Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Brisbane, Australien: Parlamentarier und Gemeindevorsteher fordern ein Ende der Verfolgung von Falun Dafa

24. Juli 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Queensland

(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende führten am 18. Juli in Brisbane Aktionen durch, darunter einen Marsch und eine Kundgebung, um die Öffentlichkeit über die 27-jährige Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu informieren. Die Veranstaltung fand breite Unterstützung von Politikern und Gemeindevorstehern. „Wir stehen fest an der Seite von Falun Dafa und verteidigen die universellen Rechte auf Gewissensfreiheit und Menschenwürde“, schrieb der Senator von Queensland, Malcolm Roberts. „Wir werden immer an Ihrer Seite stehen und diese wichtige Sache unterstützen.“

Falun-Dafa-Praktizierende ziehen am 18. Juli 2026 in einem Marsch durch das Stadtzentrum von Brisbane (Minghui.org)

Der Marsch begann um 12 Uhr und führte durch die Hauptstraßen der Innenstadt, darunter auch das belebte Geschäftsviertel. Er war in mehrere Abschnitte unterteilt, in denen es unter anderem um die positive Wirkung des Praktizierens von Falun Dafa, die 27-jährige Unterdrückung durch die KPCh, die Trauer um die im Zuge der Verfolgung getöteten Praktizierenden und den Aufruf zur Beendigung der Verfolgung ging.

Kundgebung als Bestandteil der Aktivitäten der Praktizierenden (Minghui.org)

Nach dem Marsch veranstalteten die Praktizierenden eine Kundgebung auf dem Brisbane Square, wo sie die Übungen durchführten und Plakate zeigten, die die Brutalität der KPCh veranschaulichten im Gedenken an die Verfolgung der ums Leben gekommenen Praktizierenden.

Passanten erfahren von Falun Dafa und der anhaltenden Unterdrückung durch die KPCh (Minghui.org)

Viele blieben stehen, lasen die Transparente und sprachen mit den Praktizierenden, um mehr über die brutale Verfolgung zu erfahren – darunter auch über das Verbrechen der KPCh, Falun-Dafa-Praktizierenden bei lebendigem Leib Organe zu entnehmen. Einige unterzeichneten Petitionen, die ein Ende dieser schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in China fordern.

Sprecherin des Falun Dafa Vereins Queensland: Alle inhaftierten Falun-Gong-Praktizierenden freilassen!

Nina Smyth, Sprecherin des Falun Dafa Vereins Queensland, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)

Nina Smyth, Sprecherin des Falun Dafa Vereins Queensland, stellte die Thematik der Veranstaltung den Passanten vor. „Falun Gong ist ein Meditationssystem, das auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht basiert. Nachdem es 1992 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, verbreitete sich die Praxis rasant und etwa 100 Millionen Menschen praktizierten sie. Diese beispiellose Popularität veranlasste den damaligen chinesischen Staatschef Jiang Zemin, die Ausrottung von Falun Gong anzuordnen“, berichtete sie.

„Millionen wurden in Haft schwer misshandelt, und Tausende starben an den Folgen von Folter“, fuhr Smyth fort. „Die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh reichte weit über die Landesgrenzen hinaus und griff in die internationale Gemeinschaft ein. Dies führte zu Zensur, Cyberangriffen, ausländischer Einmischung und transnationaler Repression.“

Smythe rief die australische Bundesregierung und Regierungen weltweit dazu auf, die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh öffentlich zu verurteilen, und forderte das chinesische Regime auf, alle inhaftierten Falun-Gong-Praktizierenden freizulassen und das grausame Verbrechen des Organhandels bei lebenden Menschen zu beenden.

Senator von Queensland: Die anhaltenden Verbrechen sind zutiefst besorgniserregend

Der Senator von Queensland, Malcolm Roberts, hat einen Unterstützungsbrief verfasst (Minghui.org)

„Seit ich von den schweren Ungerechtigkeiten erfahren habe, denen Anhänger der friedlichen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht ausgesetzt sind, unterstütze ich diese Sache entschlossen“, schrieb Senator Malcolm Roberts. „Diese Verfolgung ist eine Tragödie, die sich über die Grenzen der Volksrepublik China hinaus erstreckt, unschuldige Leben beeinträchtigt und weltweit grundlegende Menschenrechte verletzt.

