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Taiwan: Nein zur Verfolgung – Hunderte Kerzen im Gedenken an die Opfer der Verfolgung von Falun Gong

29. Juli 2026 |   Von Shen Rong, Minghui-Korrespondent

(Minghui.org) Von Europa bis Nordamerika, von Australien bis Asien leisten Falun-Gong-Praktizierende seit 27 Jahren friedlichen Widerstand gegen die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Ihr beharrlicher Einsatz seit dem Beginn der Verfolgung im Juli 1999 lenkt weltweit die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung von Glaubensfreiheit, Menschenrechten und Gerechtigkeit.

Dieses Engagement zeigte sich erneut am 25. Juli 2026 auf dem Platz vor der Stadtverwaltung von Taipeh. Auf eine Kundgebung folgte eine Kerzenlicht-Mahnwache. In der Sommernacht flackerten Hunderte Kerzen, während Falun-Gong-Praktizierende aus Nordtaiwan würdevoll ihrer Mitpraktizierenden in Festlandchina gedachten, die infolge der Unterdrückung ihr Leben verloren haben, nur weil sie an ihrem Glauben festhielten.

Politiker, Mediziner, Juristen und Wissenschaftler verurteilten in ihren Redebeiträgen die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die die KPCh im Zuge der Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden begeht. Sie forderten gesetzliche Maßnahmen gegen die grenzüberschreitende Unterdrückung sowie ein Ende der Verfolgung und den wirksamen Schutz von Menschenrechten und Freiheit.

Kerzenlicht-Mahnwache am 25. Juli in Taipeh: Praktizierende gedenken ihrer Mitpraktizierenden, die infolge der Verfolgung durch KPCh ihr Leben verloren haben (Minghui.org)

Vertreter verschiedener Gesellschaftsschichten Taiwans sprechen den Falun-Gong-Praktizierenden ihre Unterstützung aus und appellieren an die internationale Gemeinschaft, bei der Beendigung der Verbrechen der KPCh mitzuwirken (Minghui.org)

Vorsitzender des Falun Dafa Vereins von Taiwan: Seit 27 Jahren friedliches Engagement

Hsiao Sung-shan, der Vorsitzende des Falun Dafa Vereins Taiwan (Minghui.org)

„Heute vor 27 Jahren grassierten die Lügen und die Verfolgung durch die KPCh; 27 Jahre später sind wir immer noch hier“, verkündete Professor Hsiao Sung-shan, der Vorsitzende des Falun Dafa Vereins Taiwan, während der Kundgebung.

Hsiao verwies darauf, dass der damalige KPCh-Vorsitzende Jiang Zemin am 20. Juli 1999 eine brutale und systematische Kampagne gegen Falun Gong eingeleitet hatte. Tausende Praktizierende wurden gefoltert, und einige kamen sogar durch den Organraub ums Leben. Doch trotz des langen, heftigen Sturms ließen sich die Falun-Gong-Praktizierenden nicht überwältigen. Stattdessen vermittelten sie weiterhin die positiven Aspekte von Falun Gong in mehr als 100 Ländern weltweit und leisteten gleichzeitig Widerstand gegen die Verfolgung.

„Angesichts dieses immensen Leids haben wir stets an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht festgehalten und die Menschen beharrlich und friedlich über die Fakten aufgeklärt“, fuhr Hsiao fort. Er betonte, dass selbst die grenzüberschreitende Unterdrückung durch die KPCh in den vergangenen Jahren die Entschlossenheit der Praktizierenden nicht habe erschüttern können. Im Gegenteil: Ihre beharrlichen Bemühungen hätten immer mehr Kräfte der Gerechtigkeit mobilisiert.

Stadtrat: Einsatz für Gesetze gegen grenzüberschreitende Unterdrückung

Hung Chien-yi, Stadtrat von Taipeh (Minghui.org)

Hung Chien-yi, Stadtrat von Taipeh, erinnerte daran, dass die KPCh einst angekündigt hatte, Falun Gong innerhalb von drei Monaten zu vernichten. „27 Jahre sind vergangen, und die Falun-Gong-Praktizierenden halten nach wie vor an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht fest. Das ist wahrlich bemerkenswert“, würdigte er die Praktizierenden.

