachdem sie gesagt hatte, sie könne den Kredit nicht zurückzahlen.

Acht Jahre sind vergangen, und ich habe bis heute nichts mehr von ihr gehört. Würde ich Falun Dafa nicht praktizieren, hätte ich sicherlich jede nur denkbare Möglichkeit ausgeschöpft, um das Geld zurückzubekommen, und nicht zugelassen, dass meine großzügige Hilfe umsonst gewesen wäre. Heute sehe ich die Sache jedoch gelassener. Zumindest konnte ich ihr helfen, einer Gefängnisstrafe zu entgehen, und verhindern, dass ihr Kind obdachlos wurde. Das allein war es wert. Vielleicht bemühen sie und ihr Mann sich noch immer, die hohen Schulden von damals abzutragen. Wenn ich sie eines Tages wiedersehe, werde ich ihr erzählen, wie Falun Dafa mein Schicksal verändert hat. Vielleicht findet auch sie dadurch zu Falun Dafa und kann ihr eigenes Schicksal zum Guten wenden.

Der Strafzettel des Taxifahrers

Eines Tages nahm ich ein Taxi. In der Nähe meines Ziels übersah der Fahrer ein Verkehrsschild mit einer zeitlichen Beschränkung für das Abbiegen. Die Zeitangabe war aus der Entfernung kaum zu erkennen, da die Schrift sehr klein war. Jemand, der die Gegend nicht kannte, hätte sie leicht übersehen können. Kaum waren wir abgebogen, trat ein Polizist aus einem am Straßenrand geparkten Streifenwagen hervor und winkte den Fahrer heran, um ihm einen Strafzettel auszustellen. Der Fahrer sah verzweifelt aus und sagte zu mir: „Was für ein Pech. Es ist fast Jahresende, und jetzt versuchen sie wohl noch, ihre Einnahmen zu steigern.“ Nachdem ich bezahlt hatte und ausgestiegen war, beobachtete ich, wie der Fahrer zum Polizisten eilte, sich vor ihm verbeugte und ihn eindringlich bat, von der Strafe abzusehen. Doch vergeblich. Der Beamte blieb unnachgiebig und wies ihn an, zum Streifenwagen zu kommen, um den Strafzettel entgegenzunehmen.

Als ich weg ging, fühlte ich mich zunehmend unwohl. Er hatte das Schild nicht bemerkt, weil er mich näher an mein Ziel bringen wollte. Die Taxibranche hat es aufgrund des Zustroms von Privatfahrzeugen auf dem Markt für Fahrdienstvermittlungen ohnehin schon schwer. Taxifahrer arbeiten viele Stunden und opfern oft ihre Gesundheit für einen mageren Lohn. Ein Strafzettel könnte einen verlorenen Tag bedeuten, sie tagelang deprimieren und wahrscheinlich auch ihre Familien verärgern. Ich holte die einzigen 100 Yuan (etwa 13 Euro) Bargeld aus meiner Tasche, drehte mich um und gab sie ihm mit den Worten: „Sie haben eine Strafe bekommen, weil Sie mich hierher gebracht haben, also nehmen Sie bitte diese 100 Yuan.“

Er war so überrascht, dass er nicht einmal dazu kam, sich bei mir zu bedanken, bevor ich mich umdrehte und wegging. Hätte ich Falun Dafa nicht praktiziert, wäre ich wahrscheinlich nicht so mitfühlend gewesen. Vermutlich hätte ich gedacht, dass die Geldstrafe die Folge seines eigenen Fehlverhaltens war und mich das nichts anging. Doch seit ich Falun Dafa praktiziere, sind Freundlichkeit, Selbstlosigkeit und die Rücksicht auf andere für mich ganz selbstverständlich geworden. Deshalb hatte ich nicht das Gefühl, dadurch etwas verloren zu haben.

Groll loslassen

Der Hass, den ich in meiner Jugend aufgrund körperlicher Schmerzen hegte, löste sich vollständig auf, als ich mein Verständnis von Dafa vertiefte. Seitdem verspüre ich nicht mehr den geringsten Groll gegenüber dem Fahrer, der den Unfall verursacht hatte, dem jungen Arzt mit begrenzten medizinischen Fähigkeiten oder dem Mitschüler, der mir bei einem Sturz den Arm gebrochen hatte. Auch gegenüber einem ehemaligen Kollegen, der später ein Darlehen nicht zurückzahlte, hegte ich keinerlei Groll mehr.

