(Minghui.org) Am 28. Mai 2026 in Taipeh und am 31. Mai 2026 in Kaohsiung fand die Vorführung eines Dokumentarfilms statt. Gezeigt wurde der Film Unbroken: The Untold Story of Shen Yun (Unbroken: Die unerzählte Geschichte von Shen Yun). An den Veranstaltungen nahmen Regierungsvertreter, Pädagogen sowie Mitglieder verschiedener lokaler Organisationen teil.
Mehrere Tänzer und Musiker von Shen Yun beteiligten sich an den anschließenden Gesprächen und schilderten ihre Erfahrungen auf Tourneen mit Shen Yun, bei denen sie sich Drohungen ausgesetzt sahen.
Vier Shen-Yun-Künstler sprechen am 28. Mai nach der Vorführung des Dokumentarfilms im Kino SPOT-Huashan in Taipeh mit Zuschauern (Minghui.org)

„Unbroken: The Untold Story of Shen Yun“ am 31. Mai im Kino Century Asia in Kaohsiung (Minghui.org)
Nach der Filmvorführung in Taipeh berichtete die Tänzerin Yingmei Zheng von einem bewegenden Erlebnis, das sie 2025 nach einem Auftritt in Italien hatte. Als die Künstler vom Theater zum Shuttlebus gingen, folgten ihnen Zuschauer und applaudierten ihnen ununterbrochen, bis sie in den Bus eingestiegen waren. Zheng sagte: „Das war ein wunderbares Erlebnis. Ich konnte spüren, wie sehr dem Publikum Shen Yun gefiel. Das hat uns sehr ermutigt.“
Sie erzählte, dass sie in Harbin (China) geboren wurde und ihre Großmutter aufgrund ihres Glaubens fünf Jahre lang rechtswidrig inhaftiert und verfolgt wurde. „Es war tatsächlich eine Verfolgung, denn die Praktizierenden hatten nichts Falsches getan, sondern blieben lediglich ihrem Glauben treu.“ Durch die Folter im Gefängnis war ihre Großmutter körperlich schwer gezeichnet und verlor beinahe ihr Gehör. Dennoch gab sie ihren Glauben nicht auf.
Zheng betonte, wie bedeutsam es sei, den Menschen durch die Aufführungen von Shen Yun von dieser brutalen Verfolgung zu berichten und ihnen die Möglichkeit zu geben, helfend einzugreifen.
Der Tänzer Benjamin Lee berichtete, dass Shen Yun gerade durch Frankreich tourte, als ein Theater eine Bombendrohung erhalten habe: „Alle mussten das Gebäude verlassen und draußen warten. Es war sehr kalt an jenem Tag.“ Die Künstler ließen sich jedoch nicht beirren und bereiteten sich weiter auf die Aufführung vor, die schließlich auch stattfand. Über den Moment im Programm, als das Banner mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“ entrollt wurde, sagte er: „Wir suchten weder nach Aufregung noch nach Rache; es war ein heldenhaftes, kein tragisches Gefühl – wahre Freude.“ Lee betonte den Wert dieses Glaubens: „Ganz gleich, was passiert – ich mache weiter.“
Vier Shen-Yun-Tänzer aus Taiwan besuchten die Vorführung in Kaohsiung. Der Tänzer Antony Kuo wollte ursprünglich Maler werden. Er merkte an, dass Michelangelos Beiträge zur traditionellen Kunst über Jahrhunderte hinweg von großer Bedeutung waren. Doch das Engagement von Shen Yun für die Wiederbelebung der 5000 Jahre alten, göttlich inspirierten Kultur Chinas – die von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zerstört wurde – sei noch bedeutsamer: „Wir wissen, was wir auf der Bühne präsentieren und welche Bedeutung darin liegt. Die Verantwortung ist groß, und der Weg ist lang.“
Die Tänzerin Anna Huang erklärte, dass der Kern der traditionellen chinesischen Kultur universelle Werte sowie überlieferte moralische Werte umfasse, die von unschätzbarem Wert seien. „Durch gütige und wunderschöne Kunstformen zeigt Shen Yun das China der Zeit vor dem Kommunismus und ermöglicht es dem Publikum, sich für Wahrhaftigkeit und Güte zu entscheiden“, erklärte sie.
Der Tänzer Yongyu Yang sagte, dass das Engagement von Shen Yun für die Wiederbelebung der Tradition angesichts der langjährigen Drohungen und vielfältigen Gewalttaten der KP Chinas von großer Bedeutung sei. Er sei der Ansicht, dass es gerade unter Druck besonders wichtig ist, das Richtige zu tun, und dass die Desinformation der KP ins Leere laufen werde, wenn das Publikum weltweit durch Shen Yun die Pracht der traditionellen chinesischen Kultur sehen und spüren könne.
