(Minghui.org) Ich bin eine junge Falun-Dafa-Praktizierende. Letzten Monat konnte ich mich nicht von starken Emotionen befreien, die ich meinem Mann und seiner Familie gegenüber empfand. Die Konflikte wurden immer heftiger.
Mein Aussehen veränderte sich dabei deutlich. Ich war nicht nur oft erschöpft von den Streitereien, sondern auch meine Gesichtshaut fing sich an zu schälen und innerhalb weniger Tage tauchten plötzlich an vielen Stellen über den ganzen Körper Hautausschläge auf.
Tief im Inneren wusste ich, dass meine innere Haltung nicht richtig war. Aber wenn ich über all die Ungerechtigkeiten, die ich erlitten hatte, nachdachte, sowie an die immense Beeinträchtigung, was meine körperliche und geistige Verfassung anging, reagierte ich nicht wie eine Praktizierende darauf. Ich vergaß völlig, nach innen zu schauen. Mit meinem menschlichen Denken konzentrierte ich mich nur darauf, wie ich die Oberhand gewinnen könnte. Ich befürchtete nämlich, dass ich in meinem eigenen Heim übergangen wurde.
Gestern hatte ich einen Traum, der mich wachrüttelte. Ich möchte ihn mit anderen Praktizierenden teilen, die ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht haben.
Was ich aus diesem Traum mitgenommen habe, ist Folgendes: Das Leben ist nichts weiter als ein Traum! Lass dich nicht von der Gefühlsduselei mitreißen und versuche nicht ständig, alles mit einer menschlichen Denkweise anzuzweifeln. Lass deine Anhaftung ans Menschsein los. Erst wenn dir eine kostbare Kultivierungschance entgangen ist, wirst du wirklich erkennen, wie groß der entstandene Verlust ist.
Es ereignete sich folgendermaßen: Gestern war ich wirklich erschöpft. Aufgrund des Grolls, den ich meinem Mann und meinen Schwiegereltern gegenüber hegte, hatte ich tagelang das Fa nicht gelernt. Selbst als ich es tat, las ich einfach nur den Text, ohne die Bedeutung wirklich tiefgehend zu erfassen. In der Tat legte ich mich jeden Abend, nachdem ich heimgekommen war, hin und fing an, auf meinem Handy hin und her zu scrollen. Erst, als ich müde war und meine Augen schwer wurden, legte ich das Handy weg und dämmerte in den Schlaf.
Dann sprach eine tiefe, strenge Stimme im Traum zu mir. Sie wies mich darauf hin, dass ich bereits drei Chancen gehabt hätte, meine Xinxing zu erhöhen. Ich träumte, dass ich deswegen sehr erstaunt war. Als dann ein großer Bildschirm erschien, erinnerte ich mich klar daran, dass Meister Li mir bereits drei Chancen gegeben hatte. Ich wusste, dass ich diese große Leinwand schon einmal wahrgenommen hatte und dass „1 2 3“ zu sehen war.
Als ich den großen Bildschirm in meinem Traum sah, war ich zuversichtlich, dass noch „4 5 6“ erscheinen würde. Das würde bedeuten, dass ich noch drei weitere Möglichkeiten hätte, mich zu erhöhen. Aber genau in diesem Moment, als ich das voller Hoffnung dachte, erschien eine ernüchternde „0“! Dies erinnerte mich sofort an die Jingwen des Meisters, die beschreiben, was jene nicht gut kultivierte Jünger erwartet, wenn das Fa die Menschenwelt berichtigt.
Diese strenge, gebieterische Stimme verkündete ganz langsam: „Nur eine Chance.“ Sie sprach sehr, sehr langsam, doch jedes Wort strahlte eine immense Kraft aus – jede Silbe klang tief und gebieterisch, so wie Eltern, die trotz ihrer Hilflosigkeit mit autoritärer Stimme zu einem widerspenstigen Kind sprechen.
Als ich aufwachte, wusste ich, dass der Meister mir einen Hinweis gegeben hatte. Die Zeit läuft ab. Ich hatte bereits die drei Chancen aufgebraucht, die mir der Meister gegeben hatte – tatsächlich waren es weit mehr als drei. Doch selbst nachdem ich all meine Chancen aufgebraucht hatte, gab mir der barmherzige Meister trotzdem noch eine letzte Gelegenheit, damit ich meine Xinxing erhöhen konnte.
Das erinnerte mich an einen anderen Traum, den ich vor einiger Zeit hatte. Ich träumte, dass ich gerade meinen Doktor machte. Es waren nur noch drei Monate bis zum Abgabetermin der Doktorarbeit. Aber ich hatte noch nicht einmal damit begonnen.
Mein Traum-Ich fragte sogar: „Wie soll ich denn in nur drei Monaten meinen Abschluss schaffen?“ In der Tat: Wenn man die Aufgaben, die man erledigen soll, nicht erledigt, wie soll man dann seinen Abschluss schaffen?
Der Traum erinnerte mich daran, was vor ein paar Monaten passiert war. Meine Tochter, die noch kein Jahr alt war, spielte mit meinem Handy. Als ich es ihr wegnahm, ließen mich die wenigen Worte, die sie dabei unschuldig und wie rein zufällig dabei von sich gab, fassungslos zurück: „Mama, Prüfung.“
Der Meister wartete die ganze Zeit und bemühte sich unermüdlich, mir, dieser unwürdigen Schülerin, Zeit für das Kultivieren und Gelegenheiten zur Erhöhung der Xinxing zu verschaffen. Dazu half er mir immer wieder mit seiner barmherzigen Anleitung und verschaffte mir Gelegenheiten, mich zu korrigieren.
Das Leben ist wie ein Traum. Wir mögen solche Leben tausendmal gelebt haben. Aber selbst in diesem wertvollen letzten Kapitel bleiben wir vollständig in gewöhnliches menschliches Denken eingetaucht, unfähig, uns davon zu lösen.
Die Gnade des Meisters ist grenzenlos. Er wartet geduldig auf seine verlorenen Jünger und leitet sie die ganze Zeit an. Nur wenn wir die menschliche Denkweise aufgeben und uns an die Prinzipien von Dafa halten, können wir den Nebel durchbrechen und ins Licht der Welt schreiten. Die Zeit wird jedoch knapp und die Chancen sind gering. Wir müssen daher mit Dringlichkeit handeln und diesen Moment nutzen.