(Minghui.org) 1997 habe ich als junge Studentin angefangen, Falun Dafa zu praktizieren, nun bin ich mittleren Alters. Mein 29-jähriger Weg der Kultivierung hat mich von einem Zustand neugieriger Erkundung zu einem Zustand von vernunftgeleitetem Verständnis geführt. Ich habe die außergewöhnliche Natur und Schönheit von Dafa tiefgehend erfahren. Die Freude, das Fa erhalten zu haben, inspiriert mich, die wahren Umstände über Dafa mit meiner Familie, meinen Freunden, Kollegen und früheren Mitschülern zu teilen. Ich hoffe, dass auch sie die wahre Bedeutung des Lebens und den Sinn des Menschseins verstehen können.
Die glücklichste Zeit meines Lebens war, als ich das Fa erhielt. Morgens übte ich auf dem Campus unserer Hochschule zusammen mit anderen Praktizierenden auf dem Sportplatz zu friedlicher Musik die Übungen. Abends lernten wir das Fa. Wenn ich zurück in mein Wohnheim ging, teilte ich meine Erfahrungen mit dem Praktizieren von Dafa mit anderen Praktizierenden, Mitschülern und Teamkollegen. Außerdem schrieb ich Briefe an Lehrer und Schüler, die weit weg wohnten, um ihnen Dafa näherzubringen. Ich war damals von reiner Freude erfüllt.
Eine andere Praktizierende und ich fanden ein Exemplar des Zhuan Falun in einer Xinhua-Buchhandlung in der Nähe des Campus, hatten aber keine Ahnung, wo sich der Übungsplatz in unserer Gegend befand. Als wir schon aufgeben wollten, gelang es uns auf wundersame Weise, den Verantwortlichen eines Übungsplatzes in einer großen Fabrik knapp fünf Kilometer entfernt ausfindig zu machen. Von da an gingen wir jedes Wochenende zu Fuß zum städtischen Übungsplatz und nahmen am gemeinsamen Fa-Lernen, dem Praktizieren der Übungen und dem Erfahrungsaustausch teil. Im Winter sank die Temperatur oft unter -15 °C, aber wenn wir die Übungen im Kreis machten, spürten wir die Kälte überhaupt nicht. Im Gegenteil: Wir spürten eine Welle der Wärme in unserem ganzen Körper und erlebten die wundersame Natur von Dafa.
Während der Winterferien kehrte ich in meine Heimatstadt zurück und erfuhr, dass meine Eltern etwa zur gleichen Zeit ebenfalls begonnen hatten, Falun Dafa zu praktizieren, und dass in meiner Heimatstadt viele Übungsplätze eingerichtet worden waren. Unsere ganze Familie versammelte sich um den Ofen, um das Fa zu lernen. Eingetaucht in den Glanz des Dafa waren wir von grenzenloser Freude erfüllt. Diese schönen Erinnerungen sind mir bis heute lebhaft im Gedächtnis geblieben.
In den frühen Phasen meiner Kultivierung spürte ich, wie der Meister meinen Körper korrigierte; ich spürte, wie sich das Falun an meiner Stirn und im Unterbauch kräftig drehte. Viele meiner chronischen Beschwerden, wie Magenprobleme und Schlaflosigkeit, verschwanden ohne Medikamente. Beim Lernen war ich voller Energie. Die Prinzipien von Dafa veränderten nach und nach meine Werte und meine Lebenseinstellung und verwandelten mich von einem sensiblen und zurückhaltenden Menschen in einen aufrichtigen, gütigen und toleranten Menschen. Das inspirierte mich, danach zu streben, ein besserer Mensch zu werden.
Die Jiang-Zemin-Fraktion leitete am 20. Juli 1999 eine brutale und wahnsinnige Verfolgung von Falun Dafa ein. Da ich das Fa noch nicht tiefgründig gelernt hatte und immer noch starke menschliche Anhaftungen besaß – verbunden mit der Tatsache, dass mein Vater zu Tode verfolgt wurde –, verlor ich mich in einem Abgrund aus Schmerz, Verwirrung und Verzweiflung.
