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Man muss sich selbst kultivieren, um die drei Dinge gut machen zu können

15. Juli 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich praktiziere seit fast drei Jahrzehnten Falun Dafa und bin jetzt 68 Jahre alt. Durch intensives Fa-Lernen in den letzten Jahren wurde mir klar: Bei den drei Dingen verlangt der Meister von uns, unsere Anhaftungen fortwährend zu beseitigen und den Maßstab des Fa zu erreichen. Das ist zugleich der Schlüssel dazu, unseren Kultivierungsweg beständig und aufrichtig zu gehen.

Ich möchte meine Erfahrungen mit den „drei Dingen“ mit meinen Mitpraktizierenden teilen und dem Meister Bericht erstatten.

Mit ganzem Herzen das Fa lernen

Ich bin Bäuerin und habe außerhalb der Saison viel freie Zeit. Deshalb lernte ich jeden Tag das Fa, wobei ich mindestens ein Kapitel im Zhuan Falun las. In der arbeitsreichen Erntezeit hörte ich mir, während ich auf dem Feld arbeitete, die Tonaufnahmen der Vorträge des Meisters an. So schaffte ich zwei bis vier Lektionen am Tag.

Nach außen hin fehlte es mir nicht am Fa-Lernen. In Wirklichkeit tat ich es aber nur mechanisch. Warum sage ich das? Ich konnte beim Lernen meine Gedanken nicht zur Ruhe bringen. Dasselbe geschah, wenn ich den Vorträgen des Meisters zuhörte. Weil mein Kopf voller Gedanken war, bemerkte ich oft nicht einmal, welchen Vortrag ich gerade anhörte.

Da ich mir das Fa beim Lernen nicht zu Herzen nahm, konnte ich mich hinterher nicht an das Gelesene erinnern. Deshalb war ich nicht in der Lage, die Prinzipien des Fa als Richtschnur für meine Worte und Taten zu nutzen. Unweigerlich identifizierte ich mich mit gewöhnlichen Menschen. Ganz gleich, wie viel ich das Fa lernte, ich behandelte es wie eine Aufgabe.

Doch der Meister gab mich nie auf. Wenn mein Kultivierungszustand nicht gut war, stellte er mir stets fleißige Praktizierende zur Seite, damit ich auf meinem Kultivierungsweg weiter vorankommen konnte.

In dieser Zeit zerbrach die Ehe meines Sohnes und mein Mann, der nicht Falun Dafa praktiziert, erlitt beinahe einen Nervenzusammenbruch. Beim Versuch, dieser Prüfung zu begegnen, brach ich ebenfalls fast zusammen. Es war sehr schwer und ich weinte oft.

Die Praktizierende Meihua besuchte mich oft und ermutigte mich, das Zhuan Falun zu rezitieren. Sie war fest davon überzeugt, dass der Meister mir helfen würde, meine Probleme zu lösen. Ich brauchte acht Monate, um das Zhuan Falun auswendig zu lernen. Danach begann ich, einen Teil von Hong Yin IV auswendig zu lernen. Die Prinzipien des Fa leiteten meine Kultivierung an und ebneten mir einen klaren Weg nach vorn. Ich lernte das Zhuan Falun weiter auswendig, eine Lektion nach der anderen. Dabei erhöhte ich mich Schritt für Schritt und löste mich allmählich aus meiner Verzweiflung.

Bei diesem Durchbruch tröstete ich barmherzig meinen Mann, der mit seinem Kummer rang und begegnete ihm freundlich. Inspiriert und gesegnet von Falun Dafa besserte sich sein Gemütszustand erheblich, und innerhalb eines Jahres war er wieder der Alte.

Vor drei Jahren schrieb ich das Zhuan Falun von Hand ab und profitierte davon. Wenn ich bis zu 20 Seiten abschrieb, brauchte ich keine Lesebrille, um Wörter in einem Taschenwörterbuch nachzuschlagen. Erstaunlich! Sogar jetzt ist meine Sehkraft noch ausgezeichnet.

Nachdem das Hong Yin VI veröffentlicht worden war, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Am Ende lernte ich es sieben Mal auswendig. Durch das Auswendiglernen und Abschreiben des Fa konnte ich einige höhere Bedeutungen der Fa-Prinzipien verstehen. Ich begann auch, mir selbst Grenzen zu setzen.

