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Hunderte Kerzen vor dem chinesischen Konsulat in Los Angeles – und die Forderung nach einem Ende der Verfolgung

29. Juli 2026 |   Von einem Minghui-Reporter in Los Angeles, USA

(Minghui.org) Mit Einbruch der Dunkelheit erhellten Hunderte Kerzen den Platz vor dem chinesischen Konsulat in Los Angeles. Falun-Dafa-Praktizierende versammelten sich dort am 18. Juli 2026 zu einer Kerzenlichtmahnwache, um der Praktizierenden zu gedenken, die während der seit 27 Jahren andauernden Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihr Leben verloren haben. Zugleich forderten sie ein Ende der Verfolgung und der grenzüberschreitenden Unterdrückung durch das Regime.

Praktizierende halten am 18. Juli 2026 eine Kerzenlichtmahnwache vor dem chinesischen Konsulat ab (Minghui.org)

Die KPCh weitet die Verfolgung auf das Ausland aus

Am 20. Juli 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der systematischen Verfolgung von Falun Dafa und setzte eine auf Vernichtung ausgerichtete Kampagne in Gang. Sie folgte dabei den Anweisungen, „ihren Ruf zu ruinieren, sie finanziell zugrunde zu richten und sie physisch zu vernichten“, und billigte zudem die erzwungene Organentnahme an lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden. Nach unvollständigen Statistiken von Minghui.org wurde der Tod von mehr als 5.300 Praktizierenden infolge der Verfolgung bestätigt. Aufgrund der strengen Informationsblockade der KPCh dürfte die tatsächliche Zahl jedoch deutlich höher liegen. Nach Schätzungen der Menschenrechtsorganisation Freedom House sind in China bis heute weiterhin zig Millionen Falun-Dafa-Praktizierende von Verfolgung bedroht.

Während der inzwischen 27 Jahre andauernden Verfolgung flohen zahlreiche Praktizierende aus China und suchten in anderen Ländern Zuflucht. Doch auch dort fanden viele keine Sicherheit. Die KPCh weitete ihre Unterdrückung zunehmend über die Landesgrenzen hinaus aus und verfolgt Falun-Dafa-Praktizierende inzwischen auch im Ausland. In den vergangenen Jahren intensivierte das Regime seine grenzüberschreitende Repression und bedient sich dabei verschiedener Methoden, darunter juristische Kriegsführung, Medienkampagnen, Schikanen, körperliche Angriffe, Sachbeschädigung, Drohungen und Überwachung.

Ein aktueller Untersuchungsbericht des Falun-Dafa-Informationszentrums zeigt, dass die KPCh ihre grenzüberschreitende Unterdrückung von Falun-Dafa-Praktizierenden in den Vereinigten Staaten erheblich verschärft hat. Die von der Führung des Regimes gesteuerten Maßnahmen sind inzwischen in 30 US-Bundesstaaten dokumentiert. Auch in Los Angeles wurden Praktizierende während ihrer Aufklärungsarbeit wiederholt beschimpft, bedroht und sogar tätlich angegriffen. Mehrere mutmaßliche Täter von Angriffen und Sachbeschädigungen wurden von der Polizei festgenommen und müssen sich strafrechtlich verantworten.

Sprecher des Falun Dafa Vereins: Die Verfolgung bedroht die Strafverfolgungsbehörden in westlichen Ländern

Unter Berufung auf einen Untersuchungsbericht von Minghui erklärte Yingnian Wu, Professor an der UCLA und Sprecher des Falun-Dafa-Vereins von Los Angeles, dass sich die Zahl der im Jahr 2025 gemeldeten Fälle grenzüberschreitender Unterdrückung gegenüber 2020 mehr als verzehnfacht habe. Gleichzeitig habe die KPCh ihre Methoden ausgeweitet: Neben gewaltsamen Schikanen setze sie inzwischen auch auf „Lawfare“ (juristische Kriegsführung), Informationskriegsführung und die Unterwanderung der US-Gesellschaft.

Professor Yingnian Wu spricht bei der Kerzenlichtmahnwache (Minghui.org)

„Das Bemerkenswerteste an diesem Bericht ist nicht nur der Anstieg der Zahlen, sondern die Tatsache, dass er aufzeigt, wie sich die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh von China aus bis in die amerikanische Gesellschaft hinein erstreckt hat“, so Professor Wu. „Die KPCh stellt faktisch eine Bedrohung für die rechtsstaatliche Ordnung im Westen dar. Hierbei geht es nicht nur um Fragen der Religionsfreiheit, sondern auch um eine entscheidende Angelegenheit, die betrifft, wie demokratische Staaten die Meinungsfreiheit, die persönliche Sicherheit und die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit schützen.“

US-Vertreter: Wachsamkeit gegenüber Verfolgung und Kampf gegen länderübergreifende Unterdrückung

Die anhaltende Verfolgung und länderübergreifende Unterdrückung von Falun Dafa durch die KPCh haben die Aufmerksamkeit der internationalen Gesellschaft, einschließlich US-amerikanischer Regierungsvertreter, auf sich gezogen.

