(Minghui.org) Am Nachmittag des 23. Juli 2026 versammelten sich fast 2.000 Falun-Gong-Praktizierende und Unterstützer zu einer Kundgebung vor dem Lincoln-Denkmal in Washington, D.C. Sie forderten die internationale Gemeinschaft auf, der seit 27 Jahren andauernden Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas ein Ende zu setzen.
Ein US-Kongressmitglied, eine Denkfabrik-Expertin, Menschenrechtsaktivisten und ein ehemaliger NBA-Star hielten eindringliche Reden und drängten die US-Abgeordneten, die an der Verfolgung Beteiligten entschlossen zur Rechenschaft zu ziehen.




Praktizierende und Unterstützer von Falun Gong versammeln sich am Nachmittag des 23. Juli 2026 vor dem Lincoln Memorial in Washington, D.C. (Minghui.org)
Der Abgeordnete Pat Ryan (Demokrat aus New York) spricht am Nachmittag des 23. Juli 2026 auf der Kundgebung vor dem Lincoln Memorial in Washington, D.C. (Minghui.org)
Der Abgeordnete Pat Ryan (D-NY) hielt auf der Kundgebung eine Rede und erklärte, er sei stolz darauf, den weltweiten Hauptsitz von Falun Gong in Dragon Springs zu vertreten, der in seinem Wahlbezirk im Hudson Valley liege. Das unerschütterliche Engagement der Gruppe für ihre Werte, ihre Kunst und ihre Geschichte sei für den Wahlbezirk eine Quelle großen Stolzes und der Inspiration. „Ihr Festhalten an den Werten Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht entzündet ein Licht der Hoffnung in den Herzen der Menschen – besonders in diesen unruhigen Zeiten“, sagte er.
Der „Falun Gong Protection Act“ (Gesetz zum Schutz von Falun Gong), ein Gesetzesvorhaben, das er mit auf den Weg gebracht hat, wurde im Mai 2025 vom Repräsentantenhaus verabschiedet. „Mit der Verabschiedung dieses Gesetzes senden wir eine klare und unmissverständliche Botschaft an die KPCh: Ihre schweren Übergriffe gegen Falun Gong werden keinesfalls toleriert“, konstatierte er.
„Wir müssen weiterhin geschlossen auftreten und die Organhändler für ihre abscheulichen Verbrechen zur Rechenschaft ziehen“, so Ryan weiter. Er versprach, sich weiterhin gegen Einschränkungen der Menschenrechte, die Verfolgung religiöser Gruppen und insbesondere gegen jegliche Bedrohungen der Falun-Gong-Gemeinschaft auszusprechen.
Der ehemalige NBA-Star und bekannte internationale Menschenrechtsaktivist Enes Kanter Freedom spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
„Während wir in diesem Land behaglich Basketball spielen, verlieren Menschen auf der anderen Seite der Welt ihre Angehörigen, ihr Leben und ihr Zuhause“, sagte der ehemalige NBA-Star und bekannte internationale Menschenrechtsaktivist Enes Kanter Freedom auf der Kundgebung.
Er wandte sich an die Falun-Gong-Praktizierenden mit den Worten: „Wir befinden uns in Washington, D.C. Es gibt hier viele Abgeordnete. Ich habe eine Botschaft an alle Abgeordneten: Wir haben es satt, immer nur Verurteilungen zu hören. Wir wollen keine Verurteilungen mehr hören. Wir wollen, dass Sie konkrete Maßnahmen gegen die Kommunistische Partei Chinas ergreifen. Denn während Sie die dortigen Verbrechen verurteilen, verlieren Tausende, vielleicht sogar Millionen unschuldiger Menschen ihre Angehörigen. Wir werden also alles in unserer Macht Stehende tun, um die Abgeordneten zu bewegen, konkrete Schritte gegen solch bösartige Regime wie die KPCh zu unternehmen.
