(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende aus dem Großraum Washington, D.C. veranstalteten am 11. Juli 2026 in Rockville im US-Bundesstaat Maryland eine Konferenz zum Erfahrungsaustausch. Dort berichteten 16 Praktizierende darüber, wie sie die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in ihrem Leben anwenden. Indem sie nach innen schauten, um sich zu erhöhen, und anderen mit Güte begegneten, halfen sie den Menschen, von Falun Dafa und der anhaltenden Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu erfahren. Sie sind Falun Dafa und Meister Li, dem Begründer der Praxis, dankbar.



Praktizierende halten am 11. Juli an einer Highschool in Rockville, Maryland, eine Konferenz zum Erfahrungsaustausch ab (Minghui.org)
Luo, eine junge Praktizierende, berichtete, ihr sei bewusst geworden, dass sie ursprünglich aus Angst mit der Kultivierung im Dafa begonnen hatte. Aus dem Wunsch nach Selbstschutz und der Sorge, es später zu bereuen, wenn sie sich nicht kultiviere, habe sie im Dafa Schutz gesucht. Zugleich habe sie sich davon eine gute Zukunft erhofft.
Sie bekannte: „Oft schien es, als wollte ich einfach nur in der Gruppe der Praktizierenden mitschwimmen, was sehr egoistisch war. Ich hatte nicht wie andere Praktizierende eine wirklich reine Geisteshaltung: die Haltung, zum wahren Selbst zurückzukehren und dem Meister bedingungslos bei der Fa-Berichtigung und der Errettung der Lebewesen zu helfen. Ich habe sehr viele Anhaftungen gefunden, darunter auch Neid, die mit dieser zugrundeliegenden Angst und dem Egoismus verknüpft waren.“
Durch das Fa-Lernen erkannte Luo, dass der alte Kosmos vom Wesen her egoistisch ist, während der neue Kosmos von Selbstlosigkeit geprägt ist. „Wie könnte ich mit so vielen schmutzigen, egoistischen Gedanken in die Zukunft eintreten? Ich musste sie loslassen, um mich dem Fa des neuen Kosmos anzugleichen“, fuhr sie fort. „In jener Zeit sagte ich mir immer wieder: ‚Das alles bin nicht ich; ich will all das nicht. Egoismus, Angst, das Verlangen nach Bequemlichkeit und der Drang, meine eigenen Interessen zu wahren – nichts davon bin ich. Ich bin ein Wesen, das für andere existiert!
Ich spürte, wie der Meister mir half, viele dieser negativen Substanzen zu beseitigen. Dann erlebte ich plötzlich, wie sich eine wirklich barmherzige, selbstlose Geisteshaltung anfühlt. Es war ein unglaublich angenehmer, reiner und friedvoller Zustand. Wenn ich vor Situationen stand, überlegte ich nicht mehr auf berechnende Weise, wie ich mich schützen könnte; stattdessen dachte ich einfach, dass ich das tun sollte, was anderen nützte und zur Errettung von Lebewesen beitrug. Ich verspürte dabei eine große Erleichterung.“
Eine weitere Praktizierende namens He stellte ebenfalls fest, dass zahlreiche menschliche Anschauungen ihr Verhalten beeinflussten. Sie wollte weder verletzt noch ausgenutzt werden. Um sich zu schützen, hatte sie die feste Vorstellung entwickelt, stets eine Position der Stärke einzunehmen und Situationen zu meiden, in denen sie verletzlich wirken könnte.
„Ich war neidisch und hatte einen starken Konkurrenzgeist, denn ich wollte immer herausragen. Ich dachte zunächst, diese Gedanken stammten aus dem Neid und dem Wettbewerbsdenken, doch dann erkannte ich, dass sie eigentlich in Angst wurzelten“, erklärte sie.
Diese Gedanken stünden im direkten Widerspruch zu der Falun-Dafa-Lehre, weshalb sie aktiv daran arbeite, sie zu beseitigen. „Ich habe erkannt, was es bedeutet, eine aufrichtige Praktizierende zu sein und selbstlos zu werden“, resümierte sie. „Als Frau sollte ich zum Beispiel stets sanftmütig und freundlich sein.“
Der Praktizierende Zhang sprach über seine Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Praktizierenden aus anderen Bundesstaaten. „Wir stießen auf viele Schwierigkeiten, aber ich bin jedem einzelnen Praktizierenden aufrichtig dankbar. Durch diesen Prozess habe ich mich selbst stark weiterentwickelt und bin zu jemandem geworden, der ...
