(Minghui.org) Wenn ich auf die vergangenen 30 Jahre zurückblicke, in denen ich diesen Weg der Kultivierung gegangen bin, erinnere ich mich an die Freude, als ich damals das Fa erhalten habe; an die Ausdauer in schwierigen Zeiten und an das Glück, das Falun Dafa mir und allen Lebewesen bringt. Heute möchte ich gerne über ein Wunder, das ich zu Beginn meiner Kultivierung erlebte, schreiben.
Früher war ich eine überzeugte Atheistin. Trotz meines noch jungen Alters war ich geplagt von zahlreichen Gebrechen. Meine Bildung hatte mich dazu verleitet, arrogant zu werden, mich selbst zu wichtig zu nehmen und jeden Glauben an eine göttliche Existenz zu verwerfen. Sobald jemand über solche Dinge sprach, tat ich ihn sofort als geisteskrank ab.
1996 erzählte mir meine ältere Schwester, die ein gutes Stück entfernt auf dem Land wohnt, in einem Telefonat, dass sie begonnen habe, Falun Dafa zu praktizieren. Ihre Magenentzündung habe sie dadurch ebenso überwunden wie ihre körperliche Schwäche, unter der sie seit der schwierigen Geburt ihrer Zwillinge gelitten hätte. Ich schenkte ihrer Erzählung nicht viel Aufmerksamkeit und verpasste so die erste Chance, mit der Kultivierung im Falun Dafa zu beginnen.
Im selben Jahr geriet ich im Oktober in einen heftigen Streit mit meinem Mann, nachdem ich von seiner Affäre erfahren hatte. Dabei schlug er mit der Metallschnalle seines Gürtels auf mich ein und traf mich über 20-mal auf den Kopf. Ich war kurz davor, das Bewusstsein zu verlieren, als ihn zum Glück ein früherer Mitschüler anrief und er von mir abließ. Von dem Vorfall trug ich eine Hirnverletzung mit einer Flüssigkeitsansammlung davon.
Unsere Ehe war nach meinem Empfinden nicht mehr zu retten und ich wollte die Scheidung. Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Bus ins Dorf meiner Eltern, bei denen ich mich zunächst einmal erholen wollte. Meine Eltern haben sechs Kinder und leben mit meiner Großmutter zusammen. Mein Vater ist Arzt, meine ältere Schwester ist Lehrerin und mein älterer Bruder arbeitet bei der Bezirksstaatsanwaltschaft. Folglich ist meine Familie in der örtlichen Gemeinde gut vernetzt. Zu dieser Zeit praktizierten meine Großmutter, meine Mutter, mein großer Bruder sowie meine große Schwester, mein Schwager und ihre Zwillingstöchter bereits alle Falun Dafa.
Bei meiner Ankunft waren meine Stirn und meine Augen stark geschwollen. Mein Anblick schmerzte meine Mutter sichtlich, dennoch war sie, was die Scheidung betraf, nicht ganz meiner Meinung. Drei Tage blieb ich bei meinen Eltern und jeden Tag kamen mehr als zehn Leute zu ihnen nach Hause, um gemeinsam das Fa zu lernen, da ihr Zuhause der Treffpunkt für die Praktizierenden im Dorf war.
Meine Mutter versuchte, mir die Kultivierung nahezulegen. Sie erklärte: „Wie leidvoll doch das menschliche Leben ist. Du solltest auch Falun Dafa üben. Sie mal, Jesus und Shakyamuni – ihre Daseinsebene ging über das Menschsein hinaus, weshalb sie als Gottheiten und Buddhas verehrt werden. Daran ist nichts Abergläubisches.“ Aber als meine Mutter auf Gottheiten zu sprechen kam, regte mich das nur auf und ich meinte: „Du redest nur verrücktes Zeug, da mache ich nicht mit.“
Meine Mutter erwiderte, dass sie es alleine Falun Dafa zu verdanken habe, dazu in der Lage zu sein, sich um unsere Großfamilie kümmern zu können. Sie habe unter Lähmungen gelitten, nachdem sie wegen einer Lendenwirbel-Tuberkulose operiert worden war. Sechs Monate lang war sie ans Bett gefesselt gewesen. Erst nachdem meine ältere Schwester sie ermutigt hatte, Falun Dafa zu praktizieren, war das Wunder eingetreten: Sie hatte ihre Fähigkeit, zu laufen und das Bett zu verlassen, wiedererlangt und konnte sogar wieder bei der Hofarbeit und im Haushalt helfen.
Ich betrachtete das Porträt des Meisters, das im Zimmer meiner Mutter hing, und die beiden Falun-Bilder mit den Schriftzeichen „Wahrhaftigkeit-Güte-Nachsicht“ und „Das Gebotsrad dreht sich immer und ewig“ sowie die Abbildung der Übungsbewegungen. Aus unerfindlichen Gründen änderte ich in diesem Moment meine Meinung und sagte: „Na gut.“ Und so fing ich an, das kostbare Buch Zhuan Falun zu lesen.
Drei Tage später brachte mich mein Vater zurück nach Hause. Rückblickend habe ich erkannt, dass mich bereits damals während der gewalttätigen Auseinandersetzung mit meinem Mann der Meister beschützt und eingegriffen hatte, andernfalls hätte ich das nicht überlebt.
Einige Monate später, im Februar 1997 kurz vor dem Chinesischen Neujahrsfest, fuhr ich mit anderen Praktizierenden in das Dorf meiner Eltern, um interessierten Menschen Falun Dafa vorzustellen. Die Veranstaltung endete zwei Tage vor dem Neujahrsfest und so nutzte ich die Gelegenheit für einen Besuch bei meinen Eltern. Mein Mann kam mit unserem Kind am nächsten Tag nach, sodass wir mit der ganzen Familie das Neujahr feiern konnten.