Die anhaltenden Verbrechen gegen friedliche Falun-Dafa-Anhänger sind zutiefst besorgniserregend. Ich fordere die KPCh auf, diese brutale Verfolgungskampagne unverzüglich einzustellen, diese Menschenrechtsverletzungen zu beenden und alle Personen, die derzeit allein aufgrund der Ausübung ihres Rechts auf Glaubensfreiheit inhaftiert sind, bedingungslos freizulassen.“

Dachverband der taiwanischen Gemeinschaft in Queensland fordert ein Ende der Menschenrechtsverletzungen an Falun-Gong-Praktizierenden

Auch der Dachverband der taiwanischen Vereinigungen in Queensland veröffentlichte ein Unterstützungsschreiben. „Wir sind zutiefst besorgt über die seit Langem bestehenden Berichte, wonach Falun-Gong-Praktizierende aufgrund ihres Glaubens willkürlicher Inhaftierung, Folter, Verschleppung, unrechtmäßiger Gefängnisstrafe und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. Niemand sollte verfolgt werden, weil er seinen Glauben friedlich ausübt oder seine Überzeugungen äußert“, heißt es in dem Schreiben. „Wir fordern daher die zuständigen Behörden auf, die Religions- und Weltanschauungsfreiheit sowie andere grundlegende Menschenrechte zu achten, jegliche Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden und Angehörigen anderer Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften zu beenden und die Würde und die Grundfreiheiten jedes Menschen zu schützen.“

Das Schreiben äußert zudem tiefe Besorgnis über das von der KPCh verabschiedete Gesetz zur Förderung der ethnischen Einheit und des Fortschritts aufgrund seiner potenziell schädlichen Auswirkungen auf die Grundrechte und Freiheiten der Menschen. „Wir sind der Ansicht, dass alle Gesetze mit international anerkannten Menschenrechtsstandards und dem Rechtsstaatsprinzip im Einklang stehen sollten.“ „Maßnahmen, die im Namen der nationalen Sicherheit, der ethnischen Einheit oder der sozialen Stabilität eingeführt werden, dürfen die Gedanken-, Glaubens-, Religions-, Kultur-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit nicht unverhältnismäßig einschränken“, heißt es in dem Schreiben weiter.

„Als taiwanische Gemeinschaftsorganisation in Australien schätzen wir Australiens demokratische Institutionen, das Bekenntnis zur Rechtsstaatlichkeit und die multikulturelle Gesellschaft sehr“, schließt das Schreiben. „Wir werden uns weiterhin für die Förderung der universellen Menschenrechte einsetzen und uns für die Beilegung von Differenzen durch friedlichen Dialog, gegenseitigen Respekt und die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit starkmachen. Wir lehnen jede Form von Menschenrechtsverletzungen und politischer Verfolgung ab.“

Fernsehproduzentin: Der Marsch ist zutiefst berührend

Lilia und Sebastian halten die Menschenrechtsverletzungen der KPCh für inakzeptabel (Minghui.org)

Lilia und Sebastian sind Fernsehproduzenten. Sie sahen sich den Marsch der Falun-Gong-Praktizierenden an und filmten ihn mit ihren Handys. „Der Marsch vermittelte eine klare Botschaft: Die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh muss aufhören! Obwohl eure Gruppe brutal verfolgt wird, macht ihr auf friedliche Weise darauf aufmerksam“, stellte Lilia fest. „Die Musik war berührend. Ich empfinde keinen Hass – nur tiefe Sorge um das Leid der Praktizierenden.“

Sebastian stimmte zu und meinte: „Ich war schockiert, als ich bei einem Marsch Porträts von Falun-Gong-Praktizierenden sah, die infolge der Verfolgung gestorben sind. Es hat mich sehr traurig gemacht, dass so viele vitale Leben von der KPCh zu Tode verfolgt wurden. Das Verbrechen der erzwungenen Organentnahme bei lebenden Menschen ist für mich noch unfassbarer. Aber diese Tragödien geschehen immer noch.“

Sowohl Lilia als auch Sebastian erklärten, die Menschenrechtsverletzungen der KPCh seien inakzeptabel, und die ganze Welt müsse „Nein“ zur KPCh sagen. Sie hoffen auf ein baldiges Ende der Verfolgung und wünschen den Betroffenen alles Gute.