Damals verstand ich, dass das, was wie eine zufällige Verletzung oder ein Vertrauensbruch aussah, in Wirklichkeit das Ergebnis von Karma war, das ich über unzählige Leben hinweg angesammelt hatte. Vielleicht hatte ich in vergangenen Leben andere verletzt oder Versprechen gebrochen. Als ich den Groll losgelassen hatte, verspürte ich einen immensen Frieden und eine tiefe Ruhe in mir, und ich war dem Meister zutiefst dankbar dafür, dass er mir den Weg für mein Leben in dieser Existenz geebnet hatte.

Je größer der Schmerz und die Schwierigkeiten sind, die ich in diesem Leben ertrage, desto barmherziger lässt der Meister mich die enormen karmischen Schulden zurückzahlen, die ich über unzählige Leben hinweg angesammelt habe. Nach diesen Erfahrungen ist es unvorstellbar und unmöglich, dem Meister das immense Leid zu vergelten, das er still für mich ertragen hat. Die Gnade des Meisters uns gegenüber ist so groß wie ein Berg.

Anderen von Dafa erzählen

Seit ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen habe, praktiziere ich jeden Tag beharrlich die fünf Übungen und lerne jeden Tag eine Lektion aus dem Zhuan Falun. Gleichzeitig erfuhr ich mehr über die wahren Umstände von Dafa. Als jemand, der von Dafa profitiert hat, sehe ich es als meine Verantwortung an, den Menschen die Fakten über Falun Dafa zu erzählen und das kostbare chinesische Volk zu erretten, das von der Propaganda der bösartigen Kommunistische Partei Chinas (KPCh) vergiftet wurde.

Zuerst erzählte ich meinen Verwandten von Dafa. Wir versammeln uns jedes Neujahr zu einem Festessen. Jeder muss aufstehen und ein paar Worte sagen, meist um in Erinnerungen an die Vergangenheit zu schwelgen oder Neujahrsgrüße auszutauschen. Als ich an der Reihe war, stand ich auf und sagte: „Zunächst wünsche ich allen eine gute Gesundheit und alles Gute im neuen Jahr. Was ist das Wichtigste auf dieser Welt? Natürlich ist es die Gesundheit. Wie ihr alle wisst, hatte ich eine unheilbare Krankheit. Warum kann ich heute noch hier sitzen und mit euch zu Abend essen? Weil ich Falun Dafa praktiziere. Sonst wäre ich nicht hier und würde mich mit meiner Familie unterhalten.“

Ausführlich erzählte ich ihnen von meinen Erfahrungen – wie ich von Dafa profitiert habe. Zum Schluss sagte ich ihnen auch: „Ihr müsst euch daran erinnern, dass Falun Dafa gut ist. Das ist das Wichtigste in eurem Leben. Die KPCh ist atheistisch. Sie ist nicht nur ein Feind Gottes, sondern verfolgt auch grausam Praktizierende, die einen Glauben vertreten. Das ist für das Göttliche unerträglich. Wir alle sind der KPCh, dem Jugendverband oder den Jungen Pionieren beigetreten und haben geschworen, für den Kommunismus zu kämpfen und unser Leben zu opfern. Das ist ein giftiger Eid. Wenn das Göttliche die KPCh auslöscht, werden wir mit ihr untergehen. Nur wenn wir aus all ihren Organisationen austreten, können wir eine strahlende Zukunft haben. Wir sollten alle aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen austreten, um in Sicherheit zu sein.“

An dieser Stelle fingen alle an zu reden. Einer sagte: „Wurdest du nicht automatisch mit zwölf aus den Jungen Pionieren ausgeschlossen? Wurdest du nicht automatisch mit 28 aus dem Jugendverband ausgeschlossen?“

Ein anderer sagte: „Du hast seit vielen Jahren keine Parteibeiträge mehr gezahlt. Gilt das nicht als automatischer Austritt aus der Partei?“