Wann immer es möglich war, versuchte ich, mehr Zeit mit dem Fa-Lernen zu verbringen. Doch ich wusste, dass ich sehr konzentriert bleiben musste, um die Qualität meines Fa-Lernens zu sichern. Ich maß mein Handeln am Fa, um zu sehen, ob ich wirklich Fortschritte machte. Wenn ich strauchelte, ermahnte ich mich, rasch wieder aufzustehen.

Auf das Aussenden aufrichtiger Gedanken achten

Der Meister hat seinen Jüngern übernatürliche Fähigkeiten verliehen, nämlich das Aussenden aufrichtiger Gedanken. Seitdem ich im Jahr 2001 angefangen hatte, aufrichtige Gedanken auszusenden, hielt ich mich an die vier weltweit festgelegten Zeiten. Wenn ich eine davon verpassen musste, holte ich sie später nach. Vergaß ich das, fühlte ich mich benommen und schwer im Kopf. Trat dieser Zustand ein, sandte ich sofort wieder aufrichtige Gedanken aus. Danach wurde mein Kopf augenblicklich klar.

Nur selten gelang es mir nicht, die Hand aufrecht zu halten, während ich aufrichtige Gedanken aussandte. Doch sobald ich Lücken in meiner Kultivierung hatte, wurde ich schläfrig und döste leicht ein. Dann konnte ich meine Hand nicht mehr aufrecht halten. Diese Lücken beeinträchtigten auch mein Fa-Lernen.

Als ich nach innen geschaut und meine Fehler erkannt hatte, bereute ich vor dem Meister und beseitigte den Schlafdämon mit starken aufrichtigen Gedanken. Wenn ich erneut aufrichtige Gedanken aussendete, hielt ich die Augen offen und beobachtete meine Hand, bis es mir keine Mühe mehr machte, sie aufrecht zu halten.

Während ich aufrichtige Gedanken aussendete, kamen oft die alten Mächte, um mich zu stören, sodass sich mein Kopf mit nutzlosen Gedanken füllte. Ich versuchte angestrengt, sie zu unterdrücken, doch manchmal gelang es mir nicht. Dann ermahnte ich mich: „Ich bin eine Praktizierende, kein gewöhnlicher Mensch.“ So konnte ich zur Ruhe kommen.

Mein Kultivierungsumfeld hat sich in den letzten Jahren zum Besseren gewandelt. Alle früheren Störungen sind spurlos verschwunden. Ohne diese Einmischung ist mein Raumfeld sehr friedlich geworden. Wenn Praktizierende mich lobten, antwortete ich: „Es war der Meister, der das für mich geschaffen hat. Ohne seine Verstärkung und die Anleitung von Falun Dafa kann ich nichts ausrichten!“

Über die wahren Umstände aufklären

Das COVID-19-Virus brach 2020 in China aus und die Praktizierenden waren eifrig bemüht, den Menschen von Falun Dafa zu erzählen. In den vergangenen sechs Jahren haben wir beharrlich Informationsmaterialien verteilt und über die wahren Umstände aufgeklärt. Wenn während der Erntezeit keine Zeit blieb, holten wir es außerhalb der Saison nach und zögerten nicht, dem Meister zu helfen, alle Lebewesen zu retten. Außerdem richtete ich zu Hause eine Produktionsstätte für Materialien ein und war dafür verantwortlich, die Praktizierenden vor Ort mit Materialien zu versorgen.

Jedes Mal, bevor ich das Haus verließ, bat ich den Meister, meine aufrichtigen Gedanken zu verstärken und einen unsichtbaren Mantel über mich zu legen, damit Menschen mit schlechten Absichten mich nicht sehen konnten. In den vergangenen Jahren hat niemand ein Verbrechen gegen Falun Dafa begangen, indem er mich verfolgte. Bei drei Vorfällen war ich jedoch hinterher erschrocken. Die Lehren, die ich daraus zog, waren: Wenn ich persönlich Informationsmaterialien an die Menschen verteilte, wurde ich übermütig und achtete zu wenig auf meine Sicherheit. Ich verteilte sie auch unbedacht, was unweigerlich dazu führte, dass ich der Polizei und Menschen begegnete, die mir schaden wollten. Doch unter dem Schutz des barmherzigen Meisters geschah mir nichts.

