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[Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages] Meine Familie weiß inzwischen: „Falun Dafa ist gut!“

9. Juni 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Mein Vater war Lehrer und wurde während der Kulturrevolution denunziert. Meine Mutter starb an den Folgen der psychischen Belastung und hinterließ meine beiden Schwestern und mich. Unsere Familie wurde aufs Land verbannt, ich brach die Schule bereits im zweiten Schuljahr ab. Wir durchlebten die Hölle. Als mein Vater erneut heiratete, brachte meine Stiefmutter ihre fünf Kinder mit in die neue Familie. Später brachte sie meinen jüngeren Bruder zur Welt – somit habe ich insgesamt acht Geschwister.

Die Familie meines Mannes besteht aus ehrlichen, einfachen Bauern. Der ranghöchste Funktionär, den sie je zu Gesicht bekamen, war der Parteisekretär der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) im Dorf.

Die Verfolgung begann ein Jahr, nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte. Im Fernsehen wurden Gerüchte verbreitet, um Dafa zu verleumden und in Misskredit zu bringen. Ich reiste nach Peking, um bei der Regierung vorstellig zu werden und über die Fakten aufzuklären. Als ich nach Hause zurückkehrte, kamen meine ältere Schwester und meine hitzköpfige jüngere Schwester auf mich zu. Meine ältere Schwester schlug gleich mit ihren Hausschuhen auf mich ein und schrie: „Wie konntest du es wagen, nach Peking zu fahren!“ Und meine jüngere Schwester? Ohne ein Wort zu sagen, griff sie nach einem Hocker und zertrümmerte damit meine Glasvitrine. 

Später wurde ich verhaftet, weil ich Flugblätter über Falun Dafa verteilt hatte. Als die Polizei mich aus dem Haus zerrte, verhakte sich mein Fuß am Metallbein der Nähmaschine. Die Haut an der Rückseite meines Beines riss dadurch auf, doch mein Mann – ein ehemaliger Soldat – blieb nur auf der Bettkante sitzen, ohne sich zu rühren oder ein Wort zu sagen. 

Ich wusste, dass Dafa gut ist, aber sie wussten es nicht. Sie hatten nur schreckliche Angst vor der KPCh!

Die Polizei wollte wissen, ob ich weiterhin praktizieren würde. Sie sagten zu mir, wenn ich mit „Ja“ antworten würde, würde ich ins Gefängnis kommen. Da ich mich weigerte, meinen Glauben aufzugeben, wurde ich zu acht Jahren Haft verurteilt. Zudem wurden mir jegliche Besuche meiner Familie verwehrt. Während meiner Haft starben fünf meiner Angehörigen – meine Eltern, mein Schwiegervater, meine Tante und mein Onkel –, ich durfte sie kein letztes Mal sehen.

Nach meiner Freilassung fragte mich mein Stiefbruder, ob ich vorhätte, mich von einem Gebäude zu stürzen und meinem Leben ein Ende zu setzen. Ich erklärte ihm, dass die Lehre von Dafa das Töten untersage. Meister Li habe uns gelehrt, dass „Selbstmord eine Sünde ist“. Ich betonte, dass Falun-Gong-Praktizierende sich nicht das Leben nehmen würden. „Dann bin ich beruhigt.“ Endlich verstand er, dass die KPCh den Ruf von Dafa in den Schmutz zog.

Im Jahr 2015 erstattete ich gemeinsam mit 200.000 anderen Falun-Dafa-Praktizierenden Anzeige gegen Jiang Zemin, den früheren KP-Vorsitzenden, der die Verfolgung eingeleitet hatte. Mein Onkel und ich reichten die Anzeige gemeinsam ein.

Im Jahr 2017 trat ich erneut als Klägerin auf. Wie kam es dazu?

Den Rechtsstreit gewinnen

Meine Stiefschwester hatte meinem Sohn eine Frau vorgestellt. Wir zahlten das Brautgeld, der Hochzeitstermin stand fest und auch die Kosten für das Restaurant sowie den Zeremonienmeister waren bereits beglichen. Plötzlich änderte die Frau ihre Meinung und weigerte sich, meinen Sohn zu heiraten. Meine Stiefschwester hatte die Verhandlungen geführt. Obwohl es für meinen Mann und mich nicht leicht war, Geld zu sparen, erstatteten wir meiner Schwester 400 Yuan (etwa 50 Euro) an Telefonkosten. Wir wollten nicht, dass andere durch uns einen finanziellen Verlust erlitten.

Unerwarteterweise weigerte sich die Braut, das Brautgeld zurückzuzahlen, nur weil wir Falun Dafa praktizierten. Sie prahlte sogar: „Eure Familie praktiziert Falun Dafa. Nur zu, reicht ruhig Klage ein – ihr werdet garantiert verlieren!“ Da es hier um die Verfolgung von Falun Dafa ging, handelte es sich nicht bloß um eine persönliche Angelegenheit. 

Der Meister sagte:

„Die Geschichte der Menschheit sieht ihr letztendliches Ziel nicht darin, Mensch zu sein. Auch soll die Geschichte der Menschheit nicht dazu da sein, dem Bösen einen Spielplatz für seine bösen Taten zu geben.“ (An die europäische Fa-Konferenz 2005, 15.01.2005)

Praktizierende bemühen sich, gute Menschen zu sein, doch das bedeutet nicht, dass man sich als guter Mensch schikanieren lassen muss. Daher dachte ich darüber nach, sie zu verklagen.