Die Verfolgung muss aufhören

Sagar (1.v.li.) hat am Marsch teilgenommen (Minghui.org)

Sagar, ein Ingenieur aus Indien, der sich auf einer Geschäftsreise in Australien befand, verweilte lange bei der Veranstaltung auf dem Brisbane Square und betrachtete die Transparente und Informationstafeln der Falun-Gong-Praktizierenden. Er nahm Informationsmaterial entgegen und hörte aufmerksam zu, als sie die Situation in China erklärten. Er sagte, er habe Mitgefühl mit den Praktizierenden, da sie leiden.

„Ich sehe, dass Sie eine sehr freundliche und friedliche Gruppe von Menschen sind. Die KPCh hat eine entsetzliche Menschenrechtsbilanz, darunter die Verfolgung von Tibetern und Uiguren in Xinjiang“, erklärte er. „Mir war nicht bewusst gewesen, wie schwerwiegend die Verfolgung Ihrer Falun-Gong-Gruppe ist. Besonders das Verbrechen der Organentnahme an lebendigem Leib ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

Als Sagar die Falun-Gong-Praktizierenden sah, die sich für den Marsch aufstellten, schloss er sich ihnen an, um seine Unterstützung für die Bemühungen der Praktizierenden im Kampf gegen die Verfolgung zu zeigen. „Die Verfolgung dauert nun schon 27 Jahre an, das ist viel zu lange. Die Menschenrechtsverletzungen der KPCh müssen sofort aufhören!“, konstatierte er.

Er unterzeichnete auch die Petition gegen die Verfolgung und sagte, er werde es anderen erzählen, damit noch mehr Menschen die Wahrheit erfahren und sich für Gerechtigkeit einsetzen.

Universelle Werte sollten geachtet werden

Michelle, eine Krankenschwester, und ihr Sohn Josh, ein Schüler, blieben stehen, um die Parade auf dem Brisbane Square zu beobachten – und erfuhren dabei von Falun Gong. Sie interessierten sich dafür, mehr über die Verfolgung zu erfahren.

„Eure Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sollten geachtet werden. Die Verfolgung guter Menschen durch die KPCh ist durch nichts zu rechtfertigen“, sagte Michelle.

Josh gab an, er habe zum ersten Mal von der Verfolgung gehört, und dankte den Praktizierenden. Er sagte, er werde es seinen Mitschülern in der Schule erzählen, insbesondere denen, die aus China stammen.

Auslandschinesen kehren der KPCh den Rücken

Herr Zhang zog vor mehr als 20 Jahren nach Australien. Vor Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 las er Falun-Gong-Bücher und informierte sich über die Praxis. „Falun Gong kann Krankheiten heilen und die Gesundheit verbessern und lehrt die Menschen, Moral zu schätzen und Gutes zu tun. Die KPCh verfolgt Falun Gong jedoch zu Unrecht“, äußerte er.

Nachdem er erfahren hatte, dass die Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz von der KPCh inszeniert worden war, sagte er, die Partei habe schon immer andere verleumdet und ihnen Verbrechen angehängt. „Während der Studentenbewegung auf dem Tiananmen-Platz 1989 bezeichnete sie patriotische Studenten fälschlicherweise als konterrevolutionäre Randalierer. Später inszenierte sie die Selbstverbrennung, um Falun Gong zu diskreditieren. Für all die Verbrechen und das Unrecht, das sie den Menschen und China zugefügt hat, muss sie zur Rechenschaft gezogen werden.“

Zhang erklärte sich bereit, seine Mitgliedschaft in den beiden KPCh-Organisationen – dem Jugendverband und den Jungen Pionieren – zu beenden. Er dankte außerdem den Praktizierenden für ihren Einsatz.

Eine Mutter und ihr Sohn traten ebenfalls aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen aus. Ein chinesischer Student unterzeichnete die Petition zur Beendigung der Verfolgung unter seinem richtigen Namen. Er erklärte, er wolle Falun-Gong-Praktizierende und ihre Bemühungen zur Beendigung der Verfolgung unterstützen.