(Minghui.org) Ich bin 65 Jahre alt und habe 1997 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Kurz darauf, im Jahre 1999, begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der Verfolgung dieses Kultivierungsweges.
Dank des regelmäßigen Praktizierens sehe ich viel jünger aus als Gleichaltrige. Am Arbeitsplatz verhalte ich mich gemäß den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht; dadurch konnten meine Kollegen die Schönheit von Falun Dafa erkennen, und sie wurden offener für die Wahrheit.
Im August 2023 wurden meine Frau und ich von Beamten der örtlichen Abteilung für Staatssicherheit und der Polizeiwache rechtswidrig festgenommen. Wir blieben einen Monat in Haft, bevor wir gegen Kaution bis zum Prozess freigelassen wurden. Während der Folter erlitt meine Frau einen Bruch an der Lendenwirbelsäule. Nach unserer Rückkehr nach Hause fuhr sie mit dem Fa-Lernen und den Übungen fort und genas innerhalb von etwa sechs Monaten.
Im März 2024 kamen Polizisten und Vertreter der Nachbarschaftskomitees zu uns nach Hause, um uns erneut zu schikanieren. Sie setzten uns unter Druck, die drei Erklärungen zu schreiben, und das Praktizieren aufzugeben. Sie drohten uns damit, uns wieder in die Haftanstalt zu bringen, sollten wir uns weigern. Meine Frau und ich mussten unser Zuhause verlassen, um weiterer Verfolgung zu entgehen. Mit der Hilfe von Mitpraktizierenden fanden wir eine Unterkunft, in der wir nachts das Fa lernen und tagsüber hinausgehen konnten, um über die Verfolgung aufzuklären.
Wir waren von Angst erfüllt. Überall verhielten wir uns unauffällig und scheuten uns, in die Öffentlichkeit zu treten. Wir konnten unsere Ausweise nicht benutzen. Mitpraktizierende bemühten sich zudem sehr, uns bei der Arbeitssuche zu helfen.
Ich nahm eine Stelle an, bei der ich das Mittagessen für Fabrikarbeiter zubereitete. Auch die anschließenden Aufräumarbeiten übernahm ich. Die Fabrikinhaberin war durch die Lügen der KPCh irregeführt worden; sie wollte sich nicht anhören, was ich ihr Falun Dafa und die Verfolgung erzählte und untersagte mir, mit den anderen Arbeitern darüber zu sprechen.
Nachdem sie mich jedoch eine Zeit lang beobachtet hatte, erkannte sie, dass Praktizierende anders sind, zum Beispiel arbeiten wir gewissenhaft und ehrlich. Schließlich vertraute sie mir so weit, dass sie mir die Schlüssel für das Lagerhaus anvertraute.
Einmal verwechselte ich bei der Zubereitung von gedämpften Teigtaschen Natriumglutamat mit Salz, sodass sie ungenießbar wurden. Daraufhin fuhr ich mit meinem E-Bike zu einem Restaurant und kaufte 175 Teigtaschen für die Arbeiter. Davon waren sie sehr bewegt, und einige äußerten sich anerkennend: „Praktizierende von Falun Gong sind wirklich gute Menschen.“
Selbst diejenigen, die sich weigerten, sich die Fakten über die Verfolgung anzuhören, sagten: „Eure Kultivierung ist nicht umsonst.“ Ich erwiderte: „Unser Meister lehrt uns, gute Menschen zu sein.“ Später bot mir die Fabrikinhaberin 100 Yuan (13 Euro) an, doch ich nahm sie nicht.
Bei einer anderen Gelegenheit, kurz nach dem chinesischen Neujahrsfest, hatte ich erst etwas mehr als 20 Tage gearbeitet, erhielt aber den Lohn für einen ganzen Monat. Davon nahm ich 200 Yuan und schlug der Inhaberin vor, davon Gewürze für die Mahlzeiten der Fabrikarbeiter zu kaufen.
Im vergangenen Jahr nannte mich ein Arbeiter, der älter ist als ich, „alter Mann“, was mir unangenehm war. Dann aber erkannte ich, dass der Meister mich anleitete, menschliche Anhaftungen abzulegen. Ich hatte den Wunsch, gelobt zu werden, und hörte nicht gern Kritik. Ich erkannte auch meine Anhaftungen an Neid, Groll und Selbstbestätigung. Ich arbeitete an mir, um diese Anhaftungen zu beseitigen und mich gemäß dem Fa zu berichtigen.
Ganz gleich, wie das Umfeld beschaffen ist: Ich betrachte das Fa als meinen Lehrer und handle wahrhaftig nach den Maßstäben eines Praktizierenden. Dann wird sich auch die Umgebung wandeln.