Li Yu-tan, Lehrbeauftragter an der Staatlichen Universität von Chengchi, bei der Filmvorführung in Taipeh (Minghui.org)
Li Yu-tan erklärte, die Darstellung der Beharrlichkeit von Shen Yun in der Dokumentation enthalte eine Lehre für demokratische Länder: „Angesichts der Drohungen, der Verfolgung und der Herausforderungen durch die totalitäre KP Chinas müssen wir größere Willenskraft und Widerstandsfähigkeit – also demokratische Resilienz – zeigen, um darauf zu reagieren.“
Li merkte an, dass die Ausbildung der Künstler mehr als nur körperliche Disziplin widerspiegele: „Sie schulen nicht nur ihren Körper, sondern auch ihren Geist. Sie begegnen dieser Art der Verfolgung durch eine totalitäre Diktatur mit größter Toleranz, Nachsicht und Ausdauer.“
Außerordentlicher Professor Cheng Chin-mo bei der Filmvorführung in Taipeh (Minghui.org)
Cheng Chin-mo, außerordentlicher Professor an der Tamkang-Universität, erklärte, der Film zeige, wie die KP Chinas freie Gesellschaften ausnutze, um Angst zu verbreiten. „Wenn wir aus Angst aufgeben, dann hat sie Erfolg“, sagte er nach der Vorführung in Taipeh.
Cheng zeigte sich bewegt von den jungen Darstellern, die ihn an seine eigenen Kinder erinnerten: „Als ich diese jungen Menschen sah – so voller Idealismus und bereit, sich zu engagieren und etwas zu geben –, war ich zutiefst bewegt.“
Chang Hung-lin bei der Vorführung in Taipei (Minghui.org)
Chang Hung-lin, Geschäftsführer von „Citizen Congress Watch“, sagte: „Dieser Film macht sehr deutlich, dass die KP Chinas ihren internationalen Einfluss nutzt, um grenzüberschreitende Unterdrückungen auszuüben. Sie setzt sogar Drohungen gegen Shen-Yun-Aufführungen ein, um Einfluss auf jeden Ort zu nehmen und Kontrolle auszuüben. Das ist äußerst beängstigend.“
Der Rechtsanwalt Chen I-shen bezeichnete es als bewundernswert, dass viele Shen-Yun-Künstler – oder deren Familienangehörige – trotz erlittener Verfolgung mutig an die Öffentlichkeit treten, um die Wahrheit zu enthüllen und Hoffnung zu verbreiten.
Michel Ching-long Lu, ein ehemaliger Diplomat und Vertreter Taiwans in Frankreich, hat die Aufführung von Shen Yun bereits 14-mal besucht. Er betonte: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind universelle Werte.“ Seiner Ansicht nach unterstreicht die grenzüberschreitende Unterdrückung durch die KP Chinas den Mut und die Charakterstärke der Praktizierenden, die beharrlich die Wahrheit verbreiten.
Stadträtin Chen Li-na besucht die Filmvorführung in Kaohsiung (Minghui.org)
Chen Li-na, Mitglied des Stadtrats von Kaohsiung, erklärte, der Dokumentarfilm zeige die Wahrheit über das Leben der Künstler und mache deutlich, wie die KP Chinas Grenzen überschreite, um Schaden anzurichten. Sie rief dazu auf, die Freiheit zu schätzen: „Wenn wir uns für das Schweigen entscheiden, könnten wir unsere Freiheit verlieren.“
Angesichts der grenzüberschreitenden Unterdrückung und Unterwanderung durch die KPCh wies Frau Chen darauf hin, dass der Legislativ-Yuan Taiwans bereits entsprechende Initiativen vorantreibe und auch der Stadtrat von Kaohsiung seine Solidarität bekunde. „Wir verfolgen dieses Thema daher mit großem Interesse. Nicht nur in Taiwan, sondern weltweit sollten wir alle Nein zur grenzüberschreitenden Unterdrückung durch die KP Chinas sagen“, betonte sie.
Yang Ting-hung nimmt an der Vorführung in Kaohsiung teil (Minghui.org)
Yang Ting-hung, Berater der Stadtregierung von Kaohsiung und Professor an der Staatlichen Universität für Wissenschaft und Technologie Pingtung, erklärte, der Film zeige nicht nur das Streben der Künstler nach Exzellenz, sondern auch ihren festen Glauben angesichts von Druck. Er meinte: „Macht weiter so. Das Böse wird das Gute nicht besiegen. Die Gerechtigkeit wird zweifellos triumphieren.“
Ts’ao Tz’u-pin bei der Vorführung in Kaohsiung (Minghui.org)
Ts’ao Tz’u-pin, der Leiter einer Klinik für plastische Chirurgie, erklärte, dass die Künstler von Shen Yun an vorderster Front stünden, wenn es darum gehe, dem Bösen zu widerstehen, Gerechtigkeit zu wahren, Güte zu verbreiten und Stärke zu zeigen. Er sei der Ansicht, dass kein totalitäres Regime, das gegen Güte und die Gesetze der Natur verstoße, von Dauer sein könne.