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Bereits zweimal interniert gewesen – 60-Jährige nun erneut wegen ihres Glaubens verurteilt

3. Juli 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Jilin

(Minghui.org) Minghui.org hat vor Kurzem bestätigt, dass eine 60-jährige Einwohnerin der Stadt Da’an, Provinz Jilin, wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan (etwa 1.200 Euro) verurteilt wurde.

Geng Jiqiu, eine ehemalige Angestellte der Pflanzenölfabrik in Da’an, wurde am Nachmittag des 3. Juni 2025 festgenommen. Wang Baohua, der Dorfsekretär von Sanjia, hatte sie und zwei weitere Praktizierende (Herrn Li Yandong und Frau Dong Lianzhi) angezeigt, weil sie mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatten.

Beamte der Staatssicherheit der Stadt Da’an – Deng Yuehong, Mu Zijing, Song Guoyin und Dou Haiyang – sowie Beamte der Polizeistation Huiyang durchsuchten Lis Wohnung. Danach durchsuchten sie zusammen mit Polizisten der Jinhua Straße die Wohnungen von Geng und Dong.

Die beiden Frauen wurden in die Haftanstalt der Stadt Baicheng gebracht, Li in die Haftanstalt der Stadt Da’an überstellt. Baicheng ist für Da’an zuständig. Die Staatsanwaltschaft der Stadt Da’an stellte an einem unbekannten Datum gegen alle drei Praktizierenden einen offiziellen Haftbefehl aus.

Trotz wiederholter Nachfragen der Angehörigen gab die Polizei keine Auskunft über den Stand des Verfahrens. Die Angehörigen versuchten, örtliche Anwälte zu beauftragen, aber keiner wagte es, den Fall zu übernehmen, da sie Repressalien seitens der Behörden fürchteten. In den letzten Jahren durften nur vom Gericht beauftragte Anwälte Falun-Dafa-Praktizierende, die wegen ihres Glaubens strafrechtlich verfolgt wurden, besuchen. Diese Anwälte wurden jeweils angewiesen, für die Praktizierenden auf schuldig zu plädieren.

Der Zeitpunkt von Gengs Anklage oder Verurteilung ist nicht bekannt. Über die aktuelle Situation von Li und Dong liegen keine Informationen vor.

Frühere Verfolgung

Geng begann im November 1997, Falun Dafa zu praktizieren. Drei Monate später verschwanden ihr Nackenproblem, ihre chronische Müdigkeit sowie die Geschwulste an Handflächen und Fußsohlen, unter denen sie sechs Jahre lang gelitten hatte. Nachdem das kommunistische Regime im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Dafa eingeleitet hatte, hielt sie an ihrem Glauben fest und wurde wiederholt zur Zielscheibe von Repressalien.

Nach ihrer Festnahme am 31. Oktober 2002 wurde Geng zu einer 13-jährigen Haftstrafe verurteilt, am 31. Dezember 2011 dann vorzeitig entlassen. Nach einer weiteren Festnahme am 13. September 2017 stellte man bei ihr Gebärmutterkrebs fest. Sie wurde gegen Kaution freigelassen, jedoch im August 2019 erneut festgenommen.

Im Juli 2020 verurteilte das Gericht der Stadt Taonan die Praktizierende im Geheimen zu 3,5 Jahren Haft. Während sie weiterhin an Gebärmutterkrebs litt, wurde sie mit verschiedenen Methoden misshandelt, zwangsernährt und ihr wurden unbekannte Medikamente gespritzt. Nach alldem erlitt sie eine psychische Erkrankung und stand mehr als einmal kurz vor dem Tod.

Nach ihrer Freilassung war Geng schwerkrank. Sie konnte nur sehr wenig Nahrung zu sich nehmen und war die meiste Zeit bettlägerig.

Frühere Berichte:

Schwerkranke Frau nach neun Jahren Haft und Folter jetzt erneut wegen ihres Glaubens eingesperrt

The Police in Da'an City, Jilin Province Persecute Practitioners