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Behaltet die Lehre des Meisters im Gedächtnis, egal was passiert

17. Juni 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Als wir vor Jahren das Familienvermögen aufteilten, sagte meine Schwiegermutter: „Das gesamte Vermögen soll zwischen den beiden Familien aufgeteilt werden, aber das Haus gehört meinem zweiten Sohn.“ Dann übergab sie ihr gesamtes Vermögen, das Haus und das Land, ihrem zweiten Sohn. Als ich sie um etwas Geld bat, lehnte sie mit den Worten ab: „Du musst dich in Zukunft nicht um mich kümmern.“

Meine Schwiegermutter ist mittlerweile alt und bei schlechter Gesundheit. Da sie sich mit ihrer zweiten Schwiegertochter nicht versteht, wohnt sie bei uns. Wir übernehmen den Großteil ihrer Lebenshaltungskosten, ohne dass ihr zweiter Sohn dabei mithilft. Seine Frau erzählt den Leuten: „Meine Schwägerin ist durch das Praktizieren von Falun Dafa verrückt geworden und weiß nicht einmal, wie viel Geld sie haben.“ Sie deutet damit an, ich wüsste nicht, dass mein Mann Geld beigesteuert hat, um ihnen beim Kauf eines Hauses zu helfen.

Ihre Worte verletzten mich. Sie profitierte von unserer Großzügigkeit und bezeichnete mich dann als Dummkopf. Ich fühlte mich ungerecht behandelt, war verärgert und hatte negative Gedanken. Mir wurde klar, dass ich eine Praktizierende bin und dass meine menschlichen Anhaftungen im Widerspruch zum Fa standen. Ich wusste auch, dass diese negativen Gedanken nicht mein wahres Ich widerspiegelten, und ich wollte sie daher loswerden. Doch sie tauchten immer wieder auf.

Da erinnerte ich mich an die Lehre des Meisters:

„Wenn ihr bekümmert seid wegen des Schadens an Ruhm,  persönlichen Interessen und Leidenschaft unter den gewöhnlichen Menschen, bedeutet das eigentlich schon, daß ihr auf den Eigensinn eines gewöhnlichen Menschen nicht verzichten könnt. Ihr sollt euch merken, daß die Kultivierung selbst gar nicht schwierig ist. Doch das Entscheidende daran ist, daß man den Eigensinn eines gewöhnlichen Menschen nicht aufgeben kann. Wenn ihr auf den Ruhm, die persönlichen Interessen und die Leidenschaft verzichtet, werdet ihr merken, daß es schwer ist.“ (Wahre Kultivierung, 22.05.1995, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)

Als ich die Worte des Meisters rezitierte und auf der Grundlage des Fa nach innen schaute, wurde mir klar, dass ich von menschlichen Vorstellungen geblendet war und die Situation wie ein gewöhnlicher Mensch handhabte. Ich fragte mich: „Möchte ich ein Mensch oder ein göttliches Wesen sein? Wenn ich mich dafür entscheide, ein göttliches Wesen zu sein, sollte ich das Menschliche loslassen und mich nicht von menschlichen Illusionen beeinflussen lassen.“ Nach dieser Entscheidung entspannte ich mich.

Ich habe verstanden, dass ich, egal was mir in Zukunft begegnen mag, zuerst an das Fa des Meisters denken sollte, da es mir hilft, die Störungen zu beseitigen. Ich sollte mich nicht von menschlichen Gedanken oder menschlichen Vorstellungen beeinflussen lassen. Wenn ich meine göttlichen Gedanken nutze, bin ich in der Lage, meine menschlichen Anhaftungen und schlechten Substanzen zu erkennen, zu beseitigen und die Prüfung zu bestehen.

