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Mein Verständnis über das Aussenden der aufrichtigen Gedanken

20. Juni 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierende in China

(Minghui.org) Seit dem Jahr 2001, nachdem der Meister das Fa über das Aussenden der aufrichtigen Gedanken erklärt sowie die Methode, die wesentlichen Punkte und die Handhaltungen dafür gelehrt hatte, maßen viele Mitpraktizierende dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken große Bedeutung bei. Besonders in den Jahren, als die Verfolgung durch die bösen Mächte besonders heftig war, sandten alle mit großer Ernsthaftigkeit und Konzentration aufrichtige Gedanken aus.

Mein Verständnis für die Bedeutung des Aussendens aufrichtiger Gedanken entwickelte sich im Jahr 2002. Damals hatte ich gerade eine Verfolgung durchlebt und die Angst saß noch tief in mir. Glücklicherweise gelang es mir, zur Ruhe zu kommen und mich intensiv mit den Fa-Erklärungen des Meisters zu beschäftigen. Das Fa bewegte mich zutiefst und mein Wunsch, es zu lernen, wurde immer stärker. Mit zunehmendem Fa-Lernen wurden auch meine aufrichtigen Gedanken von Tag zu Tag kraftvoller. Die Angst löste sich nach und nach auf und durch das regelmäßige Aussenden aufrichtiger Gedanken konnte ich deutlich spüren, wie rasch ich mich erhöhte.

Der Meister sagt:

„Deshalb muss sich jeder Schüler seiner eigenen Verantwortung ganz klar bewusst sein. Jeder muss beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken sein Herz ruhig halten, damit die Wirkung der aufrichtigen Gedanken wirklich erreicht wird. Darum ist das ein sehr entscheidender Punkt, ein sehr entscheidender Punkt. Ich sage euch, wenn jeder Schüler dies erreichen kann, in den fünf Minuten, in denen alle gleichzeitig aufrichtige Gedanken aussenden, werden die Bösen nie mehr in den Drei-Weltkreisen existieren. So wichtig ist das.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Florida in den USA, 29.12.2001)

Später gewann ich ein noch tieferes Verständnis für die Bedeutung des Aussendens der aufrichtigen Gedanken und zugleich wurde mein Verantwortungsbewusstsein immer stärker. Im Folgenden möchte ich einige Erkenntnisse und Erfahrungen dazu mit den Mitpraktizierenden teilen, die ich während meiner über 20-jährigen Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung gewonnen habe.

1. Zum ersten Mal die Kraft des Aussendens aufrichtiger Gedanken erfahren

Da mein Himmelsauge nicht geöffnet ist, kann ich beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken die Vorgänge in anderen Dimensionen nicht sehen. Das erste Mal, dass ich die Kraft des Aussendens unmittelbar erlebte, war im Jahr 2002; an das genaue Datum erinnere ich mich nicht mehr. Damals war mein Mann, der ebenfalls praktiziert, rechtswidrig in einem provinziellen Zwangsarbeitslager inhaftiert gewesen, mehr als 500 Kilometer von unserem Wohnort entfernt. Wir hatten keine Möglichkeit, ihn zu besuchen.

Der Anlass für das Aussenden war gewesen, dass ich meinem Mann Geld für seinen Lebensunterhalt geschickt hatte, doch selbst nach mehreren Monaten war es nicht bei ihm angekommen. Zuvor hatte ich ihm bereits zweimal jeweils 100 Yuan geschickt, insgesamt also 200 Yuan, doch auch dieses Geld hatte er nie erhalten. Damals dachte ich: „Ich muss unbedingt herausfinden, wer das Geld eines Dafa-Jüngers an sich genommen hat. Dieses Geld wurde durch harte Arbeit verdient und darf keinesfalls von bösen Menschen unterschlagen werden.“

Deshalb ging ich zur Post, um nachzufragen, wer die Geldsendung entgegengenommen hatte. Dort konnte man mir jedoch keine näheren Auskünfte geben. Ich erfuhr lediglich, dass die Sendung als zugestellt registriert worden war. Daraufhin sandte ich sofort starke aufrichtige Gedanken aus, um die bösen Faktoren hinter denjenigen aufzulösen, die die Dafa-Jünger verfolgten, und dafür zu sorgen, dass das Geld unverzüglich seinen rechtmäßigen Empfänger erreichte. In diesem Moment spürte ich deutlich die Kraft meiner aufrichtigen Gedanken.

