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Todesmeldung: 67-Jährige aus Jilin stirbt knapp drei Monate nach Inhaftierung

4. Juni 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Der Herzschlag von Wang Xiulian bewegte sich im Bereich von 110 bis 120 Schlägen pro Minute (wobei der Normalbereich bei 60 bis 100 liegt), dennoch ließen die Verantwortlichen des Frauengefängnisses der Provinz Jilin sie erst am 10. Mai 2026 in ein Krankenhaus einweisen. Die 67-jährige Frau verstarb am gleichen Tag – weniger als drei Monate nach ihrer Aufnahme in die Haftanstalt.

Wangs Tochter berichtete, dass ihre Mutter beim letzten Familienbesuch im April 2026 noch bei guter Gesundheit gewesen sei. Die Gefängnisleitung zeigte Aufnahmen, auf denen zu sehen war, wie Wang „im Krankenhaus wiederbelebt“ wurde, und gab als Todesursache eine Herzerkrankung an.

Wang, eine Arbeiterin im Ruhestand aus der Stadt Jiaohe in der Provinz Jilin, wurde ursprünglich am 27. Oktober 2023 wegen ihres Glaubens an Falun Gong verhaftet. Stunden später wurde sie aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands gegen Kaution freigelassen. Um der Verfolgung zu entgehen, tauchte sie unter, wurde jedoch im Juli 2025 in der Autonomen Region Guangxi Zhuang verhaftet – einem Ort, der über 3.200 Kilometer von Jiaohe entfernt liegt. Ende November 2025 wurde sie zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt und am 13. Februar 2026 in das Frauengefängnis der Provinz Jilin eingeliefert.

Die Wärter der Achten Abteilung wiesen die leitende Insassin Li Mingzhu an, Wang zu überwachen. Li befahl ihr, Falun Gong täglich zu verleumden, und rügte sie ständig dafür, dass sie ihre Aufgabe „schlecht“ erfülle.

Wang litt unter starkem Herzrasen, und ihr Körper zitterte unaufhörlich. Li beschuldigte sie, dies nur vorzutäuschen. Die Wärter brachten sie erst am 10. Mai 2026 ins Krankenhaus. Ihre Tochter vermutet, dass sie möglicherweise bereits verstorben war, bevor sie das Krankenhaus erreichte. Die Gefängnisbehörden bearbeiteten noch am selben Tag eilig die Unterlagen für ihre Haftentlassung aus gesundheitlichen Gründen. Es ist unklar, ob die Formalitäten vor oder nach ihrem Tod erledigt worden waren.

Wangs Tod setzte den Schlusspunkt unter eine jahrzehntelange Verfolgung aufgrund ihres Glaubens. Vor ihrer letzten Haftstrafe hatte sie bereits eine weitere, dreieinhalbjährige Haftstrafe verbüßt, die von Dezember 2011 bis Juni 2015 dauerte. Ihre Rente wurde im Jahr 2020 ausgesetzt und erst 2023 wieder aufgenommen. Einzelheiten zu ihren beiden Haftstrafen sind den entsprechenden Berichten zu entnehmen.

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