(Minghui.org) Falun-Gong-Praktizierende in den drei taiwanischen Städten Yunlin, Chiayi und Tainan veranstalteten vom 17. bis 19. Juli 2026 Mahnwachen bei Kerzenlicht. Sie gedachten der Praktizierenden, die unter der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihr Leben verloren, weil sie an ihrem Glauben festhielten. Zugleich riefen sie die Öffentlichkeit dazu, der seit 27 Jahren andauernden systematischen Verfolgung mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Die Kundgebungen fanden im Tainan-Park, im Chiang-Kai-shek-Park und auf dem Platz vor dem Huwei-Puppenmuseum statt.
Mehrere Regierungsvertreter aus der Region Yun-Chia-Nan sowie Vertreter von Behörden, Gemeindevorsteher und Bürger nahmen gemeinsam mit den Falun-Gong-Praktizierenden an der Kerzenlichtmahnwache teil. Mit brennenden Kerzen in den Händen erwiesen sie den Verstorbenen ihre Ehre und brachten zugleich ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, die universellen Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu bewahren.
Falun-Gong-Praktizierende protestieren im Tianan-Park von Tainan mit einer Mahnwache gegen die Verfolgung (Minghui.org)
Kundgebung im Tianan-Park (Minghui.org)
Falun-Gong-Praktizierende in Chiayi machen gemeinsam die Übungen (Minghui.org)
Falun-Gong-Praktizierende in Yunlin bei den Übungen (Minghui.org)
Die Anti-Verfolgungskampagne in Tainan unter dem Motto „Ein Satz, ein Licht“ lud Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft dazu ein, eine Botschaft der Ermutigung auf eine Karte zu schreiben. Das Angebot fand großen Anklang. Namhafte Wissenschaftler, Regierungsvertreter und Bürger brachten gleichermaßen ihre Segenswünsche, ihre Hoffnung auf ein Ende der Verfolgung und ihren Wunsch nach Religionsfreiheit zum Ausdruck. Eine Wand in der Nähe des Veranstaltungsortes war schließlich mit unzähligen Karten voller Unterstützung bedeckt. Darauf standen Botschaften wie:
„Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Eure Beharrlichkeit schenkt der Welt Hoffnung.“
„Euer Mut ist inspirierend, und Eure Güte ist bewegend.“
„Die Nacht wird irgendwann vorübergehen. Mögen Frieden und Licht immer mit euch sein.“
Hunderte von Karten von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten drücken ihre Unterstützung für die Kampagne von Falun Gong zur Beendigung der Verfolgung aus (Minghui.org)
Tsai Hsiao-Wei, Stadträtin von Tainan, mit der Karte, die sie vor Ort geschrieben hat (Minghui.org)
Frau Lin, eine Vertreterin der Falun-Gong-Praktizierenden in Tainan, berichtete, dass etwa 300 Karten an der Wand angebracht worden seien und dass online fast 150 weitere Kommentare hinterlassen worden seien. Sie sagte: „Einige sprachen Segenswünsche aus, während andere Ermutigung spendeten. Diese aufrichtigen Worte sind Ausdruck von Güte. Mit nur wenigen Worten bringen sie zum Ausdruck, dass sie nicht schweigen wollen, und bekunden ihre Unterstützung für das unerschütterliche Bekenntnis von Falun Gong zu seinen Überzeugungen.“
In der Chiang-Kai-shek-Straße in Chiayi wurde neben einer Fotoausstellung eine Wand mit dem Titel „Das Licht der Güte erhellt die Welt“ eingerichtet. Nachdem sie sich die Fotos angesehen hatten, schrieben viele Eltern gemeinsam mit ihren Kindern Karten mit aufmunternden Worten. Ein Kind schrieb: „Ich hoffe, dass die Welt von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht erfüllt ist und dass ich noch mehr Menschen helfen kann.“
Die Wand mit der Aufschrift „Das Licht der Güte erhellt die Welt“ im Chiang-Kai-shek-Park stößt in der Öffentlichkeit auf positive Resonanz (Minghui.org)
Der Abgeordnete Liu Chien-kuo nimmt jedes Jahr an der Kerzenlichtmahnwache der Praktizierenden teil (Minghui.org)
Der Abgeordnete Liu Chien-kuo, der jedes Jahr an der Kerzenlichtmahnwache gegen die Verfolgung teilnimmt, sagte, dass 27 Jahre für einen Menschen keine kurze Zeitspanne seien, aber für diejenigen, die unbeirrt an ihren Überzeugungen festhalten, sei es ein sehr beschwerlicher Weg gewesen. Er bewundere die Falun-Gong-Praktizierenden für ihre Beharrlichkeit, mit der sie sich friedlich und vernünftig gegen die Verfolgung wehren und die Wahrheit verbreiten, wodurch die Welt das Böse und die Brutalität der Kommunistischen Partei Chinas erkennen könne.
