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[Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages] Wie mein Leben vollständig erneuert wurde

5. Juni 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden aus China

(Minghui.org) Vor über 40 Jahren verwandelte ich mich innerhalb nur eines Monats von einer lebensfrohen, gesunden jungen Frau in einen Menschen, der Tag für Tag von unerträglichen Schmerzen gequält wurde. Eine hartnäckige chronische Krankheit hatte mich befallen und all die Freude und Lebenskraft, die ich vorher besessen hatte, war dahin. Über ein Jahrzehnt später wurde mein Leben vollständig wiederhergestellt. Was war die Ursache für eine solch dramatische Veränderung? Ich bin 69 Jahre alt und praktiziere seit fast 30 Jahren Falun Dafa. In dieser Zeit hatte ich unzählige wundersame Erlebnisse.

Eine dramatische Veränderung

Ich wurde Ende der 1950er Jahre in einer abgelegenen, armen Kleinstadt in China geboren. Obwohl mein Elternhaus arm war, wurde ich nur selten krank. Selbst wenn ich mich erkältete oder Fieber bekam, hielt ich tapfer durch und erholte mich wieder, ganz ohne Medikamente oder Krankenhausaufenthalte.

Als Erwachsene hatte ich sowohl beruflich als auch familiär ein Leben, um das mich meine Altersgenossen beneideten. Mein Mann arbeitete bei einer Import-Export-Firma und behandelte mich mit größter Rücksichtnahme und Fürsorge. Er war häufig geschäftlich auf Reisen und brachte Geschenke mit, die bei meinen Kollegen stets Neid erregten. Mein Leben verlief reibungslos und sorglos.

Dann brachte die Geburt meiner Tochter zwar Freude in mein Leben, stellte es aber gleichzeitig völlig auf den Kopf.

Unmittelbar nach der Geburt hatten wir den ganzen Tag über Besuch. Ich stand aus dem Wochenbett auf, um den Gästen Gesellschaft zu leisten. Doch am Ende des Tages war ich so erschöpft, dass sich mein unterer Rücken anfühlte, als wäre er gebrochen. Von diesem Moment an konnte ich mich nicht mehr aus eigener Kraft aufsetzen. Ich musste mich an etwas festhalten, mich hochziehen und mich dann gegen etwas lehnen, um überhaupt für kurze Zeit sitzen zu können. Ich war völlig ratlos und hoffte verzweifelt, irgendwie wieder zu meinem früheren Selbst zurückfinden zu können. Doch es dauerte nicht lange, bis ein noch schwerwiegenderes Problem auftrat.

Eines Nachts, während ich schlief, brach ich in heftigen, kalten Schweiß aus. Mein Herz flatterte vor Angst, und ich hatte das Gefühl, als würde ich ersticken. Ich streckte meine Hände und Füße unter der Bettdecke heraus und schlief wieder ein. Plötzlich hatte ich ein Empfinden in meinen Händen und Füßen, als hätte ich einen Stromschlag erhalten. Eine eisige Kälte schien von meinen Fingerspitzen und Fußsohlen bis tief in meine Knochen vorzudringen. Von diesem Augenblick an fühlten sich meine Hände und Füße nie wieder warm an. Nach der Geburt meines Kindes hatte ich rheumatoide Arthritis bekommen, eine chronische, schwächende Erkrankung, die unheilbar ist. Da ich mich zeitlebens robuster Gesundheit erfreut hatte, konnte ich diese Realität schlichtweg nicht akzeptieren. Ich lag auf meinem Bett und weinte. Danach fühlten sich meine Augen ständig trocken an.

Ich war doch erst um die zwanzig und konnte mich nicht damit abfinden, dass der Rest meines Lebens nun so verlaufen sollte. Darum begann ich, verschiedene Medikamente einzunehmen und unterschiedliche Ärzte aufzusuchen, doch nichts half. Die Medikamente führten sogar dazu, dass meine Milchproduktion versiegte, und sie ließen mich aufgebläht und aufgeschwemmt aussehen. Bei mir stellte sich große Hoffnungslosigkeit ein.

Damals wohnten wir in einem Bungalow ohne Heizung. An den Wintermorgen fühlte sich alles, was ich anfasste, eiskalt an. Beim Kochen musste ich Handschuhe tragen. Im Sommer musste ich mir Einlegesohlen aus Baumwolle in die Schuhe legen und schlief selbst in heißen Nächten unter einer dicken Baumwolldecke.

