Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Eine Bäuerin erfüllt ihre Mission

26. Juli 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Sichuan, in China

(Minghui.org) Ich wurde in eine arme Bauernfamilie hineingeboren. Mein Vater erkrankte und starb, als ich zwei Jahre alt war. Er hinterließ drei Töchter – meine vierjährige Schwester, mich und meine Schwester, die erst fünfzig Tage alt war – sowie meine Großmutter, die in Mitte fünfzig war. Die Last, die Familie zu versorgen, fiel auf meine Mutter, die damals erst 29 Jahre alt war. Unsere Familie war sehr arm, daher brach ich die Grundschule nach zwei Jahren ab, um bei der Arbeit auf dem Bauernhof zu helfen. 1985 zog ich vom Land in die Kreisstadt, wo ich Gelegenheitsjobs annahm.

Als ich im August 1997 bei einer öffentlichen Einrichtung arbeitete, erzählte mir eine pensionierte Lehrerin von Falun Dafa. Ich begann zu praktizieren und dem Meister dabei zu helfen, Menschen zu erretten. Ich möchte meine Erfahrungen darüber mitteilen, wie der Meister mir Weisheit schenkte und es mir ermöglichte, Materialien herzuststellen, um die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären.

Zu dieser Zeit stellten in unserer Gegend nur sehr wenige Menschen Materialien her, um die wahren Begebenheiten zu erklären, sodass das Angebot den Bedarf nicht decken konnte. Ich las regelmäßig die Minghui Weekly und fand sie sehr inspirierend, daher dachte ich darüber nach, selbst Materialien zu produzieren. Mein Monatsgehalt betrug jedoch nur etwas mehr als 500 Yuan (etwa 65 Euro), was gerade einmal ausreichte, um die Lebenshaltungskosten für unsere dreiköpfige Familie zu decken. Und ich hatte kein zusätzliches Geld, um Ausrüstung zu kaufen. Der Meister sah aber meinen aufrichtigen Wunsch und half mir.

Im Februar 2007 traf ich einen jungen Praktizierenden aus einer anderen Gegend, der über technische Kenntnisse verfügte, und er schlug mir vor, Materialien zur Wahrheitserklärung zu erstellen. Ich stimmte sofort zu, ohne zu zögern oder mir Gedanken über meine begrenzte Bildung zu machen. Ich nutzte meine zwei freien Tage pro Woche und fuhr mit dem Bus zu seinem knapp sechzig Kilometer entfernten Wohnort, um Computer- und Druckkenntnisse zu erlernen.

Zu jener Zeit war ich bereits über fünfzig Jahre alt, und der Umgang mit einem Computer war für mich anfangs völlig unverständlich. Da ich zuvor noch nie einen Computer gesehen oder angefasst hatte und nur über wenig Bildung verfügte, schien es mir wie ein Traum, den Umgang mit diesem Hightech-Gerät zu erlernen. Ich glaubte fest daran, dass der Meister an meiner Seite war, und vertraute darauf, dass er mir Weisheit schenken und mir zum Erfolg verhelfen würde.

Die ersten beiden Tage waren ein Kampf. Die Maus gehorchte meiner Hand nicht, und ich konnte mir die Computerbegriffe und –konzepte nicht merken. Mein Kopf war immer wieder wie leergefegt. Jedoch ließ ich mich nicht entmutigen. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus, um alle Störungen der alten Mächte zu beseitigen, die versuchten, mich daran zu hindern, den Umgang mit dem Computer zu erlernen und Materialien zur Errettung der Menschen zu erstellen. Ich bat den Meister, mich zu stärken und mir Weisheit zu schenken, und war entschlossen, diese Fähigkeiten zu erlernen.

