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Mit meinen Schwiegereltern gütig umgehen, Groll beilegen

22. Juni 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Liaoning, in China

(Minghui.org) Ich bin 62 Jahre alt und praktiziere seit 30 Jahren Falun Dafa. Dafa hat mich von einer nachtragenden Frau in einen großzügigen Menschen verwandelt, der nicht an persönlichem Gewinn hängt und in der Lage ist, auf die Bedürfnisse anderer Rücksicht zu nehmen. Ich bin zutiefst dankbar für die barmherzige Errettung durch den Meister. Hier möchte ich meine Erfahrungen teilen, wie ich mich in meinem familiären Umfeld kultiviert habe.

Von einer nachtragenden Frau zu einer gütigen Schwiegertochter

Vor mehr als 30 Jahren – es war an dem Tag, an dem ich gebären sollte – wurden im Dorf Grundstücke verteilt. Meine Familie bat mich, zu Hause zu bleiben und auf den Laden aufzupassen. Als die Wehen einsetzten, ging ich auf die Felder, um meinen Mann zu suchen, und bat ihn, mich ins Krankenhaus zu bringen. Er bat meine Schwiegermutter, mich zu begleiten, doch sie lehnte ab. Letztendlich begleitete mich meine Schwägerin, doch nachdem ich entbunden hatte, verschwand auch sie. Ich war meiner Schwiegermutter gegenüber nachtragend, weil sie mir nicht geholfen hatte, als ich sie am dringendsten brauchte.

Meine Schwiegermutter war im Dorf dafür bekannt, Leute zu beschimpfen, und auch mein Schwiegervater benutzte harte Worte, wenn er verärgert war. Wenn das passierte, machte es mich so wütend, dass ich mich schwach fühlte, mein Blutdruck sank und ich benommen war. Ich schüttete meinen Eltern mein Herz aus. Nachdem sie meine Geschichte gehört hatten, seufzte meine Tante und meinte: „Du könntest ein Buch darüber schreiben.“

Im Herbst 1995 kehrte ich zum Haus meiner Eltern zurück. Meine Mutter sagte: „Ärgere dich nicht mehr. Versuche, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu lernen.“ In meinem Kopf schwirrte es, und ich dachte: „Gibt es so etwas auf dieser Welt?“ In diesem Moment fühlte es sich an, als hätte sich ein Fenster in meinem Herzen geöffnet, das alles erhellte. Ich hatte das Gefühl, mein ganzes Leben lang auf diese drei Worte gewartet zu haben. Von da an begann ich, die Lehre von Falun Dafa zu lernen und die Übungen zu praktizieren.

Nachdem ich die Dafa-Bücher gelesen hatte, ließ ich meinen Groll gegenüber meinen Schwiegereltern los. Ich begann, mich mit ihnen zu verstehen, und sie bei allem, was ich tat, zu berücksichtigen. Unsere ganze Familie wurde harmonisch, sodass die Dorfbewohner uns bewunderten. Ich danke dem Meister von ganzem Herzen. Falun Dafa hat mich von einer nachtragenden Frau zu jemandem verwandelt, der an andere denkt.

Nach dem 20. Juli 1999, als Jiang Zemin, der ehemalige Führer der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), die Verfolgung von Falun Dafa einleitete, kam die Polizei oft ins Haus, um mich zu schikanieren. Jedes Mal schickte meine Schwiegermutter sie weg und ließ es nicht zu, dass sie mich verfolgte. Ein junger Beamter sagte einmal: „Eure Beziehung ist wirklich gut. So etwas habe ich noch nie gesehen.“

Auch mein Mann und mein Sohn unterstützten mich beim Praktizieren. Sie halfen dabei, Dafa-Materialien und Kalender zu transportieren, und unterstützten andere Praktizierende, die vertrieben worden waren, indem sie ihnen Essen und Unterkunft zur Verfügung stellten. Da wir zusätzliche Zimmer hatten, ließen wir sie bei uns wohnen. Wenn ich jeden Tag hinausging, um die wahren Umstände zu erklären und Menschen dabei zu helfen, aus der KPCh auszutreten, unterstützten sie mich, indem sie sich um die Hausarbeit kümmerten, damit ich Zeit hatte, die drei Dinge zu tun.

