(Minghui.org) Ich bin eine neue Falun-Dafa-Praktizierende und hatte das große Glück, in einer Familie von Dafa-Jüngern geboren zu werden. Aus diesem Grund unterschieden sich meine Erfahrungen seit meiner Kindheit in vielerlei Hinsicht von denen der gewöhnlichen Menschen.
Wenn ich als Kind krank wurde, sagte meine Mutter immer zu mir: „Leg dich hin. Mama liest dir das Fa vor, dann bist du morgen wieder gesund.“ Ich war ein folgsames Kind und hörte immer still zu. Am nächsten Tag geschah tatsächlich ein Wunder – ich war wieder gesund. Solche Wunder ereigneten sich während meines Heranwachsens viele Male.
Im Winter 2013 war es sehr kalt. Mein ältester Sohn spielte auf der Eisfläche eines Teiches. Plötzlich brach das Eis unter ihm ein und er fiel in ein Eisloch. Erst als er nach Hause kam, erzählte er mir davon. Ich fragte ihn: „Wie bist du wieder herausgekommen?“ Mein Sohn sagte: „Unter dem Wasser war etwas, das meine Beine stützte und mich nach oben schob. Dann konnte ich selbst herausklettern.“ Damals war er erst sechs Jahre alt. Ich wusste, dass der Meister meinen Sohn gerettet hatte.
Als ich mit meinem zweiten Kind im sechsten Monat schwanger war, ging ich zur Ultraschalluntersuchung. Der Arzt diagnostizierte beim Fötus eine Hydronephrose der linken Niere. Der linke Harnleiter war ballonartig erweitert, ragte in die Blase hinein und es gab zudem eine Ureterozele. Der Arzt sagte, dieses Kind dürfe ich nicht bekommen. Diese Nachricht traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ich hielt die Tränen zurück und ging nach Hause. Sobald ich meine Mutter sah, brach ich in Tränen aus. Mein Mann berichtete der Familie von dem Untersuchungsergebnis und alle begannen, mir zuzureden, auf den Arzt zu hören und das Kind abtreiben zu lassen.
Doch dieses Kind in meinem Bauch war ein lebendiges Leben. Ich konnte seine starke Lebenskraft spüren. Wie hätte ich es übers Herz bringen können, es abtreiben zu lassen? Meine Mutter sagte zu mir: „Lass dieses Kind zur Welt kommen. Ihm wird nichts passieren, der Meister kümmert sich darum.“ Ja, in meinem Leben hatte ich schon so viele Wunder erlebt. Auch dieses Mal würde es bestimmt keine Ausnahme geben. Ich sagte zu meiner Mutter: „Wenn das Kind nach der Geburt gesund ist, werde ich auch Falun Dafa lernen.“
Am Tag der Entbindung ging ich mit einem beklommenen Herzen ins Krankenhaus. Der Arzt sagte: „Wenn das Baby nach der Geburt normal Wasser lassen kann, ist alles in Ordnung.“ Nach der Geburt kehrten wir ins Krankenzimmer zurück. Alle waren innerlich sehr angespannt und warteten darauf, dass das Baby zum ersten Mal urinierte. Zwei Stunden später hatte das Baby zum ersten Mal Stuhlgang. Nach vier Stunden hörte ich, wie die Tante des Kindes freudig rief: „Das Kind hat uriniert und sogar ziemlich viel!“ Erst da fiel uns ein Stein vom Herzen. Am nächsten Tag machte das Krankenhaus noch einmal eine Ultraschalluntersuchung bei dem Kind: Es war vollkommen gesund. In meinem Herzen wusste ich klar: Der Meister hatte meinen kleinen Sohn gerettet.
