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Mechanicsburg, Pennsylvania: US-Abgeordneter verurteilt Chinas Organraub während „Jubilee Day“-Straßenfest

24. Juni 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Pennsylvania

(Minghui.org) Falun-Gong-Praktizierende nahmen am 18. Juni 2026 am 96. „Jubilee Day“-Straßenfest in Mechanicsburg im US-Bundesstaat Pennsylvania teil, um auf die anhaltende Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen. Mehrere politische Vertreter, darunter der US-Abgeordnete Scott Perry, verurteilten an diesem Tag die gegen Falun Gong gerichtete Repression der KPCh.

Das „Jubilee Day“-Straßenfest, das unweit der Hauptstadt des Bundesstaates Harrisburg stattfindet, gilt als das älteste und größte eintägige Straßenfest an der Ostküste der USA, das jährlich rund 70.000 Besucher anzieht. Zahlreiche Passanten informierten sich an diesem Tag am Stand der Falun-Gong-Praktizierenden über die Meditationspraxis und die Menschenrechtslage in China. Rund 400 Menschen unterzeichneten die ausliegenden Petitionen, die ein Ende der Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen durch die KPCh fordern.

Straßenfest-Besucher erfahren Näheres über Falun Gong

Abgeordneter Perry: Überparteiliche Gesetzesinitiative zur Beendigung des Organraubs

Der US-Abgeordnete Scott Perry besuchte den Stand der Praktizierenden, um seine Unterstützung zum Ausdruck zu bringen. Er erklärte, es sei erfreulich zu sehen, wie Praktizierende und ihre Unterstützer den „Jubilee Day“ gemeinsam feiern und die Gelegenheit nutzen würden, die Öffentlichkeit über Falun Gong zu informieren.

Der Abgeordnete Scott Perry (2.v.re.) mit den Praktizierenden am Stand 

Perry würdigte den Einsatz der Praktizierenden, die Öffentlichkeit über die Verfolgung durch die KPCh aufzuklären. Viele Menschen in den Vereinigten Staaten könnten sich kaum vorstellen, dass es erzwungene Organentnahmen, Zwangsarbeit oder religiöse Unterdrückung gebe, sagte er. „So etwas geschieht hier (zwar) nicht. Aber in China ist es Realität“, erklärte der Abgeordnete.

Zugleich wies Perry darauf hin, dass vielen Amerikanern die Menschenrechtsverletzungen in China nicht bewusst seien. Obwohl die USA zahlreiche Waren aus China importieren und Verbraucher diese Produkte kaufen würden, hätten viele Menschen keine Kenntnis von den Hintergründen. „Sie wissen nicht, dass die chinesische Regierung Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt und ihnen zwangsweise Organe entnimmt“, stellte er fest. Deshalb sei es von großer Bedeutung, die Öffentlichkeit über diese Vorgänge zu informieren.

Viele dieser Informationen fänden in den täglichen Nachrichten kaum Beachtung, so Perry. Veranstaltungen in den Gemeinden böten daher eine wichtige Gelegenheit, Menschen über die tatsächlichen Zustände zu informieren. Wenn Besucher nachfragten, was in China geschehe, könne man ihnen die Hintergründe erläutern und sie über die dort begangenen Menschenrechtsverletzungen aufklären.

Mit Blick auf die jüngste Verabschiedung des Gesetzentwurfs S.4009 („Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“) durch den Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des US-Senats begrüßte Perry insbesondere die parteiübergreifende Unterstützung für die Initiative.

Die politische Landschaft in den Vereinigten Staaten sei zwar häufig von Meinungsverschiedenheiten geprägt, doch bei diesem Thema bestehe weitgehend Einigkeit. „Unabhängig davon, welcher politischen Richtung man angehört oder welche Ansichten man vertritt – niemand hält erzwungene Organentnahmen oder Sklaverei für akzeptabel. Darin sind wir uns alle einig“, betonte Perry abschließend.

Kandidatin für das Gouverneursamt: Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen ist sehr wichtig

Stacy Garrity, die republikanische Kandidatin für das Gouverneursamt von Pennsylvania und derzeitige Schatzmeisterin des Bundesstaates, nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil.

Auch Stacy Garrity, die republikanische Kandidatin für das Amt der Gouverneurin von Pennsylvania, besucht den Stand der Praktizierenden

Garrity bekundete ihre Unterstützung, nachdem sie erfahren hatte, dass der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des US-Senats gerade den Gesetzentwurf S.4009 zum Schutz von Falun Gong verabschiedet hatte. Zudem dankte sie den Praktizierenden für ihren langjährigen Einsatz, die Öffentlichkeit über die Fakten zu informieren, sowie für ihr Engagement zur Wahrung der Glaubensfreiheit in der Gemeinschaft.

Es sei stets gut und sehr wichtig, Menschenrechtsverletzungen aufzuzeigen, fügte sie hinzu.

Unterstützung aus der Bevölkerung

Viele Besucher des „Jubilee Day“ kamen an den Stand der Praktizierenden, um sich über die Praxis zu informieren, und unterzeichneten die Petition, die das Ende der Verfolgung durch die KPCh und den Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden fordert.

Kitty Henry und ihr Mann (Mitte)unterhalten sich mit einer Falun-Gong-Praktizierenden

Kitty Henry, die nach eigenen Angaben jedes Jahr den „Jubilee Day“ besucht, zeigte sich erschüttert, als sie von der Verfolgung von Menschen aufgrund ihres Glaubens sowie von den Berichten über erzwungene Organentnahmen in China erfuhr.

Sie betonte, wie wichtig es sei, dass Falun-Gong-Praktizierende die Öffentlichkeit über diese Themen informieren. „Ich bin froh, dass sie sich dafür einsetzen und die Menschen darüber aufklären. Ich hoffe, dass dadurch etwas verändert werden kann“, sagte sie. Auch die Petition unterstützte sie mit ihrer Unterschrift. Damit wolle sie dazu beitragen, „dass diesen Missständen ein Ende gesetzt wird“.

Die im Gesundheitswesen tätige Megan (2.v.re.) und ihre Kinder

Megan, die im Gesundheitswesen arbeitet, brachte an diesem Tag ihre drei Kinder zu der Veranstaltung mit. Auch sie blieb am Stand der Praktizierenden stehen und unterschrieb die Petition.

Der Geschäftsinhaber Scott (in Rot) unterzeichnet die Petition

Scott erklärte, dass er bereits von der Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh sowie von Berichten über erzwungene Organentnahmen gehört habe. Solche Praktiken seien zutiefst unmoralisch, stellte er klar. Wenn Menschen mit schlechten Absichten an die Macht gelangten, könnten derartige Menschenrechtsverletzungen überall geschehen.

Die Petition unterzeichnete Scott ohne Zögern. Jeder habe die Verantwortung, auf solche Missstände aufmerksam zu machen, betonte er. Wenn niemand darüber spreche, werde die Öffentlichkeit auch nichts davon erfahren. Falun-Gong-Praktizierende und alle anderen, die sich für Menschenrechte einsetzen, sollten daher weiterhin alles in ihrer Macht Stehende tun, um diese Verbrechen zu beenden. Dabei handle es sich um schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen, die nicht ignoriert werden dürften.