(Minghui.org) Ich bin 54 Jahre alt und begann Ende 1996 mit dem Praktizieren von Falun Dafa. Ich wandelte mich von einem gewöhnlichen Menschen voller Karma zu einem Kultivierenden, der sich ständig an die Eigenschaften des Universums anpasst; nämlich Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Ich werde vielleicht nie erfahren, was für Bemühungen der Meister für mich auf sich genommen hat. Ich bin dem Meister und Falun Dafa von ganzem Herzen dankbar.
Bevor ich mit der Kultivierung begann, war mein Verhältnis zu meiner Schwägerin angespannt. Sie war die Frau des jüngeren Bruders meines Mannes. Es gab keine wirklichen Konflikte, aber es herrschte eine konkurrierende Stimmung zwischen uns, bezogen auf kleine Vorteile. Das sind die Auswirkungen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), welche das Volk im Laufe der ganzen Kampagnen entwickelt hat. Meine Schwiegermutter mochte mich, aber meine Schwägerin nicht. Ich habe eine Tochter, und meine Schwägerin einen Sohn. Meine Schwiegermutter hat ihren Enkel immer besonders verwöhnt, aber auch meine Tochter immer gut behandelt. Mein Mann beschwerte sich, dass seine Mutter die Familie seines jüngeren Bruders bevorzugte (mein Mann war der älteste Sohn). Seine Eltern hingegen beschwerten sich, dass mein Mann rücksichtslos sei. Die Familie war oft unglücklich.
Nachdem ich angefangen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, verstand ich das Prinzip, ein guter Mensch zu sein. Fortan stritt ich nicht mehr über Haushaltsangelegenheiten oder darüber, wer Recht oder Unrecht hatte. Es war mir egal, wenn meine Schwiegermutter der Familie ihres jüngeren Sohnes Geld gab. Wenn meine Schwiegermutter sich bei mir darüber beschwerte, dass meine Schwägerin rücksichtslos sei, hielt ich meinen Mund und schwieg. Wenn sie ihren Enkel vor der ganzen Familie lobte, freute ich mich für sie. Wenn meine Schwägerin nicht viel Hausarbeit machte, verglich ich mich nicht mit ihr sondern erfüllte meine eigenen Pflichten gut. So wurde die Familie allmählich harmonisch.
Ich berichte von einem Vorfall, der geschah, als meine Tochter etwa drei Jahre alt war. Dieses Ereignis ist mir noch frisch im Gedächtnis. Da die Badezimmer meiner Schwägerin als auch unseres sehr klein und unbeheizt waren, fuhren beide Familien im Winter regelmäßig zum Haus der Großeltern, um zu baden. An einem Samstagmorgen gegen 9 Uhr kam ich im Haus meiner Schwiegermutter an. Als ich ins Bad ging, um den Durchlauferhitzer einzuschalten, stellte ich fest, dass er schon eingeschaltet war. Deshalb fragte ich meine Schwiegermutter, wer sich zum Baden vorbereiten würde. Sie sagte, dass meine Schwägerin angerufen und sie gebeten habe, das Wasser zu erwärmen, da sie bald im Haus ankommen würden. Da wir aber schon im Haus angekommen waren, entschied meine Schwiegermutter, dass meine Tochter jetzt baden sollte. Ich verneinte dies, und sagte, dass meine Schwägerin ruhig zuerst baden kann, sobald sie angekommen ist.
Daraufhin sagte meine Schwiegermutter: „Sie kommen nie pünktlich. Ihr zwei badet jetzt schnell und schaltet dann den Durchlauferhitzer wieder ein.“ Ich willigte ein, denn erfahrungsgemäß kam die Familie des jüngeren Sohnes immer erst gegen 11 Uhr an. So setzte ich meine Tochter in die Wanne. Als ich gerade ihr Haar nass gemacht und Shampoo aufgetragen hatte, hörte ich meine Schwägerin hereinkommen und fragen, wer im Badezimmer sei. Meine Schwiegermutter sagte ihr, dass wir im Bad sind. Schnell spülte ich die Haare meiner Tochter aus, trocknete sie ab, zog sie an und kam aus dem Badezimmer. Ich lächelte meine Schwägerin an und sagte: „Ich habe nicht erwartet, dass du heute früher kommst. Ich habe meiner Tochter nur die Haare gewaschen. Es gibt noch genug heißes Wasser. Du kannst jetzt baden.“ Meine Schwägerin kochte vor Wut. Sie ignorierte mich und ging in ihr Zimmer. Ich ließ mich davon nicht aus der Ruhe bringen und begann, meiner Schwiegermutter beim Gemüsewaschen zu helfen.
Zwei Tage später rief meine Schwägerin an und sagte: „Ich muss mich bei dir entschuldigen. Am vergangenen Samstagmorgen hatten mein Mann und ich zu Hause einen Streit. Als wir bei unseren Schwiegereltern ankamen, war ich immer noch wütend und wollte mit niemandem reden. Bitte sei nicht böse auf mich.“ Ich sagte: „Ist schon gut. Ich hätte dich zuerst anrufen sollen, um zu fragen, wann du kommst, bevor wir die Badewanne benutzt haben. Das war rücksichtslos von mir.“ Sie sagte: „Bitte glaub mir, der Grund, warum ich an diesem Morgen nicht reden wollte, lag an dem Streit. Es war nichts gegen dich oder das Kind.“
Aufgeregt setzte sie fort: „Es ist so wunderbar, dass du einer Kultivierungspraxis folgst. Mein Ehemann sagte, dass nur du so einen guten Charakter hast. Jeder andere hätte mit mir gestritten.“
Ich sagte: „Wie du weißt, war ich früher ziemlich egoistisch und bestand darauf, die Dinge auf meine Weise zu machen; ich nahm keine Rücksicht auf die Gefühle anderer. Mein Meister lehrt mich, freundlich zu anderen zu sein und andere in allem, was wir tun, an die erste Stelle zu setzen. Das Praktizieren von Dafa hat mich verändert.“ Meine Schwägerin stimmte zu. Von da an war sie mir gegenüber sehr respektvoll, und wir verstanden uns gut.
