(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende veranstalteten am 27. Juni und am 4. Juli 2026 Aktionen in der Altstadt von Brașov. Im Rahmen einer 2019 begonnenen Tradition machen sie jeden Samstag auf die anhaltende Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam. Zudem stellen sie Passanten den Kultivierungsweg vor sowie dessen Grundprinzipien – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.
Durch die regelmäßige Präsenz der Praktizierenden werden immer mehr Passanten auf sie aufmerksam. Viele bleiben stehen, um ihre Bemühungen zu würdigen.
Junge Leute bekunden am 4. Juli 2026 am Stand der Falun-Dafa-Praktizierenden in Brașov ihre Unterstützung (Minghui.org)
Neben der Verurteilung der Verfolgung brachten einige Menschen auch ihre Wertschätzung für die Werte von Falun Dafa und den positiven Einfluss der Praktizierenden auf die Gesellschaft zum Ausdruck.
Melania Burcuș lernt am 28. Juni in Brașov die Falun-Dafa-Übungen (Minghui.org)
Melania Burcuș stammt aus Bretea Română im Kreis Hunedoara. Sie nahm einen Flyer entgegen und äußerte sich zu Falun Dafa der Verfolgung. Es sei „ein sehr ernstes Thema“ und die Praktizierenden in China sollten „in ihrem Glauben standhaft bleiben und durchhalten“.
Sie sagte auch, dass all die Informationen über Falun Dafa und die Geschehnisse in China etwas bewirkten würden. „Ich glaube, dass jeder, der sich darauf einlässt, auch sich selbst etwas Gutes tut … Wenn man von Herzen Gutes tut, tut man seiner Seele etwas Gutes. Niemand zwingt einen dazu. Es ist allein die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er mitmachen möchte.“
Sie fügte hinzu, dass die Werte von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – jeden ansprächen. „Wir alle schätzen diese Werte, auch wenn uns das vielleicht gar nicht bewusst ist. Wenn jeder diesen Prinzipien folgen würde, würde das gegenseitige Verständnis wachsen. Die Menschen würden nicht alles dramatisieren und nicht ständig an der Welt herumnörgeln. Alles wäre viel besser, das Böse würde zurückgedrängt und die moralischen Maßstäbe würden steigen. Ich unterstütze und befürworte die Fortsetzung der Informationsarbeit und der Unterschriftensammlungen, denn es geht darum, etwas Gutes und Sinnvolles zu tun“, so Melania.
Fasziniert vom Glauben der Praktizierenden, beschloss Melania, die Übungen zu erlernen, und nahm am nächsten Morgen an den gemeinsamen Übungen in Brașov teil. „Das ist sehr angenehm“, fand sie. „Wirklich erfüllend – es gefällt mir sehr gut. Ich habe das Gefühl, in Bezug auf mein Durchhaltevermögen über mich selbst hinausgewachsen zu sein. Das Praktizieren der Übungen schenkt mir inneren Frieden. Ich habe zu meinem wahren Selbst gefunden und verspüre eine tiefe Verbundenheit.“
Sie äußerte, sie wolle das Buch Zhuan Falun lesen, um mehr über Falun Dafa zu erfahren.
Valentin Alexandru, ein IT-Fachmann aus Sinaia, erkannte einen der Praktizierenden am Stand von Falun Dafa wieder und ging hinüber, um ihn zu begrüßen.
Valentin hatte den Praktizierenden bereits am Übungsplatz in Brașov beim Meditieren gesehen und einen Falun-Dafa-Flyer erhalten; er wusste also schon ein wenig darüber Bescheid. Diesmal wollte er seine Bewunderung für die Ausdauer der Praktizierenden zum Ausdruck bringen, die die Übungen bei jedem Wetter durchführen.
„Ich halte diese Praxis für sehr wertvoll, besonders in unserer schnelllebigen Welt. Meiner Meinung nach ist Ausdauer das entscheidende Element“, sagte er. „Wenn man diesen Prinzipien folgt, beginnt man ganz natürlich, freier zu leben – körperlich und geistig.“
Im Gespräch über die Verfolgung in China beschrieb er die KPCh als ein „geschlossenes System“, das „absoluten Gehorsam“ verlange. Seiner Ansicht nach könne das Regime Falun Dafa deshalb nicht dulden, weil die Praktizierenden alles eigenständig beurteilen würden.
