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Deutsche Grafikdesignerin: „Alles, was ich in diesem Leben habe, verdanke ich Dafa und dem Meister“

24. Juni 2026 |   Von Minghui-Korrespondentin Dexiang

(Minghui.org) Die aus Ungarn stammende deutsche Grafikdesignerin Szilvia begann im März 2001 mit der Kultivierung im Falun Dafa.

„Meine Familie in Ungarn bemerkte, dass ich aufgehört hatte zu fluchen. Sie sagten zu mir: ‚Wenn du da bist, trauen wir uns nicht mehr zu fluchen‘“, erinnert sich Szilvia mit einem Lächeln, als sie von den positiven Veränderungen in ihrem Leben berichtet, seit sie Falun Dafa zu praktizieren begonnen hat.

Lebenslange Fragen, beantwortet durch das „Zhuan Falun“

Szilvia kam im Jahr 2000 aus Ungarn nach Deutschland, um in einer Einrichtung für schwerbehinderte Menschen zu arbeiten. Einige Wochen später traf sie bei einer Veranstaltung eine ehemalige Mitarbeiterin und erfuhr, dass diese Falun Dafa praktizierte. Neugierig geworden besuchte sie einen Übungsplatz vor Ort und nahm an einem neuntägigen Seminar von Falun Dafa teil. „Ich beschloss, es einmal auszuprobieren, zumindest so lange, bis ich die Prinzipien vollständig verstanden hätte“, berichtet sich.

Sie begann, das Buch „Zhuan Falun“ zu lesen, wobei sie jeden Tag eine Lektion las. Nach der Lektüre des Buches war Szilvia tief beeindruckt, denn: „Ich hatte endlich die Antworten auf all meine Fragen gefunden.“

Szilvia beim Lesen des Buches „Zhuan Falun“

Schon seit ihrer Jugend hatte Szilvia über viele Dinge im Leben und im Kosmos nachgedacht. Warum müssen wir unter Krankheiten leiden? Warum gibt es karmische Vergeltung? Warum entstehen und vergehen Zivilisationen? Sie hatte das Gefühl, dass es ein übergeordnetes Gesetz geben musste, das diese Welt bestimmt.

Obwohl sie sich intensiv mit antiken Zivilisationen, Geschichte und verschiedene Kulturen beschäftigte, gelang es ihr nicht, diese einzelnen Wissensfragmente zu einem Ganzen zusammenzufügen, das ihr die Antworten gab, nach denen sie suchte.

Das „Zhuan Falun“ erklärt ihr jedoch alles klar und deutlich. Viele Dinge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, werden durch das Buch logisch miteinander verbunden. „Ich war wirklich tief beeindruckt“, sagt sie. Diese Erkenntnis weckte in Szilvia den Wunsch, sich zu kultivieren. Obwohl sie den Wunsch hatte, fehlte ihr die Fähigkeit zu begreifen, was Kultivierung wirklich bedeutet, sowie ein tieferes Verständnis der Prinzipien zu entwickeln. 

Eine unerwartete Gelegenheit ermöglichte es ihr bald darauf, ein tieferes Verständnis der Lehre von Falun Dafa zu erlangen.

Die Übersetzung des „Zhuan Falun“

Kurz nachdem sie mit dem Praktizieren begonnen hatte, fasste Szilvia den Entschluss, das deutsche Buch Zhuan Falun ins Ungarische zu übersetzen.

Sie erhielt zwar schnell die Erlaubnis dazu, besaß allerdings keinen eigenen Computer. Daher blätterte Szilvia in Wörterbüchern, schrieb ihre Übersetzungen von Hand nieder und lieh sich schließlich den Computer einer Mitpraktizierenden, um den Text einzugeben. Diese scheinbar unmögliche Aufgabe schaffte sie innerhalb von zehn Monaten.

Während des gesamten Prozesses musste sie eine große Menge an Text durcharbeiten. Sie stieß dabei auf die Schwierigkeit, die Bedeutung vieler Wörter zu verstehen und auszudrücken. Doch sie arbeitete entschlossen weiter, da sie wusste, dass ihre Arbeit es noch anderen Ungarn ermöglichen würde, das „Zhuan Falun“ zu lesen und mehr über Falun Dafa zu erfahren. „Wenn dieses Buch nicht veröffentlicht wird, wie sollen sie dann anfangen, es  zu lernen?“, dachte sie damals.