Vor Kurzem geschah etwas, das mich aufrüttelte. An einem Tag ging ich zum Markt meiner Stadt und begann am Nordende, Flyer zu verteilen und arbeitete mich zum Südende durch. Ich wollte vier Personen nacheinander einen Flyer geben, doch einige sagten, sie hätten schon einen, andere lehnten ab.

Mir wurde klar, dass etwas nicht stimmte und ich beschloss, nicht weiter zu verteilen. Was für Anhaftungen hatte ich? In den Jahren zuvor hatte ich Materialien mit dem Schriftzeichen „Fu“ darauf verteilt, was „Glück“ bedeutet, und ein ganzer Beutel war im Nu leer. Weil es so leicht von der Hand ging, entwickelte ich daraufhin Übereifer.

Ich beschloss, an einem anderen Tag zum Markt in der Nachbargemeinde zu gehen und dort Informationsmaterialien zu verteilen. Als ich darüber nachdachte, sah ich plötzlich einen Polizisten auf mich zukommen. Sofort kam ich zur Besinnung. Der Meister beschützt mich! Hätte ich weiter Flyer verteilt, ohne mich umzusehen, wäre ich mit Sicherheit mit diesem Polizisten zusammengestoßen und gefasst worden.

Ich verließ sofort den Gemüsemarkt und ging zum Getreidemarkt, wo ich die restlichen Materialien verteilte. Weil auf dem Getreidemarkt weniger Menschen waren, beschloss ich, zum Gemüsemarkt zurückzukehren. Ich verteilte die Flyer mit gesteigerter Aufmerksamkeit und jeder, dem ich begegnete, nahm einen an.

Ein älterer Mann bat um zwei Exemplare: „Es ist bald chinesisches Neujahr und ich muss ‚Fu‘-Zeichen an meiner Haustür und an den Hoftoren anbringen.“ Ein anderer Mann nahm schließlich drei Exemplare für seine Verwandten mit, weil er helfen wollte Falun Dafa zu verbreiten.

Artikel schreiben, um das Fa zu bestätigen

Ich schrieb gerne Artikel und reichte sie oft bei der Minghui-Website ein. Die Artikel wurden häufig veröffentlicht. Vor einigen Jahren jedoch ermahnte mich ein Koordinator immer wieder: „Entwickle bloß keine Anhaftung an Ruhm.“ Angeregt durch seine Worte achtete ich darauf, mich in dieser Hinsicht zu kultivieren.

Als sich Praktizierende vor einigen Jahren zum Erfahrungsaustausch trafen, fragten mich einige, die meine Artikel gelesen hatten: „Hast du diesen Artikel geschrieben? Er war so gut geschrieben!“ Doch ein Anflug von Selbstgefälligkeit stand mir bereits ins Gesicht geschrieben. Ohne es zu merken, wurde ich ein wenig überheblich und mein Verlangen nach Ruhm begann sich zu regen. Jedes Mal, wenn ich einen Artikel eingereicht hatte, sah ich ein paar Tage später online nach, ob er veröffentlicht worden war.

Einmal versuchte ich einige Male, online nachzusehen, ob mein Artikel veröffentlicht war. Dabei ermahnte ich mich, nach innen zu schauen, und ein Gedanke kam mir in den Sinn: „Anhaftung an Ruhm!“ Ich errötete und erkannte, dass es der barmherzige Meister war, der mir mit dieser Methode einen Hinweis gab. Ich sagte zum Meister: „Meister, ich muss diese Anhaftung beseitigen und die Artikel einzig zu dem Zweck schreiben, das Fa bedingungslos zu bestätigen.“

Ich machte den Fehler, denselben Artikel bei mehreren Dafa-Websites außerhalb von Minghui einzureichen. Dabei hatte ich den Gedanken, dass er, wenn er an einer Stelle nicht veröffentlicht würde, an einer anderen erscheinen könnte. Meine Absicht war nicht aufrichtig. War das nicht ein Ausdruck meiner tief verwurzelten Anhaftung an Ruhm? Wie kann ein Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung nach Ruhm streben? Der Unterschied zwischen einem Menschen und einem göttlichen Wesen liegt in einem einzigen Gedanken. Wenn ich mich gut kultivieren will, muss ich mich an die Anforderungen des Fa halten.