In den Jahren zuvor hatte meine Mutter das Kochen für die ganze Familie immer alleine übernommen, da ich gesundheitlich so eingeschränkt gewesen war, dass ich in der Küche nicht helfen konnte. Da ich inzwischen Falun Dafa praktizierte, waren meine chronischen Beschwerden wie Enteritis, Arthritis, meine Herzerkrankung und die quälende Schlaflosigkeit allesamt verschwunden. Außerdem war die Beziehung zu meinem Mann wieder intakt. Diesmal half ich meiner Mutter dabei, das ganze Haus gründlich aufzuräumen und zu putzen, die Wäsche zu waschen und die Einkäufe zu erledigen. Ich war voller Energie und wurde kein bisschen müde.
An Silvester kochte ich für die ganze Familie. Während des Essens wurde mir plötzlich kalt und ich bekam leichte Kopfschmerzen. Ich sagte meiner Mutter, dass ich mich unwohl fühlte, und legte mich im Zimmer meiner Großmutter ins Bett. Bis zum Abend wurden die Kopfschmerzen immer schlimmer, bis es sich so anfühlte, als würde mein Kopf gespalten. Die Seiten meines Gesichts brannten, als würde die Haut abgeschabt. Da mir bewusst war, dass es sich dabei um den Abbau von Karma handelte, ertrug ich es. Die Schmerzen waren so stark, dass ich in der Nacht so gut wie keinen Schlaf fand.
Am nächsten Tag hatte ich immer noch grässliche Kopfschmerzen. Außerdem fingen meine Zähne an weh zu tun, meine Ohren pochten und mir lief ständig die Nase. Als mein Vater meinen Zustand sah, holte er Medikamente und bereitete eine Infusion vor. Ich schaffte es, ein paar Worte zu artikulieren und versicherte ihm, dass ich okay sei. Da ich nicht auf seinen Rat hören wollte, schimpfte er mit mir und stürmte wütend aus dem Zimmer. Bis zum Nachmittag wurden die Schmerzen noch heftiger.
In diesem Moment öffnete der Meister mein Himmelsauge und erlaubte mir zu beobachten, wie sich Karma in Tugend umwandelte. Ich sah schwarze und weiße Substanzen, die miteinander vermengt waren und gleich marmorierter Schokolade über mein Gesicht liefen. In dieser Nacht konnte ich erneut nicht schlafen. Die Schmerzen waren so schlimm, dass ich immer wieder unkontrolliert stöhnte. Ich hielt mir den Kopf, zog Grimassen und wechselte permanent zwischen sitzenden und liegenden Positionen, während ich darum kämpfte, die Schmerzen zu ertragen. Wenn die Schmerzen zu schlimm wurden, wanderte ich im Zimmer umher.
Früh morgens am dritten Tag kam meine Mutter herein, um nach mir zu sehen. Ich fiel ihr in die Arme, brach in Tränen aus und schluchzte: „Kannst du mir helfen, ein bisschen zu schlafen – ich kann einfach nicht mehr.“ Meine Mutter tröstete mich und sprach mir Mut zu: „Halte noch ein kleines bisschen durch.“ Sie ging, um Frühstück zu machen, und mein Vater kam herein. Erneut bedrängte er mich, dass mir eine Spritze helfen könnte. Ich schrie, dass ich seine Einmischung gerade überhaupt nicht brauchen würde, woraufhin er meinte, dass ich sterben könnte, wenn ich mir nicht helfen lassen würde. Danach schimpfte er auf meine Mutter und gab ihr die Schuld, da sie mir erlaubt hatte, Falun Dafa zu praktizieren.
Anschließend wendete sich mein Vater ab und verließ den Raum. Ich legte mich zurück auf Großmutters Bett. In diesem Moment fiel mein Blick auf das Porträt des Meisters an der Wand und ich sah, wie es gleißendes Licht ausstrahlte und der Meister zu mir sprach. Das Porträt des Meister war zum Leben erwacht!
Ich rief: „Das Bild des Meisters hat sich manifestiert! Mama, komm schnell und sieh selbst!“ In diesem Augenblick kam meine Großmutter herein und wurde Zeugin dieser magischen Szene. Sie stand staunend mit offenem Mund in der Tür, während ich wie ein kleines Kind weinte. Ich wusste, dass der Meister mich ermutigte und mein Vertrauen stärkte, den Prozess der Karma-Beseitigung durchzustehen, indem er mir zeigte, dass er ein wahrer Buddha ist.
Im weiteren Verlauf des Reinigungsprozesses entzündete sich mein Zahnfleisch, aus meinen Ohren trat Eiter aus und die angesammelte Flüssigkeit in meinen Nebenhöhlen floss über die Nase ab – ein Vorgang, der elf Rollen Toilettenpapier verschlang. Danach war ich von der Flüssigkeitsansammlung in meinem Kopf vollständig genesen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich dem Meister bin.
Seitdem sind 30 Jahre vergangen. Ich schreibe diese Zeilen für all jene, denen sie zu lesen bestimmt sind: Falun Dafa verkörpert das große, kosmische Gesetz und Meister Li ist gekommen, um allen Lebewesen Erlösung zu bringen. Schätzen Sie diese seltene Chance. Ich möchte allen Lebewesen mit Schicksalsverbindung die verheißungsvollen Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ in Erinnerung rufen. Treten Sie aus der KP Chinas und ihren Jugendorganisationen aus, damit Sie eine sichere Zukunft und ein glückliches Leben haben können!