Nachdem ich die aufrichtigen Gedanken ausgesandt hatte, ging ich nach Hause. Nur wenige Tage später rief mein Mann an und teilte uns mit, dass er das Geld aus den beiden vorherigen Sendungen erhalten habe. Ich war tief bewegt. Zum ersten Mal, seit ich begonnen hatte, aufrichtige Gedanken auszusenden, durfte ich deren Kraft persönlich erfahren.

Von da an vertiefte sich mein Verständnis für das Aussenden aufrichtiger Gedanken immer mehr. Abgesehen von den wenigen Stunden, in denen ich schlief, versäumte ich kaum die Zeiten für das gemeinsame Aussenden. Selbst beim Essen legte ich sofort das Besteck beiseite, sobald die volle Stunde gekommen war, und sandte aufrichtige Gedanken aus. Tag für Tag ergriff ich die Initiative dazu und tat es mit großer Ernsthaftigkeit und Ausdauer.

2. Der Ausgangspunkt beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken – vom eigenen Wohl zum Wohl anderer

Als ich anfing, aufrichtige Gedanken auszusenden, gab es noch sehr viele böse Faktoren. Wenn ich Dinge zur Bestätigung des Fa tat, befand ich mich ständig in einem Zustand großer Anspannung und wagte kaum, mich zu entspannen. Nachts träumte ich oft sogar, von den bösen Mächten verfolgt zu werden, und musste unaufhörlich vor ihnen fliehen.

Deshalb entsprang mein Aussenden aufrichtiger Gedanken damals zu einem großen Teil dem Wunsch, mich selbst und die Mitpraktizierenden vor Verfolgung zu schützen. Gegenüber denjenigen, die Dafa und die Dafa-Jünger verfolgten, hegte ich noch starken Groll. Ich empfand sie als äußerst bösartig: Sie verfolgten Dafa-Jünger mit großer Grausamkeit und hegten einen so tiefen Hass gegen den Meister und Dafa, dass ich glaubte, sie seien kaum noch zu retten. Damals fiel es mir schwer, den Mitarbeitern der Staatssicherheit, die an der Verfolgung von Dafa-Jüngern beteiligt waren, mit Barmherzigkeit zu begegnen.

Später jedoch, als ich das Fa immer weiter lernte und meine Xinxing sowie meine Ebene sich ständig erhöhten, zeigte sich die Barmherzigkeit eines Dafa-Jüngers immer deutlicher. Mir wurde klar, dass diese Verfolgung nicht einfach eine Verfolgung von Menschen durch Menschen ist, sondern dass die bösen alten Mächte verdorbene Wesen auf niedrigen Ebenen benutzen, um Dafa und die Dafa-Jünger zu verfolgen. In Wirklichkeit sind die gewöhnlichen Menschen die eigentlichen Opfer dieser Verfolgung.

Weil sie die Wahrheit über Dafa nicht kennen, werden sie von den bösen Faktoren ausgenutzt und begehen dadurch Verbrechen gegen Dafa und Dafa-Jünger. Was sie erwartet, ist ein Schicksal ohne Hoffnung auf Erlösung – unaufhörliches Leiden durch fortgesetzte Vernichtung auf jeder Ebene bis hin zur vollständigen Auslöschung von Körper und Geist.

Dafa-Jünger hingegen können, solange sie dem Meister bis zum Ende folgen, ungeachtet der noch so schweren Verfolgung und der noch so großen Leiden einer strahlenden Zukunft und einem guten Ausgang entgegensehen.

Nachdem ich diese Fa-Grundsätze verstanden hatte, löste sich der Hass auf die Menschen, die Dafa-Jünger verfolgen, allmählich in meinem Herzen auf. An seine Stelle trat Barmherzigkeit. Daher denke ich beim Aussenden aufrichtiger Gedanken heute vor allem an die gewöhnlichen Menschen und alle Lebewesen und daran, wie sie eine gute Zukunft haben können. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie keine Verbrechen gegen Dafa und die Dafa-Jünger begehen.

Nach meinem Verständnis können Lebewesen eine gute Zukunft erlangen, wenn sie Dafa und den Dafa-Jüngern wohlwollend begegnen, die Praktizierenden schützen und unterstützen sowie Dafa und seine Praktizierenden freundlich behandeln.