Valentin Alexandru äußert, dass Falun Dafa die Dinge in eine positive Richtung lenkt (Minghui.org)
Er sprach den vom chinesischen Regime geförderten Organraub an und erklärte: „Es ist sehr bedauerlich, dass Menschen auf diese Weise missbraucht werden. Leider wollen die Machthaber wahrhaft gute Menschen zum Schweigen bringen, die die richtigen Werte verbreiten möchten.“
Valentin meinte, die Praktizierenden sollten weiterhin solche Veranstaltungen durchführen – nicht nur, um die brutale Verfolgung aufzuzeigen, sondern auch, um die Menschen dazu zu ermutigen, über positive universelle Werte nachzudenken, die einen Kontrast zu den Gräueltaten der KPCh bildeten.
„Ich hoffe, dass sie weitermachen, denn die Wahrheit sichtbar zu machen, ist der wichtigste Schritt. Wenn die Menschen die Fakten nicht kennen, bleiben ihre Augen verschlossen, während sich hinter den Kulissen Dinge abspielen. Nur durch das Offenlegen der Wahrheit lässt sich ein Wandel herbeiführen.
Diese Aktionen ermutigen die Menschen, die Augen ein wenig zu öffnen und über diese Werte nachzudenken“, so Valentin. Er fügte hinzu, er sei „zutiefst bestürzt“ gewesen, als er erfahren habe, dass die Menschenrechte Praktizierender verletzt würden – allein deshalb, weil diese ihren Glauben ausübten.
Robert Brînză sagt, dass die Förderung der Prinzipien von Falun Dafa ein edles humanitäres Anliegen sei (Minghui.org)
Robert Brînză aus Brașov studiert Elektrotechnik und Informatik. Er kam gemeinsam mit einem Freund, der die Petition unterzeichnen wollte, zum Stand. Auch Robert unterschrieb.
„Die Petition ist sehr bedeutend“, meinte er. „Die Unterschriften meiner Freunde und die von 1.000 weiteren Menschen werden ausreichen, um etwas zu bewirken. Ich möchte den Menschen sagen, dass ich stolz darauf bin, eine gute Tat vollbracht zu haben, dass ein Wandel stattfinden muss und ich ein sehr wichtiges humanitäres Anliegen unterstützt habe.“
In Bezug auf die Aufdeckung der Verfolgung durch die KPCh erklärte er: „Ich halte es für eine sehr gute Sache, sich für ein edles Anliegen einzusetzen, denn an manchen Orten werden Menschen korrupt und vergessen sogar, Mensch zu sein. Es ist nicht richtig, andere so grausam zu behandeln, – das muss sich ändern.“
Robert würdigte die Prinzipien von Falun Dafa mit den Worten: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht haben die Kraft, Menschen zu verändern. Diese Werte wirken dem moralischen Verfall entgegen.“
Obwohl die Verfolgung schwerwiegend ist, wollte Robert den Praktizierenden in China vermitteln, dass es weltweit noch viele freundliche Menschen gibt, die humanitäre Anliegen unterstützen. Dass der Einsatz für Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht „ein ganz besonderes humanitäres Anliegen“ darstellt.
„Ich wünsche Ihnen Kraft, denn Sie tun etwas sehr Gutes. Mögen Sie weiterhin allen mit Nachsicht begegnen, denn es gibt auf dieser Welt noch viele gute Menschen, die anderen aufrichtig helfen wollen“, sagte er.
Otilia Popescu, eine Wirtschaftswissenschaftlerin aus Bukarest, hatte einst in Athen eine Parade von Falun-Dafa-Praktizierenden gesehen, die ihre Neugier weckte. Sie las die Transparente und Informationsmaterialien, die während der Parade gezeigt wurden, und erkannte, dass damit auf die Verfolgung in China aufmerksam gemacht werden sollte. Als sie später in Brașov einen Informationsstand der Praktizierenden sah, wollte sie mehr darüber erfahren.