,Leiden für Freude‘ (Ebenen der Gesinnung, 25.09.1995, in: Essentielles für weitere Fortschritte)
hält. Denn all dies ist Teil meiner Kultivierung“, berichtete er.
Er erkannte, dass die Konflikte aus seinen menschlichen Anschauungen herrührten. „Wir alle können eine Situation auf der Grundlage unseres Wissens und unserer Erfahrungen analysieren. Der entscheidende Unterschied ist jedoch: Entscheiden wir uns dafür, uns zu beklagen, oder arbeiten wir mit anderen zusammen?“, folgerte er.
Aus seiner Erfahrung heraus stellte Zhang fest, dass eine gute Zusammenarbeit der Teammitglieder unerlässlich ist, wenn ein Team etwas erreichen will. „Oft haben wir das Gefühl, dass andere nicht kooperativ sind. Wenn wir jedoch nach innen schauen, erkennen wir vielleicht, dass wir selbst der Hauptgrund dafür sind, warum sich die anderen so verhalten“, erklärte er. „Indem wir nach innen schauen und unsere eigenen Anhaftungen erkennen, können wir uns erhöhen. Wenn sich jeder erhöht, ist das Projekt erfolgreich.“
Das Projekt würde auf diese Weise allen – auch uns selbst – helfen, sich zu erhöhen. „Noch wichtiger ist, dass es ein Prozess ist, in dem wir uns an der Lehre von Dafa ausrichten und nicht an unseren menschlichen Anschauungen“, fügte Zhang noch hinzu.
Die Praktizierende Wu erzählte, dass sie früher stets betont habe, was sie selbst tun wolle. „Wenn jemand eine Idee vorschlug, die meine Zeit verschwendet hätte, lehnte ich ab. Auch wenn etwas einmal schieflief, gab ich der betreffenden Person keine zweite Chance. Doch inzwischen habe ich verstanden, dass dies in der Kultivierungspraxis nicht der richtige Weg ist“, sagte sie.
Im Laufe der Zeit lernte sie, ihre negativen Gedanken über andere loszulassen; stattdessen versucht sie nun, jede Gelegenheit zu nutzen, um den Menschen zu helfen. „Der Meister hat uns unzählige Male gelehrt, uns stärker auf die positiven Seiten der anderen zu konzentrieren. Das verstehe ich jetzt besser“, so Wu.
Sie sagte, sie wolle sich künftig besser an der Dafa-Lehre ausrichten und ihre Anschauungen ablegen. „Auf diese Weise können wir besser zusammenarbeiten, um Menschen zu erretten – genau das wünscht sich der Meister“, resümierte Wu.
Wann immer Shen Yun in Washington, D.C. auftritt, koordiniert Yao die Maßnahmen zur Bewerbung der Show und zum Ticketverkauf im Pentagon. „Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, erinnere ich mich daran, wie ich ganz allein eine Wagenladung voller Verkaufsmaterialien hineingeschafft habe. Allein das Betreten der Laderampe des Pentagon erforderte eine ganze Reihe von Verfahren: polizeiliche Leibesvisitationen, Fahrzeugkontrollen durch Spürhunde, Überprüfung des Führerscheins und Ausstellung eines Ausweises an der Wache sowie das Vorzeigen des Ausweises an den Sicherheitsschleusen. Anschließend transportierte Fachpersonal die Ausrüstung zum Verkaufsstand. Währenddessen musste ich mein Auto parken, mit einem Shuttle zum Pentagon fahren, durch das Besuchertor eintreten und die Sicherheitskontrolle durchlaufen – allein dieser Vorgang dauerte über zwei Stunden. Als ich endlich am Verkaufsstand ankam und mit dem Aufbau von Fernseher, Tisch, Stühlen und Aufstellern fertig war, war ich bereits völlig erschöpft. Nach der Veranstaltung musste ich den gesamten Ablauf in umgekehrter Reihenfolge wiederholen, um alles wieder hinauszuschaffen. Jedes Mal, wenn ich dorthin ging, musste ich mir dafür einen Tag freinehmen.“
Im Rückblick dankte Yao den anderen Praktizierenden für ihre selbstlose Zusammenarbeit und Hilfe. „Ich erinnere mich oft daran, dass ich – sei es bei der Werbung für Shen Yun oder bei anderen Projekten – mein Bestes geben muss. Der Meister sprach davon, ‚Handeln ohne trachten; immer im Dao.‘ (Im Dao, 04.01.1996, in: Hong Yin). Solange wir aktiv werden, wird der Meister die Menschen mit Schicksalsverbindung zu uns führen, damit sie die Fakten erfahren können.“
Der Nachrichtenreporter Xu erklärte, dass sich das bösartige kommunistische Gespenst in dieser chaotischen Welt oft tarne, um die Menschen zu täuschen. Die Technologie schreite immer weiter voran, schaffe dabei aber auch mehr Illusionen und erschwere es, die Menschen zu erretten.
