(Minghui.org) Im Jahr 2003 erfuhr ich von Falun Dafa, doch verstand ich damals noch nicht wirklich, worum es dabei geht. Glücklicherweise erhielt ich durch das barmherzige Arrangement des Meisters das Fa und begann Ende 2019, mich im Falun Dafa zu kultivieren.
Obwohl ich noch nicht lange praktiziere, war mein Kultivierungsweg zutiefst bedeutsam und unvergesslich.
Auf Betreiben meines Mannes zog ich Ende Dezember 2024 widerwillig mit ihm in die Vereinigten Staaten. Kurz nach unserer Ankunft in North Carolina nahm ich Kontakt mit der örtlichen Koordinatorin von Falun Dafa auf und äußerte den Wunsch, an den Gruppenübungen und dem Fa-Lernen teilzunehmen. Mir wurde jedoch gesagt: „Wir werden das Praktizieren im Frühling wieder aufnehmen, wenn der Winter vorüber ist.“ Ich wartete bis April. Zu diesem Zeitpunkt erhielt ich die Benachrichtigung, mich den Gruppenübungen im Park anschließen zu können. Nach und nach begann ich dann auch, an verschiedenen Aktivitäten der Praktizierenden teilzunehmen.
Im Juli 2025 nahm ich in Washington, D.C. zum ersten Mal als neue Praktizierende an einer großangelegten Parade teil. Die Veranstaltung war wirklich großartig, spektakulär und bewundernswert.
Eine unerwartete Gelegenheit auf der Fa-Konferenz
Ende Juli 2024 zogen wir nach Kalifornien. Bald darauf nahm ich dort an den lokalen Gruppenübungen teil.
Eines Tages erwähnte eine Mitpraktizierende nach den Übungen: „Nächstes Wochenende werden wir nicht hier sein, da wir an der Fa-Konferenz in San Francisco teilnehmen werden.“ Ich sagte ihr, dass ich noch nie an einer Fa-Konferenz teilgenommen hätte und gerne dabei sein würde.
Sie bat mich, mich wegen einer Eintrittskarte an die Koordinatorin zu wenden. Als ich sie anrief, hieß mich die Koordinatorin herzlich willkommen und erklärte mir, dass ich einen Erfahrungsbericht über meine Kultivierung einreichen müsse. Ich verfasste einen kurzen Artikel und reichte ihn ein. Am nächsten Tag erhielt ich die Eintrittskarte. Ich war überglücklich und sah der Teilnahme an der Fa-Konferenz voller Vorfreude entgegen.
Unerwartet sagte mir die Koordinatorin am Abend vor der Fa-Konferenz: „Dein Artikel wurde für einen Vortrag ausgewählt. Bitte nimm morgen in der Nähe des Podiums Platz.“ Ich war völlig verblüfft. „Was?“ Ich hatte den Artikel doch nur geschrieben, um eine Eintrittskarte zu bekommen. So fragte ich: „Soll ich noch Änderungen vornehmen? Ich habe ihn ziemlich schnell geschrieben.“ Sie antwortete: „Nein, lies ihn einfach so vor, wie er ist.“ Ich war verlegen und nervös.
Am nächsten Tag sah ich Hunderte von Praktizierenden, die sich auf der Konferenz versammelt hatten. Da wurde ich noch nervöser: Was sollte ich tun? Ich hatte noch nie vor so vielen Menschen gesprochen. „Meister, was soll ich tun?“ Ich konnte mich nicht beruhigen, während ich auf meinen Einsatz wartete.
Erstaunlicherweise fühlte ich mich in dem Moment, als ich das Podium betrat, sofort friedlich und gelassen – als würde ich von einer warmen Strömung umhüllt. Ich las meinen Artikel ruhig und ganz natürlich vor. Es war eine wunderbare Erfahrung.
Teilnahme an der Shen Yun Promotion
Als die Werbeaktivitäten für Shen Yun begannen, äußerte ich gegenüber der Koordinatorin meinen Wunsch, daran teilzunehmen. Ich wusste nichts über Shen Yun – beziehungsweise darüber, wie die Werbeaktivitäten organisiert waren.
Bald schloss ich mich anderen Praktizierenden bei Aktivitäten an, wie etwa dem Verteilen von Flyern, dem Aufhängen von Plakaten und dem Verkauf von Eintrittskarten in Einkaufszentren.
Als die lokale Shen-Yun-Aufführung begann, schloss ich mich dem Shen-Yun-Merchandise-Team an. Die Koordinatorin ließ mich sofort mit dem Verkauf von Fan-Artikeln beginnen, obwohl ich anfangs eigentlich nur aushelfen wollte. Die ersten beiden Tage waren recht herausfordernd, doch ich gewöhnte mich rasch ein und steigerte mich. Es war eine unschätzbar wertvolle Erfahrung.
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um der Koordinatorin des Shen-Yun-Merchandise-Teams für ihren herzlichen Empfang sowie den Teammitgliedern für ihre Hilfe und Unterstützung aufrichtig zu danken.
Ein unvergessliches Erlebnis
Ich war für den Schmuckbereich von Shen Yun verantwortlich, was mich dazu zwang, mich den ganzen Tag lang wiederholt zu bücken und aufzurichten. Als ich eines Tages gerade nach unten blickte und mit meiner Arbeit beschäftigt war, fragte mich ein Mann auf Chinesisch: „Kauft die denn jemand?“ Er bezog sich dabei auf die Shen-Yun-Gedenkmünzen zum 20. Jubiläum.