„Das alles zählt nicht. In dem Moment, als du diesen feierlichen Schwur abgelegt hast, wurdest du vom Bösen gekennzeichnet. Nur wenn du öffentlich deinen Austritt aus der Kommunistischen Partei, dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren erklärst, kannst du dieses Mal vollständig auslöschen und den Schutz der Götter erhalten. Du kannst dafür auch ein Pseudonym verwenden. Entscheidend ist, dass du aufrichtig aus der Partei, dem Jugendverband und den Jungen Pionieren austreten möchtest.“

Alle am Tisch benutzten Pseudonyme, um aus der Partei und ihren angegliederten Organisationen auszutreten. Ein Cousin sagte: „Obwohl ich nie in einer Organisation der Partei, des Jugendverbands oder der Jungen Pioniere mitgewirkt habe, habe ich an vielen ihrer Aktivitäten teilgenommen. Ich erkläre hiermit meinen Austritt aus allen diesen Organisationen.“

Ich verteilte an alle Amulette mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut“, und sie trugen sie alle freudig.

Eine Verwandte von mir arbeitet in einer Regierungsbehörde. Sie stimmt den Fakten, die ich ihr erläutere, voll und ganz zu. Sie sagt, dass innerhalb der KPCh Ämter offen zu festen Preisen verkauft würden und manche Frauen ihren Körper für Beförderungen einsetzten, was zu schwerwiegender Korruption und großem Chaos geführt habe. Ich half ihr nicht nur dabei, aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen auszutreten, sondern besorgte ihr auch Falun-Dafa-Bücher zum Lesen.

Ein Verwandter hat eine Führungsposition in einem staatlichen Unternehmen inne. Er verabscheut die Korruption im Beamtenapparat zutiefst und sagte empört: „Die aktuelle Antikorruptionskampagne ist nur Show, eine Inszenierung für das Volk. Sie schlagen Fliegen um eine Jauchegrube herum, und je mehr sie schlagen, desto mehr Fliegen werden aufgescheucht.“

„Warum? Weil der gesamte Regierungs- und Staatsapparat eine Jauchegrube ist, aus der ständig neue Fliegen hervorkommen. Wie kann man die Fliegen beseitigen, indem man lediglich nach ihnen schlägt? Nur wenn man diese Jauchegrube aushebt und zuschüttet und die gesamte Umgebung verändert, kann man die Korruption an der Wurzel beseitigen und die Fliegen endgültig loswerden.“

Dieser Verwandte hatte meinen langen Weg durch Krankheit und medizinische Behandlungen miterlebt und die erstaunlichen Veränderungen gesehen, die ich nach meiner Hinwendung zu Falun Dafa erfahren hatte. Als ich mit ihm über Falun Dafa sprach und ihm die Hintergründe erläuterte, zeigte er großes Verständnis und unterstützte mich. Dieses langjährige Parteimitglied erklärte sich bereit, aus der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen auszutreten.

Später nutzte ich jede Gelegenheit, um mit anderen Menschen über meine Erfahrungen mit Falun Dafa zu sprechen. Ich erzählte ihnen, dass eine so wertvolle Kultivierungsmethode äußerst selten ist, ihre Verbreitung jedoch durch die Verleumdung und Verfolgung der KPCh behindert wird. Außerdem berichtete ich von dem unmenschlichen Leid und der Folter, denen Falun-Dafa-Praktizierende ausgesetzt sind. Ich erklärte ihnen, dass man die Wahrheit über die Vorgänge in dieser Welt nur erkennen kann, wenn man versteht, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht universelle Werte sind.

Indem ich von meiner wundersamen Genesung berichtete, konnte ich viele Menschen ermutigen, aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen auszutreten. Unter ihnen waren Regierungsbeamte, hochrangige Intellektuelle in militärisch-industriellen Unternehmen, Ingenieure in staatlichen Unternehmen, Arbeiter, Bauern, Verkäufer, Lehrer, Unternehmer und Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Sie waren auch bereit, aus Sicherheitsgründen häufig „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. Die Leute sagten oft zu mir: „Ich glaube definitiv, was du sagst; ist dein Wunder nicht der beste Beweis?“

Der glücklichste Mensch

Der 18. Oktober 2020 ist ein Tag, den ich niemals vergessen werde. In den frühen Morgenstunden träumte ich, dass der Meister mit seinem gütigen Gesichtsausdruck und seiner würdevollen Erscheinung, gekleidet in einen milchweißen Trainingsanzug, gemeinsam mit einer großen Schar von Dafa-Praktizierenden zu mir nach Hause kam. Das ganze Haus war voller Praktizierender.