Doch der barmherzige Meister gab mich nie auf. Anfang 2000 begegnete ich in einem Bus einem jungen Mitpraktizierenden. Mit seiner Hilfe und der anderer Praktizierender durchschaute ich Jiang Zemins Verleumdung und Verschwörung gegen Dafa, die aus Eifersucht entstanden war. Ich sendete einen festen Gedanken aus: „Ich werde Dafa standhaft weiter kultivieren und es niemals verraten!“
Mit Hilfe des Meisters, der mich stärkte, ging ich auf meinem Kultivierungsweg weiter voran, auch wenn ich dabei manchmal stolperte. Ich ertrug Spott und Beleidigungen aus der Gesellschaft, wurde mehrfach verhaftet und in ein Untersuchungsgefängnis gebracht, musste mein Zuhause verlassen, um der Verfolgung zu entgehen und wurde von der Polizei und Beamten des Büro 610 schikaniert. Dennoch behielt ich die Lehre des Meisters fest im Gedächtnis.
Der Meister sagt:
„Dafa standhaft kultivieren, das Herz bleibt unbewegt.Die Ebene erhöhen das Grundlegende.Angesichts der Prüfung die wahre Natur offenbartZur Vollendung kultivieren, Buddha, Dao, Gottheit.“(Wahre Natur enthüllt, 8.05.1999, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)
Indem ich diese Lehre felsenfest im Gedächtnis behielt und weil der Meister mich beschützte, habe ich es bis heute geschafft.
Zu Beginn der Verfolgung waren die Praktizierenden in meiner Heimatstadt relativ isoliert und verfügten nur über begrenzte technische Ressourcen. So waren ihre Bemühungen, den Menschendie wahren Begebenheiten zu erklären, unzureichend. Später kam ich durch das Arrangement des Meisters mit Mitpraktizierenden in meiner Heimatstadt in Kontakt und richtete im Jahr 2023 eine kleine Produktionsstätte für Materialien ein. Wir mieteten eine Wohnung und nutzten sehr einfache Geräte, um DVDs und Informationsmaterialien herzustellen, wie zum Beispiel Durch Wind und Regen, Falsches Feuer usw. Spät in der Nacht und im Morgengrauen verteilten wir diese Materialien dann an Schulen, in Wohnsiedlungen, ländlichen Gebieten, Fabriken, Bergwerken und Behörden. Wir taten dies trotz Wind, Frost, Regen und Schnee.
Unter dem Schutz des Meisters wurde die Gefahr stets abgewendet. Eines Nachts um 2 Uhr morgens hatte ich gerade die Verteilung von Materialien in einer Wohnanlage für Gefängniswärter beendet und hatte gerade das Gelände verlassen, als ich zwei Polizisten entdeckte, die an der Ecke rauchten und sich unterhielten. Ich sendete aufrichtige Gedanken aus, als ich an ihnen vorbeiging, und sie sahen mich nicht einmal. Ich wusste, dass der Meister mich beschützte.
Als Studentin nutzte ich meinen freien Zugang zum Campus, um dort die wahren Umstände zu erklären. Ich druckte die URL des ‚Dynamic Network‘, mit dem man die Internetblockade in China durchbrechen kann, auf kleine Zettel und hängte sie an eine Stellenanzeigetafel und am Eingang des Wohnheims auf. Ich schrieb auf Zettel: „Luft ist kostenlos, Wasser ist kostenlos – warum kann das Internet nicht kostenlos sein?“ und ermutigte die Studenten, die Firewall zu umgehen, um zu erfahren, was es mit Falun Dafa auf sich hatte. Allmählich wurde die ‚Umgehung der Großen Firewall‘ zu einem Trend unter den Studenten. Immer mehr junge Menschen begannen, über die Fakten hinter Ereignissen wie der „Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz“ zu diskutieren.