Ich kannte mich mit Gesetzen nicht aus; konnte ich die Frau überhaupt verklagen? Als ich dem Meister ein Weihrauchopfer darbrachte, kam mir der Satz „Himmel berichtigt, Erde berichtigt, alle Wesen berichtigt“ aus dem Gedicht des Meisters „In einem Gedanken“ (Hong Yin II) in den Sinn. Ich wusste, dass dieses Verhalten (der Frau) von den Gesetzen des Himmels nicht geduldet würde. Obwohl ich noch nie zuvor vor Gericht gewesen war, reichte ich eine Klage ein, um die Rückzahlung des Brautgeldes zu erwirken.

Im ersten Prozess unterlagen wir. Daraufhin legte ich Berufung beim nächsthöheren Gericht ein. Der Gerichtsort lag weit entfernt und die junge Frau hatte jemanden, der sie in dem Fall unterstützte. Was sollte ich tun? Ich machte einfach weiter. Mein Neffe, der ein Auto besaß, bot an, mich zum Gericht und wieder zurückzufahren. Ich traf auf einen aufrichtigen Richter, der zu meinen Gunsten entschied. Er sagte: „Heiratsbetrug ist Heiratsbetrug. Das hat nichts mit dem Glauben zu tun.“ Damit hob das Gericht das Urteil der ersten Instanz auf. Wir hatten somit den Rechtsstreit gewonnen und erhielten den Großteil des Brautgeldes zurück. Der Anwalt sagte zu uns: „Sie sollten auch die übrigen Ausgaben zurückverlangen.“ Im Nachhinein wurde mir klar, dass der Meister alles arrangiert hatte!

Die Verfolger zur Rede stellen

Im vergangenen Jahr arbeitete die örtliche Polizei mit den Dorf- und Parteifunktionären der untersten Ebene zusammen, um Falun-Dafa-Praktizierende zu schikanieren. Sie fotografierten Praktizierende und setzten sie unter Druck, Erklärungen zu unterschreiben, in denen sie versprachen, Falun Dafa nicht mehr zu praktizieren. Ende März kamen der Parteisekretär des Dorfes und ein Polizist zu mir nach Hause. Da sie mich nicht antrafen, warteten sie mehrere Tage lang vor dem Haus.

Im September verstarb ein älterer Verwandter von mir. Alle meine Freunde und Verwandten gingen zur Beerdigung. Der Parteisekretär des Dorfes traf dort meine Schwester an und fragte: „Warum ist Ihre Schwester nicht hier?“ Meine Schwester antwortete ihm: „Wenn meine Schwester Falun Dafa aufgeben wollte, wäre sie dann acht Jahre lang im Gefängnis geblieben? Hören Sie auf, nach ihr zu suchen. Sie wird keine Papiere unterschreiben, in denen sie verspricht, mit dem Praktizieren aufzuhören. Selbst wir würden ihr das nicht erlauben.“ Ihr Mann, der neben ihr stand, rief aus: „Ihr Jungs seid schon unglaublich! Wir lassen euch in Ruhe und trotzdem macht ihr ständig Ärger.“

Mein Schwager war früher selbst Parteisekretär im Dorf gewesen. Er war daher durch die Lügen der KPCh in die Irre geführt worden und hatte früher eine schlechte Meinung von Dafa gehabt. Als der Parteisekretär sah, wie meine Familie für Falun Dafa eintrat, fragte er: „Sind Sie Parteimitglied?“ Mein Schwager entgegnete: „Na und? Waren Sie schon einmal in Hongkong? Dort gibt es überall Dafa-Praktizierende.“ Er wollte damit sagen, dass viele Menschen außerhalb Chinas Falun Dafa praktizierten. Konnte die KPCh sie alle daran hindern?

Er sah den Funktionär an und fragte: „Wissen Sie eigentlich, wie gut meine Schwester ist? Wenn sie etwas kauft und der Verkäufer ihr zu viel Wechselgeld herausgibt, nimmt sie einen weiten Weg auf sich, um das Geld zurückzubringen. Würden Sie so etwas tun?“ Die Frau meines Onkels, die neben ihm stand, meldete sich ebenfalls zu Wort: „Meine Schwester ist ein so guter Mensch und doch haben Sie sie so viele Jahre lang verfolgt. Sie schikanieren sie weiterhin und hindern die Leute daran zu sagen, dass Falun Dafa gut ist!“

Alle begannen, den Parteisekretär des Dorfes zu kritisieren. Ihm blieb nichts anderes übrig, als sich zu rechtfertigen: „Ich habe Befehle von oben erhalten.“ Damit wollte er sagen, dass auch er von der Partei unter Druck gesetzt wurde. Als mein Bruder den Parteisekretär und den Dorfvorsteher sah, rief er wütend: „Warum schikaniert ihr meine Schwester immer noch?“ Diesmal schwiegen sie und unternahmen keine weiteren Schritte.

Jeder trägt in seinem Herzen eine Richtwaage; die Herzen der Menschen sind das Gericht. All die Jahre wird das, was die Praktizierenden sagen und tun, mit dem verglichen, was die KPCh sagt und tut. Wer aufrichtig ist und wer böse, wer gütig und wer ruchlos ist – das haben die Menschen längst erkannt.

Viele meiner Familienangehörigen sind aus der Partei ausgetreten und haben das Zhuan Falun gelesen, das Hauptwerk der Lehre von Dafa. Manche genasen von unheilbaren Krankheiten; andere, denen die Ärzte nur noch zwei Monate zu leben gegeben hatten, lebten noch mehr als ein Jahr weiter. Ich hatte einen Verwandten, der sich mit Prophezeiungen und Wahrsagerei befasste. Nachdem er das Zhuan Falun gelesen hatte, verbrannte er die Materialien anderer Praktiken. Meine Schwester, die mich einst mit ihrem Hausschuh geschlagen hatte, weil ich nach Peking gereist war, um für Dafa zu appellieren, hat inzwischen selbst mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen.

Ich weiß: „Falun Dafa ist gut!“ Und auch meine Familie weiß das.