Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Höchste Anerkennung für Falun Dafa von Schweizer Parlamentariern

25. Juli 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Schweiz

(Minghui.org) Am 16. Juli 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende am Ufer des Genfersees eine Kundgebung, um auf die seit dem 20. Juli 1999 andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen. Die Verfolgung war vom damaligen KPCh-Chef Jiang Zemin ins Leben gerufen worden. 18 Parlamentarier unterstützten die Veranstaltung mit Videobotschaften und Briefen, in denen sie ein Ende der schweren Menschenrechtsverletzungen forderten.

Parlamentarier, die den Praktizierenden in Briefen oder Videobotschaften ihre Unterstützung aussprachen (Minghui.org)1. Reihe: Die Mitglieder des Schweizer Ständerats Mauro Poggia und Carlo Sommaruga sowie die Mitglieder des Schweizer Nationalrats Daniel Sormanni, Philippe Nantermod, Delphine Klopfenstein, Rudi Berli und Christian Dandrès.2. Reihe: Christian Flury und Masha Alimi, Mitglieder des Großen Rates des Kantons Genf; Blaise Fivaz, Blaise Courvoisier, Daniel Berger und Richard Gigon, Mitglieder des Großen Rates des Kantons Neuenburg; sowie Nicolas Girard, Mitglied des Großen Rates des Kantons Jura.3. Reihe: Hubert Dafflon, Mitglied des Großen Rates des Kantons Freiburg; Omar Balli, Mitglied des Großen Rates des Kantons Tessin, sowie Fabienne Beaud und Pascal Altenbach, Mitglieder des Genfer Stadtrats.

16. Juli 2026: Praktizierende führen am Ufer des Genfersees die Falun-Dafa-Übungen vor (Minghui.org)

Die Kundgebung fand vor dem Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte statt. Ein Vertreter der Praktizierenden sagte: „Wir danken diesen Parlamentariern aufrichtig für ihre Unterstützung. Einige von ihnen begleiten uns bereits seit vielen Jahren. Dafür sind wir sehr dankbar. An diesem ernsten Jahrestag sprechen wir Ihnen unsere höchste Anerkennung aus. Die Geschichte wird sich an Sie erinnern. Vielen Dank.

Seit 2022 hat das Regime der KPCh die Verfolgung von Falun Dafa verschärft. Es leitete mithilfe ausländischer Medien eine Verleumdungskampagne ein, um die öffentliche Meinung über Falun Dafa zu beeinflussen. Drohungen, Überwachung, Angriffe und Zensur gegen Falun-Dafa-Praktizierende außerhalb Chinas stellen eine grenzüberschreitende Unterdrückung dar. Die Verbrechen der KPCh haben die Aufmerksamkeit der Parlamentarier auf sich gezogen, von denen bislang 124 aus mehreren Kantonen eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet haben, in der sie die grenzüberschreitende Unterdrückung verurteilen. Sie fordern die Schweizer Bundesregierung auf, Maßnahmen zum Schutz der Falun-Dafa-Praktizierenden in der Schweiz zu ergreifen.“

Parlamentarier verurteilen die Verfolgung durch die KPCh

Mauro Poggia, Ständerat des Kantons Genf, sagte in einer Videobotschaft: „Anlässlich des 27. Jahrestages des Beginns der Verfolgung in China gelten meine Gedanken allen Opfern dieser Unterdrückung – den früheren, den heutigen und leider auch den zukünftigen. Insbesondere denke ich an die Falun-Dafa-Praktizierenden, die eindeutig das Ziel einer blutigen Unterdrückung durch das Regime sind. Es ist an der Zeit, sich dessen bewusst zu werden, was geschieht, und sich auf allen Ebenen dagegen zu erheben, insbesondere auf politischer Ebene.“

Carlo Sommaruga, Ständerat des Kantons Genf, erklärte in einer Videobotschaft: „Am 20. Juli, dem Tag, an dem an den Beginn der Verfolgung der Falun-Dafa-Bewegung in China vor 27 Jahren erinnert wird, muss erneut betont werden, dass es unerträglich ist, wenn ein Staat – in diesem Fall China – Menschen verfolgt, weil sie ihre Spiritualität leben oder ihr grundlegendes Recht auf ein spirituelles Leben ausüben.