Ich möchte Ihnen sagen, dass Sie einen Verbündeten haben – einen NBA-Spieler. Ich weiß, dass ich meine Karriere und Millionen von Dollar verloren habe, aber wissen Sie was? Das ist nichts im Vergleich zu dem, was Sie durchmachen.“
Abschließend erklärte er: „Meine letzte Botschaft an alle Staats- und Regierungschefs der Welt lautet: Wenn sie tatsächlich auf die reinen Botschaften von Falun Dafa hören und ihnen folgen würden, gäbe es all diese Kriege nicht. Es geht um Barmherzigkeit, es geht um Wahrhaftigkeit und es geht darum, für das Richtige einzutreten.“
Piero Tozzi, Abteilungsdirektor des America First Policy Institute (AFPI), spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Piero Tozzi, Abteilungsdirektor des America First Policy Institute (AFPI), erklärte auf der Kundgebung: „Was Falun Gong sowohl in China als auch zunehmend in den USA und anderswo auf der Welt erlebt hat, wo der lange Arm der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) bis dorthin reicht und kontinuierlich transnationale Repression ausübt, unterstreicht, dass das chinesische Volk selbst das größte Opfer der Kommunistischen Partei Chinas ist.“
„Die Geschichte der KPCh ist mit dem Blut des chinesischen Volkes geschrieben“, führte er weiter aus. „Die systematische Unterdrückung von Falun Gong und die entsetzliche Folter, einschließlich des Organraubs, die das Regime an Praktizierenden verübt hat, welche sich weigerten, ihrem Glauben abzuschwören, zeigen, dass die Vorstellung einer ‚Ära der Reformen‘ eine Illusion war. Das totalitäre Regime [der KPCh] versucht, die Gedanken und das, woran man im Herzen glaubt, zu kontrollieren. Deshalb konnte und kann die KPCh Falun Gong nicht dulden.
Auch wenn ich Ihre religiösen Überzeugungen nicht teile, so respektiere ich doch, dass Sie trotz Folter und Verfolgung daran festgehalten haben und sich weigern, sich den Diktaten einer bösartigen Ideologie zu beugen.“
Karina Lipsman, Direktorin der „Victims of Communism Memorial Foundation“ (Stiftung zum Gedenken der Opfer des Kommunismus), spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Karina Lipsman, Direktorin der „Victims of Communism Memorial Foundation“, berichtete auf der Kundgebung: „Seit mehr als 27 Jahren sind unzählige Menschen aufgrund ihres friedlichen spirituellen Glaubens willkürlichen Festnahmen, Folter, Inhaftierungen und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Zahlreiche Regierungen, Ermittler und Menschenrechtsaktivisten haben zudem ernste Bedenken hinsichtlich der Vorwürfe staatlich geförderter, erzwungener Organentnahmen bei Gewissensgefangenen – darunter Falun-Gong-Praktizierende – geäußert – Vorwürfe, die eine fortgesetzte Untersuchung und Rechenschaftspflicht erfordern.“
Sie führte aus, dass der US-Kongress bereits bedeutende Schritte unternommen habe, um auf diese Bedenken zu reagieren. Im vergangenen Jahr verabschiedete das Repräsentantenhaus einstimmig den Gesetzentwurf H.R. 1540, den „Falun Gong Protection Act“ (Gesetz zum Schutz von Falun Gong). Zuletzt brachte der Ausschuss für auswärtige Beziehungen des Senats den Gesetzentwurf S. 4009 voran – den „Falun Gong and the Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“ (Gesetz zum Schutz von Falun Gong und Opfern erzwungener Organentnahmen). „Diese parteiübergreifenden gesetzgeberischen Bemühungen spiegeln das gemeinsame Engagement wider, den glaubwürdigen Berichten über schwere Menschenrechtsverletzungen zu begegnen und den Opfern religiöser Verfolgung beizustehen. Während diese Maßnahmen das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen, bieten sie den Vereinigten Staaten eine wichtige Gelegenheit, erneut zu bekräftigen, dass Verbrechen gegen die Menschenwürde nicht ignoriert werden dürfen“, so Karina Lipsman.
