(Minghui.org) Am 18. Juli 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende in Dublin einen Marsch und eine Kundgebung, um an den seit 27 Jahren andauernden Protest gegen die Verfolgung in China zu erinnern. Viele Passanten blieben stehen, um den Praktizierenden bei der Vorführung der Übungen zuzusehen, mit ihnen zu sprechen und die Petition für ein Ende der Verfolgung zu unterzeichnen. Sie forderten ein sofortiges Ende der seit 27 Jahren währenden Verfolgung.
Für Irin Beverley war es das erste Mal, dass sie von der Verfolgung erfuhr. Sie unterzeichnete die Petition für ein Ende der Verfolgung und erklärte, dass nicht nur Falun-Dafa-Praktizierende, sondern die gesamte Gesellschaft darunter leide. Zudem betonte sie, dass man vor der Verfolgung nicht einfach die Augen verschließen dürfe, sondern sich dagegen aussprechen müsse.

Praktizierende führen am 18. Juli 2026 die Falun-Dafa-Übungen vor (Minghui.org)


Marsch von Praktizierenden im Zentrum von Dublin, um auf die Verfolgung aufmerksam zu machen (Minghui.org)
Liu, eine Vertreterin des Falun-Dafa-Vereins in Irland, sagte in ihrer Ansprache bei der Kundgebung: „Falun Dafa lehrt die Menschen, sich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu kultivieren.
Es wurde 1992 von Herrn Li Hongzhi in Changchun der Öffentlichkeit vorgestellt, und schon bald begannen viele Menschen, es zu praktizieren. Es bietet erstaunliche gesundheitliche Vorteile und hebt zudem die Moral der Menschen. Bis Ende 1998 praktizierten etwa 70 bis 100 Millionen Menschen Falun Dafa.
Der damalige Parteichef der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin, mobilisierte aus Angst vor Machtverlust und aus Neid die Ressourcen des Landes und begann die Verfolgung von Falun Dafa. Seitdem werden unzählige Praktizierende verhaftet, inhaftiert, gefoltert und in Zwangsarbeitslager verschleppt. Einigen werden sogar ihre Organe geraubt. Die Verfolgung dauert auch nach 27 Jahren noch an. Wir rufen die irische Regierung und die internationale Gesellschaft dazu auf, diesem Thema weiterhin Aufmerksamkeit zu schenken, sich für die Glaubensfreiheit einzusetzen, die grundlegenden Menschenrechte zu schützen und gemeinsam auf ein Ende der Verfolgung hinzuwirken.“

Praktizierende rufen die internationale Gesellschaft auf, dabei zu helfen, die Verfolgung durch die KPCh zu beenden (Minghui.org)


