(Minghui.org) Der Meister wünscht sich, dass wir bei unseren Bemühungen, alle Menschen zu erretten, beharrlich bleiben.
Eines Morgens im März dieses Jahres hatte ich einen Traum. Ich sah ein endloses Feld dicht gedrängt mit Menschen, die Schulter an Schulter saßen. Sowohl die Menschen als auch der Boden, auf dem sie saßen, hatten die Farbe von verbranntem Rot. Sie saßen regungslos da und schienen große Qualen zu erleiden.
Eine andere Praktizierende und ich begannen, den Menschen verzweifelt immer wieder zuzurufen: „Falun Dafa ist gut! Bleibt in Sicherheit! Falun Dafa ist gut!“ Ich weiß nicht mehr, wie lange es dauerte, doch allmählich begannen die Menschen, gemeinsam mit uns „Falun Dafa ist gut“ zu rufen. Das ganze Feld hallte von diesen vier Worten wider und die Menschen litten nicht mehr länger unter Schmerzen.
Als meine Stimme fast versagt hatte, blickte ich nach rechts und sah eine kleine Gruppe von Menschen nicht weit entfernt, die anscheinend unsere Hilferufe nicht gehört hatten. Der Boden, auf dem sie saßen, war immer noch glühend rot. Ein zwölfjähriges Mädchen schaute mit einem leidenden Blick zu mir herüber und schien um Hilfe zu flehen. Mit meiner letzten Kraft rief ich: „Falun Dafa ist gut! Bleibt in Sicherheit!“, bis ich keinen Laut mehr hervorbringen konnte. Ich glaube, sie haben mich gehört.
Ich erinnere mich, dass ich noch immer versuchte zu rufen, als ich aufwachte. Ich setzte mich sofort auf. Mein Herz raste, mein ganzer Körper zitterte und mir lief ein Schauer über den Rücken. Die Szenen waren so erschreckend und herzzerreißend, dass sie sich mit Worten nicht beschreiben lassen. Ich war von tiefer Traurigkeit überwältigt und konnte dennoch nicht einmal weinen. Den ganzen Tag über fühlte ich mich bedrückt.
Ich stand auf, blickte aus dem Fenster. Die Luft schien von dichtem Dunst erfüllt zu sein, als wäre gerade ein großes Feuer gelöscht worden. Als ich das Fenster öffnete, roch die Luft nach Schießpulver und war kaum zu ertragen. Noch nie hatte ich einen so dichten Smog gesehen.
Durch diesen Traum erkannte ich, dass ich die Zeit nutzen musste, um noch mehr Menschen zu erretten. Mir wurde klar, dass ich nicht länger an Ruhm, persönlichen Vorteilen und menschlichen Gefühlen in dieser Welt festhalten durfte. Wenn ich mich nicht änderte, käme das einem Vergehen gegenüber dem Meister, der Fa-Berichtigung und den Lebewesen gleich. Würde ich weiterhin meinen Anschauungen und Begierden nachgeben und dadurch dazu beitragen, dass die Lebewesen im Elend enden, würde ich es zutiefst bereuen, sobald ich die Wahrheit sähe.
Denken wir einmal darüber nach: Wie viele unserer Familienangehörigen, Freunde, Mitschüler, Nachbarn und Menschen, denen wir zufällig auf der Straße begegnen, haben die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung wirklich verstanden, als wir ihnen davon erzählt haben? Manche schienen mit uns übereinzustimmen und nahmen unsere Informationsmaterialien an. Einige erfuhren sogar die Segnungen von Dafa oder zogen eine Lehre aus ihren Erfahrungen. Dennoch meldeten sie Falun-Dafa-Praktizierende bei der Polizei, sobald sie unter Druck gesetzt wurden. Es ist schwierig, Menschen zu erretten, doch das liegt an den Störungen durch die alten Mächte und an der verleumdenden Propaganda der bösartigen Kommunistischen Partei Chinas. Solange noch Zeit bleibt, selbst bis zur letzten Minute, besteht immer noch die Möglichkeit, Menschen zu erretten.
Wir sollten die Zeit, die der Meister für uns verlängert hat, wertschätzen, an seine unermesslichen Leiden denken und unser Bestes tun, um noch mehr Menschen zu erretten. Der Meister ist barmherzig zu allen Lebewesen, daher sollten wir die Barmherzigkeit, die der Meister uns gegeben hat, nutzen, um alle Menschen zu erretten. Wir sollten nicht auswählen, wen wir erretten wollen und wen nicht, denn wir sind ihre einzige Hoffnung auf Erlösung.