Deshalb denke ich beim Aussenden aufrichtiger Gedanken heute daran, dass alle bösen Faktoren, die Lebewesen schädigen, Dafa-Jünger verfolgen, die Fa-Berichtigung stören oder die Errettung der Menschen behindern, vollständig beseitigt werden sollen. Keinem Wesen soll gestattet sein, gegen Dafa zu handeln oder Dafa-Jünger zu verfolgen. Kein Lebewesen soll sich gegenüber Dafa versündigen.

Alle Faktoren, die Menschen dazu verleiten, Verbrechen gegen Dafa zu begehen und dadurch ihre Zukunft zu zerstören, sollen aufgelöst werden. Ebenso sollen die Faktoren beseitigt werden, die Menschen zur Verfolgung des Fa antreiben. Mögen die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ bis in die mikroskopischsten Ebenen ihres Lebens vordringen, gütige Gedanken in ihnen erwecken und ihnen die Möglichkeit geben, errettet zu werden.

Dabei erinnere ich mich an einen Traum, den ich vor vielen Jahren hatte und dessen Bilder mir bis heute lebhaft vor Augen stehen: In diesem Traum kam eine Gruppe von Mitarbeitern des Büros 610 zu uns nach Hause. Sie teilten meiner Mutter mit, dass sie mich für einen halben Monat in eine Gehirnwäsche-Einrichtung bringen würden. (Ein solches Vorgehen war in Wirklichkeit rechtswidrig.) Als ich das hörte, lief ich sofort davon. Mit aller Kraft rannte ich voraus, während die Mitarbeiter des Büros 610 mich verfolgten.

Doch seltsamerweise hatte ich in diesem Moment keine Angst. Ruhig und gelassen sagte ich zu ihnen: „Dafa-Jünger gut zu behandeln bedeutet, euch selbst Gutes zu tun.“

Daraufhin geschah etwas völlig Unerwartetes. Die vier jungen Männer vom Büro 610 traten plötzlich an die Seiten des Weges, senkten respektvoll den Kopf, verbeugten sich vor mir und sagten: „Sie können gehen!“

Viele Jahre sind seitdem vergangen, doch dieser Traum ist mir bis heute unvergesslich geblieben. Immer wenn ich daran zurückdenke, bin ich tief bewegt. Gerade in diesem entscheidenden Augenblick rettete mich der Gedanke, an andere zu denken. In jenem Moment dachte ich nicht mehr nur an meine eigene Sicherheit, sondern zugleich an die Zukunft dieser Menschen. Und genau dieser Gedanke veränderte alles.

Für sich selbst oder für andere?

Es ist nur ein einziger Gedanke – und doch kann er zu zwei völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen.

3. Ein Verständnis des Mantras zur Fa-Berichtigung „Vergeltung im jetzigen Leben“

Seit dem Jahr 2001 hat der Meister uns die Bedeutung und Wichtigkeit des Aussendens aufrichtiger Gedanken sowie die wesentlichen Punkte dafür erklärt und uns die Mantras für das Aussenden aufrichtiger Gedanken gegeben. Als Dafa-Jünger stellt sich für uns die Frage, wie wir diese Mantras richtig anwenden können, um aufrichtige Gedanken gut auszusenden, das Böse in größtmöglichem Umfang aufzulösen und Lebewesen zu erretten.

Zum Mantra „Vergeltung im jetzigen Leben“ (Fa-Erklärung auf der europäischen Fa-Konferenz, 30 - 31. Mai 1998) habe ich folgendes Verständnis:

Wenn wir aufrichtige Gedanken aussenden, damit diejenigen, die Dafa und die Dafa-Jünger verfolgen, die Folgen ihrer Taten noch in diesem Leben erfahren, dürfen wir dabei weder Hass noch den Wunsch hegen, unserem Ärger Luft zu machen. Andernfalls entsprechen wir nicht den Anforderungen des Fa und handeln noch aus den Gefühlen gewöhnlicher Menschen heraus. Dann kann die Kraft des Fa natürlich nicht ihre volle Wirkung entfalten.

Unser Ausgangspunkt beim Aussenden aufrichtiger Gedanken sollte darin bestehen, wirklich an die Menschen zu denken, die an der Verfolgung beteiligt sind. Wenn diejenigen, die die Wahrheit nicht kennen und deshalb an der Verfolgung von Dafa und den Dafa-Jüngern teilnehmen, durch die starken und reinen aufrichtigen Gedanken, die wir aussenden, die Folgen ihres Handelns noch in diesem Leben erfahren, dient dies zunächst als Warnung und Weckruf für sie.