Am 16. Juli 2026 traf sich Riley Barnes, ein hochrangiger Vertreter des US-Außenministeriums, im Rahmen einer Veranstaltung mit fünf Vertretern von Falun-Dafa-Praktizierenden. Barnes betonte die entschlossene Haltung der US-Regierung gegenüber religiöser Verfolgung und erklärte: „Die US-Regierung nimmt Übergriffe auf Mitglieder religiöser Gruppen wie Falun Gong sehr ernst und setzt sich dafür ein, alle geeigneten Mittel zu nutzen, um chinesische Amtsträger für ihre Beteiligung an repressiven Maßnahmen zur Rechenschaft zu ziehen.“

Barnes erklärte, dass die US-Regierung gegen länderübergreifende Unterdrückung auf amerikanischem Boden vorgehen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen werde.

Seit 27 Jahren sind Falun-Dafa-Praktizierende der Verfolgung durch die KPCh ausgesetzt. Dennoch setzen sie weiterhin auf friedliche Mittel, um diese Verfolgung offenzulegen, und haben sich damit den Respekt und die Unterstützung der internationalen Gesellschaft erworben.

Dr. Li Youfu, Vorsitzender des Falun Dafa Vereins für den Südwesten der USA, sagte: „Die Güte, die Dafa-Praktizierende angesichts dieser Verfolgung zeigen, hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen, Nationen und Regierungen allmählich die Wahrheit erkennen – was weltweit tiefgreifende Veränderungen bewirkt.

Wir rufen gutherzige Menschen auf der ganzen Welt dazu auf, der Tyrannei der KPCh ein Ende zu setzen und deren Verfolgung von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sowie von rechtschaffenen Menschen überall zu beenden.“

Dr. Li Youfu, Vorsitzender des Falun Dafa Vereins im Südwesten der USA spricht bei der Kerzenlichtmahnwache (Minghui.org)

Führender Vertreter der chinesischen Demokratiebewegung: „Falun-Gong-Praktizierende zu schützen, bedeutet, jeden Einzelnen von uns zu schützen“

Liu Yinquan, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Chinas, nahm an der Veranstaltung teil, um seine Unterstützung für Falun Dafa zu bekunden. Zunächst sprach Liu den zu Tode verfolgten Falun-Dafa-Praktizierenden sein tiefes Mitgefühl aus und würdigte anschließend den Begründer von Falun Dafa in hohem Maße. „Falun Dafa hat sich weltweit verbreitet und 100 Millionen Menschen Segen gebracht. Hätte es sich in China ungehindert ausbreiten dürfen, wäre das Land inzwischen zur zivilisiertesten Nation der Welt geworden.“

Liu Yinquan, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Chinas, nimmt an der Kerzenlichtmahnwache teil (Minghui.org)

Liu wies darauf hin, dass die KPCh die Unterdrückung von Falun-Dafa-Praktizierenden – sollte sie ungehindert fortgesetzt werden – unweigerlich auf Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und weltweit ausweiten werde. „Die Wahrung der legitimen Rechte von Falun-Gong-Praktizierenden bedeutet, die grundlegenden Menschenrechte von uns allen zu schützen“, sagte er.

Liu rief verschiedene chinesische Gruppen im Ausland – darunter christliche Organisationen, pro-demokratische Gruppierungen, Dissidentenverbände und Falun-Dafa-Praktizierende – dazu auf, sich zusammenzuschließen und Berichte an den US-Präsidenten, das Außenministerium, den Kongress, das FBI sowie andere zuständige Stellen zu übermitteln. Darin sollten sie von den Vereinigten Staaten fordern, die Untersuchungen zu den kriminellen Aktivitäten der KPCh, wie etwa der länderübergreifenden Unterdrückung, zu intensivieren.

Einwohner von Los Angeles bekunden ihre Unterstützung für die Bemühungen der Praktizierenden

Am 19. Juli – dem Tag nach der Kerzenlichtmahnwache von Falun-Dafa-Praktizierenden vor dem chinesischen Konsulat – versammelten sich zahlreiche Einwohner von Los Angeles am selben Ort. Damit zeigten sie ihre Solidarität mit den Praktizierenden und machten die Öffentlichkeit auf die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh aufmerksam. Sie würdigten die Praktizierenden dafür, dass sie der Verfolgung mit friedlichen Mitteln standhaft entgegentreten, sowie für ihren unerschütterlichen Glauben und ihren unbeugsamen Geist.

Einige Einwohner von Los Angeles halten eine Kundgebung vor dem chinesischen Konsulat ab, um die 27-jährige Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh zu verurteilen (The Epoch Times)

Zhu Yufu, Mitbegründer der Demokratischen Partei Chinas und führender Vertreter der chinesischen Demokratiebewegung, der während seiner Haft in chinesischen Gefängnissen Falun-Dafa-Praktizierenden begegnete, erklärte, er bewundere ihren Mut, trotz der Verfolgung an ihrem Glauben festzuhalten. „Als die KPCh sie folterte, ertrugen sie alles schweigend. Man hörte nur die Schläge der Wärter, doch von den Falun-Gong-Praktizierenden war kein Laut zu hören. Ich konnte ihre unerschütterliche Glaubensstärke spüren. Das war zugleich herzzerreißend und zutiefst bewundernswert.“

In ihrer Rede betonte auch Shi Qingmei, Vorsitzende des Regionalverbands West der „Chinese Democracy and Human Rights Alliance“ (Allianz für Demokratie und Menschenrechte in China), die Kraft, die Falun-Dafa-Praktizierende aus ihrem Glauben schöpfen. „Falun-Gong-Praktizierende sind gläubige Menschen, die nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht streben – genau das ist es, wovor die KPCh Angst hat“, sagte sie. „Deshalb unterdrückt die KPCh diese Gruppe gutherziger Menschen seit nunmehr 27 Jahren auf brutale Weise.“