Später ließ sich das Paar aufgrund tiefsitzendem Groll scheiden. Mein Schwager verließ die Ehe mit nichts, während meine Schwägerin zwei neue Wohnungen kaufen konnte. Meine Schwiegereltern waren so aufgebracht, dass ihr Bluthochdruck und ihre Herzkrankheit wieder zum Vorschein kamen. Als sie mich sahen, beschwerten sie sich über meine Schwägerin. Auch meine Schwägerin rief mich an, um ihre Beschwerden zu äußern. Als Kultivierende hörte ich nur zu und sprach über niemanden schlecht. Mit den Prinzipien eines guten Menschen, die ich von Dafa verstanden habe, riet ich ihnen, nicht zu Feinden zu werden, nur weil die Ehe gescheitert war. Ich riet ihnen, ihre Konflikte zugunsten ihres Kindes zu besänftigen.
Mit der Zeit kam es immer seltener zu Konflikten zwischen ihnen. Sie verbrachten weiterhin gemeinsam Zeit mit ihrem Sohn und ermöglichten ihm so, unbeschwert heranzuwachsen. Meine Schwiegereltern, mein jüngerer Schwager und seine Frau waren mir dafür sehr dankbar.
Ich sagte, sie sollten Dafa danken: „Es ist Dafa, das uns lehrt, alles mit Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu betrachten, wenn wir auf Schwierigkeiten und Konflikte stoßen. Es lehrt uns einander zu verstehen, nicht böswillig über andere zu sprechen und keinen Groll zu hegen.“ Alle nickten zustimmend.
Durch die Verfolgung von Falun Dafa wurde eine Scheidung zwischen meinem Mann und mir erzwungen. Er bekam die beiden neuen Wohnungen im Stadtzentrum, mit jeweils drei Schlafzimmern, zwei Wohnzimmern und zwei Badezimmern. Ich lebte weiterhin in einer alten Wohnung, die in den 1980er Jahren von meiner Arbeitseinheit gebaut wurde und keinen Aufzug hatte. Ich verlor etwa 90.000 bis 100.000 Euro an Immobilien.
Zu jener Zeit war ich gerade aus einem Arbeitslager zurückgekehrt, in welches ich gesetzwidrig eingesperrt worden war. Der Kauf der neuen Wohnungen hat die Ersparnisse der Familie erschöpft, und ich musste mein Kind allein großziehen. Viele Menschen in meinem Umfeld waren empört über meine Notlage. Meine Schwiegereltern hatten das Gefühl, mir Unrecht getan zu haben, und sagten: „Dass unsere Familie dir begegnet ist, ist ein Segen.“
Ich sagte: „Wenn ich nicht Falun Dafa praktizieren würde, hätte ich dieser Vermögensaufteilung niemals zugestimmt. Ich habe eine angesehene Arbeit und verdiene mindestens genauso viel wie Ihr Sohn. Außerdem habe ich mich stets anständig verhalten und eurer Familie nie etwas zuleide getan. Warum soll ausgerechnet ich den finanziellen Verlust tragen?
„Weil ich Falun Dafa praktiziere, weiß ich, wie bösartig die KPCh ist. Sie schürt mit Lügen und Gewalt Hass, um die Menschen dazu zu bringen, Falun Dafa zu verunglimpfen und dadurch Unrecht zu begehen. So verfolgt sie ihr Ziel, die Menschen zu zerstören. Weil ich in ein Zwangsarbeitslager gebracht wurde, haben der Ruf unserer Familie und unsere finanzielle Situation Schaden genommen. Auch ihr musstet viel Leid und Sorge ertragen. Da ihr die wahren Umstände nicht kanntet, habt ihr mir die Schuld gegeben. Bitte versteht jedoch, dass all dieses Leid wegen der Verfolgung guter Menschen durch die KPCh verursacht wurde. Früher oder später wird Gerechtigkeit wiederhergestellt werden, denn Vergeltung für gute und böse Taten ist ein himmlisches Prinzip. Eine Scheidung ist für beide Seiten schmerzhaft. Dennoch handle ich nach den Maßstäben von Falun Dafa. Das ist der wahre Grund, warum ich bereit bin, diesen Verlust auf mich zu nehmen.“ Nachdem ich das gesagt hatte, herrschte Schweigen.
Als meine Tochter von einem Familienessen bei ihrer Großmutter nach Hause kam, erzählte sie mir: „Beim Essen hat Oma heute gesagt, dass sie dich am meisten bewundert. Papa meinte, du seist ein sehr guter Mensch. Auch meine Onkel und Tanten sagten, du seist ihr Vorbild.“ Als ich das hörte, war ich tief bewegt. In Gedanken dankte ich dem Meister: „Meister, ich werde Sie ganz bestimmt nicht enttäuschen. Mir ist bewusst, dass die Menschen in Wirklichkeit Dafa loben, wenn sie mich loben.“
Schließlich traten alle Familienmitglieder aus der KPCh, dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren aus.