(Minghui.org) Seit mehr als 20 Jahren erkläre ich Menschen persönlich über die wahren Umstände bezüglich der Verfolgung auf, und dabei bin ich gereift.
Ich verstehe, wie wichtig es ist, das Fa zu studieren. Jeden Tag lese ich ein oder zwei Lektionen aus dem Zhuan Falun und lerne das Fa auswendig, wann immer ich Zeit habe. 2006 habe ich damit begonnen, es auswendig zu lernen. Während ich lese und auswendig lerne, gewinne ich neue Einsichten in die Prinzipien des Fa, und ich nutze die Lehre, um meine Gedanken und Handlungen zu überprüfen, wenn ich auf Konflikte oder Prüfungen stoße. Wenn meine Gedanken nicht im Einklang mit dem Fa stehen, korrigiere ich mich.
Ich habe nach und nach Anhaftungen wie Angst, Eifersucht, Prahlerei, Konkurrenzdenken, Groll, wenn ich kritisiert werde und die Mentalität, andere zu verurteilen, abgelegt. Dadurch ist mein Weg der Kultivierung beständig verlaufen.
Hier möchte ich euch von meinen Erfahrungen berichten.
Als ich anfing, den Menschen von der Verfolgung zu erzählen, dachte ich oft: „Wo soll ich anfangen? Wie kann ich den Menschen helfen, die wahren Fakten zu verstehen?“
Das Fa des Meisters erleuchtete mich, und ich erlangte Weisheit.
Ich entwickelte einen Ansatz, den die Menschen verstehen konnten. Ich sage: „Als ihr den Jungen Pionieren, dem Jugendverband oder der Kommunistischen Partei beigetreten seid, habt ihr da nicht die Faust erhoben und geschworen, euer Leben dem Kommunismus zu widmen? Ich bin diesen Organisationen ebenfalls beigetreten und habe diese Gelübde abgelegt. Damals haben wir nicht verstanden, was diese Worte bedeuteten. Wir waren nur begeistert und fanden, dass es sich gut anhörte.“
Die meisten Menschen nickten zustimmend.
Dann fuhr ich fort: „Aber wenn wir jetzt einmal genau darüber nachdenken: Was bedeutet dieses Gelübde? Es bedeutet, sein Leben dem Kommunismus und der Kommunistischen Partei zu widmen. Aber unser Leben gehört uns selbst. Wie können wir es jemand anderem überlassen?“
Ich erkläre dann, dass sich viele Menschen dafür entscheiden, unter einem Pseudonym aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen auszutreten und damit diese Gelübde ungültig zu machen. Ich sage den Menschen auch, dass sie sich mit dem Austritt aus der KPCh für eine strahlende Zukunft entscheiden.
Die meisten Menschen akzeptieren es und sind bereit, aus den KP-Organisationen auszutreten. Wenn manche ängstlich und zögerlich sind, beruhige ich sie: „Nur der Himmel, die Erde und Sie wissen, dass Sie ausgetreten sind. Niemand sonst muss davon erfahren.“
Ich habe auch Christen getroffen, die mir erzählten, wie wunderbar es sei, an Gott zu glauben. Ich höre zu und sage dann: „Der Glaube ist eine gute Sache. Die Bibel lehrt die Menschen, Gutes zu tun und gütig zu sein, nicht wahr?“ Meistens stimmen sie zu.
Dann frage ich: „Aber als Sie den Parteiorganisationen beigetreten sind, haben Sie da nicht geschworen, Ihr Leben dem Kommunismus zu widmen? Der Kommunismus propagiert den Atheismus und Atheisten glauben nicht an Gott. An was glauben Sie also – an Gott oder an den Kommunismus?“
Die meisten Christen, mit denen ich spreche, entscheiden sich dafür, aus den KP-Organisationen auszutreten.
Wenn ich den Menschen beim Austritt geholfen habe, kläre ich sie danach weiter über die wahren Umstände bezüglich Falun Dafa auf. Ich erzähle ihnen vom inszenierten Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens, vom Appell am 25. April 1999, den erfundenen 1.400 Todesfällen, mit denen Falun-Dafa-Praktizierende verleumdet werden, vom Stein mit den verborgenen Schriftzeichen und von der Verfolgung, einschließlich Organraub. Wenn es die Zeit erlaubt, erkläre ich mehr; wenn nicht, fasse ich die wichtigsten Punkte zusammen.
Wenn wir unser Gespräch beenden, lächeln manche Menschen und verabschieden sich, während andere ihre Hände zum Buddha-Gruß aneinanderlegen. Ich weiß, dass ihr wissender Teil versteht.
Unabhängig davon, wen ich treffe, ergreife ich die Initiative, mit ihnen zu sprechen, und ermutige sie, aus den Parteiorganisationen auszutreten.