„Laut Minghui.org sind mehr als 5.000 Falun-Gong-Praktizierende infolge der Verfolgung ums Leben gekommen. Zählt man die Opfer der erzwungenen Organentnahmen hinzu, dürfte die tatsächliche Opferzahl noch höher liegen“, fuhr Hung fort. Mit Blick auf die grenzüberschreitende Unterdrückung durch die KPCh erklärte er, im Stadtrat von Taipeh einen entsprechenden Gegenantrag eingebracht zu haben. Er hoffe dabei auf die Unterstützung sowohl der Regierungspartei als auch der Opposition, um Demokratie und Menschenrechte zu verteidigen. Abschließend bekräftigte er seine anhaltende Unterstützung für Falun Gong mit den Worten: „Lassen Sie uns gemeinsam handeln und das Sonnenlicht die Finsternis erhellen!“

Stadträtin: Gemeinsam gegen die Verfolgung

Chang Wen-chieh, Stadträtin von Taipeh (Minghui.org)

„Es gibt keinen Grund auf der Welt, totalitären Regimen zu gestatten, Menschen und demokratische Länder nach Belieben zu verfolgen. Angesichts der Verfolgung und der Drohungen durch die KPCh werden wir uns im Geiste von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht vereinen“, erklärte Chang Wen-chieh, Stadträtin von Taipeh.

Chang versprach, ihr Bestes zu tun, um die Fakten zu verbreiten, die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in ihrem Umfeld zu vermitteln und Kinder über die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh sowie über die Tragödie des Organraubs aufzuklären. Sie hofft, dass sich mehr Menschen gemeinsam für eine Beendigung der Verfolgung einsetzen.

Generalsekretär der Taiwan Statebuilding Party: Totalitarismus kann den Glauben nicht zerstören

Ma Yi-hsiang ist Generalsekretär der Taiwan Statebuilding Party (Minghui.org)

„Totalitäre Gewalt mag den Körper zerstören, doch sie kann niemals die Seele und die aufrechten Werte der Menschheit vernichten!“, erklärte Ma Yi-hsiang, Generalsekretär der Taiwan Statebuilding Party, in seiner Rede auf der Kundgebung.

Ma betonte, die jahrzehntelange Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden durch die KPCh – einschließlich des Organraubs – erfülle längst den Tatbestand von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Diese Unterdrückung sei kein Einzelfall: Durch grenzüberschreitende Repression, digitale Überwachung und drakonische Gesetze – wie etwa das Gesetz zur ethnischen Einheit und zum Fortschritt – reiche der Einfluss der KPCh bis ins Ausland und nach Taiwan. Ihr Ziel sei es, die gesamte Welt in ein Gefängnis und einen Käfig zu verwandeln.

Abschließend rief Ma die taiwanesische Regierung und die internationale Gemeinschaft dazu auf, der kommunistischen Infiltration entschlossen entgegenzutreten. Er werde an der Seite der Falun-Gong-Praktizierenden stehen, bis das totalitäre Regime der KPCh zusammenbreche.

Leiter von Lion Film & Television Culture: 27 Jahre Engagement für die Verbreitung der Fakten

Guan Jianzhong, Leiter von Lion Film & Television Culture (Minghui.org)

„In den 76 Jahren seit ihrer Machtübernahme hat die KPCh fast ein Drittel dieser Zeit damit verbracht, das eigene Volk und Falun Gong zu verfolgen. Doch Falun Gong wurde nicht besiegt – wir halten seit 27 Jahren stand“, sagte Guan Jianzhong, Geschäftsführer der Lion Film and Television Culture Co., Ltd.

Guan erklärte, die KPCh habe den gesamten Staatsapparat Chinas mobilisiert, um eine umfassende Verfolgung der Falun-Gong-Praktizierenden einzuleiten, die an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht festhalten. Diese Verfolgung habe die Praktizierenden nicht nur nicht gebrochen, sondern auch das Gewissen vieler Menschen geweckt.

„Hätten die Falun-Gong-Praktizierenden in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht unermüdlich die Wahrheit ans Licht gebracht, wären diese Verbrechen nach Art der Nationalsozialisten von der KPCh womöglich vertuscht worden“, erläuterte Guan. „Falun-Gong-Praktizierende legen die Tatsachen offen, und wir hoffen, dass immer mehr Menschen erkennen, was tatsächlich geschieht.“

Ärztin: Wir dürfen angesichts der stattfindenden Verfolgung nicht schweigen

Herzchirurgin Wu Hsin-tai (Minghui.org)

„Die Verfolgung verschwindet nicht, wenn man darüber schweigt. Wir sollten also nicht nur reden, sondern selbst die Initiative ergreifen und uns auf die Seite von Gerechtigkeit, Güte und Rechtschaffenheit stellen“, forderte die Herzchirurgin Wu Hsin-tai während der Kundgebung.

Wu wies darauf hin, dass die KPCh ihre autoritäre Macht nutze, um unschuldige Menschen zu verfolgen, und ihren Einflussbereich sogar auf den Organhandel und die Diplomatie ausdehne.

Angesichts der Tatsachen sowie äußerer Unterdrückung und des Misstrauens betonte Wu, dass diese Rückschläge keine Hindernisse darstellen dürften, sondern vielmehr eine Quelle der Kraft sein sollten, um an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht festzuhalten. Dass Falun-Gong-Praktizierenden seit 27 Jahren unerschütterlich an diesen Prinzipien festhalten und gegen die Tyrannei Widerstand leisten, seien ein Zeugnis von Güte und moralischer Integrität. Sie bekräftigte zudem ihre Entschlossenheit, sich weiterhin mit anderen für Gerechtigkeit und das Gewissen einzusetzen.

