Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

[Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages] Eine medizinische Fachkraft, geschätzt von Patienten und Kollegen

5. Juni 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden aus der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende, die Anfang 1999 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hat. Nur wenige Monate später begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der Verfolgung von Falun Dafa. Die Verfolgung brachte mich nicht vom Kurs ab; im Gegenteil, sie stärkte meine Entschlossenheit. Ich sagte mir: „Ich muss durchhalten!“ Die Verleumdungskampagnen und die Diffamierung von Falun Dafa durch die KPCh hatten so viele Menschen vergiftet. Ich nahm mir vor, mein Bestes zu geben, indem ich den Menschen die Schönheit von Dafa vor Augen führte und ihnen half, die Wahrheit über diese wunderbare Praxis zu verstehen.

Patienten wie Familienmitglieder behandeln

Bevor ich Falun Dafa praktizierte, war ich ein zurückhaltender Mensch, dem es nicht leichtfiel, mit anderen zu sprechen. Durch das Lernen der Grundsätze im Zhuan Falun begriff ich, dass ich jeden so behandeln sollte, als gehöre er zu meiner Familie. Ich bin im medizinischen Bereich tätig. Jeden Tag bei der Arbeit gab ich mein Bestes, um auf die Bedürfnisse jedes Patienten einzugehen und seine Sorgen zu verstehen. Um mich besser auf die Nachtschichten vorzubereiten, machte ich nachmittags ein Nickerchen, damit ich meine Aufgaben effektiver erfüllen konnte, ohne mich schläfrig zu fühlen.

Nach der Schichtübergabe besuchte ich jeden Abend die Stationen, um nach den Patienten zu sehen, ihnen Trost zu spenden und sie zu ermutigen, ihre Krankheiten zu überwinden. Ich merkte mir den Zustand jedes Patienten.

Manche Angehörige von schwerkranken Patienten waren oft erschöpft. Wenn ich Dienst hatte, bot ich ihnen oft meine Unterstützung an, um sie zu entlasen. Sowohl die Patienten als auch ihre Familien spürten, dass ich anders war als die anderen. Wenn sie mir ihren Dank aussprachen, sagte ich ihnen ruhig, dass ich Falun Dafa praktiziere und den Lehren meines Meisters folge, um ein guter Mensch zu sein.

Nachdem die brutale Verfolgung begonnen hatte, spürte ich, dass ich der Welt sagen sollte, dass Falun Dafa gut ist und dass der Meister nichts Falsches getan hat. Fest an diesem aufrichtigen Gedanken festhaltend, erklärte ich allen Mitarbeitern, Patienten und Familienangehörigen, denen ich begegnete, sachlich die wahren Hintergründe der Verfolgung. Ich nutzte mein medizinisches Wissen, um die Ungereimtheiten in der Falschmeldung über die Selbstverbrennung auf dem Platz des himmlischen Friedens aufzudecken. Ich half vielen Menschen, darunter dem gesamten Personal meiner Abteilung, aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen auszutreten.

Mit dem Segen durch den Meister und durch meine fleißige Kultivierung verbesserten sich meine mentale Belastbarkeit und meine fachlichen Fähigkeiten enorm. Bei mehreren Gelegenheiten bewältigte ich Notfälle auf geordnete, besonnene Weise, was mir die Anerkennung der Krankenhausleitung einbrachte und dazu beitrug, Vorurteile gegenüber Falun Dafa auszuräumen.

Ich hielt mich zudem an hohe moralische Standards, die im Einklang mit Dafa stehen. Ich strebte nicht nach persönlichem Gewinn und nahm alle mir zugewiesenen Aufgaben an. Einmal war eine andere Abteilung unterbesetzt und jemand aus unserer Abteilung wurde benötigt, um dort eine Schicht zu übernehmen. Die Arbeit in dieser Abteilung war anspruchsvoller, sodass viele meiner Kollegen verschiedene Ausreden vorbrachten, um nicht freiwillig dort zu arbeiten. Als der Leiter mich fragte, sagte ich ohne Zögern zu und übernahm eine Nachtschicht.

Ich behandelte die Patienten in dieser Abteilung so, wie ich es immer mache: mit Geduld und Freundlichkeit. Ich erkundigte mich nach ihrem Befinden; zeigte mich besorgt, machte ihnen Mut und bot meine Hilfe an. Bei der Schichtübergabe erstattete ich einen detaillierten Bericht über den Zustand jedes Patienten. Die Kollegen sahen mich anerkennend an und waren überrascht.