Ich wunderte mich, warum er diese Frage stellte. Als ich aufblickte, bemerkte ich, dass er dem Meister sehr ähnlich sah, doch es kam mir nicht in den Sinn, dass er tatsächlich der Meister sein könnte. Er stellte die Frage erneut. Etwas verwirrt antwortete ich schlicht: „Ja, ja.“ Er lächelte und ging davon.
Da bemerkte ich Mitpraktizierende in der Nähe, die still ihre Hände zum Heshi (Buddha-Gruß) aneinanderlegten. Ihre Gesichter waren erfüllt von Ehrfurcht. Erst da wurde mir klar, dass es tatsächlich der Meister war. Ich war ganz aufgeregt und voller Freude, doch mein Äußeres wirkte, als wäre ich an Ort und Stelle erstarrt.
Später fragte mich ein Mitpraktizierender: „Was hat der Meister zu dir gesagt? Warum erzählst du es uns nicht?“ Alles, was ich sagen konnte, war, dass ich in jenem Moment gar nicht bemerkt hatte, dass es der Meister war – wie hätte ich also daran denken können, es irgendjemandem zu erzählen?
An jenem Tag sah sich der Meister die Shen-Yun-Aufführung an. Zufälligerweise hatte auch ich eine Eintrittskarte für diesen Tag erworben. Als ich den Meister im Theater wiedersah, war ich von meinen Gefühlen derart überwältigt, dass es mir schwerfiel, mich auf die Darbietung zu konzentrieren.
Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich die Gelegenheit haben würde, den Meister persönlich zu sehen, da sogar viele langjährige Praktizierende den Meister noch nie getroffen hatten.
Meister, vielen Dank für diese enorme Ermutigung.
Mein Gesamtzustand der Kultivierung
Wir Dafa-Jünger sind allesamt glückliche Wesen, die diesen Kultivierungsweg beschreiten. Selbstverständlich ist es unvermeidlich, dass auf diesem Weg – bedingt durch verschiedenste Anhaftungen teils geringfügiger, teils schwerwiegender Natur – diverse Formen von Störungen, Trübsalen und Prüfungen auftreten. Über Kultivierung zu sprechen, ist leicht, sie jedoch in die Praxis umzusetzen, ist äußerst schwierig.
Doch die Lehre des Meisters hat uns stets geleitet. Wenn ich beispielsweise zu Hause oder in der Gesellschaft mit verschiedenen Situationen konfrontiert wurde, erinnerte ich mich oft an eine Stelle aus dem Zhuan Falun über die Illusion. Mein Verständnis ist, dass unsere Realität dem Betrachten eines 3D-Films gleicht: Alles erscheint real, doch tatsächlich ist es eine Illusion. Die Störungen sind Prüfungen auf unserem Kultivierungsweg. Nur mit hinreichend aufrichtigen Gedanken können wir die Illusion durchschauen und unbewegt bleiben.
Wann immer Konflikte unter Mitpraktizierenden aufkommen, blicke ich stets nach innen, um meine Anhaftungen zu finden und zu beseitigen. Jedes Mal, wenn ich eine Herausforderung überwinde, stelle ich fest, dass diese Anhaftungen völlig irrational und unnötig waren. Nun verstehe ich: Ob unter günstigen oder widrigen Umständen – jede Situation ist eine wertvolle Gelegenheit zur Kultivierung. Ich bin zutiefst dankbar dafür.
Und natürlich gilt:
„Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 36)
Es ist der Meister, der uns hilft, die Anhaftungen zu beseitigen – nicht wir selbst. Daher habe ich erkannt, dass es von allergrößter Bedeutung ist, ob wir entschlossen sind loszulassen oder nicht.
Der 13. Mai ist der schönste Tag.
In tiefer Dankbarkeit für die barmherzige Errettung durch den Meister möchte ich Folgendes mitteilen:
An unseren verehrten Meister
In tiefster Ehrfurcht verneigen wir uns voller Dankbarkeit. Danke, Meister, für Ihre grenzenlose Barmherzigkeit dafür, dass Sie uns aus der Dunkelheit der Welt errettet haben und uns auf dem heiligen Pfad der Kultivierung leiten. Ihre Barmherzigkeit reicht dorthin, wo Worte versagen; es erhebt unsere Herzen und reinigt unsere Gedanken. Jeder Schritt, den wir tun, wird von Ihrer Gnade getragen; jede Prüfung wird durch Ihr Licht gemildert. Sie haben uns gezeigt, was wahr und ewig ist, und uns gelehrt, zu unserem wahren, reinen Selbst zurückzufinden. Ohne Ihre Führung wären wir verloren, doch durch Ihr Fa haben wir den Weg nach Hause gefunden. Danke, Meister, für die Errettung und Ihre Barmherzigkeit. Wir werden diesen Weg mit unerschütterlichem Herzen gehen, Ihre Lehre zu jeder Zeit in Ehren halten, bis wir das Gelübde erfüllen, das wir einst abgelegt haben: dem Dafa zu folgen und gemeinsam mit Ihnen heimzukehren.
Einen frohen 13. Mai an alle!
Heshi
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