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Rente seit Mai 2017 ausgesetzt – pensionierter Polizist auf Unterstützung von örtlichen Mitpraktizierenden angewiesen

14. Juli 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Sichuan

(Minghui.org) Wie auf Minghui.org bereits berichtet, saß ein pensionierter 77-jähriger Polizist wegen seines Glaubens an Falun Dafa 3,5 Jahre im Gefängnis. Seine Rente ist seit Mai 2017 ausgesetzt. Fu Wende ist seit seiner Freilassung im Dezember 2021 auf die Unterstützung lokaler Falun-Dafa-Praktizierender angewiesen; sie versorgen ihn mit Nahrung und Unterkunft. Dieser Bericht enthüllt weitere Informationen über seine Verfolgung.

Fu, geboren am 23. August 1948, war vor seiner Pensionierung Beamter in der Polizeistation von Dong in Panzhihua, Provinz Sichuan. Während seines Dienstes in einer Haftanstalt im Jahr 2000 war er für die Überwachung von zahlreichen inhaftierten Falun-Dafa-Praktizierender zuständig. Von ihnen erfuhr er, dass Falun Dafa die Menschen lehrt, den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen. Er erkannte, dass die Verfolgung von Falun Dafa jeglicher rechtlichen Grundlage entbehrte und tat sein Bestes, um die ihm zugewiesenen Praktizierenden zu schützen.

An einem Abend erlaubte er zwei Praktizierenden nach Hause zu gehen und am nächsten Morgen in die Zelle zurückzukehren. Außerdem bewahrte er alle beschlagnahmten Falun-Dafa-Bücher an einem sicheren Ort auf und gab sie den Praktizierenden zum Lesen, wenn diese darum baten.

Einmal wurde er der Polizei von Panzhihua gemeldet, woraufhin Beamte die Zelle inspizierten. Fu hatte die Falun-Dafa-Bücher jedoch bereits an einen sicheren Ort gebracht.

Nach seiner Pensionierung im Jahr 2002 litt Fu zehn Jahre lang an Schultersteife, Bronchitis, Darmentzündung, Gicht, Rheuma, einer Zerrung der Lendenwirbelsäule und hohem Blutdruck. Ein Falun-Dafa-Praktizierender schenkte ihm ein Zhuan Falun, das Hauptwerk von Falun Dafa. Nachdem er es gelesen hatte, verschwanden all seine Beschwerden innerhalb weniger Monate. Daraufhin begann er, wie die inhaftierten Praktizierenden, die er einst überwacht hatte, in der Öffentlichkeit auf die Verfolgung aufmerksam zu machen.

Im Oktober 2016 wurde Fu festgenommen, nachdem er in der nahegelegenen Provinz Yunnan im Kreis Huaping mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatte. 27 Tage später wurde er gegen Kaution freigelassen. Im Mai 2017 setzte das Sozialversicherungsamt der Stadt Panzhihua seine Rente (5.048,40 Yuan, etwa 650 Euro pro Monat) aus – ihrer Aussage zufolge vorübergehend. Die Justizbehörde des Bezirks Dong bestand jedoch darauf, die Rente endgültig einzustellen. Seitdem hat Fu kein Ruhegeld mehr erhalten.

Am 20. Juli 2018 wurde er zu 3,5 Jahren Haft verurteilt und noch am selben Tag inhaftiert. Man lieferte ihn in das Erste Gefängnis der Provinz Yunnan ein, wo er rund um die Uhr von vier Häftlingen überwacht wurde. Diese bestimmten, wann er essen, trinken, schlafen oder die Toilette benutzen durfte. Die Wärter versprachen ihm Strafmilderung, falls er in einer Garantieerklärung versprach, seinen Glauben aufzugeben. Er weigerte sich.

Einmal unterzogen die Wärter Fu einer Leibesvisitation, indem sie ihn nackt auszogen. Im Februar 2019 wurde er von der 10. in die 11. Abteilung verlegt. Hauptmann Jiang, Ausbilder Zhao und Gruppenführer Shan sprachen jeweils einzeln mit ihm und versuchten, ihn von seinem Glauben abzubringen. Da er diesen nicht aufgab, musste er stundenlang auf einem kleinen Hocker sitzen. Sie nahmen ihm außerdem viel Blut ab und zwangen ihn, unbekannte Medikamente einzunehmen.

Etwa im Jahr 2020 erhöhte sich Fus systolischer Blutdruck auf 240 mmHg (das Doppelte des Normalwerts). Der stellvertretende Abteilungsleiter Yang und acht Wärter stülpten ihm eine schwarze Kapuze über den Kopf und brachten ihn ins Krankenhaus des Arbeitsreformbüros der Provinz Sichuan. Während der Fahrt blieb er gefesselt und in Handschellen gelegt. Er wehrte sich vehement, sich ins Krankenhaus einweisen zu lassen, und wurde daher zurück ins Gefängnis gebracht.

Rund drei Monate vor seiner Freilassung wurde Fus Familie von mehreren Gefängniswärtern in der Provinz Sichuan schikaniert.

Als Fus Haftzeit am 15. Dezember 2021 endete, wagten sein Sohn und seine Schwiegertochter – beide Polizisten – nicht, ihn abzuholen, aus Angst, in die Sache hineingezogen zu werden. Daraufhin brachten Beamte der örtlichen Justizbehörde sowie der Polizeistation in Panzhihua den Praktizierenden nach Hause. Sie warnten ihn, Falun Dafa weiterhin zu praktizieren, und ordneten an, dass er sich alle zwei Wochen bei ihnen zu melden habe. Fu erklärte, dass er seinen Glauben niemals aufgeben werde.

Nach seiner Freilassung konnte er nicht mehr laufen, da seine Beine und Füße durch die Misshandlungen stark geschwollen waren. Als er wieder mit den Falun-Dafa-Übungen begann, konnte er nach einigen Monaten wieder laufen.

Beamte der Polizeistation Dadukou verhafteten Fu am 17. April 2023. Sie hatten einen Hinweis erhalten, dass er mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatte. Sie verhörten ihn bis Mitternacht und ließen ihn danach gegen Kaution frei. Am 22. November 2023 hob die Staatsanwaltschaft von Dong die Kaution auf und sprach ihn von allen Anklagepunkten frei.

Fus Antrag auf Überprüfung der Wiederaufnahme seiner Rente wurde trotz seiner wiederholten Bemühungen nie bearbeitet. Sein Sohn verkaufte sein Haus, ohne ihm den Erlös zukommen zu lassen. Sein Vermieter wurde von der Polizei unter Druck gesetzt, den Mietvertrag zu kündigen und Fu aus der Wohnung zu treiben. Seitdem ist er auf die Unterstützung von örtlichen Mitpraktizierenden angewiesen, die ihn mit Nahrung und Unterkunft versorgen.

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