(Minghui.org) Aufgrund der angespannten politischen Lage zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße in den letzten Jahren sind die Zeiten vorbei, in denen sich massenhaft Reisegruppen oder Individualtouristen in Taiwan tummelten.
Jedoch halten der Zustrom von Austauschstudenten nach Taiwan sowie der kulturelle, wissenschaftliche und religiöse Austausch und die Einreise von Festlandchinesen zu geschäftlichen Zwecken (etwa zur Teilnahme an Messen, Konferenzen oder Schulungen) unvermindert an.
Seit dem 1. September 2023 erlaubt Taiwan wieder, dass Festlandchinesen, die in einem Drittland (außerhalb Festlandchinas, Hongkongs oder Macaus) leben oder studieren, Taiwan als Touristen besuchen. Hinzu kommen Ehepartner aus Festlandchina, die bereits hier leben, sowie deren Familienangehörige, die zu ihnen gezogen sind.
Sie alle sind die Chinesen, denen ich kürzlich begegnet bin, als ich an Sehenswürdigkeiten in ganz Taiwan die wahren Umstände erklärt habe. Sie warten darauf, dass wir mit ihnen in Kontakt treten, damit sie durch Falun Dafa gerettet werden können.
Es ist erwähnenswert, dass die meisten Chinesen, die derzeit Sehenswürdigkeiten besuchen, Individualreisende sind und nicht zu organisierten Reisegruppen gehören. In Bezug auf Aussehen, Kleidung und Auftreten ähneln sie den Taiwanern sehr, sodass sie kaum von ihnen zu unterscheiden sind.
Doch wann immer ich Informationsmaterialien verteile und frage: „Hallo! Haben Sie schon einmal von Falun Gong gehört?“, stellt sich heraus, dass diese Menschen fast ausnahmslos aus Festlandchina stammen. In solchen Momenten bin ich zutiefst gerührt. Mir wird bewusst, dass der Meister diese Menschen mit Schicksalsverbindung direkt vor meine Haustür geführt hat und dass er niemanden zurücklässt!
Das Folgende sind nur einige Beispiele für meine Begegnungen und Gespräche mit Menschen aus China.
Ein junger chinesischer Geschäftsmann, der sich gerade in Taiwan aufhielt, berichtete, dass er während einer Geschäftsreise nach Deutschland einmal eine große Veranstaltung von Falun-Dafa-Praktizierenden gesehen habe. Es sei jedoch das erste Mal gewesen, dass er tatsächlich mit Praktizierenden gesprochen und die Fakten aus erster Hand erfahren habe.
Als das Gespräch auf die Fakten bezüglich der Verfolgung von Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) kam, schien er sichtlich bewegt, doch sein Gesichtsausdruck verriet auch eine feste Entschlossenheit, als er erklärte: „Ja! Keiner meiner Freunde glaubt an die Kommunistische Partei – wirklich keiner!“
Ich fuhr fort: „Sie müssen sich also sofort aus jeder Parteiorganisation zurückziehen, der Sie jemals beigetreten sind. Lassen Sie sich nicht mit der Partei in den Abgrund reißen und die Konsequenzen tragen.“ Als ich ihm erklärte, warum, sagte er, dass er ganz sicher keine kommunistischen Einflüsse in sich tragen wolle – nicht einmal in seinen Zellen.
Doch er fragte sich, wie er austreten könne, wenn er kein gläubiger Mensch sei. Nachdem ich ihm erklärt hatte, was er tun könne, legte er feierlich die Hand auf sein Herz, blickte zum Himmel empor, schloss dann fest die Augen und murmelte vor sich hin. Dann sagte er: „Hiermit trete ich aus den Jungen Pionieren und dem Jugendverband aus. Mein Deckname lautet …“ Ich sagte: „Herzlichen Glückwunsch! Heute sind Sie wiedergeboren!“
Das ernsthafte und feierliche Auftreten des jungen Mannes bei seinem Austritt hat alle anwesenden Mitpraktizierenden tief bewegt!
