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Der Meister beschützt uns in Zeiten der Gefahr

14. Juli 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Hunan, China

(Minghui.org) Im Dezember 2000 arbeitete ich für eine Spedition in der Stadt Guangzhou. Der Inhaber kaufte einen neuen Lastwagen für mich und teilte mir oft die lukrativsten Lieferrouten zu. Er wusste, dass ich Falun Dafa praktizierte, und sah, dass ich fleißig, ehrlich und zuverlässig war. Einige Kollegen waren neidisch. Ein ehemaliger Freund verständigte die Polizei und meldete, dass ich Falun Dafa praktiziere. Er wollte mich loswerden.

Am nächsten Morgen kamen Sicherheitskräfte des Dorfes in die Firma. Sie lockten mich unter dem Vorwand, sie müssten mein gemietetes Zimmer inspizieren, zum Sicherheitsbüro des Dorfes und hielten mich dort rechtswidrig fest. Nachdem wir an meiner Unterkunft angekommen waren, sagten sie nichts und brachten mich zurück zum Sicherheitsbüro. Beamte der Polizeiwache und des Büro 610 des Bezirks durchsuchten rechtswidrig mein Zimmer, fanden Informationsmaterialien über Dafa, fotografierten mich gewaltsam und brachten mich dann zur Vernehmung und Inhaftierung auf eine Polizeiwache. Sie zwangen mich, mich auf den Boden zu setzen.

Als der Leiter des Büros 610 mich verhörte, fragte ich ihn: „Warum lassen Sie mich nicht sprechen?“ Er sagte nichts und ging dann. Ein Beamter fragte mich, ob ich einen Anwalt engagieren wolle. Ich antwortete: „Nein!“, und dachte: „Nur der Meister kann mir helfen.“

Am nächsten Abend verlegten sie mich in eine Haftanstalt. Es war kurz vor dem chinesischen Neujahrsfest. In meiner Zelle waren mehr als zehn Häftlinge untergebracht, darunter verurteilte Mörder, die in Fesseln lagen. Der Zellälteste fragte mich, warum ich hier sei. „Weil ich Falun Dafa praktiziere“, antwortete ich. „Wir müssen wohl eine Schicksalsverbindung haben.“ Sie lachten über mich, als sie das hörten, doch der Zellälteste verstand, was ich meinte, und veranlasste sie, aufzuhören mit dem Lachen. Ich sagte zu ihnen: „Jiang Zemin [ehemaliger Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh)] hat eine brutale Verfolgung von Falun Dafa eingeleitet, und die KPCh hat Lügen verbreitet und Falun Dafa verleumdet. Wir folgen lediglich den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, um gute Menschen zu werden. Die Agenten der KPCh sind diejenigen, die gegen das Gesetz verstoßen, indem sie mich festnehmen und hierherbringen.“ Ich erklärte auch den Grundsatz, dass das Gute belohnt und das Böse bestraft wird.

Ein Mitgefangener sagte, ich wirke wie ein guter Mensch, und fragte, warum man mich verhaftet habe. Ich antwortete: „Sie haben mich verhaftet, um mich zu verfolgen. Menschen büßen für ihre schlechten Taten auf zweierlei Weise: Manche in diesem Leben, andere im nächsten. Habt ihr nicht schon gehört, dass die Alten sagen, dass Menschen leiden und krank werden, weil sie in früheren Leben schlechte Taten begangen haben?“ Nachdem ich das erklärt hatte, brachten sie mir Respekt entgegen und beleidigten oder misshandelten mich nicht mehr.

Ich rezitierte das Lunyu aus dem Gedächtnis und machte nachts, nachdem die anderen eingeschlafen waren, die Übungen. Am chinesischen Silvesterabend erhielt jeder Häftling in unserer Zelle ein gekochtes Ei. Ich hielt das Ei in meinen Händen, formte das Lotus-Handzeichen und dachte still bei mir: „Ich bringe dieses Ei dem verehrten Meister dar und wünsche dem Meister ein frohes neues Jahr!“

Am nächsten Morgen verbreiteten alle großen Medien in aggressiver Weise Berichte über die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Es war eine von Jiang Zemins Regime inszenierte Aktion, um Hass gegen Falun Dafa zu schüren. Ich sagte zu den Mitgefangenen: „Ich habe früher beim Militär gedient und an einem Bahnhof Wache geschoben. Es wäre für Passagiere unmöglich gewesen, dort Feuer zu legen, geschweige denn, dass sich so viele Menschen auf dem Platz des Himmlischen Friedens selbst in Brand setzen könnten. Wie sollte so etwas überhaupt geschehen? Außerdem ist es Praktizierenden untersagt, zu töten oder Selbstmord zu begehen.“

In der Haftanstalt wurden die Gefangenen zu harter Arbeit gezwungen. Wir mussten Neonreklame herstellen. Jeder erhielt Drahtbündel, und wir durften nicht schlafen, solange die Arbeit nicht erledigt war. Wenn man nicht aufpasste, konnte man sich an dem scharfen Draht leicht in die Hände schneiden. Anfangs schmerzten meine Unterarme durch diese Arbeit sehr. Nachdem sich die anderen nachts schlafen gelegt hatten, machte ich eine Falun-Dafa-Übung, und der Schmerz in meinen Armen verschwand sofort.