Kurt Werthmuller, leitender politischer Analyst der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF), spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Kurt Werthmuller, leitender politischer Analyst der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF), erklärte, dass die USCIRF Jahr für Jahr unerschütterlich die verwerfliche Misshandlung von Falun-Gong-Praktizierenden durch die chinesische Regierung verurteilt habe. Diese seien unter der Regierung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping schlimmsten Formen von Überwachung, Schikanen, Festnahmen, Inhaftierungen, Folter, transnationaler Repression und sogar dem Tod ausgesetzt. Im jüngsten Jahresbericht empfiehlt die USCIRF beispielsweise erneut, dass das US-Außenministerium China aufgrund seiner systematischen und anhaltenden Verletzungen der Religionsfreiheit – einschließlich derer, die sich gegen Falun-Gong-Praktizierende richten – wieder als „Land, das Anlass zu besonderer Besorgnis gibt“ (Country of Particular Concern) einstuft.
„Wir sehen dem Tag entgegen, an dem Falun-Gong-Praktizierende zusammen mit allen anderen Religions- und Glaubensgemeinschaften in China ihren Glauben frei, ohne Angst und in Frieden praktizieren und leben können“, so Werthmuller.
Faith McDonnell, Leiterin des Bereichs Anwaltschaft beim „Institute on Religion and Democracy“ (IRD), ehemals bekannt als „Katartismos“ der Global Christian Church, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Faith McDonnell erklärte, es gebe stichhaltige Beweise dafür, dass die KPCh eine existenzielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten, das chinesische Volk und unterdrückte ethnische Gruppen darstelle.
Sie führte aus, dass die KPCh Menschen auch über die Grenzen Chinas hinaus unterdrücke und einschüchtere. Praktizierende von Falun Gong seien seit Langem ein Hauptziel der massiven transnationalen Repressionen der KPCh. Die Partei versuche, diese Praktizierenden durch Drohungen zum Schweigen zu bringen. Diese seien durch die Schönheit und Eleganz, die die Tänzer, Sänger und Musiker von Shen Yun verkörpern, zu kraftvollen Fürsprechern für das Gute und die Wahrheit geworden.
Rick Fisher, Senior Fellow am International Assessment and Strategy Center, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Rick Fisher, Senior Fellow am International Assessment and Strategy Center, sagte zu den Falun-Gong-Praktizierenden auf der Kundgebung, die KPCh betrachte sie deshalb als Feinde, weil sie für einen Weg zur Gedankenfreiheit und zur Wahrheit stünden. Sie würden danach streben, sich diese Werte zu eigen zu machen. Solche Dinge seien jedoch weder innerhalb ihrer Organisationen oder Provinzen noch in irgendeinem Land gestattet, das in Zukunft unter die Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas geraten könnte.
Sean Nelson, leitender Rechtsberater für weltweite Religionsfreiheit bei ADF International, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Sean Nelson, leitender Rechtsberater für weltweite Religionsfreiheit bei ADF International, erklärte auf der Kundgebung, er bewundere, wie Falun-Gong-Praktizierende angesichts jahrzehntelanger, rücksichtsloser Unterdrückung konsequent ihre Stimme gegen kommunistische Gräueltaten und Verfolgung erhoben hätten. Durch ihren Zusammenhalt hätten die Praktizierenden die gewaltige Kluft zwischen Religionsfreiheit und autoritärer Tyrannei verdeutlicht.
„Während wir den 250. Jahrestag der Gründung Amerikas feiern, verkörpern Ihr Kampf und Ihr Zeugnis den eigentlichen Geist Amerikas. Dies ist ein Ort, der die Freiheit schätzt, religiöse Überzeugungen frei von staatlichen Eingriffen respektiert und sicherstellt, dass jede Stimme gehört werden kann“, stellte Nelson fest.