(Minghui.org) Bevor ich im Frühjahr 1997 anfing, Falun Dafa zu praktizieren, war ich oft übel gelaunt, stur, unversöhnlich und wurde leicht wütend. Falun Dafa hat mich verändert. Ich wurde rücksichtsvoll gegenüber anderen, respektvoll gegenüber älteren Menschen und besonders freundlich zu meiner Schwiegermutter.
Mein Mann hat sieben Geschwister; er ist das sechste Kind, mit drei älteren Brüdern, zwei älteren Schwestern und zwei jüngeren Schwestern. Nachdem mein Schwiegervater gestorben war, lebte meine Schwiegermutter drei Monate lang bei jedem ihrer Kinder. Als wir zum zweiten Mal an der Reihe waren, war meine Schwiegermutter schwer krank. Ich hörte auf, meine Wohnung zu vermieten, und überließ meiner Schwiegermutter das geräumige, helle und sonnige Hauptschlafzimmer, während ich im nach Norden ausgerichteten, sonnenlosen Schlafzimmer wohnte. Weil mein Mann auf den Feldern arbeitete und nur einmal in der Woche nach Hause kommen konnte, lag die Verantwortung für die Pflege meiner Schwiegermutter ganz bei mir – es war wirklich schwierig. Ich kochte dreimal am Tag, wusch sie und drehte sie regelmäßig um – und da sie so schwer krank war, konnte sie jeden Moment sterben.
Ich pflegte meine Schwiegermutter so sorgsam wie ein Kind und folgte strikt den Prinzipien von Dafa: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Ich kümmerte mich sorgfältig um sie und wischte jeden Tag ihren Körper mit warmem Wasser ab, um sie sauber zu halten. Allmählich verheilten ihre offenen Wunden, die sie sich durch das Wundliegen der längeren Bettlägerigkeit zugezogen hatte. Ich bereitete leckere Mahlzeiten für sie zu und mixte verschiedene nahrhafte Früchte zu einem Püree, das ich ihr löffelweise reichte.
Unter meiner Obhut verbesserte sich der Zustand meiner Schwiegermutter. Dies bedeutete jedoch, dass ich keine Zeit hatte, das Fa mit anderen Praktizierenden zu lesen und nicht mehr hinausgehen konnte, um die wahren Umstände zu erklären. Meine Schwiegermutter benötigte permanente Pflege. Ich war besorgt, da es meine Mission ist, dem Meister zu helfen, Menschen zu retten. Deshalb besprach ich meine Situation mit anderen Praktizierenden beim Fa-Lernen und fragte, ob Praktizierende zu mir nach Hause kommen könnten, um das Fa zu lernen. Sie waren sehr hilfsbereit und so wurde mein Zuhause ein Ort des Fa-Lernens.
Sechs von uns Praktizierenden lernten das Fa jeden Morgen bei mir zu Hause, sandten mittags aufrichtige Gedanken aus und gingen dann hinaus, um am Nachmittag mit den Menschen über Falun Dafa zu sprechen, machten Telefonanrufe und verteilten Flugblätter zur Erklärung der wahren Hintergründe. Wir arbeiteten zu zweit und die Praktizierenden waren zu jener Zeit sehr fleißig. Da sich der Gesundheitszustand meiner Schwiegermutter verbessert hatte, konnte ich ebenfalls hinausgehen. Ich konnte mich gut um sie kümmern als auch die drei Dinge tun. Wenn wir das Fa lernten, konnte meine Schwiegermutter zuhören und manchmal spielte ich für sie die Aufnahmen der Vorträge des Meisters ab. Jeden Tag hörte sie Fa, daher verbesserte sich ihr Zustand ständig.
Meine Schwägerin sah dies und sagte zu mir: „Du bist so gut!“ Ich sagte: „Es ist alles, weil Dafa gut ist; ich kann das nur tun, weil ich Falun Dafa praktiziere.“ Sie sagte: „Falun Dafa ist so gut; ich möchte auch dein Buch lesen.“ Daraufhin schenkte ich ihr ein Zhuan Falun. Mein Mann kam jede Woche nach Hause und sah die Veränderungen bei seiner Mutter. Erfreut sagte er: „Du bist so gut zu meiner Mutter, vielen Dank!“ Ich antwortete: „Es ist, weil Dafa gut ist! Du solltest meinem Meister danken!“ Seither unterstützte er meine Kultivierung noch mehr. Jedes Mal, wenn andere Praktizierende zu uns nach Hause kamen, begrüßte er sie herzlich und kochte manchmal sogar für uns.
Ich bin dem Meister dankbar, dass er mich von einem Menschen, der mit Karma belastet, leicht verärgert, unversöhnlich und stur war, zu einer Falun-Dafa-Jüngerin gewandelt hat, die nun Rücksicht auf andere nimmt, an andere denkt und alte Menschen respektiert. Ich habe immer noch viele Anhaftungen zu beseitigen, wie Geltungssucht, Neid und Groll. Meine Sprache ist auch noch nicht gut genug kultiviert; meine Worte sind ist oft hart und ohne Barmherzigkeit.
In Zukunft werde ich den vom Meister arrangierten Kultivierungsweg besser gehen, alle Anhaftungen beseitigen, die nicht dem Fa entsprechen und dem Fa-Berichtigungsprozess folgen. Danke, Meister, für Ihre barmherzige Errettung! Danke an meine Mitpraktizierenden für Eure selbstlose Hilfe.