Wenn sie an ihre Grenzen stieß oder sich Sorgen machte, spürte Szilvia, wie die Kraft von Dafa ihren Geist beruhigte und ihr den Weg nach vorne wies. „Manchmal hatte ich das Gefühl, als würde ich ununterbrochen schreiben können. Ohne die Hilfe von Meister Li wäre all dies nicht möglich gewesen.“

Durch diese Erfahrung konnte sie erkennen, dass für einen Dafa-Kultivierenden neben dem Endergebnis auch die Fortschritte und das Wachstum wichtig sind, die man während des Prozesses erfährt.

Ermutigung durch den Meister 

Szilvia lernte Meister Li Hongzhi 2003 oder 2004 bei einem von Falun-Dafa-Praktizierenden organisierten Medienseminar kennen. „Der Meister ging den Gang entlang und nickte den Praktizierenden zu. Er nickte auch mir zu. In diesem Moment spürte ich seine Ermutigung, meine Bemühungen fortzusetzen.“

Zu dieser Zeit beteiligte sich Szilvia in Ungarn an vielen Projekten zur Aufklärung über die Hintergründe von Falun Dafa und der Verfolgung und versuchte unter anderem, Kontakt zu verschiedenen politischen Persönlichkeiten aufzunehmen. Sie erinnert sich: „Diese Zeit war wirklich hart.“ Neben den damit verbundenen Schwierigkeiten musste sie auch erheblichen Druck und Kritik ertragen.

Die Ermutigung durch Meister Li stärkte jedoch ihren Glauben. „Es fühlte sich an, als würde der Meister mir sagen, dass ich auf dem richtigen Weg bin und durchhalten soll“, sagt sie.

Von da an bemühte sich Szilvia, sich gemäß dem Maßstab einer Kultivierenden zu erhöhen, ganz gleich, welchen Schwierigkeiten oder Prüfungen sie auch gegenüberstand.

Schwierigkeiten mit Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht überwinden

Falun Dafa basiert auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Die Einhaltung dieser drei Prinzipien in ihrem Alltag war für Szilvia sowohl eine Herausforderung als auch eine Bereicherung.

Bevor sie mit der Kultivierung im Dafa begann, war Szilvia ein pessimistischer Mensch, der Menschen und Dinge mit kritischem Blick betrachtete. Obwohl sie nach außen hin entspannt und fröhlich wirkte, war ihr Herz ständig von negativen Gedanken erfüllt. Seit sie Falun Dafa praktiziert, muss sich Szilvia immer wieder daran erinnern, sich an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu halten, wobei sie besonderen Wert auf den Aspekt der Güte legt.

„Güte ist sehr wichtig und da habe ich noch Raum für Verbesserungen“, stellt sie fest. Während sie sich weiter mit der Lehre von Dafa beschäftigte und die Übungen machte, begannen sich viele ihrer zuvor tief verwurzelten menschlichen Überzeugungen zu wandeln, woraufhin sie friedlicher und nachsichtiger wurde.

Der Auslöser, der Szilvia jedoch half, die Auswirkungen von Dafa auf ihr Leben wirklich zu würdigen, war eine Reihe von Schicksalsschlägen, die ihre Familie trafen.

In den vergangenen 20 Jahren verlor Szilvia mehrere nahe Angehörige, darunter ihre Mutter und ihre Großmutter. „Sie waren es, die mich großgezogen haben“, sagt sie. Sie war an ihrer Seite, als sie starben. Um sich um ihre Angehörigen zu kümmern, kehrte Szilvia nach Ungarn zurück. In dieser Zeit musste sie großen Schmerz und tiefe Trauer bewältigen. Die ganze Familie war von einer bedrückten und schweren Stimmung geprägt.

