(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende in Brüssel veranstalteten am 11. Juli 2026 am Europakruispunt mitten im Stadtzentrum eine Kundgebung. Mit dieser Aktion erinnerten sie an den 27. Jahrestag des Beginns der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Ihre Transparente und Schautafeln wiesen auf die seit dem 20. Juli 1999 anhaltenden Verbrechen des chinesischen Regimes und weckten das Interesse zahlreicher Passanten, die stehenblieben und die Informationen aufmerksam studierten.
Laut Einschätzung der KP Chinas praktizierten vor Beginn der Verfolgung rund 100 Millionen Menschen Falun Dafa – eine Zahl, die die der Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas weit überstieg. Der damalige Parteivorsitzende Jiang Zemin empfand die Tatsache, dass so viele Menschen einer Meditationspraxis folgten, die nicht unter der Kontrolle KP Chinas stand, als Bedrohung. Er ordnete die Verfolgung an, mit dem Ziel, Falun Dafa auszurotten. Seitdem werden Praktizierende inhaftiert, getötet und sogar ihrer Organe beraubt, um durch Transplantationen Profit daraus zu schlagen. Als wesentlichen Bestandteil der Verfolgung lanciert die KPCh eine Verleumdungskampagne, um Falun Dafa zu diffamieren. Mittlerweile hat die KPCh mit ihren Kampagnen sogar die Grenzen in andere Länder überschritten.
Weltweit wächst das Bewusstsein für die Verfolgung von Falun Dafa in China. Immer mehr Menschen verurteilen die von der Kommunistischen Partei Chinas begangenen Menschenrechtsverletzungen.







Falun-Dafa-Praktizierende halten am 11. Juli 2026 am Europakruispunt in Brüssel eine Veranstaltung ab, um die Verfolgung durch die KPCh aufzudecken (Minghui.org)
Vibuti Sharma aus Malta sah den Praktizierenden bei den Übungen zu und las die Informationen auf den Schautafeln. Sie habe schon vor Jahren von den erzwungenen Organentnahmen gehört, sagte sie. Sie sei für die Koordination von Lebertransplantationen zuständig, wobei die Organe ausschließlich von Spendern stammen würden, die eines natürlichen Todes gestorben seien, erklärte sie. Sie wisse, dass die KPCh Falun Dafa verfolge, und werde die Informationen an ihr Team weitergeben.
Vibuti unterzeichnete die Petition für ein Ende des Organraubs an lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden durch die KPCh. Sie verurteilte dieses Verbrechen als unmenschlich und betonte, dass die KPCh keinesfalls Menschen wegen ihres Glaubens töten dürfe.
Jack arbeitet an einer Universität, seine Freundin Laura ist Krankenschwester. Das Paar blieb stehen, um sich die Kundgebung anzusehen, und kam mit den Praktizierenden ins Gespräch. Die beiden erzählten, dass sie vor einigen Jahren den Dokumentarfilm „Hard to Believe“ über die Verfolgung durch die KPCh gesehen hätten und von der Brutalität schockiert gewesen seien. Während eines Besuchs einer Ausstellung mit plastinierten menschlichen Körpern sei ihnen die Tragweite der schwerwiegenden Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh dann noch mehr bewusst geworden.
Jack und Laura waren von der Tragweite der brutalen Verfolgung schockiert (Minghui.org)
Sie sahen den Dokumentarfilm vor etwa vier Jahren, als er an Lauras Universität gezeigt wurde. Danach verfasste sie einen Bericht über die Verfolgung. Jack half ihr bei der Recherche und beim Schreiben des Berichts und erhielt dadurch einen tiefen Einblick in die Verfolgung und den Organraub. Der Film hatte bei ihm einen tiefen Eindruck hinterlassen. Jeder, der ihn gesehen habe, sei fassungslos gewesen, erinnerte er sich. Er und Laura zeigten sich darüber betrübt, dass immer noch wenige Menschen von diesen Verbrechen Kenntnis besitzen.
Ein weiterer Schock folgte, als sie die Ausstellung mit plastifizierten Leichen besuchten. Als sich Jack eingehend mit weiteren Informationen über die Ausstellung auseinandersetzte, wurde ihm klar, dass die Quelle einiger Leichen nicht zurückverfolgt werden konnte. Er vermutete, dass es sich um Falun-Dafa-Praktizierende handelte, die getötet wurden, während man ihnen die Organe entnahm. Sie seien nach dem Besuch der Ausstellung entsetzt gewesen, da sie diese mit dem Dokumentarfilm in Verbindung gebracht hätten, so Jack.
Er empfahl den Dokumentarfilm auch seinen Kollegen. Laura verfolgt weiterhin die Nachrichten über die Verfolgung der Praktizierenden.
Dominique, eine Journalistin aus Polen, sah den Praktizierenden bei den Übungen zu und unterschrieb die Petition zur Beendigung der Verfolgung. Sie unterhielt sich eine Weile mit einem Praktizierenden und erzählte, dass Polen einst von Kommunisten regiert worden sei und dies eine schreckliche Zeit für ihr Heimatland gewesen sei.
Dominique ermutigt die Praktizierenden, weiterhin auf die Verfolgung aufmerksam zu machen
Dominique war darüber bestürzt, dass die Verfolgung bereits seit 27 Jahren andauert, und ermutigte die Praktizierenden, sie weiterhin aufzudecken.
Sie würdigte die Kernwerte von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Die Menschen sollten jeden Tag an die Wahrhaftigkeit denken, fand sie. Güte sei eine grundlegende Eigenschaft, die Menschen haben sollten und Nachsicht der Schlüssel zum Verständnis für andere Menschen und der Welt als Ganzes.
Die Ortsansässige Iike Joukes brachte ihre Unterstützung für Falun Dafa zum Ausdruck. Sie kam vor 20 Jahren mit Falun Dafa in Berührung und beobachtete Jahr für Jahr, wie sich die Praktizierenden im Stadtzentrum versammelten. Einmal lernte sie an einem Übungsplatz die Falun-Dafa-Übungen, setzte das Praktizieren jedoch aus Zeitgründen nicht fort.
Iike Joukes bekundet ihre Unterstützung für Falun Dafa
Sie habe einen Artikel über die Verfolgung in einer flämischen Zeitung gelesen, berichtete sie. Falun Dafa repräsentiere das Licht, während sich die Verfolger im Dunkeln verstecken würden.
Falun Dafa beschrieb sie als „heilig, wahrhaftig, gütig und nachsichtig“, und dankte den Praktizierenden zum Abschied.
Silas verurteilt die transnationale Repression der KP Chinas
Die Studentin Silas zeigte sich von der Brutalität der KPCh nicht überrascht. Sie wisse, wie die Partei die Uiguren in China verfolge, sagte sie und erwähnte auch die transnationale Unterdrückung durch das Regime. Chinesen könnten der KPCh nicht entkommen und würden selbst nach ihrer Ausreise aus China weiterhin von der Partei überwacht. Dies sei ein ernstes Problem.
Silas betonte, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gute Prinzipien seien und die Gesellschaft davon profitieren würden, wenn jeder sie beherzigen würde.
Zahlreiche chinesische Studenten aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch. Sie verließen die Veranstaltung mit Flugblättern und den „Neun Kommentaren über die Kommunistische Partei“ sowie der Erkenntnis über die Wichtigkeit, aus der KP Chinas und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten.