Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Fa-Konferenz in Schweden: Neue und langjährige Praktizierende berichten von ihrem Kultivierungsweg

29. Juli 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Schweden

(Minghui.org) Die schwedische Konferenz zum Erfahrungsaustausch über die Kultivierung im Falun Dafa fand am 19. Juli 2026 in Stockholm statt. Praktizierende aus ganz Schweden kamen zu dieser Veranstaltung zusammen. Dreizehn Praktizierende – sowohl neue als auch langjährige – berichteten von ihren persönlichen Kultivierungserfahrungen in Beruf und Familie sowie bei der Aufklärung über die wahren Hintergründe der Verfolgung und  bei der Projektkoordination. Dabei schilderten sie, wie sie durch das Nach-innen-Schauen ihre Anhaftungen erkannten und beseitigten, aus den Erfahrungen anderer Praktizierenden lernten und sich dadurch gewissenhafter kultivierten. Die Teilnehmer sagten, dass sie durch diesen Austausch das Wachstum und die Kraft erfahren hätten, die die Kultivierung mit sich bringt.

Die schwedische Konferenz zum Erfahrungsaustausch über die Kultivierung im Falun Dafa findet am 19. Juli 2026 in Stockholm statt (Minghui.org)

Praktizierende sprechen über ihre Kultivierungserfahrungen (Minghui.org)

Eine friedvolle und feierliche Atmosphäre erfüllte den Tagungsort. Die Teilnehmer schätzten die Gelegenheit, sich in ihrer Kultivierung zu erhöhen, während sie aufmerksam den Erfahrungsberichten der einzelnen Praktizierenden lauschten. Im weiteren Verlauf der Konferenz, so berichteten viele Praktizierende später, erfüllte grenzenlose Dankbarkeit ihre Herzen und ihre aufrichtigen Gedanken wurden noch gefestigter. Die Praktizierenden orientierten sich aneinander, hinterfragten ihr eigenes Verhalten im Hinblick auf etwaige Mängel und ermutigten sich gegenseitig, sich gemeinsam fleißig zu kultivieren.

Negative Gedanken bei der Promotion von Shen Yun loslassen

Thomas, einer der Organisatoren der diesjährigen Fa-Konferenz, resümierte: „Mir wurde erst richtig bewusst, welch wichtiger Prozess dies für die Erhöhung meiner Kultivierungsebene ist, als ich begann, über meine eigenen Kultivierungserfahrungen zu schreiben. Die Fa-Konferenz bot uns die Gelegenheit, über uns selbst nachzudenken.“ Er berichtete, unter welch enormem Druck er gestanden habe, als er die Hauptkoordination für die Shen-Yun-Aufführung 2025 in Schweden übernommen habe. Während der Promotion der Show legte er durch das Fa-Lernen und die ständige Selbstreflexion viele negative Gedanken ab.

Die Praktizierenden in Schweden hätten zwar bereits viel Erfahrung bei der Promotion von Shen Yun gesammelt, so Thomas weiter, doch gebe es jedes Jahr aufs Neue Herausforderungen. „Als ich gemeinsam mit anderen Praktizierenden verschiedene Rotary-Clubs besuchte und mich zum ersten Mal auf einen Vortrag vorbereitete, schossen mir unzählige Gedanken durch den Kopf: ‚Werden sie denken, dass ich Werbung mache? Werden sie mich für einen Verkäufer halten? Kann ich das professionell genug angehen?‘“

Plötzlich wurde ihm klar: „Ich stelle die heiligste und wunderbarste Aufführung des Universums vor. Wie kann ich da zögern oder Angst haben? Ich habe stets große Achtung vor renommierten Marken gehabt. Ich präsentiere die höchste Wahrheit, also muss ich es gut machen.“ Sobald seine aufrichtigen Gedanken gefestigt waren, verlief der Vortrag unerwartet gut und die Resonanz war sehr positiv. „Ich baute eine gute Beziehung zu dem Verantwortlichen des Clubs auf. Später stellte ich Shen Yun etwa 50 Personen vor. Am meisten beeindruckte mich, wie sehr alle auf Shen Yun warteten.“

Thomas hielt noch zahlreiche weitere Vorträge vor lokalen Organisationen oder wirkte daran mit. Die am häufigsten gestellte Frage lautete: „Wann können wir Shen Yun sehen?“