Eine schwierige Situation zum Positiven wenden

Im Zuge einer Kampagne zur Beseitigung illegaler Bauten wollten die Behörden unser Fabrikgebäude abreißen. Beamte der Behörde warnten uns: „Es hat keinen Sinn, sich in dieser Angelegenheit an irgendjemanden zu wenden. Es ist ein Befehl von oben. Wenn Sie sich einmischen und versuchen, den Abriss zu verhindern, wird die Polizei Sie festnehmen.“

Ich war wütend und fand, dass sie sich wie Banditen benahmen, doch es gab niemanden, an den ich mich wenden konnte, um Gerechtigkeit zu erlangen. Ich war so wütend, dass mein Körper zitterte. Nachdem sie gegangen waren, versuchte ich, mich zu beruhigen. Ich schaute nach innen und erkannte, dass dies eine Gelegenheit zur Kultivierung war. Was wollte der Meister mir damit zeigen?

Der Meister nutzte diesen Vorfall, um mich zu weiteren Menschen zu führen, damit ich mit ihnen über Falun Dafa und die Verfolgung sprechen konnte. Ich nahm den Abriss der Fabrik als Ausgangspunkt und machte mir keine weiteren Gedanken mehr über das Ergebnis. Ich ging zur Polizeiwache, zu Behörden, zum Ministerium für natürliche Ressourcen und zu Anwaltskanzleien, um dort die wahren Umstände zu erklären.

Ich versuchte, alle auftauchenden Anhaftungen loszuwerden, und hatte dabei folgenden aufrichtigen Gedanken: „Die Verantwortung der Praktizierenden besteht darin, Dafa zu bestätigen und die Menschen zu erretten. Jedes Hindernis, das die Praktizierenden davon abhält, dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen und die Menschen zu erretten, ist eine Störung und sollte beseitigt werden.“ Wann immer ich einen falschen Gedanken oder eine falsche Vorstellung hatte, beseitigte ich sie.

Ich suchte jeden Tag die zuständigen Behörden auf und sprach mit den Mitarbeiter. Dabei legte ich viele menschliche Anschauungen und Anhaftungen ab. Dennoch spürte ich, dass in meinem Raumfeld weiterhin Gefühle wie Ungerechtigkeit, Groll und Hass vorhanden waren, denn ich war immer noch wütend auf die Behörden, weil sie unvernünftig, gemein und herzlos waren. Mir wurde klar, dass ich im Unrecht war und dass ich tolerant und freundlich sein und mich besser kultivieren sollte.

Ohne diese Anhaftungen würde sich die Frage des Abrisses gar nicht stellen. War das nicht eine gute Gelegenheit, sie loszuwerden? Mir wurde klar, dass ich meine Denkweise ändern und begreifen musste, dass ich der Protagonist bin. Alles um mich herum, die Menschen und die Ereignisse, sind „Requisiten“, die mich auf die Probe stellen und mir helfen, mich zu erhöhen.

Unabhängig von den Umständen sollte ich allen Menschen in meinem Umfeld dankbar sein. Als die Behördenvertreter am nächsten Tag kamen, begrüßte ich sie mit einem Lächeln. Sie hörten mir zu und nickten zustimmend, als ich ihnen von der wahren Natur der KP Chinas erzählte.

Diese Erfahrung half mir, meine Anhaftungen loszuwerden und meine Xinxing zu erhöhen. Nachdem ich die Anhaftungen beseitigt hatte, kamen meine aufrichtigen Gedanken zum Vorschein. Ich erinnerte mich daran, dass der Meister und Dafa in der Frage des Abrisses das letzte Wort hatten. Die KPCh konnte mein Eigentum weder antasten noch kontrollieren, denn hier kläre ich die Menschen, die zum Einkaufen kommen, über die Wahrheit auf. Am Ende haben die Behörden die Fabrik meiner Familie nicht abgerissen.

Dieser Vorfall hat mir bewusst gemacht, dass wir eine schwierige Situation zum Positiven wenden können, sofern wir fest an den Meister und Dafa glauben und uns aufrichtig kultivieren. Solange wir uns kultivieren und erhöhen, werden erstaunliche Dinge geschehen.

Das ist mein persönliches Verständnis. Bitte weist mich auf alles hin, was nicht mit dem Fa in Einklang ist.