Als mich die Leiterin dieser Abteilung am nächsten Tag sah, erzählte sie mir, dass die Mitarbeiter und Patienten in ihrer Abteilung mich gelobt hätten. Sie wusste, dass ich Falun Dafa praktiziere, also nutzte ich die Gelegenheit, mehr über Dafa zu erzählen. Sie stellte mir einige Fragen zur Kultivierung und ich erklärte es ihr ausführlich. Dann fragte sie: „Möchtest du nicht auf unserer Abteilung anfangen?“ Ich lächelte und sagte, ich würde die Entscheidungen der Leitung respektieren. Auch meine Abteilungsleiterin berichtete mir von dem Lob der Patienten aus der anderen Abteilung.

Ich hatte einen Patienten, dessen Familienangehöriger die Behörde leitete, die Falun Dafa verfolgte. Dennoch behandelte ich diesen Patienten mit derselben Freundlichkeit, spendete ihm Ermutigung, Fürsorge und Hilfe bis zu dem Moment, als er das Ende seines Lebens erreichte. Dieser Familienangehörige erzählte meinem Vorgesetzten, dass er von meinem Handeln tief bewegt war. Ich riet ihm auch, sich in Zukunft nicht an der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden zu beteiligen.

Viel später begegnete ich ihm auf der Straße. Er freute sich sehr, mich zu sehen, und teilte mir die gute Nachricht mit, dass er auf eine neue Stelle versetzt worden war. Er lachte wie ein Kind und sagte zu mir: „Endlich kann ich wieder richtig essen und schlafen.“ Ich freute mich wirklich für ihn.

Seine Wandlung beeindruckte mich und stärkte mein Vertrauen, durch Barmherzigkeit noch mehr Menschen für die Güte von Dafa zu erwecken.

Persönlichen Gewinn nicht wichtig nehmen

Ich habe nie Geld oder Geschenke von Patienten angenommen. Wenn mir einige von ihnen große Mengen teurer, hochwertiger Früchte brachten, um ihre aufrichtige Dankbarkeit auszudrücken, legte ich ein oder zwei Stück beiseite, um meine Wertschätzung für ihre Freundlichkeit zu zeigen. Dann gab ich den Rest zurück, erzählte ihnen von Falun Dafa und half ihnen, ihre Mitgliedschaft in der KPCh zu beenden.

Ein Patient war eine bekannte lokale Persönlichkeit, die von Zeit zu Zeit zur Behandlung kam. Er bedankte sich bei den Mitarbeitern, die ihn betreuten, darunter auch bei mir, mit Geschenkgutscheinen. Nachdem ich mich mit einem Mitpraktizierenden darüber ausgetauscht hatte, gab ich ihm das Geld zurück, indem ich den gleichen Betrag auf sein Krankenhauskonto einzahlte und somit seine Rechnung um den gleichen Betrag reduzierte. Anschließend gab ich der Frau des besagten Patienten die Rechnung, erklärte ihr den Abzugsposten in Höhe des Gutscheins und sagte ihr, dass ich Falun Dafa praktiziere, dass die Betreuung von Patienten einfach meine Pflicht sei und dass ich keine Geschenke annehmen könne. Ich erzählte ihr auch von Falun Dafa.

Sie sagte, sie habe die Dafa-Bücher früher gelesen, aber aufgehört zu praktizieren, nachdem sie den verleumderischen Lügen der KPCh im Fernsehen gesehen und geglaubt hatte. Ich sagte ihr, dass die Übungen von Falun Dafa der Behandlung ihres Mannes zugutekommen würde. Sie dankte mir und fügte hinzu: „Sie sind wirklich eine gute Schülerin des Meisters.“

Ein anderer prominenter Patient schenkte uns ebenfalls Geschenkgutscheine. Ich gab das Geld auf die gleiche Weise zurück. Er war überrascht, dass ich all die Jahre Geschenke abgelehnt hatte. Ich erklärte ihm, dass ich Falun Dafa praktiziere und solche Geschenke nicht annehmen würde. Er erzählte den Freunden, die zu Besuch waren, dass einer seiner Verwandten ebenfalls Falun Dafa praktiziere und dass Praktizierende allesamt gute Menschen seien. Dann begann er, sich mit mir über Falun Dafa zu unterhalten. Seine Freunde, die zuvor wenig über Dafa wussten, waren zunächst verwirrt, begannen dann aber allmählich zu verstehen und zeigten schließlich ihre Zustimmung.