Unrecht beseitigen

Mein Mann ist der Älteste von zwei Söhnen und zwei Töchtern. Meine Schwiegereltern gaben uns Land, einige Steine und Ziegel sowie ein wenig Geld, um uns ein Haus zu bauen. Wir liehen uns 8.000 Yuan (ca. 1.000 Euro), um das Haus fertigzubauen, und zahlten das Geld später durch ein sparsames Leben zurück. Mein jüngerer Schwager lebte woanders und erhielt die gleiche Unterstützung von meiner Schwiegermutter. Im Jahr 2011 wurde das Land unseres Dorfes enteignet und wir erhielten eine Entschädigung. Auch das Eigentum meiner Schwiegermutter wurde enteignet, auch sie erhielt eine Entschädigung.

Später war mein Schwiegervater gelähmt und mein Mann und sein Bruder halfen bei seiner Pflege. Im vergangenen Frühjahr sagte meine Schwägerin: „Mama hat sich drei Jahre lang um Papa gekümmert und ist erschöpft. Schicken wir ihn in ein Pflegeheim. “ Mein Schwager stimmte ihr zu und schlug vor, sie sollten das mit mir besprechen.

Mein Mann meinte dazu: „Wenn sie ihn ins Pflegeheim bringen, dann bringen sie ihn eben hin. Sie haben das Geld, um das zu tun. Was gibt es da zu besprechen?“ Meine Schwiegermutter behauptete jedoch, sie habe kein Geld. Es stellte sich heraus, dass sie meiner Schwägerin und ihrem Mann heimlich über 700.000 Yuan (ca. 90.000 Euro) gegeben hatte (das Geld, das sie als Entschädigungssumme für die Landenteignung erhalten hatte), sodass wir für das Pflegeheim aufkommen mussten. Mein Mann forderte daraufhin seine Schwester auf: „Da du am Erbe beteiligt bist, solltest du auch die Verantwortung für die Pflege von Papa mittragen.“ Meine Schwiegermutter weinte und argumentierte, dass ihre Töchter keine Verpflichtung hätten, sich um ihre alten Eltern zu kümmern.

Infolgedessen meldete sich niemand freiwillig, um die Pflege für das alte, über achtzigjährige Ehepaar zu übernehmen. Wir hatten kein Geld erhalten, mussten uns aber trotzdem um sie kümmern. Ich fühlte mich ungerecht behandelt und beschwerte mich bei den anderen Praktizierenden. Dabei versäumte ich es, nach innen zu schauen, und beurteilte die Situation mit den Gedanken eines gewöhnlichen Menschen. Erst nach ruhigem Lernen des Fa und Gesprächen mit meinen Mitpraktizierenden ließ ich den Groll gegenüber meinen Schwiegereltern los. Ich verstand, dass Beziehungen zwischen den Menschen auf karmischen Verbindungen beruhen und dass ich mich an die Maßstäbe eines Kultivierenden halten muss.

Nachdem ich mit meinem Mann darüber gesprochen hatte, holten wir seinen Vater zu uns nach Hause, um seine Mutter zu entlasten. Wir behandelten ihn freundlich. Als sich sein Zustand verschlechterte, bezahlten wir seine Leichentücher und baten meine Schwägerin, uns bei der Auswahl der besten zu helfen. Ich sagte zu meinem Mann: „Lass uns nicht mit ihnen streiten. Wir tun einfach, was wir tun sollten. Sie können das Geld behalten – wir kümmern uns um die Alten.“

Die Leute im Dorf meinten daraufhin, dass Falun-Gong-Praktizierende wirklich anders seien, da wir nicht streiten oder konkurrieren würden. Jemand sagte: „Sie haben kein Geld bekommen und trotzdem haben sie den alten Mann unterstützt.“ Andere fanden die Situation unfair. Ich erklärte dann: „Ich praktiziere Falun Gong, also folge ich der Lehre meines Meisters. Ich behandle jeden freundlich und lege nicht so viel Wert auf Geld.“

Schluss

Ich kultiviere mich in einem komplexen familiären Umfeld, halte mich an die Prinzipien von Falun Dafa und löse karmische Schulden auf, die sich über viele Leben hinweg angesammelt haben. Ich bin dem Meister dankbar für seine barmherzige Errettung, dafür, dass er mich aus der Hölle befreit, mich gereinigt und mich auf den Weg zurück zu meinem wahren Selbst geführt hat. In der mir verbleibenden begrenzten Zeit werde ich weiterhin die drei Dinge gut machen, mich fleißig kultivieren und mich bemühen, der Gnade des Meisters gerecht zu werden.