Wenn diese Menschen dadurch rechtzeitig zur Besinnung kommen und die Verfolgung von Dafa und den Dafa-Jüngern einstellen, haben sie noch die Möglichkeit, eine gute Zukunft zu erlangen. Manche erkennen die Wahrheit tatsächlich und beginnen anschließend, die Dafa-Jünger durch ihr Handeln zu schützen, um ihre früheren Verfehlungen wiedergutzumachen. Solche Lebewesen werden gewiss eine gute Zukunft haben.

Wenn viele Mitpraktizierende das vom Meister übermittelte Mantra aus der Perspektive der Fa-Berichtigung heraus anwenden könnten, würden meiner Ansicht nach viele Menschen, die an der Verfolgung von Dafa beteiligt sind, noch in diesem Leben die Folgen ihrer Taten erfahren. Dadurch würden die Täter es nicht mehr wagen, weiterhin Böses zu tun, und das Umfeld würde sich deutlich verbessern. Darin zeigen sich die Barmherzigkeit und die errettende Kraft des Dafa gegenüber den Lebewesen. So verstehe ich den Fa-Grundsatz, dass Barmherzigkeit und Würde des Dafa zugleich bestehen.

Auf der Minghui-Website wird berichtet, dass es in manchen Regionen besonders viele Fälle von „Vergeltung im jetzigen Leben“ gegeben hat. Meinem Verständnis nach könnte dies damit zusammenhängen, dass die Mitpraktizierenden dort als Gesamtheit ein relativ tiefes Verständnis des vom Meister erklärten Fa über die „Vergeltung im jetzigen Leben“ erlangt haben.

4. Erst wenn wir ein starkes Verantwortungsbewusstsein für die Errettung der Lebewesen entwickeln, können wir die aufrichtigen Gedanken gut aussenden

Da sich viele unserer Mitpraktizierenden mit geschlossenem Himmelsauge kultivieren, können sie beim Aussenden aufrichtiger Gedanken die Szenen in anderen Räumen nicht sehen und spüren mitunter überhaupt nichts. Daher wird das Aussenden aufrichtiger Gedanken nach längerer Zeit für manche zu einer bloßen Pflichterfüllung. Einige lassen dabei ihre Gedanken abschweifen, andere schlafen sogar ein und wachen erst wieder auf, wenn die Zeit für das Aussenden aufrichtiger Gedanken vorüber ist. Mitpraktizierende, die sich mit geöffnetem Himmelsauge kultivieren, können hingegen die Szenen in anderen Räumen deutlich sehen, sodass die oben genannten Situationen bei ihnen nicht auftreten.

Ich kultiviere mich auch mit geschlossenem Himmelsauge, und kann beim Aussenden aufrichtiger Gedanken die Szenen in anderen Räumen nicht sehen. Doch wenn ich mich wirklich ganz darauf konzentriere und mit ganzem Herzen aufrichtige Gedanken aussende, stelle ich fest, dass ich dennoch etwas wahrnehmen kann. Besonders wenn ich ein starkes Verantwortungsbewusstsein für die Errettung der Lebewesen habe, spüre ich, dass die von mir ausgesandte Energie außerordentlich stark ist. Wenn man über längere Zeit auf diese Weise konsequent aufrichtige Gedanken aussendet, wird die Wirkung noch deutlicher.

Eine Zeit lang sah ich, dass viele Mitpraktizierende in meiner Umgebung unter Krankheitskarma litten. Manche wurden über lange Zeit von familiären Schwierigkeiten gestört und konnten sich beim Fa-Lernen nicht auf das Fa konzentrieren. Zugleich wurden noch immer zahlreiche Lebewesen durch die Lügen des Bösen vergiftet. Sie stellten sich gegen Dafa oder beteiligten sich sogar an der Verfolgung von Dafa-Jüngern.

Daher entstand in mir aus tiefstem Herzen der Wunsch, aufrichtige Gedanken gewissenhaft auszusenden, um die verdorbenen bösen Lebewesen und Faktoren im Kosmos zu beseitigen, damit ich wirklich Verantwortung für alle aufrichtigen Faktoren im Kosmos übernehmen kann.

Ich persönlich habe aus dem Fa erkannt, was aufrichtige Faktoren im Kosmos sind:

Erstens sind es die Dafa-Jünger. Sie sind Vertreter der jeweiligen kosmischen Systeme und tragen den großen Wunsch sowie die Mission in sich, alle Lebewesen ihres jeweiligen Kosmos zu erretten. Furchtlos folgten sie dem verehrten Meister hinab in die Menschenwelt. Ihnen wurden alle Fähigkeiten genommen, und in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen wurden sie von der Illusion dieses Raumes getäuscht, sodass sie ihr wahres Wesen vorübergehend aus den Augen verloren.