Anwalt: Nur durch die fortgesetzte Verbreitung der Fakten kann die Verfolgung unterbunden werden

Rechtsanwalt Chen Yishen (Minghui.org)

„Die Wahrheit auszusprechen ist unsere größte Waffe. Solange wir die Wahrheit unermüdlich verbreiten, werden wir schließlich den Tag erleben, an dem die KPCh zerschlagen wird und wir wieder das Licht sehen“, betonte Rechtsanwalt Chen Yishen.

Die beharrlichen Bemühungen der Falun-Gong-Praktizierenden, in den vergangenen zwei Jahrzehnten über die wahren Hintergründe aufzuklären, hätten immer mehr Menschen dazu befähigt, die bösartige Natur der KPCh zu erkennen, so der Anwalt. Angesichts der Drohungen der KPCh gegen Taiwan und den Rest der Welt sollte jeder weiterhin die Fakten verbreiten und gemeinsam die menschliche Moral und Gerechtigkeit wahren.

Unterstützung aus der Öffentlichkeit: Ein guter Mensch zu sein, ist eine Quelle der Kraft

Ein Passant, der die Veranstaltung schweigend beobachtete, meinte: „Falun Gong ist großartig, denn ein guter Mensch zu sein, verleiht Kraft.“

Ein weiterer Passant namens Yang, der die Kundgebung ebenfalls verfolgte, ist der Ansicht, dass sich das wahre Wesen der KPCh in den letzten Jahrzehnten überhaupt nicht verändert hat. Er bekundete seine Unterstützung für den friedlichen Widerstand der Falun-Gong-Praktizierenden gegen die Verfolgung.

Die Kultivierung hat mich sowohl körperlich als auch geistig vorangebracht“

Huang Chunmei berichtet von ihren persönlichen Erfahrungen (Minghui.org)

Die 73-jährige Praktizierende Huang Chunmei nimmt jedes Jahr an Veranstaltungen teil, um mehr Menschen über Falun Gong zu informieren. Sie berichtete: „Ich praktiziere seit fast 30 Jahren. Mein Geist ist ruhig und ausgeglichen, und auch körperlich bin ich überaus gesund. Abgesehen von Zahnfüllungen musste ich wegen anderer Krankheiten so gut wie nie einen Arzt aufsuchen oder meine Krankenversicherungskarte nutzen.“

Huang ist der Ansicht, dass die Praxis, die der körperlichen und geistigen Gesundheit dient, von der Tyrannei der KPCh verleumdet und verfolgt wird und dass diese Desinformation der Welt schadet. Deshalb sei es wichtig, die Öffentlichkeit über die wahren Umstände aufzuklären. „Wenn Ihnen ein Falun-Gong-Praktizierender einen Flyer überreicht, nehmen Sie sich bitte Zeit, ihn zu lesen. Ganz gleich, ob Sie sich für die Praxis entscheiden oder nicht: Geben Sie sich die Chance, die Fakten zu verstehen und sich für Gerechtigkeit und Güte zu entscheiden“, erklärte sie.

Berufstätige: Für die Wahrheit einzutreten, ist eine Verantwortung

Öffentlich Stellung zu beziehen ist für Shen Peirong eine Möglichkeit, ihren Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und ihrer Verantwortung gerecht zu werden (Minghui.org)

Shen Peirong, die im Vertrieb tätig ist, berichtete von einem Erlebnis, das ihr Leben grundlegend verändert hat. Sie erinnerte sich daran, wie sie zuvor unter chronischer Schlaflosigkeit und gesundheitlichen Problemen gelitten hatte. Erst als sie mit dem Praktizieren von Falun Gong begann und die fünf Übungen zum ersten Mal vollständig ausgeführt hatte, konnte sie nachts wieder ruhig und durchgehend schlafen. Ihre Schlaflosigkeit und ihre Beschwerden verschwanden.

Da sie selbst die Verzweiflung einer ausweglosen Situation und die Qualen schwerer Krankheit erlebt hatte, konnte sie die Kraft und das Gefühl eines neuen Lebens, die ihr Falun Gong geschenkt hatte, aus tiefstem Herzen nachempfinden. Deshalb konnte sie nicht tatenlos zusehen, wie Menschen in Festlandchina verfolgt wurden und ihr Leben verlieren, weil sie an ihrem Glauben festhielten. „Indem ich heute hier stehe, um für die unschuldigen Opfer einzutreten und die wahren Umstände bekannt zu machen, komme ich unserer Verantwortung als Praktizierende gegenüber der Gesellschaft nach“, erklärte sie.