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Vancouver: Aufruf vor dem chinesischen Konsulat, sich für das Gewissen zu entscheiden

29. Juli 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten

(Minghui.org) Am 19. Juli 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende gemeinsam mit Menschen aus allen Gesellschaftsschichten in Vancouver, Kanada, vor dem chinesischen Konsulat eine Kundgebung und eine Kerzenlichtmahnwache. Sie gedachten der Praktizierenden, die während der inzwischen 27 Jahre andauernden Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihr Leben verloren haben, und riefen die Öffentlichkeit dazu auf, zu einem Ende dieser Verfolgung beizutragen.

Auf der Kundgebung sprachen sowohl Praktizierende aus China, die dort verfolgt worden waren, als auch Demokratie-Aktivisten aus Hongkong. Sie verurteilten die jahrzehntelange brutale Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh aufs Schärfste. Zugleich betonten sie, dass jeder Mensch ein angeborenes Recht auf Glaubensfreiheit besitze – ein Recht, das kein Geschenk einer Regierung sei. Keine Tyrannei könne die Freiheit je besiegen und keine Lüge könne die Wahrheit auf Dauer verbergen. Sie äußerten die Hoffnung, dass die Wahrheit ans Licht komme und der Gerechtigkeit schließlich Genüge getan werde.

Praktizierende zeigen am 19. Juli 2026 Transparente und Schilder außerhalb des chinesischen Konsulats (Minghui.org)

Aufruf, sich für das Gewissen zu entscheiden

An jenem Abend standen Praktizierende schweigend vor dem chinesischen Konsulat und hielten feierlich Transparente auf chinesischer und englischer Sprache hoch: „27. Jahrestag des Protests von Falun Gong gegen die Verfolgung“, „Wendet euch vom Bösen ab, wählt das Gute“, „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“, „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“, „Stoppt den Organraub der KPCh an lebenden Falun-Gong-Praktizierenden“. Sie klärten über die von der KPCh verbreiteten Lügen auf, mit denen die Verfolgung von Falun Dafa gerechtfertigt wird, und riefen dazu auf, die erzwungene Organentnahme an Falun-Dafa-Praktizierenden zu beenden. Vorbeifahrende Autofahrer bekundeten ihre Unterstützung und Zustimmung durch Hupen.

Am Abend des 19. Juli 2026 halten Praktizierende eine Kundgebung und eine Kerzenlichtmahnwache ab im Gedenken an diejenigen, die in den vergangenen 27 Jahren der Verfolgung zu Tode gefoltert wurden (Minghui.org)

Fang, Sprecherin des Falun Dafa Vereins in Vancouver, erklärte auf der Kundgebung, dass die Falun-Dafa-Praktizierenden zwar 27 Jahre der Verfolgung durchgestanden hätten, aber niemals mit Hass oder Gewalt reagiert hätten. Stattdessen hätten sie den Menschen weiterhin mutig die wahren Hintergründe der Verfolgung vermittelt. Sie sagte: „Wir rufen alle gütigen Menschen dazu auf, sich für ihr Gewissen und gegen Gleichgültigkeit zu entscheiden. Möge am Ende die Gerechtigkeit siegen.“

Fang, Sprecherin des Falun Dafa Vereins in Vancouver, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)

Das Vorgehen der KPCh hat auch das chinesische Volk wachgerüttelt. Laut David Liu, einem Vertreter des Servicezentrums für den Austritt aus der KPCh in Vancouver, sind bereits mehr als 400 Millionen chinesische Bürger über die Website der Zeitung The Epoch Times aus der KPCh ausgetreten. Er betonte: „Gewalt mag zwar Angst erzeugen, doch sie kann die Herzen der Menschen nicht gewinnen. Güte, Gerechtigkeit und Glaube hingegen werden letztlich den Respekt der Menschen erlangen.“

Statistiken von Minghui.org zufolge sind seit dem 20. Juli 1999 – dem Beginn der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh – 5.359 Praktizierende infolge der Verfolgung ums Leben gekommen. Aufgrund der Vertuschungspolitik und der Internetzensur der KPCh dürfte die tatsächliche Zahl der Todesopfer jedoch weitaus höher liegen.

Freiheit nach Jahren der Verfolgung

Tang, eine Grundschullehrerin aus der Provinz Shanxi, wurde dreimal verhaftet, inhaftiert und in Arbeitslager verschleppt. Im Mai dieses Jahres kam sie nach Vancouver. Sie dankte den Falun-Dafa-Praktizierenden außerhalb Chinas für ihren Einsatz zu ihrer Freilassung. Sie berichtete, sie habe eine enorme Unterstützung gespürt. Dies habe sie in ihrem Entschluss bestärkt, nach ihrer Freilassung an die Öffentlichkeit zu treten und „für die Falun-Gong-Praktizierenden einzutreten, die in China weiterhin von der KPCh verfolgt werden“.