Immer mehr Menschen beginnen mit Falun Dafa

Werner praktiziert bereits seit vielen Jahren. Er erzählte, dass er schon zu Beginn seiner Praxis im Jahr 1998 davon geträumt habe, wie über 100 Menschen in seiner Heimatstadt gemeinsam im Freien die Übungen praktiziert hätten. Mit Beginn der Verfolgung wurde ihm bewusst, dass in seiner Heimatstadt viel zu tun war und viele Menschen mit einer Schicksalsverbindung auf Dafa warteten. Daher zogen er und seine Frau 2021 dorthin, nahmen Kontakt zur örtlichen Schule auf und boten kostenlose Kurse an, damit die Menschen Falun Dafa erlernen konnten. Zudem klärte er das Schulpersonal über die Hintergründe der Verfolgung auf und gewann dessen Verständnis sowie Unterstützung.

Werner sagte: „Jedes Semester besuchen mehr als 20 Personen die Kurse. Ich stelle immer bei unserem ersten Treffen zuerst Falun Dafa vor, bevor ich ihnen die Übungen zeige.“ Im Anschluss an die Kurse ermöglicht er den Teilnehmern, sich gemeinsam die neuntägige Vortragsreihe von Meister Li anzusehen. „In den vergangenen Jahren haben immer mehr Menschen an den Kursen teilgenommen. Einige gründeten anschließend sogar eine Gruppe zum Fa-Lernen und gemeinsamen Praktizieren der Übungen. Zudem findet am letzten Wochenende jedes Monats ein gemeinsames Fa-Lernen, Üben und ein Austausch über Kultivierungserfahrungen statt, was den Praktizierenden vor Ort ein stabiles Kultivierungsumfeld bietet. Dieses Umfeld bietet den neuen Praktizierenden eine große Hilfe.

Viele neue Praktizierende kommen abends zusammen, um das Fa zu lernen oder sich Videoaufzeichnungen der Vorträge des Meisters anzusehen. Sie haben sogar die Initiative ergriffen, sich zu organisieren, um an jedem Wochenende gemeinsam die Übungen zu praktizieren und die Praxis im Freien bekannt zu machen.“

Werner erklärte: „Dies ist ein Prozess, der Geduld und Entschlossenheit erfordert. Was mich antreibt, ist meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister. Ich habe erneut die Kraft und die Freude gespürt, die die Kultivierung den Praktizierenden schenkt.“ Er ist dem Meister dankbar dafür, dass er ihm die kostbare Gelegenheit gegeben hat, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu leben und diese Werte mit den Menschen in seiner Heimatstadt zu teilen.

Gleichzeitig ist er dankbar für die Möglichkeit, das Fa zu lernen und sich regelmäßig mit neuen Praktizierenden über Kultivierungserfahrungen auszutauschen. „Wenn ich die Berichte der neuen Praktizierenden darüber höre, wie sie Schwierigkeiten überwunden haben und welche Erkenntnisse sie aus diesen Prüfungen gewonnen haben, erkenne ich wiederum die Mängel in meiner eigenen Kultivierung. Obwohl wir uns schon seit vielen Jahren kultivieren, haben wir oft noch dieselben Anhaftungen. Ich hatte das Gefühl, eine weitere Schicht von Anhaftungen abgelegt zu haben, und nahm mir vor, nach einer ständigen Erhöhung zu streben.“

Die Entscheidung, den Prinzipien von Dafa zu folgen

Catrin ist seit mehr als 20 Jahren in der Gesundheits- und Wellnessbranche tätig. Vor etwa 14 Jahren beteiligte sie sich an einem Multi-Level-Marketing-System für Nahrungsergänzungsgetränke. „Meine Familie und ich wollten unsere Gesundheit verbessern. Diese Produkte haben uns sehr geholfen, weshalb ich begann, sie zu verkaufen.“ Sie baute eine umfangreiche Vertriebsstruktur auf und erzielte durch das Multi-Level-Marketing ein beträchtliches Einkommen.