Als mein Kind einen Monat alt wurde, nahm ich das Buch Zhuan Falun und die Videoaufnahmen, in denen der Meister die Übungen anleitet, und kehrte zusammen mit meinem Kind nach Hause zurück. Doch kaum hatte ich begonnen, Falun Dafa zu praktizieren, änderte sich die Haltung meines Mannes mir gegenüber. Anfangs konnte ich es noch ertragen, doch mit der Zeit hielt ich es nicht mehr aus und verlor schließlich die Beherrschung. Damals hatte ich das Zhuan Falun noch nicht zu Ende gelesen. Außerdem hörte ich einige Dinge über Besessenheit durch fremde Wesen und darüber, dass sich etwas vor dem Fenster befinde. Meine Angst wurde auf einmal sehr stark und ich fühlte mich einsam und hilflos. Als ich zum chinesischen Neujahr zu meinen Eltern zurückkehrte, gab ich meiner Mutter das Zhuan Falun und die Videoaufnahmen zurück und praktizierte nicht mehr weiter.
Im Winter 2024 wurde mein Kind wieder krank. Innere Medizin, Chirurgie, Termine bei Spezialisten und gewöhnliche Sprechstunden, sogar einige abwegige Methoden hatten wir ausprobiert, doch nichts half. Als ich keinen Ausweg mehr sah, klang plötzlich wieder der Satz in meinen Ohren, den meine Mutter damals gesagt hatte: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“
In jener Nacht stieg das Fieber meines Kindes auf 39,6 Grad. Ich gab ihm keine Medikamente mehr, sondern machte es so, wie meine Mutter es früher bei mir getan hatte: Ich ließ das Kind sich hinlegen und ein Dafa-Amulett in der Hand halten. Dann rezitierte ich: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“, und ließ auch mein Kind mitsprechen. Nachdem wir eine Weile rezitiert hatten, sagte das Kind, dass es sich immer schlechter fühle. Ich wusste, dass dies ein Zeichen dafür war, dass nun eine Wende bevorstand. Dadurch wurde ich noch entschlossener. Während ich weiter rezitierte, bat ich den Meister im Herzen um Hilfe. Nach einer Weile sagte das Kind plötzlich: „Mama, du brauchst nicht mehr zu rezitieren. Es ist weg, mir geht es nicht mehr schlecht.“
Am nächsten Tag fragte ich mein Kind: „Woher wusstest du, dass es weg war?“ Das Kind sagte: „Damals hatte ich das Gefühl, dass etwas aus meinem Scheitel heraustrat. Danach tat mein Kopf nicht mehr weh und mein Bauch tat auch nicht mehr weh.“ Obwohl sich das Kind nicht mehr unwohl fühlte, hatte es immer noch leichtes Fieber. Die Ursache ließ sich nicht feststellen. Ich dachte: „Vielleicht sollte ich mit ihm in unsere Heimat zurückfahren und dort sehen, ob man eine Lösung finden könnte.“
Nachdem wir in meine Heimat zurückgekehrt waren, hatte das Kind zu meiner Überraschung kein Fieber mehr und war wieder gesund. Eines Abends erzählte ich meiner Mutter, wie das Kind krank geworden war und unter welch großem Druck ich in dieser Zeit gestanden hatte. Ich sagte zu ihr: „Ich möchte das Zhuan Falun noch einmal lesen, denn nur dieses Buch kann den Knoten in meinem Herzen lösen und mich den wahren Sinn des Lebens verstehen lassen.“
Als mein Kind vollständig genesen war, nahm ich erneut das Buch Zhuan Falun und die Videoaufnahmen, in denen der Meister die Übungen anleitet, mit und kehrte zusammen mit meinem Kind in mein eigenes Zuhause zurück. Dieses Mal nahm ich mir fest vor, dieses Buch zu Ende zu lesen und es danach immer wieder zu lernen – ganz gleich, wie groß die Angst in meinem Herzen und wie stark die äußeren Störungen sein würden.
Schon bald stand wieder das chinesische Neujahr bevor und wir machten uns erneut auf den Weg in meine Heimat. Nachdem wir angekommen waren, sagte ich zu meiner Mutter: „Mama, ich möchte die Übungen machen. Bitte bring sie mir bei!“ In genau diesem Moment erkannte ich plötzlich: All die Jahre hatte der Meister mich nie aufgegeben. Er hatte immer darauf gewartet, dass ich zu Dafa zurückkehre.