Als er entlassen wurde, lud er unsere gesamte Abteilung zu einem Essen in ein gehobenes Restaurant ein. Während des Essens stand er auf, hob sein Glas und stieß persönlich auf mich an, wobei er sagte: „Die Wahrheit zu verteidigen erfordert Mut.“ Ich dankte ihm für seine Anerkennung und Unterstützung. Alle Anwesenden wussten genau, was er mit „Wahrheit“ meinte. Mit nur wenigen Worten hatte er sich auf der Seite der Gerechtigkeit positioniert.

Anderen gegenüber rücksichtsvoll sein

Eines Tages fiel ein Knopf von meiner Arbeitskleidung ab, also holte ich eine kleine Schachtel mit Nadel und Faden, um ihn wieder anzunähen. Als ich die Schachtel öffnete, fielen zwei miteinander verwickelte Garnrollen heraus. Ich überlegte, die Fäden abzureißen, da das Entwirren Zeit kosten und mühsam sein würde.

Doch dann erinnerte ich mich an einen Artikel auf der Minghui-Website, in dem beschrieben wurde, wie der Meister ständig Nägel von Baustellen oder von den Straßen aufsammelte, sie sortierte und an das Lager übergab.

Ich wusste, dass ich die Fäden entwirren sollte. Ich hielt eine Spule in jeder Hand und schüttelte sie in der Luft. Zu meinem Erstaunen lösten sich die verwickelten Fäden von selbst. Kurz darauf wurde mir klar, dass ich meinen egoistischen Gedanken losgelassen hatte und nun an andere und ihre Bedürfnisse dachte. Wegen dieser aufrichtigen Absicht schenkte mir der Meister eine übernatürliche Fähigkeit. Der Meister war direkt an meiner Seite. Den Rest des Nachmittags fühlte ich mich unheimlich glücklich, wie ein Kind.

Letzten Herbst ging der Fensterrahmen in meinem Büro kaputt, sodass das Fenster nicht mehr richtig schloss. Manchmal sprang es auf, sodass ich öfter meine Arbeit unterbrechen musste. Bevor ich den Hausmeister rief, bot meine Kollegin an, sich das anzusehen. Ich half ihr und hielt den Rahmen hoch, während sie nach dem Defekt suchte. Sie hatte meine Hand wohl nicht gesehen und schlug das Fenster zu. Ich stieß einen Schmerzensschrei aus. Sie öffnete das Fenster schnell wieder. Mein Mittelfinger blutete stark. Sie wollte sich meine Finger genauer ansehen, aber ich beruhigte sie, dass alles in Ordnung sei und bat sie, den Hausmeister zu holen.

Ich schaute mir den Finger an. Die Spitze meines Mittelfingers war stark gequetscht. Doch in dem Moment, als mein Finger eingeklemmt wurde, spürte ich deutlich, wie etwas Kaltes aus meinem Herzen gezogen wurde. Mir wurde klar, dass der Meister mir durch den Unfall geholfen hatte, eine Menge Groll aufzulösen, und den größten Teil der Verletzung für mich auf sich genommen hatte. Sonst wäre die Verletzung an meiner Hand schwer gewesen.

Ein paar Tage später verfärbte sich mein Fingernagel schwarz, was mein Sohn bemerkte. Ich erzählte ihm, was passiert war, woraufhin er fragte, ob diese Kollegin wüsste, wie schwer mein Finger verletzt war. Ich verneinte und sagte, ich wolle nicht, dass sie sich Vorwürfe mache, denn sie habe es nicht absichtlich getan. Diese Barmherzigkeit überraschte mich selbst; ich spürte keinerlei Groll, Wut oder ein Gefühl der Ungerechtigkeit ihr gegenüber. Stattdessen war ich ihr gegenüber voller Rücksichtnahme. Ich lernte, die Situation aus der Perspektive des Fa zu betrachten. Mein Finger war nach etwa zwei Monaten vollständig geheilt.

Ich bin dem Meister dankbar, dass er mir diese Fa-Prinzipien verstehen lassen hat, die mich so sehr verändert haben, dass ich die Bedürfnisse einer Person, die mir Schmerzen zugefügt hatte, über meine eigenen Bedürfnisse stellte. Dabei fühlte ich mich glücklich. Das ist die erstaunliche Kraft von Falun Dafa.

Ich sage mir, dass ich immer rücksichtsvoll gegenüber anderen sein muss, egal ob ich mein Fahrrad abstelle, auf schmalen Straßen fahre oder einen Zebrastreifen benutze. Als Falun Dafa-Praktizierende muss ich diesem Titel gerecht werden und als Vorbild für zukünftige Generationen dienen.