Nachdem Catrin mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, erkannte sie schnell, dass sie weder Vitamine noch Nahrungsergänzungsgetränke benötigte. Dennoch fiel ihr die Entscheidung nicht leicht, dieses Geschäft aufzugeben. „Mir war klar, dass ich dann keine Provisionen mehr erhalten würde. Als ich meine Kunden und Kollegen über meinen Ausstieg informierte, konnten sie meine Entscheidung nicht nachzuvollziehen. Auch mein Mann hielt es für unverantwortlich gegenüber unserer Familie, dieses Geschäft aufzugeben. Schließlich hatte ich über einen langen Zeitraum hart daran gearbeitet, es aufzubauen, und brachte dadurch ein gutes Einkommen ein.“

Sie hatte ständig das Gefühl, dass ihre Beteiligung an diesem Geschäft nicht richtig war. Deshalb stand sie unter großem Druck, weil sie spürte, dass sie nicht das tat, was sie im tiefsten Inneren für richtig hielt. Sie fragte sich: „Glaube ich an den Meister und das Fa? Nein.“ Nachdem sie das Fa lernte, sich mit Mitpraktizierenden ausgetauscht und Erfahrungsberichte auf Minghui.org gelesen hatte, erkannte Catrin dann die Wahrheit. Sie beschloss, aus dem Schneeballsystem auszusteigen, und hörte auf, die Nahrungsergänzungsgetränke zu trinken. Danach spürte sie, wie sie stärker wurde. „Ich bin eine Kultivierende, somit habe ich alles! Ich möchte dem Meister folgen und die Maßstäbe des Dafa einhalten.“

Wiederaufnahme der Kultivierung

Niclas schilderte, wie glücklich er war, als er vor 25 Jahren Falun Dafa zu praktizieren begann. Aufgrund verschiedener Anhaftungen gab er es jedoch auf. „Aber ich konnte Dafa nicht völlig aufgeben. Tief im Inneren wusste ich, dass ich mein wahres Selbst verraten hatte und keine Verantwortung für mein eigenes Leben übernahm. Ich bat den Meister oft um Hilfe, wusste aber nicht, wie ich mich selbst retten sollte. Ich bemühte mich, wieder auf den richtigen Weg zu finden, stieß dabei jedoch auf viele Hindernisse.“

Niclas musste schwere Krankheiten durchstehen und schwebte zeitweise sogar in Lebensgefahr. Doch auf wundersame Weise überlebte er. „Ich spürte, dass der Meister direkt an meiner Seite war. Deshalb begann ich, meine Gedanken zu ordnen und die Vergangenheit loszulassen. Mir wurde klar, dass ich nach Bequemlichkeit gestrebt und mich von einigen falschen Anschauungen hatte leiten lassen.“ Nachdem er sich intensiver mit dem Fa beschäftigt hatte, nahm Niclas Kontakt zu anderen Praktizierenden auf und schloss sich der lokalen Gruppe an, um gemeinsam das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Er wurde nicht nur von den Schmerzen befreit, unter denen er jahrelang gelitten hatte, sondern fand auch eine Anstellung als Schulbusfahrer. „Ich begriff, dass schwierige Situationen und Prüfungen Gelegenheiten für mich sind, zu wachsen und mich in meiner Kultivierung zu erhöhen. Als ich nicht mehr vor ihnen davonlief, verwandelten sie sich in Geschenke. Zudem lernte ich, andere Praktizierende zu ermutigen und zu unterstützen – so wie auch mir geholfen worden war.“

Ihr Übungsplatz wächst und entwickelt sich kontinuierlich weiter. „Ich fühle mich geehrt, Teil dieser Gruppe zu sein und dazu beitragen zu können, das örtliche Kultivierungsumfeld mit aufrechtzuerhalten. Ich denke, dass Dafa das Wunderbarste und Kostbarste im Leben ist“, so Niclas. Er brachte seine grenzenlose Dankbarkeit gegenüber dem Meister zum Ausdruck: „Alles, was der Meister für mich getan hat, übersteigt meine Vorstellungskraft. Er hat mir grenzenlose Gnade und Barmherzigkeit erwiesen. Obwohl ich viele Fehler gemacht habe, hat der Meister mich nie aufgegeben.“ Zudem ist er den örtlichen Praktizierenden sehr dankbar dafür, dass sie ihm geholfen haben, zahlreiche Schwierigkeiten zu überwinden.