Sie erzählte, ihr sei bewusst, dass die chinesische Bevölkerung strenger Überwachung und Kontrolle unterliege. „Ich habe Bekannte, die in China waren, und sie erzählten mir, dass alles kontrolliert wird und alles über Mobiltelefone abgewickelt wird. Soweit ich weiß, kann man nicht einmal die U-Bahn benutzen, ohne seine Identität nachzuweisen. Die Menschen scheinen ständig überwacht zu werden – das ist absolute Kontrolle. Verfolgung, Organraub – das sind Menschenrechtsverletzungen, die es in der heutigen Gesellschaft nicht geben dürfte.“
Otilia bedauerte, dass die internationalen Medien der schweren Menschenrechtskrise in China nicht genügend Aufmerksamkeit schenkten. Sie ermutigte die Praktizierenden, weiterhin Aufklärungsarbeit zu leisten, auch wenn die mediale Berichterstattung begrenzt sei.
„Sie müssen weitermachen wie bisher. Immer mehr Menschen müssen die Wahrheit erfahren. Wir dürfen soetwas wie den Organraub nicht hinnehmen“, sagte sie. „Ich verstehe nicht, warum die Medien diese Dinge nicht aufdecken. Sie leisten hier wirklich gute Arbeit.“
Florentina Zadic bekundet ihre Anteilnahme und Unterstützung für die verfolgten Falun-Dafa-Praktizierenden (Minghui.org)
Eine Freundin hatte Florentina Zadic dazu ermutigt, den Stand der Praktizierenden zu besuchen und die Petition zu unterzeichnen – was sie auch tat.
„Es ist eine humanitäre Angelegenheit – Schritt für Schritt wächst alles zu etwas Kraftvollem heran“, meinte sie. „Es ist wichtig, dass wir uns umeinander kümmern, ganz gleich, aus welchem Land oder von welchem Ort wir kommen.“ Zudem sprach sie den Praktizierenden ihre Anerkennung dafür aus, dass sie die Öffentlichkeit über dieses wichtige humanitäre Anliegen informieren.
„Machen Sie weiter so; Sie leisten hervorragende Arbeit, und wir freuen uns, Sie hier zu sehen – besonders in Brașov“, so Florentina. „Ich bin sehr froh, dass die Menschen auf dieses Thema aufmerksam werden und tatsächlich etwas unternehmen. Immer mehr Menschen sollten davon erfahren.“
Sie ist der Überzeugung, dass jeder Mensch mit den angeborenen Werten Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht geboren wird.
„Es gibt bestimmte Werte, die jeder Mensch verinnerlichen sollte – im Umgang mit sich selbst sowie mit anderen, mit denen wir sprechen, interagieren oder denen wir täglich begegnen. Auch Tieren, Pflanzen und allem anderen sollten wir freundlich und respektvoll begegnen“, sagte sie.
Sie sprach den verfolgten Praktizierenden Mut zu: „Euren Mitpraktizierenden in China möchte ich sagen: ‚Bleibt stark, alles wird gut werden. Ich hoffe, dass sich die Lage bessert, und mit unserer aller Hilfe wird es ganz sicher immer besser werden.‘“
Sânziana Boghian, eine Jurastudentin aus Bacău, ist der Ansicht, dass es in der Verantwortung eines jeden liegt, etwas so Schreckliches wie den Organraub an Gewissensgefangenen zu verhindern.
Sânziana Boghian hofft, dass die internationale Gesellschaft dazu beitragen wird, die Verfolgung zu beenden (Minghui.org)
„Es hängt auch von jedem Einzelnen von uns ab“, erklärte sie. „Jeder sollte sich auf irgendeine Weise engagieren. Ihr arbeitet hart daran, die Verfolgung zu beenden, was sehr gut ist. Aber ich bin erschüttert, wenn ich daran denke, was die Praktizierenden in China durchmachen müssen. Schon der bloße Gedanke daran lässt mein Herz schmerzen. Ich hoffe, sie können darauf vertrauen, dass es noch Menschen auf der Welt gibt, die sich dieser Sache anschließen. Sie sollen die Hoffnung nicht aufgeben und nicht vergessen, an Gott zu glauben. Sie müssen fest an ihrem Glauben an Gott festhalten!“