Ich bewahrte in diesen Jahren eine reine Geisteshaltung, lernte fleißig das Fa und sendete jeden Tag aufrichtige Gedanken aus, wobei ich mich darauf konzentrierte, mitzuhelfen Menschen zu erretten. Obwohl ich viele Male in Gefahr geriet, überstand ich es dank der Stärkung durch den Meister und nahm wieder Kontakt zu mehreren verlorenen Mitpraktizierenden auf. Außerdem bestand ich die Prüfung zur Buchhalterin der mittleren Stufe. All dies diente dazu, eine Grundlage zu schaffen, um zukünftig über die Tatsachen aufklären zu können.
Ich arbeitete bei einem Unternehmen in Südchina, als ich als Praktizierende identifiziert wurde. Am Neujahrstag 2003 kündigte ich, um der Verfolgung zu entgehen und zum Tiananmen-Platz in Peking zu gehen, um Dafa zu bestätigen. Mein Vorgesetzter wollte mich nur ungern gehen lassen und verstand nicht, warum ich das Unternehmen verließ. Ich erklärte ihm die Tatsachen über Jiang Zemins Verfolgung von Falun Dafa und berichtete von meinen eigenen Kultivierungserfahrungen. Mein Vorgesetzter verstand es schließlich und sagte: „Wenn du sicher zurückkehrst, stehen dir die Türen des Unternehmens immer offen.“ Seine Reaktion hat mich wirklich beeindruckt.
Ein weiteres Ereignis vor vielen Jahren hat mich ebenfalls tief bewegt. Als ich einmal an der Abwassergrube der Schule vorbeikam und sah, dass sie verstopft war, krempelte ich die Ärmel hoch und räumte den verstopften Abfluss frei. Danach sagte ich zu meiner Mitschülerin: „Wenn ich keine Dafa-Praktizierende wäre, hätte ich das nicht getan; es war der Meister, der mich gelehrt hat, ein guter Mensch zu sein.“ In diesem Moment glaubte meine Mitschülerin wirklich daran, dass Falun Dafa gut ist.
Bei meiner Arbeit und im täglichen Leben halte ich mich an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Ich versuche, anderen mit Güte zu begegnen, lasse mich von Verlusten nicht aus der Ruhe bringen, arbeite fleißig, ohne auf persönlichen Gewinn oder Verlust zu achten, und helfe meinen Kollegen und Freunden. Ihre positiven Reaktionen halfen mir, ihnen die wahren Fakten über die Verfolgung persönlich zu erklären. Während meiner Tätigkeit bei einem Unternehmen, das einer renommierten Universität in Peking angegliedert war, half ich dem Unternehmen durch Recherchen zu Steuerrichtlinien, etwa zwei Millionen Yuan (ca. 258.000 Euro) einzusparen, und verdiente mir dadurch den Respekt meiner Kollegen. Das machte meine Bemühungen, Menschen über Falun Dafa aufzuklären, überzeugender, was viele Menschen dazu brachte, die bösartige Natur der KPCh zu erkennen und Falun Dafa zu akzeptieren.
Als ich erneut verhaftet wurde, suchten Beamte der Staatssicherheit meinen Arbeitsplatz auf. Meine Kollegen setzten sich für mich ein und halfen meiner Familie in dieser schweren Zeit. Nach meiner Entlassung aus dem Gefängnis baten mich meine Vorgesetzten, an meinen Arbeitsplatz zurückzukehren. Durch diese Erfahrungen erkannte ich, dass gute Kultivierung die Grundlage für die Erklärung der wahren Umstände ist.
Wenn ich auf meine 29 Jahre Kultivierung zurückblicke, habe ich mich von Naivität zu Standhaftigkeit und von verwirrtem Denken zu Klarheit entwickelt. Die Prinzipien von Dafa haben mir geholfen, den Sinn des Lebens zu verstehen. Die Barmherzigkeit des Meisters hat mich durch gefährliche Situationen geführt. Ich werde mich weiterhin gut kultivieren und die Wahrheit mit Aufrichtigkeit und Güte klarstellen. Damit möchte ich mehr Menschen helfen, die Schönheit von Falun Dafa zu entdecken, aus dem Nebel der Lügen herauszutreten und eine strahlende Zukunft zu ergreifen.