Ich fragte einen älteren Mann, der gerade vorbeikam, ob er schon einmal von Falun Gong gehört habe, und er antwortete: „Natürlich, und ich stehe voll und ganz hinter euch.“
Es stellte sich heraus, dass er vor fast 40 Jahren nach Kanada ausgewandert war und im Ausland geblieben war, nachdem er nach Niederschlagung der Demokratiebewegung von 1989 völlig von der KPCh desillusioniert war. Mehrere seiner älteren Brüder waren hingegen hochrangige Provinzbeamte in China, wie er berichtete.
Er war gerade nach China zurückgekehrt, um die Beerdigung eines seiner Brüder zu organisieren, und war dann nach Taiwan gekommen, um sich abzulenken. Er sagte, seine Brüder hätten sich alle dafür entschieden, „Gespenster der Kommunistischen Partei“ zu sein und ihr bis zum bitteren Ende zu folgen, und nun hätte sie alle ein tragisches Schicksal ereilt.
Er seufzte: „Auch wenn sie meine Brüder waren und ich traurig und verzweifelt bin, muss ich doch sagen, dass sie alle ihr Schicksal verdient haben. Der Unterschied zwischen ihnen und mir ist, dass ich ein Mensch bin – ich habe immer noch ein Gewissen!“
Im Laufe unseres Gesprächs erfuhr ich, dass er vor 20 Jahren, nachdem er die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ gelesen hatte, eine Erklärung zum Austritt aus dem Jugendverband unterzeichnet hatte, sich jedoch nicht bewusst war, dass er aus allen Parteiorganisationen austreten musste.
Ich sagte zu ihm: „Gerade, weil Sie so gutherzig sind, haben die Gottheiten und Buddhas Sie hierhergeführt, damit Sie auch aus den Jungen Pionieren austreten und ihr kostbares Leben nicht von der bösartigen Partei befleckt wird.“ H. erklärte sich bereit, unter seinem richtigen Namen auszutreten, und sagte: „Sobald ich etwas weniger zu tun habe, werde ich lernen, Falun Gong zu praktizieren.“
Eine vierköpfige Gruppe, die an einem Aussichtspunkt vorbeikam, schien sich verlaufen zu haben, daher fragte ich, ob sie Hilfe bräuchten. Tatsächlich hatten sie sich verlaufen. Die Frau, die mir antwortete, lebte schon seit Jahren in Taiwan, stammte aber ursprünglich aus Festlandchina, ebenso wie ihr Mann. Die anderen Familienmitglieder der Gruppe waren zu Besuch in Taiwan.
Ich sagte: „Willkommen in Taiwan! Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Atmosphäre der Freiheit hier zu erleben.“ Anschließend beschrieb ich das beeindruckende Ausmaß der weltweiten Verbreitung von Dafa, einschließlich der zahlreichen Auszeichnungen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Auch erwähnte ich die Resolutionen, die von Regierungsvertretern in vielen Ländern zur Unterstützung verabschiedet wurden. Ich fügte hinzu: „Wenn Falun Gong wirklich so wäre, wie es die Kommunistische Partei behauptet, warum würden es dann Menschen in über hundert Ländern immer noch praktizieren? Der einfache Grund ist, dass Falun Gong wirklich gut ist!“
Die Frau sah völlig überrascht aus und sagte: „Davon habe ich noch nie etwas gehört – ich wusste überhaupt nichts davon!“ Dann bat sie um Exemplare aller Informationen und steckte sie in ihre Tasche. Ich erklärte ihr daraufhin, warum man die drei Austritte“ vollziehen sollte und wie das geht.
