(Minghui.org) Am 23. und 26. Mai 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende Aktionen im Viertel Châtelet sowie im Stadtteil Belleville in Paris.
Trotz der Hitze in Châtelet am 23. Mai führten die Praktizierenden die Falun-Dafa-Übungen vor und machten auf die andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam. Die Passanten waren von der Hingabe der Praktizierenden tief berührt, und viele unterzeichneten eine Petition, die ein Ende der Verfolgung sowie der Menschenrechtsverletzungen durch die KPCh fordert.


Praktizierende führen am 23. Mai in Châtelet die Übungen vor und machen auf das Thema der Verfolgung aufmerksam (Minghui.org)





Passanten unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert (Minghui.org)
Jean-Pierre arbeitet im Vertrieb. In seiner Freizeit produziert er kurze Videos über Geopolitik und Geschichte und veröffentlicht diese in den sozialen Medien. Er lebt im Stadtteil Châtelet und sieht häufig Praktizierende, war jedoch bisher zu beschäftigt, um anzuhalten und ein Gespräch zu führen. Bei der Veranstaltung erfuhr er schließlich mehr – unter anderem über den staatlich geförderten Organraub in China.
In Bezug auf die Verfolgung sagte er: „Genau dies ist das Thema des Videos, das ich heute zu drehen geplant hatte. Es ist eine Katastrophe! Ich wusste zwar, dass dort abscheuliche Dinge geschehen, doch ich hätte nicht erwartet, dass sie derart schrecklich sind. Jeder sollte in der Lage sein, frei zu leben. Natürlich unterscheiden sich die Verhältnisse in den verschiedenen Ländern. Wir wissen, dass die Dinge in manchen Ländern komplizierter sind. Doch diese unschuldigen Menschen einzukerkern, ihnen gewaltsam Organe zu entnehmen und sie zu töten – das ist ein Terrorakt, der absolut nicht geschehen dürfte!“
Er merkte an, dass andere Länder – da China zu den Weltmächten zähle – über diese Umstände Bescheid wissen müssten. Einige Regierungen hätten jedoch beide Augen verschlossen. Dieses Thema müsse unbedingt erörtert werden, betonte Jean-Pierre.
Er bedankte sich für die Informationen und meinte, er wolle mehr darüber erfahren. „Ich halte das, was Sie tun, für sehr wichtig und notwendig. Ich schätze und respektiere jene, die sich in den Dienst der Öffentlichkeit stellen. Sie müssen unbedingt weitermachen!“
Marilyne arbeitet in der Filmbranche als Produzentin und Drehbuchautorin. Sie hat früher in Hongkong gelebt und ist sich bewusst, dass das Leben im kommunistischen China sehr schwierig ist. Sie hatte Tränen in den Augen, als sie die Informationstafeln über die brutale Verfolgung sah sowie die Praktizierenden, die friedlich meditierten und die Übungen machten. Sie unterzeichnete die Petition, die ein Ende der erzwungenen Organentnahme fordert, und merkte an, wie fleißig und freundlich die chinesischen Menschen seien und dass die Verfolgung beendet werden müsse.
Sie sagte zudem, sie wolle Falun Dafa erlernen, und notierte sich die Adresse des Übungsplatzes in Paris. Sie plante, sich in einer Buchhandlung ein Exemplar des Zhuan Falun auf Französisch zu kaufen.
Die Veranstaltung der Praktizierenden in Belleville am 26. Mai zog die Aufmerksamkeit vieler Touristen und Einheimischer auf sich. Einige interessierten sich für die Übungen und erkundigten sich nach Informationen zum örtlichen Übungsplatz.
Praktizierende führen am 26. Mai in Belleville die Übungen vor (Minghui.org)


Touristen und Einheimische unterzeichnen die Petition zur Beendigung der Verfolgung (Minghui.org)
Pascal, ein Sicherheitsbeamter, erklärte, es sei das erste Mal, dass er von Falun Dafa und der Verfolgung höre. Die KPCh sei eine Diktatur, die Menschen einer Gehirnwäsche unterziehe, damit sie leichter kontrolliert werden könnten; doch fügte er hinzu: „Nur Gott kann alles kontrollieren!“
Florence ist Ergonomie-Expertin. Nach der Unterzeichnung der Petition meinte sie: „Der Organraub darf nicht toleriert werden und sollte nicht existieren.“ Sie äußerte die Hoffnung, dass dieses abscheuliche Verbrechen bald ein Ende finde, und ermutigte die Praktizierenden, ihre Bemühungen fortzusetzen.
Danielle, die in einer Kindertagesstätte arbeitet, sagte, dass Mitgefühl in ihrem Beruf wichtig sei und dass Nachsicht uns im Leben Widerstandskraft verleihe. Sie zeigte Interesse an Falun Dafa sowie am Standort des Übungsplatzes.
Herr Zheng stammt ursprünglich aus China, lebt jedoch seit Jahren in Frankreich. „Damit China zu einem guten Land wird, muss die Kommunistische Partei vertrieben werden“, erklärte er. „Es ist kein Land der Etikette und uralter Bräuche mehr, da die Partei die traditionelle Kultur verachtet. Die Moral der chinesischen Bevölkerung verfällt rapide.“
„Heutzutage verfluchen viele Menschen in China die Partei. Das bedeutet, dass die Chinesen aufwachen.“ Er nahm Informationsmaterialien über Falun Dafa sowie ein Exemplar der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei mit, um sie an seine Freunde weiterzugeben.