(Minghui.org) Mein Familienleben zerbrach in den 1990er-Jahren, als ich mich von meinem Mann scheiden ließ. Er trank, spielte und ging fremd und ich sah ihn kaum. In der Situation fühlte ich mich hilflos. Als ich eines Tages im Bett lag und an die Decke starrte, sah ich die Worte „Zurück zum wahren Selbst“. Das war die erste erstaunliche Erfahrung, die mich schließlich zu Falun Dafa führte.
Nach meiner Scheidung zogen meine Schwester und ich nach Yanji, weit weg von zu Hause. Meine Kinder und meine Eltern fehlten mir und ich weinte jeden Tag. Meine Depressionen wurden immer schlimmer und ich dachte daran, meinem Leben ein Ende zu setzen. Eines Tages zog ich mich an, ging hinaus und lief zu den Bahngleisen.
Gerade als ein Zug auf mich zukam, hörte ich eine klare Stimme sagen: „Du darfst nicht sterben. Du hast eine Mission.“ Ich sprang schnell zur Seite und der Zug rauschte an mir vorbei. Das war knapp. Welche Mission ich hatte, wusste ich nicht, aber ich weinte, weil sich mein Leben damals völlig sinnlos anfühlte.
Ich hatte einen Marktstand gemietet und verkaufte Haushaltswaren. Eines Tages sah ich eine ältere Verkäuferin an einem anderen Stand, die ein Buch in der Hand hielt. Mir fiel eine hübsche Blume auf dem Einband auf. Am nächsten Tag sah ich sie wieder mit dem Buch.
Am dritten Tag schloss ich meinen Stand und ging hinüber, um dieser Frau beim Verkauf ihres Garns zu helfen. Sie bedankte sich bei mir und bot mir an, mir das Garn zum Selbstkostenpreis zu verkaufen. Ich schüttelte den Kopf und fragte sie, wo sie ihr Buch gekauft habe. Sie sagte mir, ich solle mir zuerst die Hände waschen, wenn ich es lesen wolle. Nachdem ich das getan hatte, gab sie mir ihr Buch. Es war das Zhuan Falun, das Hauptwerk von Falun Dafa.
Dann ging ich zurück zu meinem Stand und schlug das Buch auf. Auf der ersten Seite sah ich eine Person, die mir irgendwie bekannt vorkam und mich anlächelte. Der Markt schloss bald darauf und so fragte ich die Frau, ob ich das Buch ausleihen könne, und sie willigte ein.
Nach dem Abendessen begann ich, das Zhuan Falun zu lesen. Beim Lesen weinte und lachte ich. „Wenn ich es doch nur früher gelesen hätte, hätte ich mich nicht scheiden lassen“, dachte ich. Das Buch ließ mich nicht los und ich las die ganze Nacht darin. „Es ist so ein wunderbares Buch. Ich wünschte, ich hätte es früher schon gelesen“, dachte ich.
Am nächsten Tag ging ich nicht zu meinem Stand, deshalb kam meine ältere Schwester vorbei, um nach mir zu sehen. Als sie sah, dass meine Augen geschwollen waren, fragte sie mich, ob ich gemobbt worden sei. „Nein, ich habe nur geweint, während ich dieses Buch gelesen habe. Es ist ein wirklich sehr gutes Buch“, erklärte ich ihr.
Meine Schwester schaute sich das Buch eine Weile an und begann dann, ebenfalls darin zu lesen. Bald darauf fing auch sie mit dem Praktizieren an.
Ein paar Tage nach der Lektüre des Zhuan Falun reinigte der Meister meinen Körper. Die Schmerzen meiner Trigeminusneuralgie und meiner Leberzirrhose hörten auf und eine faustgroße Schwellung in meinem Bauch verschwand.
Als ich eines Tages meinen Stand aufräumte, fühlte es sich plötzlich so an, als würde eine lange Nadel meinen Scheitel durchbohren. Danach fühlte ich mich kühl und sehr wohl – ein Gefühl, das ich noch nie zuvor erlebt hatte. Seitdem bin ich gesund und mein Körper fühlt sich leicht an.
Die Frau, die mir das Zhuan Falun gegeben hatte, sagte, sie habe ein Porträt des Meisters erhalten, und fragte, ob ich es sehen wolle. Und so gingen wir zu ihr nach Hause.
Als wir die Treppe hinaufgingen, lief mir ein Schauer über den Rücken und ich spürte, wie sich Gänsehaut auf meiner Haut bildete. Ich fragte sie, warum ich solch ein Gefühl hätte, und sie meinte, das sei etwas Gutes.
Als ich den Raum betrat, sah ich das Porträt des Meisters an der Wand. Ich versuchte, mich hinzuknien, konnte es aber nicht. Mir schien, als hörte ich eine Stimme sagen: „Endlich bist du gekommen. Deine Aufgabe ist es, dem Meister bei der Berichtigung des Fa zu helfen und ihm dabei zu helfen, Lebewesen zu erretten.“
In meinen fast 30 Jahren der Kultivierung hat sich der Meister voller Barmherzigkeit um mich gekümmert. Er hat mir so viel gegeben, dass ich meine Dankbarkeit nicht in Worte fassen kann. Nur wenn ich fleißig praktiziere und dem Meister helfe, sodass mehr Menschen errettet werden können, kann ich seinen Erwartungen gerecht werden.