Anfangs geriet Xu oft in Streit mit anderen, weil er versuchte, sie zu überzeugen; doch meist blieb dies erfolglos, was ihn frustrierte. „Einmal stritt ich mich mit jemandem und sah denselben Ausdruck im Gesicht meines Gegenübers. Worin unterschied ich mich eigentlich von ihm? Das fragte ich mich“, erinnerte er sich.
Xu lernte, sein Konkurrenzdenken loszulassen. „Ich musste herausfinden, wie ich mit Menschen unterschiedlichster Herkunft kommunizieren kann. Dank der Weisheit aus dem Dafa gelingt mir das heute“, stellte er fest. „Im Laufe der Zeit konnten viele meiner Gesprächspartner mich verstehen und die Fakten annehmen. Ich erkannte, dass auch die Menschen in der westlichen Gesellschaft auf Dafa warten.“
Die Fotografin Madelina erzählte, dass sie bei ihrer Berichterstattung über Veranstaltungen am Kapitol, im Weißen Haus und an anderen Orten oft gemeinsam mit Fotografen der regulären Medien arbeite. Anfangs war sie nervös und besorgt, dass andere Medienvertreter Fragen stellen oder versuchen könnten, Falun Dafa anzugreifen. „Später wurde mir klar, dass ich es zu sehr darauf angelegt hatte, mich zu beweisen. Manchmal sah ich auf andere herab und fragte mich, warum sie dem Internet so leicht Glauben schenkten, anstatt auf mich zu hören“, berichtete sie. „Nachdem ich mein Problem erkannt hatte, beschloss ich, ruhig zu bleiben, wenn ich den Menschen die Fakten darlegte.“
Einige Wochen später erschienen mehrere Kabinettsmitglieder zu einer Kongressanhörung, bei der auch verschiedene Medienvertreter anwesend waren. Sie hatte Gelegenheit, einem anderen Fotografen die Fakten über Dafa zu erläutern. „Aufgrund meiner früheren Erfahrungen erinnerte ich mich daran, freundlich zu sein. Nach der Fragerunde während der Veranstaltung sagte ich diesem Fotografen, dass unser Medienunternehmen gegründet worden sei, um die Verfolgung der Menschenrechte durch die KPCh – einschließlich der Verfolgung von Falun Dafa – aufzuzeigen. Ich erklärte dann, worum es bei der Praxis geht und wie die Verfolgung begann“, berichtete Madelina.
Der Fotograf fragte, ob Madelina Falun Dafa praktiziere, und sie bejahte dies. Als sie die Überraschung im Gesicht des Fotografen sah, erzählte Madelina, dass Falun Dafa ihr inneren Frieden schenke und ihr helfe, schwierige Zeiten zu meistern. „Der Fotograf war sehr berührt. Er sagte, er habe selbst schon einige Qigong-Methoden ausprobiert. Seine Augen strahlten und ich hatte das Gefühl, das dies vielleicht sein einzige Gelegenheit sein könnte, von Falun Dafa zu erfahren“, erklärte Madelina.
Im Rückblick war sie sehr bewegt. „Es herrschte an jenem Tag reges Treiben. Bei so vielen Menschen stand ich zufällig direkt neben ihm. Trotz des Gedränges um uns herum hörte er mir aufmerksam zu. Ich bin auch dem Meister dankbar, dass ich all seine Fragen beantworten konnte“, sagte Madelina.
Die junge Praktizierende Zhou berichtete, dass ihre Mutter vor Kurzem in Wuhan in der Provinz Hubei festgenommen worden sei, nur weil sie Falun Dafa praktiziere. Jeden Tag sammelte Zhou gemeinsam mit anderen Praktizierenden Unterschriften zur Unterstützung des US-Senatsgesetzentwurfs S.4009 – dem „Gesetz zum Schutz von Falun Gong und Opfern von Organraub“.
„Es ist heiß und wir verbringen sieben oder acht Stunden am Tag im Freien. Doch wir empfinden die Hitze nicht als belastend, denn wir wissen, dass die Praktizierenden in China unsere Hilfe brauchen und die Menschen hier auf die Fakten warten“, sagte sie. „Ich bin froh, hier zu sein, Unterschriften zu sammeln und mich für die Rettung meiner Mutter einzusetzen. Ich darf nicht nachlassen, denn die Menschen verlassen sich darauf, dass wir sie darüber informieren, was vor sich geht.“