Ihr Mann mischte sich ein und sagte: „In Taiwan zwingt niemand die Menschen dazu, einen Eid zu leisten oder ihr Leben für etwas zu verpfänden – das ist inakzeptabel!“
Ich antwortete: „Genau deshalb müssen Sie austreten!“ Auch ihr Mann ermutigte sie zum Austritt und gab ihr einen Decknamen, unter dem sie aus den Jungen Pionieren austreten konnte. Sie bedankte sich wiederholt bei mir und sagte: „Wenn ich irgendwelche Fragen habe, komme ich wieder und frage Sie.“
Als ein Mann mittleren Alters, der an mir vorbeieilte, die Broschüre, die ich ihm anbot, abwehrend wegwies, fragte ich: „Haben Sie schon einmal von Falun Gong gehört?“ Er blieb stehen, lächelte und sagte, er wisse genau Bescheid, da sein Vater ein hochrangiger Provinzbeamter in China gewesen sei. Aufgrund dieser Verbindung sei er sich der bösartigen Natur der KP Chinas und der Brutalität der Verfolgung sehr wohl bewusst.
Mit 18 war er zum Studieren und Arbeiten in die Vereinigten Staaten gezogen und befand sich derzeit auf einer Geschäftsreise in Taiwan. Dann stellte er mehrere Fragen zu Falun Gong, die er nicht ganz verstand (obwohl er regelmäßig Medien las, die von Dafa-Praktizierenden herausgegeben wurden). Dabei ging es um die Richtigkeit der Zahlen derjenigen, die aus der Partei ausgetreten waren, ob Falun Gong eine Religion ist, und um den Unterschied zwischen Falun Gong und dem traditionellen Buddhismus.
Ich fragte ihn, ob er ein wenig Zeit hätte, damit ich ihm die Bedeutung und den tieferen Sinn der „drei Austritte“ erläutern und dies der Geschichte der Massenmorde der KPCh gegenüberstellen könne. Nachdem er mir zugehört hatte, hörte er auf, darauf zu bestehen, dass „Eide von Kindern unter 18 Jahren keine Rechtsgültigkeit besitzen und daher nicht zählen“, und trat aus der KPCh aus.
Dann sagte ich: „Nach all der Zeit, die wir uns unterhalten haben, haben Sie erst jetzt zugestimmt, aus der Partei auszutreten. Das ist eine so entscheidende Angelegenheit für Ihre Zukunft – und doch hat sich die Zahl der Austritte nur um einen erhöht. Gibt es denn einen Grund, die Austrittszahlen zu fälschen?“ Er lächelte und stimmte zu: „Diese Zahlen stimmen!“
Danach änderten sich sein Auftreten und seine Einstellung grundlegend. Er erwähnte, dass er auf der Suche nach einem Glauben gewesen sei, und fragte sich, warum diese Meinungsverschiedenheiten angesichts der vielen Unterschiede zwischen den Weltreligionen nicht beigelegt und ausgeräumt werden könnten.
Ich erklärte, dass es keineswegs ein Zufall sei, dass Falun Gong heute weltweit Anklang finde. „Menschen aller Ethnien und sozialen Schichten, Männer und Frauen, Jung und Alt praktizieren es. Warum ist das so?“
„Trotz der brutalen Verfolgung durch die KPCh sind die Falun-Gong-Praktizierenden in China standhaft geblieben und weigern sich aufzugeben. Warum? Glauben Sie nicht, dass diese Fragen eine Untersuchung wert sind? Falun Gong könnte genau die Antwort sein, nach der Sie schon die ganze Zeit gesucht haben.“
Er hielt einen Moment inne und bat dann um ein Zhuan Falun, wobei er hinzufügte, dass er, obwohl er einen sehr vollen Terminkalender habe, das Zhuan Falun auf jeden Fall so schnell wie möglich ganz durchlesen werde.
In all den vielen Jahren, in denen ich den Menschen die Zusammenhänge über Falun Dafa erklärte, habe ich stets die unermessliche Barmherzigkeit des Meisters gegenüber den Menschen dieser Welt gespürt. Dafür bin ich dem Meister grenzenlos dankbar. Danke, Meister!