(Minghui.org) Eines Tages wollten meine Mitpraktizierende Jia und ich wieder gemeinsam Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilen. Das taten wir jeden Tag, sogar während des chinesischen Neujahrsfestes, und bisher war alles reibungslos verlaufen, so dass meine Angst allmählich nachließ. Bevor wir losgingen, baten wir den Meister um seinen Segen und Schutz. Meine Angst ließ allmählich nach. Vor Kurzem erlebten wir jedoch einen Vorfall, den ich gerne mit allen teilen möchte.
An diesem Tag fuhr Jia mit ihrem Elektroroller vor mir her, während ich ihr mit dem Fahrrad folgte. Wir hielten an, als wir zwei Wanderarbeiter sahen, die am Straßenrand saßen und sich ausruhten. Jia überreichte ihnen ein Exemplar der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei. In diesem Moment bemerkte ich einen Streifenpolizisten auf einem Motorrad. Er hielt ganz in unserer Nähe an und kam auf uns zu. Ich wollte Jia warnen, die Materialien nicht zu verteilen, doch es war bereits zu spät.
Ich wandte mich im Stillen an den Meister und ging dabei ruhig auf den Polizisten zu. Ich stellte mich so hin, dass seine Sicht auf Jia verdeckt wurde und er nicht sehen konnte, was sie tat. Gleichzeitig bat ich den Meister, den Polizisten weggehen zu lassen, damit er uns nicht störte. In diesem Moment drehte sich der Polizist um, stieg auf sein Motorrad und fuhr davon. Ich war dem Meister zutiefst dankbar für seinen Schutz. Während des gesamten Vorfalls verspürte ich keinerlei Angst. Ich erkannte: Das war die Kraft von Falun Dafa gewesen. Weil unser Handeln mit dem Fa übereinstimmte, löste der Meister dieses Problem für uns.
Später dachte ich über das Geschehene nach. Ich erinnerte mich daran, dass Jia mich gefragt hatte, in welche Richtung wir gehen sollten. Ohne Zögern hatte ich geantwortet: „Nach Norden.“ Daraufhin sagte Jia: „Du bist der Chef, ich richte mich nach dir.“ Später erinnerte sie mich daran, dass wir bei Problemen nach innen schauen sollten. Zunächst dachte ich, sie mache nur einen Scherz. Dann wurde mir jedoch klar, dass man solche Dinge nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Tatsächlich stellte ich fest, dass ich gar nicht wirklich wusste, wie man nach innen schaut.
Später tauschten wir uns mit drei weiteren Praktizierenden darüber aus. Einer von ihnen fragte mich: „Freust du dich, wenn jemand dich ‚Chef‘ nennt?“ Ich antwortete ehrlich: „Ja.“ Da erkannte ich, dass ich ein starkes Streben nach Ruhm hatte.
Ein anderer Praktizierender fragte: „Glaubst du, dass du dich besser kultivierst als Jia?“ Nachdem ich einen Moment darüber nachgedacht hatte, gestand ich ein: „Ja, das stimmt.“ Mir wurde bewusst, dass ich immer noch Anhaftungen an Überheblichkeit und Selbstzufriedenheit hatte. Das war eine sehr ernsthafte Störung.
Der dritte Praktizierende erinnerte mich: „Wenn du einen Fehler machst, musst du ihn korrigieren. Finde deine Anhaftungen, verneine und berichtige sie. Lass sie nicht lange bestehen, sonst werden sie Schwierigkeiten und Prüfungen in deine Kultivierung bringen. Diese Lücken könnten dich zu Fall bringen und all deine Kultivierungsbemühungen wären dann vergeblich. Das ist äußerst gefährlich! Du solltest sofort aufrichtige Gedanken aussenden, um sie vollständig aufzulösen und zu beseitigen.“
Ich werde das Fa gewissenhaft lernen, mich dem Fa angleichen, mich wahrhaftig kultivieren und gemeinsam mit dem Meister nach Hause zurückkehren. Vielen Dank an die Mitpraktizierenden für ihre selbstlose Hilfe.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.