Als mich die Mitarbeiter des Büro 610 zum ersten Mal verhörten, fragten sie: „Hast du die Berichte in Fernsehen und Zeitung gesehen, wonach sich Falun-Dafa-Praktizierende auf dem Platz des Himmlischen Friedens selbst angezündet haben?“

Ich antwortete: „Das war alles erfunden.“ Dann erzählte ich ihnen von meiner Erfahrung aus der Zeit, als ich an einem Bahnhof Wachdienst geleistet hatte. Ich erklärte ihnen, dass es für Menschen unmöglich sei, dort ein Feuer zu legen – erst recht auf dem Platz des Himmlischen Friedens, der an Feiertagen streng bewacht wird.

Sie schwiegen eine Weile, dann fragte einer von ihnen: „Woher stammten deine Materialien?“ Ich dachte bei mir: „Selbst wenn ihr mich zu Tode prügelt, werde ich es euch niemals verraten.“

Sie fuhren fort: „Das Praktizieren von Falun Dafa wird die Zukunft deines Kindes beeinträchtigen.“ Doch ich dachte: „Ich habe nichts Falsches getan. Ich praktiziere Falun Dafa, um ein guter Mensch zu sein. In Zukunft werden meine Nachkommen stolz auf mich sein.“

Als ich gerade unaufmerksam war, versetzte mir ein Beamter des Büros 610 einen heftigen Tritt gegen die Brust. Ich umklammerte den Betonhocker fest mit den Beinen, sodass er mich nicht herunterstoßen konnte. Dann befahl er mir, ihm direkt in die Augen zu sehen. Als ich seinem Blick begegnete, sagte er plötzlich: „Deine Augen sprühen Feuer!“ Sofort drehte er sich um und eilte aus dem Zimmer.

Der Beamte, der das Protokoll führte, sagte zu mir: „Wir haben nichts Schlimmes aufgeschrieben, nur dass du Falun Dafa praktizierst.“ Er zeigte mir das Protokoll und schickte mich dann zurück in die Zelle.

Der Zellenälteste fragte, ob ich geschlagen worden sei. Ich antwortete: „Er hat einmal zugetreten und verlangt, dass ich verrate, woher die Materialien stammten. Selbst wenn sie mich zu Tode prügeln, werde ich es ihnen niemals sagen.“ Anerkennend zeigten sie mir den Daumen nach oben.

Einige Tage später wurde ich ein zweites Mal verhört. Sie brachten mich in den Verhörraum, wo ich mich auf einem Betonhocker setzen musste. Ein Verantwortlicher des Büros 610 starrte mich an, und ich blickte zurück. Plötzlich fragte er: „Glaubst du daran, dass das Gute belohnt und das Böse bestraft wird?“

Ohne zu zögern antwortete ich: „Daran glaube ich fest.“

Daraufhin sagte er: „Ich werde dich morgen freilassen.“ Nachdem er das gesagt hatte, gingen sie hinaus, und ein Beamter begleitete mich zurück in die Zelle. Ich sagte zu den Mitgefangenen in der Zelle: „Morgen werde ich entlassen.“ Sie freuten sich sehr. An diesem Abend veranstalteten sie eine Abschiedsfeier für mich, und jeder erhielt eine kleine Flasche Coca-Cola. Ich war unendlich dankbar für die barmherzige Errettung durch den Meister.

Am nächsten Nachmittag fuhr mich die örtliche Polizei aus der Haftanstalt und ließ mich dann frei. Barfuß nahm ich ein Motorradtaxi zum Haus eines Praktizierenden. Ich rief meine Eltern und meine Frau in meiner Heimatstadt an, um ihnen mitzuteilen, dass ich in Sicherheit sei und sagte ihnen: „Unter dem Schutz des Meisters bin ich wohlbehalten herausgekommen. Bitte macht euch keine Sorgen.“

Obwohl ich aus der Haft entlassen worden war, benachrichtigte das Büro 610 das Dorfkomitee und wies alle Dorfgruppen an, Bekanntmachungen aufzuhängen. Darin stand, dass ich Falun Dafa praktiziere und niemand mir eine Wohnung vermieten dürfe, da man sonst bestraft würde. Selbst in einem solch feindseligen Umfeld konnte ich – unter dem Schutz des Meisters – eine Unterkunft mieten und fand Arbeit als Fahrer.

Ich zog mehrmals um, doch die Polizei suchte weiterhin nach mir. Einmal begegnete ich jenem Polizisten, der mich in der Haftanstalt getreten hatte. Er sah mich aus etwa zehn Metern Entfernung. Ich lächelte ihn an; daraufhin drehte er sich sofort um und eilte in die Polizeidienststelle. Jedes Mal, wenn die Polizei versuchte, mich aufzuspüren, beschützte mich der Meister, und sie scheiterte stets. Jede gefährliche Situation ging glimpflich aus.

Seit ich im Jahr 1997 das große Glück hatte, mit dem Praktizieren von Falun Dafa zu beginnen, hat der Meister während meiner gesamten Kultivierung stets über mich gewacht und mich beschützt: sei es beim Fa-Lernen, bei der Fa-Bestätigung, oder bei der Aufklärung der Menschen über die wahren Umstände. Wann immer ich in Gefahr geriet, blieb ich unter dem Schutz des Meisters sicher.

Meine ganze Familie ist dem Meister sehr dankbar und unterstützt meine Kultivierung. Auch mein Vater und meine Frau haben begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Ich danke dem Meister dafür, dass er mein Leben gewandelt hat. Von nun an werde ich die drei Dinge noch besser machen.