Passanten erfahren von Falun Dafa und die Verfolgung und unterschreiben die Petition (Minghui.org)
Ein Chinese, der seit vielen Jahren in Irland lebt, las aufmerksam alle Informationen auf den Schautafeln und kam anschließend mit den Praktizierenden ins Gespräch. Seine Frau sagte: „Ich habe schon vor zehn Jahren gesehen, wie Praktizierende Falun Dafa vorgestellt haben. Und ihr seid nach all den Jahren immer noch hier.“ Ein Praktizierender erklärte ihr, dass die Kundgebung an den Beginn der Verfolgung am 20. Juli 1999 erinnern und die Öffentlichkeit darüber informieren solle, dass diese bis heute andauere.
Als der Praktizierende das Ehepaar fragte, ob es aus der KPCh und deren angeschlossenen Organisationen austreten wolle, erinnerte sich die Frau an ihre Erlebnisse während des COVID-Lockdowns in China. Sie berichtete, dass in ihrem Dorf und den umliegenden Ortschaften viele Menschen gestorben seien. Daraufhin beschlossen sie und ihr Mann, aus der KPCh auszutreten.
Eine junge Frau aus Taiwan erzählte, dass dort viele Menschen Falun Dafa praktizieren und sie die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht schätze. Ihre Großeltern seien während des chinesischen Bürgerkriegs aus der Provinz Sichuan nach Taiwan geflohen. Ihre Familie habe ihr berichtet, wie bösartig die KPCh sei. Beim Anblick der Praktizierenden, die gegen die Verfolgung protestierten, sagte sie, sie sei froh, dass ihre Großmutter damals die Entscheidung getroffen habe, aus China zu flüchten. Dass ihre Familie nach Taiwan gekommen sei, betrachte sie als großes Glück. „Ich unterstütze euch“, sagte sie.
Caitriona unterzeichnete die Petition, die ein Ende des von der KP Chinas betriebenen Organraubs fordert. Sie erklärte: „Ich hatte schon zuvor von der Verfolgung gehört und bin einfach schockiert, dass sie immer noch stattfindet.“ Sie erklärte ihre Beweggründe für die Unterzeichnung: „Wann immer es irgendwo auf der Welt Verfolgung gibt, ist es wichtig, dass wir davon erfahren und uns – auch über unsere politischen Vertreter – dagegen zur Wehr setzen. Wir dürfen nicht einfach wegsehen.“ Sie verwies auf ein Sprichwort: „Wenn du einen Glauben hast, kann man dir diesen niemals nehmen. Man kann dir alles wegnehmen, aber man kann nicht ändern, woran du im Innersten glaubst.“
Jelena wurde auf eine Informationstafel über die Petition gegen den Organraub aufmerksam und trat näher, um mehr darüber zu erfahren. „Ich war entsetzt, als ich von der Verfolgung las. Wir kaufen viele Waren aus China, aber ich wusste nicht, dass diese [Verfolgung] bis heute andauert.“
Da sie aus Serbien stammt – einem Land, das einst unter kommunistischer Herrschaft stand –, konnte sie nachvollziehen, wie es in China zu einer solchen Verfolgung kommen konnte. Sie berichtete, dass sie wisse, wie das kommunistische autoritäre Regime gegen Religionen vorgehen. Dies er erinnere sie an Russland, wo zahlreiche Klöster, Kirchen und Tempel geschlossen worden seien.
Dennoch blickte sie optimistisch in die Zukunft, da ihr eigenes Land sowie viele andere europäische Staaten diese dunklen Zeiten überwunden hätten. „Ich möchte den Menschen in China sagen: ‚Macht weiter und gebt nicht auf. Wenn ihr alle zusammenhaltet, werdet ihr siegen.“
Jelena ermutigt die Menschen in China, nicht aufzugeben (Minghui.org)
Sie sagte, ihr gefielen die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht –, und sie interessiere sich dafür, die Übungen zu erlernen. Sie erzählte, dass sie täglich jogge und schwimme. Sie meinte: „Wenn man in ein gewisses Alter kommt, beginnt man, auf seine Gesundheit zu achten.“ Die Praktizierende wies sie darauf hin, dass sie Informationen zu den Übungsplätzen sowie Kontaktdaten auf der Website falundafa.org finden könne.
Beverley sagt, die Menschen dürfen vor der Verfolgung nicht die Augen verschließen (Minghui.org)
Beverley berichtete: „Ich kam herüber und sah diese wunderbaren Menschen, die friedlich dasaßen. Mit Frieden kann man Großes bewirken.“ Als sie erfuhr, dass die Prinzipien von Falun Dafa Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind, sagte sie, genau diesen Frieden habe sie gemeint; es seien wunderbare Prinzipien.
Sie fuhr fort: „Gott will, dass wir einander lieben. In Gottes Augen sind alle gleich. Die Kommunisten hingegen wählen gesunde Menschen aus, entnehmen ihnen die Organe und verkaufen diese. Ist das nicht böse? So etwas würde der Teufel tun.“ Sie ermutigte die Praktizierenden, ihren friedlichen Einsatz fortzusetzen. „Diejenigen, die sich an der Verfolgung beteiligen, werden von Gott beobachtet und müssen die Konsequenzen ihres Handelns tragen. Doch diejenigen von uns, die aufstehen und sich der Verfolgung widersetzen – ihnen steht Gott bei und gibt ihnen Kraft.“