Zweitens sind es die zahlreichen Lebewesen in der heutigen Welt. Sie sahen, dass der Meister in die Menschenwelt kommen würde, um das Fa des Kosmos zu berichtigen. Im festen Glauben an den Erfolg der Fa-Berichtigung wagten sie es, unter großen Risiken in die Menschenwelt hinabzusteigen, um auf die Errettung durch Dafa zu warten. Sie warten darauf, von den Dafa-Jüngern geweckt zu werden. Solche Lebewesen sind für mich die aufrichtigen Faktoren im Kosmos.

Mit diesem Verständnis entsteht in mir beim Aussenden aufrichtiger Gedanken ein starkes Verantwortungsgefühl. Dadurch fällt es mir leichter, kraftvolle aufrichtige Gedanken auszusenden, und dies langfristig konsequent beizubehalten. Eine Zeit lang konnte ich dies recht gut beibehalten. In jener Zeit war es so: Sobald ich mich zum Aussenden aufrichtiger Gedanken hinsetzte, die Beine im Lotussitz kreuzte und die Hände zum Jieyin schloss, wurde ich auf einmal ganz ruhig. Ich spürte sofort, wie eine starke Energie meinen ganzen Körper erfüllte. Sobald ich die Hand aufrichtete, hatte ich das Gefühl, als würde eine kräftige Energie meine Hand nach oben ziehen. Ich fühlte mich voller Kraft und Energie und verspürte eine unvergleichliche Erhabenheit und Stärke. Je länger ich aufrichtige Gedanken aussandte, desto wacher und kraftvoller wurde ich, und desto mehr wollte ich weitermachen.

Wenn ich aufrichtige Gedanken wirklich mit ganzem Herzen aussandte, ließ mich der Meister in meinen Träumen mehrmals die Kraft des Aussendens aufrichtiger Gedanken erleben. Die Eindrücke waren dabei so lebendig und wirklich, als befände ich mich selbst mitten im Geschehen.

Einmal hatte ich einen besonders klaren Traum. Mein Mann und ich standen an einem Bahnhof in einer langen Schlange, um Fahrkarten zu kaufen. Es waren sehr viele Menschen dort, und die Warteschlange zog sich weit hin. Plötzlich brach aus unbekanntem Grund Panik aus. Die Menschen flohen in alle Richtungen, und auch die Wartenden in der Schlange liefen davon. Als ich hinausging, um nachzusehen, was geschehen war, bot sich mir ein erstaunlicher Anblick: Vom Himmel waren zahlreiche schwarze Elefanten herabgekommen und auf dem Bahnhofsgelände gelandet. Die Menschen waren zutiefst erschrocken und rannten voller Panik davon.

Mein Mann und ich begannen ebenfalls zu laufen. Als wir einen Hang erreichten und die Elefanten immer näherkamen, wurde mein Bewusstsein plötzlich ganz klar. Sofort setzte ich mich auf den Boden, schlug die Beine im Lotussitz übereinander und richtete eine Hand auf, um aufrichtige Gedanken auszusenden. Kaum hatte ich die Hand erhoben, geschah etwas Erstaunliches: Die riesigen schwarzen Elefanten waren plötzlich weit von mir entfernt und wurden immer kleiner. Unter der Kraft der aufrichtigen Gedanken wurden sie schließlich vollständig beseitigt.

Als ich erwachte, war die Szene aus dem Traum noch immer so lebendig, als hätte ich alles selbst durchlebt. Ich dachte, dass der Meister vielleicht gesehen hatte, wie sehr ich dem Aussenden aufrichtiger Gedanken Bedeutung beimesse, und mich auf diese Weise ermutigte, damit ich deren Kraft persönlich erfahren konnte.

Nun, da die Fa-Berichtigung und unsere Kultivierung in ihre letzte Phase eingetreten sind, lasst uns gemeinsam noch fleißiger voranschreiten, einander ermutigen und unterstützen sowie stärkere und reinere aufrichtige Gedanken aussenden. Lasst uns das verbleibende Böse auflösen, alle Störungen und Hindernisse auf dem Weg der Fa-Berichtigung beseitigen und noch mehr Lebewesen erretten.