Voller Freude blickte ich wie ein Kind zum Meister auf, ergriff seinen Arm und bat ihn, einzutreten. Ein unbeschreibliches Gefühl von Glück und Wärme erfüllte mein Herz. Dann lief ich zu den Dafa-Praktizierenden hinüber und sagte lächelnd: „Wisst ihr? Ich bin der glücklichste Mensch der Welt.“ Sie lächelten mir zustimmend zu.

Später bat ich den Meister, auf einem Stuhl Platz zu nehmen, und reichte ihm eine Flasche Wasser. Nach einer Weile bemerkte ich jedoch, dass er leicht die Stirn runzelte und sein Gesicht einen Anflug von Unbehagen zeigte. Sofort wurde mir beklommen zumute. War das Wasser, das ich ihm angeboten hatte, etwa nicht rein? Im Traum wurde mir plötzlich bewusst, dass der Meister uns Praktizierenden dabei half, Karma zu beseitigen. Mein Herz war zugleich von tiefer Schuld und grenzenloser Dankbarkeit erfüllt.

Nach einiger Zeit begleiteten die Praktizierenden den Meister auf einer Bootsfahrt zu einer sehr großen Insel, um Dafa zu verbreiten. Während der Fahrt blieb ich dicht an der linken Seite des Meisters und hielt wachsam Ausschau nach möglichen Gefahren vom Meer. Auch nach dem Aussteigen blieb ich dicht an seiner Seite, achtete aufmerksam auf unsere Umgebung und dachte ständig daran, den Meister zu beschützen und Dafa für ihn zu bewahren.

Als die große Gruppe von Dafa-Praktizierenden mit dem Meister das Innere der Insel erreicht hatte, waren wir in Sicherheit. Wir gingen in ein großes Restaurant, um zu essen. Ich saß an einem Tisch schräg gegenüber dem Meister und beobachtete, wie er die lachenden und plaudernden Praktizierenden freundlich anlächelte, während wir gemeinsam aßen. Gegen Ende des Essens wurde mir klar, dass ich vor Aufregung ganz vergessen hatte zu essen. Schnell aß ich einen Pfannkuchen, und dann begleitete ich den Meister zusammen mit den anderen Praktizierenden freudig und in einer großen Prozession ins Innere der Insel, um das Fa an alle Lebewesen weiterzugeben.

Ich erwachte aus diesem Traum, und bald war es Zeit für meine morgendlichen Übungen, wobei mir noch immer ein Lächeln auf den Lippen lag. Der Traum war so lebendig gewesen. Ich erinnere mich klar an jedes Detail, besonders an die Worte, die ich glücklich zu den anderen Praktizierenden sagte: „Ich bin der glücklichste Mensch der Welt.“

Fazit

Ja, ich bin wirklich der glücklichste Mensch der Welt. Das gilt in meinen Träumen und in der Realität gilt es erst recht. Als ich begann, Dafa zu praktizieren, wurde mir klar, dass dieses Leben dazu bestimmt war, Falun Dafa zu praktizieren; Worte können diese unglaublich glückliche Gelegenheit nicht beschreiben. All das Leid und all die Schwierigkeiten, die ich zuvor erdulden musste, waren karmische Schulden, die ich tragen und zurückzahlen musste. Die Menge an Karma, die der Meister für mich getragen und beseitigt hat, ist unermesslich und mit Worten kaum zu beschreiben. Dafür empfinde ich tiefste Dankbarkeit. Mein Glaube an den Meister und das Fa ist dadurch noch fester geworden.

In den kommenden Jahren werde ich die drei Dinge, die der Meister den Praktizierenden aufgetragen hat, fleißig und gewissenhaft tun. Während ich das Fa lerne und die Übungen praktiziere, werde ich weiterhin Dafa bekannt machen und dazu beitragen, dass noch mehr Menschen errettet werden können. Gemeinsam mit dem Meister möchte ich schließlich in meine wahre Heimat zurückkehren.