Ich kläre pensionierte Arbeiter, Gemüse verkaufende Bauern, Ladenverkäufer, Einkäufer, Versorgungsarbeiter, die zu mir nach Hause kommen, Müllmänner und viele andere über die wahren Umstände auf. Die Ergebnisse sind oft gut.
Aber was ist mit Polizisten oder Gemeindebeamten, die an meine Tür kommen? In den ersten Jahren der Verfolgung hatte ich Angst. Ich betrachtete sie als Menschen, die kamen, um Praktizierende zu verfolgen, und ich wagte nicht, ihnen die wahren Umstände zu erklären.
Als ich mir das Fa eingeprägt hatte, erleuchtete mich der Meister jedoch. Ich erkannte, dass auch sie wegen des Fa in diese Welt gekommen waren. Auch sie sind Wesen, die darauf warten, gerettet zu werden. Sie kamen nicht, um mich zu schikanieren, sondern um die Wahrheit zu hören.
Sobald sich meine Einstellung geändert hatte, verschwand ein Großteil meiner Angst. Mit Hilfe des Meisters war ich in der Lage, sie zu empfangen, ihnen die wahren Fakten zu erklären und sie zu ermutigen, aus der Partei auszutreten.
Da sie einer besonderen Gruppe angehören, fällt es ihnen im Vergleich zu gewöhnlichen Menschen schwerer, die Wahrheit anzunehmen. Aber wann immer sie zu mir nach Hause kamen, erklärte ich ihnen die Zusammenhänge.
Einige von ihnen verstanden es und widersetzten sich mir nicht mehr. Drei örtliche Polizeibeamte und drei Gemeindevorsteher traten schließlich aus den KP-Organisationen aus. Meine Beziehung zu ihnen wurde eher freundschaftlich.
Im vergangenen Juli kam ein örtlicher Polizeibeamter, der bereits aus der Partei ausgetreten war, zu mir nach Hause und brachte eine junge Polizistin mit. Er erzählte mir, dass er kurz vor der Pensionierung stünde.
Ich sagte scherzhaft: „Dann übernimmt jetzt also eine andere Beamtin Ihre Position.“
Er stellte sie mir vor. Ich klärte sie über die wahren Umstände auf, und sie erklärte sich bereit, aus der KP auszutreten.
Im vergangenen Juni luden mich ehemalige Kollegen aus einer anderen Stadt zu einem Treffen ein, das mehr als eine Autostunde entfernt stattfand. Ich wusste, dass dies eine wertvolle Gelegenheit war, mit ihnen über Falun Dafa zu sprechen, aber ich zögerte.
Als Praktizierende 2015 Strafanzeige gegen Jiang Zemin stellten, waren viele von Ihnen auf Schwierigkeiten gestoßen, wenn sie mit dem Zug oder dem Hochgeschwindigkeitszug reisten. Im Jahr 2016, nachdem ich eine Sicherheitskontrolle am Bahnhof passiert hatte, nahm mich die Polizei fest und brachte mich zu einer nahegelegenen Polizeistation. Ich hatte keine Angst und klärte sie über die wahren Fakten auf. Ich kehrte an diesem Tag sicher nach Hause zurück. Allerding beschlagnahmten sie mein Zhuan Falun und gaben es nicht zurück.
Diese Erfahrung hinterließ bei mir einen Schatten, und ich hörte auf, mit dem Zug zu reisen. Dennoch empfand ich dieses Wiedersehen mit Kollegen als eine Gelegenheit, Menschen zu erretten. Daher bat ich den Meister um Kraft und plante die Reise mit meiner Familie. Mein Sohn erklärte sich bereit, mich dorthin zu fahren. Aus Sicherheitsgründen nahm ich ein Handy mit herausnehmbarem Akku mit.
Die meisten meiner ehemaligen Kollegen waren bereits aus den KP-Organisationen ausgetreten und hatten die wahren Umstände verstanden; daher unterstützten sie mich.
Dank der Zusammenarbeit meines Sohnes und meiner Kollegen sowie unter dem Schutz des Meisters verlief das Treffen reibungslos. Ich klärte 20 Kollegen über die wahren Fakten auf und verhalf ihnen allen zum Parteiaustritt. Außerdem verteilte ich diverse Informationsmaterialien, wie Flyer, Sonderausgaben zum Austritt aus der KPCh, die Minghui Weekly, Amulette und Geschichten über Menschen, die Segen erhielten, nachdem sie rezitiert hatten: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“
Am Nachmittag kehrte ich sicher nach Hause zurück.
Ich weiß, dass jeder Schritt, den ich auf meinem Kultivierungsweg gegangen bin, unter der Führung und dem Schutz des Meisters stand. Nur dank der Gnade des Meisters konnte ich bis heute stetig vorwärtsgehen.
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