Der Praktizierende war unglaublich geduldig. Er brachte mir die Grundlagen der Computerbedienung bei und erklärte und demonstrierte mir alles immer wieder. Nach etwa drei Wochen, die sich auf insgesamt sechs Tage verteilten, war ich in der Lage, mehrere Programme auszuführen, indem ich meinen Notizen folgte. Da ich viele chinesische Schriftzeichen für die Notizen nicht schreiben konnte, half mir der Praktizierende dabei, sie aufzuschreiben. Ich lernte etwa drei Monate lang beharrlich weiter, ging meine Notizen durch, wann immer ich frei hatte, und versuchte, mir die Informationen einzuprägen. Er kam außerdem jedes Wochenende in meine Gegend, um mich zu unterrichten. Seine Güte und Geduld haben mich tief bewegt und ermutigt. Schließlich lernte ich, wie man online geht, Dateien herunterlädt und den Drucker bedient. Fünf Monate später war ich in der Lage, die Druckaufträge ganz alleine zu bewältigen.

Ich ging jedes Wochenende zum Haus eines Mitpraktizierenden, der über Druckausrüstung verfügte, um Materialien zur Wahrheitsaufklärung herzustellen. Ich verteilte nicht nur selbst die Flugblätter, sondern versorgte auch andere Praktizierende mit dem, was sie brauchten. Das Kopierpapier bezahlte ich von meinem Monatslohn in Höhe von ein paar hundert Yuan (etwa 20 Euro). Aus Sicherheitsgründen kaufte ich jeweils nur ein oder zwei Packungen Papier. Die übrigen Materialien stellten andere Praktizierende zur Verfügung.

Ab dem Jahr 2008 stellte ich den Computer und den Drucker, die mir ein anderer Praktizierender geschenkt hatte, bei mir zu Hause auf, damit ich die Materialien bequemer herstellen konnte. Sie wurden zu meinen Fa-Instrumenten. Wenn ich das Fa lernte, lud ich den Computer und den Drucker ein, mitzulernen, und ermutigte sie, sich dem Dafa anzugleichen. Und dass sie mit den Praktizierenden zusammenarbeiten, um dem Meister dabei zu helfen, Menschen zu erretten und Materialien zur Wahrheitsaufklärung effektiv zu produzieren. Manchmal, wenn es mir nicht gelang, mich gut zu verhalten, und ich zuließ, dass menschliche Anhaftungen oder Gefühle an die Oberfläche kamen, kam es zu Fehlfunktionen der Geräte. Ich beruhigte dann sofort meine Gedanken und kommunizierte mit den Geräten: „In dieser Hinsicht habe ich mich nicht gut verhalten. Ich habe dem Maßstab eines Kultivierenden nicht entsprochen. Ihr dürft mich jedoch nicht daran hindern, diese aufrichtige Arbeit zu verrichten.“ In der Regel nahmen die Geräte dann wieder ihren normalen Betrieb auf.

In den vergangenen achtzehn Jahren hatte ich mehrere Computer und Drucker wegen starken Verschleißerscheinungen ausgetauscht. Auch überstand ich viele gefährliche Situationen zum Beispiel, dass die Polizei an meine Tür klopfte, um mich zu schikanieren, und dass ich dringend umziehen musste. All das konnte ich dank der Stärkung und des Schutzes unseres barmherzigen Meisters sicher überstehen. Ich bin auch dem gutherzigen Wachmann in meiner Wohnanlage dankbar, der die wahren Begebenheiten über die Verfolgung verstanden hat. Immer wenn die Polizei die Anlage betrat, um Unrecht zu begehen, ging er taktvoll mit der Situation um, warnte mich heimlich und lenkte die Beamten ab, wodurch er mich davor bewahrte, entführt und verfolgt zu werden.

Worte können die grenzenlose Barmherzigkeit und die Gnade des Meisters nicht beschreiben. Ich kann mich nur fleißig kultivieren, das Fa ernsthaft lernen, aufrichtige Gedanken aussenden und anderen die wahren Fakten erklären, um dem Meister bei der Errettung der Menschen zu helfen. Ich werde mich meiner Mission mit ganzem Herzen widmen und mich bemühen, den Meister nicht zu enttäuschen, seinen unermüdlichen Bemühungen um unsere Errettung gerecht zu werden und eine würdige Falun-Dafa-Praktizierende zu sein.

Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!