Im Rückblick auf jene schreckliche Nacht des 22. Februar 2014 schilderte Tang ihre Verhaftung: Polizisten, die sie überwachten, griffen zu, als sie Passanten über die Hintergründe der Verfolgung aufklärte. Einer der Beamten packte sie am Arm und schrie: „Du praktizierst Falun Gong. Ich werde dir das Herz herausnehmen, dann die Leber, gefolgt von der Niere und schließlich nehme ich deine Lunge.“

Obwohl viele Jahre vergangen sind, sagte sie, diese Stimme sei wie ein Dämon, der einem die Haare zu Berge stehen lasse und unvergesslich sei. Dennoch entschied sie sich, ihre Geschichte zu erzählen. Sie erzählte, es liege daran, „dass man angesichts des Bösen keine Angst haben und nicht zurückweichen dürfe und dass man das Böse nur aufhalten könne, indem man es entlarve“.

Tang: „Ich muss die Verbrechen der KPCh aufdecken. Ich weiß, dass die Entlarvung des Bösen dessen Zersetzung bedeutet.“

Menschen aus allen Gesellschaftsschichten bekunden ihre Unterstützung

Viele Mitglieder der Demokratischen Partei Chinas kamen zur Kundgebung und zur Kerzenlichtmahnwache, um Falun-Dafa-Praktizierende zu unterstützen.

Mitglieder der Demokratischen Partei Chinas nehmen an den Aktivitäten jenes Tages teil, um Falun-Dafa-Praktizierende zu unterstützen (Minghui.org)

Edmund Leung, Vorsitzender der „Vancouver Society in Support of Democratic Movement“ (Verein zur Unterstützung der demokratischen Bewegung), erklärte in seiner Rede, dass sich die Tyrannei der KPCh und ihre Praxis der grenzüberschreitenden Repression längst über China und Hongkong hinaus ins Ausland reichten. Er führte aus, die KPCh habe vor 27 Jahren eine Kampagne zur Auslöschung von Falun Dafa gestartet habe – allein deshalb, weil „die KPCh keinen Glauben, keine Loyalität und keine Gruppe dulden kann, die sie nicht kontrollieren kann. Seitdem hat diese Verfolgung nie aufgehört; in jüngster Zeit hat sie sich sogar noch verschärft.“

Edmund Leung, Vorsitzender der „Vancouver Society in Support of Democratic Movement“, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)

Er wies darauf hin, dass die Verfolgung unschuldiger Bürger durch das Böse nicht auf Falun-Dafa-Praktizierenden beschränkt bleibe und auch nicht an den Grenzen Chinas ende. Die Unterdrückung der Menschen in Hongkong durch die KPCh sei dafür der deutlichste Beweis.

Er sagte: „Die KPCh verfolgt Menschen auf der ganzen Welt wie ein Schatten. Sie überwacht sie und setzt ihre Familien in China unter Druck; selbst wenn diese Menschen auf der Suche nach Freiheit den Ozean überqueren, versucht das Regime, sie zum Schweigen zu bringen. Dies ist die wahre Bedeutung grenzüberschreitender Unterdrückung.“

Yuan Wei, Mitglied der kanadischen Zweigstelle der Demokratischen Partei Chinas, nimmt an jenem Tag an der Mahnwache teil, um Falun-Dafa-Praktizierende zu unterstützen (Minghui.org)

In seiner Rede auf der Kundgebung erklärte Yuan Wei, dass jeder Mensch ein angeborenes Recht auf Glaubensfreiheit habe. Dieses Recht werde nicht von einer Regierung verliehen. Dennoch unterdrücke die KPCh – dieser „illegale, gewalttätige Tyrann“ – seit Langem grundlegende Menschenrechte, darunter die Religions- und Meinungsfreiheit, und „füge unzähligen Familien in China tiefes Leid zu“.

Er fuhr fort: „Seit mehr als zwei Jahrzehnten befassen sich die internationale Gemeinschaft, Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen und chinesische Menschenrechtsorganisationen fortlaufend mit den Vorwürfen über Inhaftierungen, Folter und andere schwere Menschenrechtsverletzungen an Falun-Gong-Praktizierenden. Diese Vorwürfe verdienen eine offene, unabhängige und transparente Untersuchung, damit alle Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werden.“

Er schloss seine Rede mit den Worten: „Ich bin davon überzeugt, dass keine Tyrannei jemals über die Freiheit triumphieren und keine Lüge die Wahrheit auf Dauer verbergen kann. Möge die Wahrheit ans Licht kommen, möge der Gerechtigkeit Genüge getan werden und möge China bald Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit verwirklichen und die Macht tatsächlich in die Hände des chinesischen Volkes legen.“

Zhang Xi, Mitglied der Demokratischen Partei Chinas, nimmt an der Mahnwache teil (Minghui.org)

Zhang Xi, ebenfalls Mitglied der Demokratischen Partei Chinas, nahm an der Mahnwache teil und erklärte, sie habe „Respekt und Unterstützung für all jene, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden.

Jeder Mensch hat ein Recht auf Würde, Gedankenfreiheit und grundlegende Menschenrechte. Niemand darf aufgrund seines Glaubens brutal unterdrückt oder verfolgt werden.“

Sie sagte, die Tyrannei der KPCh verfolge das chinesische Volk seit 77 Jahren, doch „ein solches Regime, das immer wahnsinniger wird, ist dem Untergang geweiht.“

Sie schloss ihre Rede mit den Worten: „Ich glaube, eines Tages wird das Licht der Freiheit und Gerechtigkeit über unserem Vaterland erstrahlen!“