Er betonte, dass die Glaubensfreiheit eines der grundlegendsten Rechte der Menschheit sei und dass Falun-Gong-Praktizierende, indem sie an ihrem Glauben festhalten, letztendlich göttliche Unterstützung erhalten würden. Zudem hat er im Legislativ-Yuan weiterhin konkrete Maßnahmen ergriffen, um institutionelle Reformen voranzutreiben, darunter Maßnahmen zur Verhinderung von Zwangsorganentnahmen und zum Schutz universeller Werte wie Freiheit und Menschenrechte. Er erklärte ferner, dass der lange Arm der grenzüberschreitenden Unterdrückung durch die Kommunistische Partei Chinas bereits Taiwan erreicht habe, und forderte die Bevölkerung Taiwans auf, die bösartige Natur der KPCh klar zu erkennen.
Cheng Bang-chen, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Taiwan-Literatur-Nationalparks (Minghui.org)
Cheng Bang-chen, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Taiwan-Literatur-Nationalparks, sagte: „Egal, wie lang die Nacht auch sein mag, irgendwann bricht der Morgen an.“ Er forderte alle dazu auf, stets gütig zu bleiben, denn „wir wissen nie, wie viele Menschen durch unsere Güte Hoffnung finden und durch das Licht, das wir ausstrahlen, aus der Dunkelheit herausfinden.“
Er betonte, dass die Unterstützung von Falun-Gong-Praktizierenden „als eine tiefgreifende und weitreichende spirituelle Kraft der menschlichen Zivilisation dient“. Er ist der Ansicht, dass sich jeder fragen sollte: „Was habe ich für die Menschheit getan? Was habe ich für die nächste Generation getan? „Angesichts von Licht und Dunkelheit in dieser Welt frage ich mich: Auf welcher Seite stehe ich? Habe ich die richtige Entscheidung getroffen? Habe ich das Richtige getan?“
Li Ming-ming, die Bürgermeisterin der Stadt Yuanchang, die früher als Krankenschwester gearbeitet hat, sagte, als sie zum ersten Mal von den Verbrechen der KPCh im Zusammenhang mit der Zwangsentnahme von Organen erfuhr, sei sie zutiefst schockiert gewesen. Dadurch wurde ihr die Grausamkeit der Verfolgung bewusst und sie erkannte, mit welch immensen Schwierigkeiten die Praktizierenden in den vergangenen 27 Jahren zu kämpfen hatten, um ihren Widerstand dagegen aufrechtzuerhalten.
Li Ming-ming, die Bürgermeisterin der Stadt Yuanchang (vorne, 1.v.li.), Lin Wen-pin, Kreisrat (vorne, 2.v.li.), und die Praktizierenden nehmen gemeinsam an der Gedenkfeier teil (Minghui.org)
Auch Li Ming-ming ist der Ansicht, dass die universellen Werte „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ als edler Maßstab für die Charakterbildung der nächsten Generation dienen. Sie glaubt, dass angesichts der anhaltenden Unruhen in der heutigen internationalen Gemeinschaft die Welt auf dem Weg zum Frieden voranschreiten würde, wenn sich jeder an „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ halten, zwischen Recht und Unrecht unterscheiden und wohlwollende Absichten hegen würde.
Zahlreiche Abgeordnete aus verschiedenen Regionen nahmen an der örtlichen Kerzenlichtmahnwache teil, um ihre Unterstützung für die Falun-Gong-Praktizierenden zum Ausdruck zu bringen und gemeinsam mit ihnen der Praktizierenden zu gedenken, die durch die Verfolgung ums Leben gekommen sind.
