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„American Transplant Congress“ in Boston: Teilnehmer erfahren vom Gesetzentwurf gegen den Organraub in China

2. Juli 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Boston, USA

(Minghui.org) Vom 19. bis 24. Juni versammelten sich Falun-Dafa-Praktizierende vor dem Veranstaltungsort des „American Transplant Congress“ (Amerikanischer Transplantationskongress) 2026 in Boston und informierten die Konferenzteilnehmer über Falun Dafa. Sie informierten insbesondere über die Verbrechen des Organraubs an Falun-Dafa-Praktizierenden, die von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) begangen werden.

Der Amerikanische Transplantationskongress 2026 fand vom 20. bis 24. Juni im „Thomas M. Menino Convention & Exhibition Center“ statt. Es handelte sich um eine gemeinsame Jahrestagung der „American Society of Transplantation“ (Amerikanische Gesellschaft für Transplantation) und der „American Society of Transplant Surgeons“ (Amerikanische Gesellschaft der Transplantationschirurgen). Als größte Tagung für Organtransplantationen in den USA zog der diesjährige Kongress mehr als 4.000 Teilnehmer aus 53 Ländern an, darunter Transplantationschirurgen, Internisten, Forscher, Koordinatoren für Organspenden, Apotheker, Pflegekräfte, Vertreter von Organisationen zur Organbeschaffung sowie Mitarbeiter im Gesundheitswesen.

Falun-Dafa-Praktizierende standen auf dem Gehweg vor dem Veranstaltungsort, hielten Schilder hoch und verteilten Informationsmaterialien an die Passanten über den Organraub an Falun-Dafa-Praktizierenden in China. Sie machten nicht nur auf die in China andauernden Gräueltaten des Organraubs aufmerksam, sondern riefen die Öffentlichkeit auch dazu auf, den Gesetzentwurf S. 4009 des US-Senats – den „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“ (Gesetz zum Schutz von Falun Gong und Opfern von erzwungenem Organraub) – zu unterstützen.

Praktizierende halten vor dem American Transplant Congress 2026 in Boston Schilder hoch (Minghui.org)

Einige Passanten berichteten, sie hätten bereits durch Veranstaltungen, die Praktizierende in Kalifornien, Pennsylvania und anderen Teilen der USA durchgeführt hatten, von den Verbrechen in China erfahren. Andere gaben an, noch nie zuvor davon gehört zu haben, und zeigten sich schockiert. Ein vorbeigehender Mann signalisierte den Praktizierenden mit einem erhobenen Daumen seine Anerkennung. Eine Frau, die ein Konferenznamensschild trug, sagte zu den Praktizierenden: „Ich weiß darüber Bescheid und unterstütze Sie.“

Eine weitere Frau, die einer Selbsthilfegruppe für Lungenkranke angehörte, berichtete, dass während eines Treffens ein Arzt aus China behauptet habe, China habe die Organentnahme eingestellt. Sie fragte einen Praktizierenden, ob dies der Wahrheit entspreche. Dieser erklärte ihr, dass China zwar 2015 ein System zur freiwilligen Organspende angekündigt habe, die von der chinesischen Regierung veröffentlichten Daten jedoch mehr Fragen als Antworten aufwürfen. Denn sie würden zeigen, dass die Wachstumsrate der Organtransplantationen in China die Zahl der Organspenden bei Weitem übersteige. Der Ausschuss für auswärtige Beziehungen des US-Senats habe sich für den Gesetzentwurf S.4009 ausgesprochen, um gegen dieses anhaltende Verbrechen vorzugehen. Die Frau bedankte sich für die Informationen und sagte, sie werde der Sache nachgehen.

Praktizierende stellten außerdem den Dokumentarfilm Silent Harvest: The Courage to Speak Up (Stille Ernte: Der Mut, sich zu äußern) vor, produziert von DAFOH (Ärzte gegen Zwangsorganentnahme). Anhand der Aussagen zahlreicher medizinischer Experten, Ethiker und Betroffener deckt der Film die langjährigen Verbrechen der KPCh auf, die Entnahme von Organen von Falun-Dafa-Praktizierenden und anderen Gewissengefangenen zu fördern.

Einige Anwesende begrüßten die Nachricht, dass der US-Senatsausschuss für auswärtige Beziehungen am 17. Juni den Gesetzentwurf S.4009 verabschiedet hat und dieser nun dem US-Senat zur Abstimmung vorgelegt wird. Sollte er angenommen werden, sieht er Sanktionen gegen die an Zwangsorganentnahme Beteiligten vor, darunter Visa- und Vermögensbeschränkungen.

Alejandro Centurion (1.v.li.), stellvertretender Direktor von „Doctors Against Forced Organ Harvesting“ (DAFOH), bei der Veranstaltung (Minghui.org)

Alejandro Centurion, stellvertretender Direktor von „Ärzte gegen Zwangsorganentnahme“, äußerte die Hoffnung, dass sich mehr Fachleute im Bereich der Transplantationsmedizin ernsthaft mit den Beweisen für den von der KPCh betriebenen Organraub an Falun-Dafa-Praktizierenden auseinandersetzen. Er betonte, die Ärzteschaft trage die Verantwortung, ethische Grundsätze zu wahren, und dürfe zu einem solch wichtigen Thema nicht schweigen.

Michael Tsang, ein Falun-Dafa-Praktizierender, der an der Veranstaltung teilnahm, erklärte, es sei wichtig, dass die Teilnehmer dieser internationalen Transplantationskonferenz die Fakten erfahren. Durch gemeinsames Handeln könnten sie dazu beitragen, die Verfolgung von Falun Dafa sowie die Verbrechen des Organraubs zu stoppen.