„Ohne Falun Dafa hätte ich das einfach nicht durchgestanden“, sagte sie. In dieser Zeit vertiefte sie sich fast täglich in die Schriften von Falun Dafa. Ihre Familie machte sich Sorgen um ihren psychischen Zustand, doch dann geschah etwas, das ihre Erwartungen übertraf: „Am Ende war ich es, die ihnen Halt gab, und nicht umgekehrt.“

Nachdem sie aus Dafa Kraft geschöpft hatte, um ihrer Familie über den schmerzlichen Verlust ihrer Angehörigen hinwegzuhelfen, hat sie erkannt: „Dadurch wurde mir bewusst, wie wertvoll eine starke spirituelle Stütze im Leben ist.“

Szilvia bei den Übungen

Bevor sie Falun Dafa praktizierte, war Szivias unkonzentrierter Geist leicht von äußeren Einflüssen zu beeinflussen. Durch das Praktizieren erkannte sie den Sinn des Lebens. „Der Meister gab mir die Antwort auf die wichtigste Frage. Von diesem Moment an wusste ich mit absoluter Klarheit, welchen Sinn meine Existenz in dieser Welt hat.“

Zeugen einer Wandlung

Nachdem die junge Ungarin mit dem Praktizieren begonnen hatte, bemerkten ihre Familienangehörigen die Veränderungen an ihr. Sie sagten: „Du hast eine ganz andere Ausstrahlung. Es fühlt sich nicht einmal richtig an, in deiner Gegenwart zu fluchen.“

Ihr Bruder durchlebte während der COVID-19-Pandemie eine schwierige Phase in seinem Leben und begann, sie häufig anzurufen. Später erklärte er ihr, dass ihm schon allein der Klang ihrer Stimme Kraft und Hoffnung gebe. Szilvia ist überzeugt, dass die positive Ausstrahlung, die ihre Familie wahrnahm, aus ihrer Kultivierung im Falun Dafa resultiert.

Diese positive Energie nehmen auch ihre Verwandten und Freunde in Deutschland wahr. Jedes Jahr zu Weihnachten oder bei Familientreffen vertrauen sie sich ihr und ihrer Familie bereitwillig an. „Egal, was sie erzählen, sie wissen, dass wir ihnen ohne Vorbehalte zuhören und sie nicht beurteilen.“

Durch diese zwischenmenschlichen Begegnungen konnten ihre Verwandten und Freunde die Aufrichtigkeit, Güte und Nachsicht einer Kultivierenden spüren. Und: „Bis heute hat jeder in meiner Familie das Buch Zhuan Falun gelesen.“

In der Hoffnung, dass noch mehr Menschen Falun Dafa kennenlernen

Szilvia nimmt hier an einer Aktion teil, um auf die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas aufmerksam zu machen

Das Praktizieren von Falun Dafa hat Szilvia so gutgetan, dass sie hofft, dass noch mehr Menschen erfahren werden, wie gut Falun Dafa ist, und die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) in China ablehnen.

Insbesondere hofft sie, dass sich noch mehr Chinesen von der negativen Propaganda der KPCh befreien und mit offenem Geist die wahren Fakten über Falun Dafa erfahren. „Glaubt den Medienberichten nicht blindlings. Prüft die Informationen gründlich, bevor ihr euch ein eigenes Urteil bildet“, sagt sie.

Sie betont die Wichtigkeit für jeden Menschen, die Wahrheit zu kennen und auf dieser Grundlage Entscheidungen zu treffen, die seine Zukunft prägen.

Dankbarkeit gegenüber dem Meister und Dafa für alles im Leben

Für viele westliche Praktizierende ist die Meister-Schüler-Beziehung ein ungewohntes Konzept, das schwer zu begreifen ist. Szilvia sagt dazu: „Als ich mit dem Praktizieren anfing, hatte ich das auch nicht so recht verstanden.“

Während sie sich weiter mit der Dafa-Lehre beschäftigte, begann Szilvia zu begreifen, wie groß die Barmherzigkeit und die Opferbereitschaft von Meister Li sind. Sie erkannte auch, dass alles, was sie im Leben erlebt hatte, kein Zufall war. „Das Gefühl der Distanz zwischen mir und Meister Li verschwand vollständig“, stellte sie dann fest.

Einige Monate, nachdem sie mit der Kultivierung begonnen hatte, war Szilvia endlich in der Lage, Meister Li als ihren Meister anzuerkennen. Das war ein äußerst wichtiger Wendepunkt in ihrem Leben.

„Ich kam aus Ungarn nach Deutschland und erfuhr von Falun Dafa bereits zwei bis drei Wochen später. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür? Äußerst gering.“ Ähnliche unwahrscheinliche Ereignisse ereigneten sich immer wieder in ihrem Leben.

Diese und viele andere wundersame Erlebnisse veranlassten sie, aus tiefstem Herzen zu sagen: „Alles, was ich habe, alles in meinem Leben, alles, was ich in diesem Leben habe, verdanke ich Dafa und dem Meister.“