Zehn Jahre später zogen wir in ein Mehrfamilienhaus. Die Wohnverhältnisse waren nun besser, doch mein körperlicher Zustand hatte sich derart verschlechtert, dass selbst einfache Hausarbeiten zu einer Qual wurden. Ich konnte mich nicht mehr bücken, um den Boden zu fegen. Beim Fernsehen musste ich Augentropfen verwenden, um die Folgen der Trockenheit zu lindern. Ich ertrug es einfach und schleppte mich mühsam durch jeden einzelnen Tag.

Ein Wendepunkt

Mein jüngerer Bruder arbeitete in unserem Landkreis in einem Lagerhaus für die Einlagerung von Getreide, das im Herbst geerntet, und über den Winter gelagert wurde. Im Sommer gibt es jedoch kaum Arbeit; daher hatte er meistens Urlaub und hielt Ausschau nach einer Beschäftigung. In einem jener Jahre nutzte er diese freie Zeit, um sich mit Qigong zu beschäftigen. Ein Schulfreund empfahl ihm daraufhin Falun Dafa.

Eines Tages erzählte mir mein jüngerer Bruder von der bemerkenswerten Wirkung von Falun Dafa, davon, wie es Krankheiten heilen und die körperliche Fitness steigern könne. Ich dachte mir: „Wenn er sagt, dass es gut ist, dann schaue ich es mir einfach mal an. Ich habe ja nichts zu verlieren.“ Dieser schlichte Gedanke markierte einen Wendepunkt in meinem Leben.

Es war gegen 18 Uhr am 22. Dezember 1997, als ich an die Tür eines bescheidenen, eingeschossigen Hauses mit einem kleinen Innenhof klopfte. Ein freundlich wirkender Mann um die Sechzig bat mich herein. Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt, und alle Anwesenden konzentrierten sich voll und ganz auf das Video, das sie gerade ansahen. Ich schlich mich leise hinein und sah gemeinsam mit den anderen zu. Der Vortragende kam mir sehr bekannt vor, doch ich konnte mich beim besten Willen nicht erinnern, wo ich ihn schon einmal gesehen hatte. Als ich schließlich alle neun Vorträge gesehen hatte, empfand ich die Lehre als wahrhaft tiefgründig. Ich dachte: „Falun Gong ist wirklich wunderbar. Ich habe es viel zu spät kennengelernt.“

Noch bevor ich es überhaupt bemerkte, waren durch das Praktizieren meine Schmerzen im unteren Rücken verschwunden, und meine Hände und Füße fühlten sich nicht mehr kalt an. Ich war überglücklich. Eines Tages, ich saß gerade vor dem Fernseher, wurden meine Augen wieder trocken. Gewohnheitsmäßig griff ich nach den Augentropfen und verabreichte sie mir. Plötzlich durchfuhr ein stechender Schmerz meine Augen. Es fühlte sich an, als wären sie mit Chilischotenwasser übergossen worden. Ich dachte: „Könnte es sein, dass meine Augen geheilt sind, weil ich begonnen habe, Falun Dafa zu praktizieren? Brauche ich nun gar keine Augentropfen mehr?“ Der Schmerz verflog augenblicklich. Von diesem Moment an fühlten sich meine Augen nie wieder trocken an. Endlich konnte ich wieder wie ein ganz normaler Mensch leben.

Nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, erholte sich mein Körper allmählich, und mein Äußeres wirkte zunehmend jünger. Meine Kollegen machten oft Bemerkungen wie: „Wie hast du es bloß geschafft, wieder so jung auszusehen? Deine Figur wirkt wie die eines jungen Mädchens.“ Obwohl ich mittlerweile fast 70 Jahre alt bin, sehe ich um zwanzig Jahre jünger aus.

Gute Absichten bewirken Wunder

Bevor ich begann, Falun Dafa zu praktizieren, wurde mir mitgeteilt, dass ich ein Uterusmyom habe. Der Arzt riet mir zu einer operativen Entfernung, doch ich schenkte dem damals kaum Beachtung, da es mir keinerlei Beschwerden bereitete. Nicht lange, nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, verspürte ich plötzlich Schmerzen im Unterleib, die immer heftiger wurden. Eines Tages verspürte ich einen großen Drang, die Toilette aufzusuchen. Während ich auf der Toilette saß, durchfuhr mich ein heftiger Schmerz im Unterleib. Sobald ich fertig war, verschwand der Schmerz vollkommen. Ich erblickte eine fleischige Masse in der Toilettenschüssel, die etwas größer war als ein Daumen. Plötzlich wurde mir klar, dass dies jenes Uterusmyom sein könnte, das sich gelöst hatte, und nun von meinem Körper ausgeschieden wurde. Es war schlichtweg ein Wunder.