Ich halte es außerdem für inakzeptabel, dass ausländische Staaten – ob China oder andere – auf Schweizer Boden Menschen unter Druck setzen oder verfolgen, unabhängig davon, ob sie chinesische Staatsangehörige sind oder nicht, nur weil sie diesen Glauben praktizieren. Der Umgang mit Uiguren, Tibetern und Falun-Dafa-Praktizierenden chinesischer Herkunft ist schlichtweg inakzeptabel. Ich erwarte von den Schweizer Behörden, dass sie die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um dem so bald wie möglich ein Ende zu setzen.“

Nicolas Girard, Mitglied des Großen Rates des Kantons Jura, schrieb: „Seit 27 Jahren sind zahlreiche Falun-Dafa-Praktizierende Opfer von Diskriminierung, willkürlichen Festnahmen, Inhaftierungen und anderen Formen der Verfolgung durch die chinesischen Behörden und die Kommunistische Partei Chinas geworden. Dabei ist Falun Dafa eine friedliche Praktik, die auf den universellen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruht und Werte wie Respekt gegenüber anderen sowie die eigene moralische Vervollkommnung fördert.

Diese Werte, die Harmonie, Menschenwürde und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, dürfen niemals als Bedrohung betrachtet werden. Jeder Mensch hat das grundlegende Recht, seinen Glauben frei auszuüben, seine Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen und nach friedlichen Prinzipien zu leben – ohne Unterdrückung oder Verfolgung befürchten zu müssen.

Anlässlich des 27. Jahrestages fordern wir die chinesischen Behörden auf, diese ungerechte und unmenschliche Verfolgung unverzüglich zu beenden. Wir fordern die Achtung der Grundrechte der Falun-Dafa-Praktizierenden sowie aller Menschen, die aufgrund ihrer spirituellen oder religiösen Überzeugungen verfolgt werden.

Glaubensfreiheit, Menschenwürde und die Achtung der Menschenrechte sind universelle Werte, die weltweit geschützt werden müssen. Es ist an der Zeit, das Leid der Falun-Dafa-Praktizierenden zu beenden und Gerechtigkeit walten zu lassen.“

Christian Flury, Mitglied des Großen Rates des Kantons Genf, schrieb: „In einer Zeit, in der die Achtung des Einzelnen und der Menschenrechte einen hohen Stellenwert besitzt, ist es gelinde gesagt höchst fragwürdig, dass eine der mächtigsten Nationen der Welt weiterhin politische Dissidenten und Minderheiten misshandelt – darunter Falun-Dafa-Praktizierende, Uiguren, Tibeter, Christen und alle anderen, die nicht die Auffassung der Regierung teilen. Solche Praktiken bleiben für demokratische Staaten inakzeptabel. Diese Länder sollten erwägen, ihren Handel mit China einzuschränken, um Druck auszuüben und sicherzustellen, dass China endlich alle seine Bürger mit Würde und Gerechtigkeit behandelt.“

Bewunderung für die Ausdauer der Praktizierenden

Jean-Marie Lovey, Bischof der Diözese Sitten, schrieb: „Ich schließe das gerechte Anliegen der verfolgten Falun-Dafa-Praktizierenden in meine Gebete ein. In seiner jüngsten Enzyklika Magnifica humanitas bekräftigt Papst Leo die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils, wonach die Religionsfreiheit ein grundlegendes, in der Würde des Menschen verwurzeltes Recht ist. Dieses Recht muss durch die Rechtsordnung geschützt werden, damit niemand gezwungen wird, gegen sein Gewissen zu handeln, oder daran gehindert wird, sowohl privat als auch öffentlich nach der Wahrheit zu suchen oder sich zu ihr zu bekennen.“

Pascal Altenbach, Mitglied des Genfer Stadtrats, schrieb an die Praktizierenden: „Ihre moralische Integrität verdient höchste Anerkennung. Ihre Lehre entspricht dem wahren Weg des Lebens. Ihre Kultur blickt auf eine jahrtausendealte Tradition zurück – das traditionelle chinesische Denken ist ein großartiges Vermächtnis.“