Die Stadträte von Tainan, Tsai Hsiao-Wei (1.v.li.), Chu Cheng-Hsuan (2.v.li.) und Shen Chen-tung (1.v.re.) erweisen ihre Ehrerbietung (Minghui.org)
Chu Cheng-Hsuan, Stadtrat von Tainan, erklärte, dass das, was die KPCh am meisten fürchte, das eigenständige Denken der Menschen sei. Falun-Gong-Praktizierende weckten das Gewissen der Menschen, indem sie die wahren Umstände erklärten und allen Hoffnung schenkten.
Tsai Hsiao-Wei, Stadtrat von Tainan, betonte, dass es hier keinen Protest gegeben habe, sondern lediglich eine friedliche und harmonische Atmosphäre – die Kraft des Guten werde sich überall ausbreiten.
Der Stadtrat von Tainan, Shen Chen-tung, erklärte zudem, dass „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ die wertvollste Botschaft der Liebe auf der Welt seien.
Die Stadträte Fu Ta-Wei, Chen Chia-ping und Wang Hao nehmen an der Kundgebung gegen die Verfolgung in Chiayi teil (Minghui.org)
Fu Ta-wei, Stadtrat von Chiayi, erklärte, dass Falun Gong in der Ethik und Moral der traditionellen chinesischen Kultur verwurzelt sei und die Praktizierenden sich an die Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht“ hielten, wodurch jedes Problem friedlich gelöst werden könne.
Chen Chia-ping, Stadtrat von Chiayi, merkte ebenfalls an, dass die Gesellschaft nur dann weiter vorankommen könne, wenn sie den Geist von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht verinnerliche.
Der Stadtrat von Chiayi, Wang Hao, betonte die Bedeutung der Wahrheit und rief die Menschen dazu auf, die Medien zu unterstützen, die wahrheitsgemäß berichten.
Chiang Wen-teng, Mitglied des Kreistages von Yunlin (Minghui.org)
Chiang Wen-teng, Mitglied des Kreistages von Yunlin, setzt sich seit Langem gegen die Verfolgung von Falun Gong ein. Er erklärte, dass die Praktizierenden für alle lebenslange Freunde seien und dass er gemeinsam mit ihnen daran arbeiten werde, der Verfolgung ein Ende zu setzen.
Auch der Kreisrat Lin Wen-pin erwähnte, dass er zuvor dabei geholfen habe, die Vorführung des Dokumentarfilms „State Organs“ zu organisieren, der die Verfolgung durch die KPCh aufdeckt. Die beiden Kreisräte arbeiten gemeinsam daran, lokale Gesetze voranzutreiben, um zu verhindern, dass der Einfluss der KPCh auf Taiwan übergreift.
Kuo Chung-hsin, Leiter der Abteilung für Zivilangelegenheiten, nahm an der Veranstaltung teil und überbrachte Grußworte im Namen des Bürgermeisters von Chiayi, Huang Min-hui. Er wies darauf hin, dass sich der Falun Dafa Verein seit Langem für das körperliche und geistige Wohlbefinden einsetzt und durch vielfältige Begegnungen den Menschen geholfen hat, die Kraft der Barmherzigkeit zu erfahren. Dieser Beitrag zur Gesellschaft habe die Stadt mit positiver Energie erfüllt. Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, gemeinsam mit den Falun-Gong-Praktizierenden weiterhin die Samen der Güte zu säen und Taiwan mit wohlwollenden Gedanken zu erhellen.
Die Ortsansässige Frau Tsai und ihr Sohn nahmen zum ersten Mal an der Kerzenlichtmahnwache in Yunlin teil. Sie sagte, dass zwar viele Menschen aus Angst vor der brutalen Verfolgung durch die KPCh schweigen würden, es aber eine Gruppe wie Falun Gong gebe, die mutig für Gerechtigkeit eintrete, und dass sie von ihnen tief bewegt sei. Sie sagte: „Sie (die Falun-Gong-Praktizierenden) sind es, die uns beschützen; wir sind diejenigen, die beschützt werden.“ Sie sei voller Dankbarkeit und verbreite nicht nur selbst die Wahrheit, sondern ermutige auch alle, mehr über Falun Gong zu erfahren.