Mein älterer Bruder lebte auf dem Land. Meine jüngere Schwester lieh sich ein Auto, damit wir ihn zum Neujahrsfest besuchen konnten. Ich praktizierte zu diesem Zeitpunkt erst seit weniger als einem Monat Falun Dafa. Plötzlich zeigten sich bei mir heftige Erkältungssymptome, darunter Husten, Fieber und Gliederschmerzen. Ein Fahrzeug auszuleihen war zu jener Zeit keine einfache Angelegenheit. Meine Schwester fragte mich, ob ich sie trotz allem begleiten könne. Ich antwortete: „Morgen werde ich wieder ganz gesund sein.“ Und tatsächlich: Am nächsten Tag war ich vollständig genesen.

Kurz nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, begann Wasser aus der Badewanne in der Wohnung direkt über uns auszutreten und neben unserer eigenen Badewanne herunterzutropfen. Es entwickelte sich zu einem stetigen Rinnsal, das einen großen Bereich der Zimmerdecke durchnässte. Ich stellte eine Schüssel auf den Boden, um das herabtropfende Wasser aufzufangen. Mein Mann hatte vor, unseren Nachbarn in der oberen Wohnung mitzuteilen, dass sie ihre Badewanne vorerst nicht benutzen sollten, bis das Leck behoben sei.

Allerdings verfügte unser Wohnhaus über keine durchgehende Wasserversorgung; das Wasser wurde lediglich zu festgelegten Zeiten bereitgestellt. Daher füllte jeder Bewohner seine Badewanne mit Wasser, um es für die Toilettenspülung und die Wäsche zu verwenden. Ich überzeugte meinen Mann davon, sich einmal in die Lage der Nachbarn hineinzuversetzen: Es wäre für sie mit erheblichen Unannehmlichkeiten verbunden gewesen, wenn sie kein Wasser in ihrer Badewanne hätten zurückhalten können. Eine Schüssel unterzustellen, um die Tropfen aufzufangen, erschien uns als eine gute Übergangslösung. Wie durch ein Wunder verlangsamte sich das Tropfen allmählich und hörte schließlich vollständig auf. Dank eines einzigen selbstlosen Gedankens, indem ich die Bedürfnisse anderer über unsere eigenen stellte, konnte ich einen potenziellen Konflikt mit unseren Nachbarn erfolgreich abwenden.

Mein Mann hatte vier Schwestern und zwei Brüder. Als ihre Eltern verstarben, hinterließen sie ihren Kindern mehrere zehntausend Yuan. Als Älteste übernahm eine der Schwägerinnen die Aufgabe, das Erbe zu verteilen. Sie teilte das Geld zu gleichen Teilen unter ihren Geschwistern auf, behielt jedoch nichts für sich selbst.

Mein Mann war verärgert, da er der Ansicht war, er habe einen größeren Anteil verdient, schließlich habe er seine Eltern stets so gut behandelt. Je mehr er nach unserer Heimkehr darüber nachdachte, desto wütender wurde er. Er erklärte sogar, sollte seine älteste Schwester jemals wieder vor unserer Tür stehen, würde er sie nicht hereinlassen. Ich entgegnete: „Es war deine Pflicht, deine Eltern gut zu behandeln, sie haben dich großgezogen. Dass du ihnen das letzte Geleit geben konntest, ohne auch nur einen einzigen Cent deines eigenen Geldes ausgeben zu müssen, ist etwas, wofür du dankbar sein solltest. Deine Schwester hat das Geld unter allen aufgeteilt, ohne auch nur einen Pfennig für sich zu behalten. Sie hat sich nichts zuschulden kommen lassen.“ Daraufhin hörte mein Mann auf, sich über seine älteste Schwester zu beklagen.

Da ich Falun Dafa praktiziere, haben sich sowohl meine körperliche Gesundheit als auch meine moralische Grundhaltung verbessert. Im Angesicht von Schwierigkeiten bin ich toleranter und großzügiger geworden und kalkuliere nicht mehr nach persönlichem Gewinn oder Verlust. Ich lebe nach den Prinzipien des Dafa und betrachte jede Situation aus der Perspektive des anderen. Dies ist die Kraft von Dafa, es ist die Kraft von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.