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Ehepaar aus Shandong muss ins Gefängnis

5. Juli 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Shandong

(Minghui.org) Minghui.org hat vor Kurzem bestätigt, dass ein Ehepaar aus Jinan, Provinz Shandong, wegen seines Glaubens an Falun Dafa verurteilt wurde.

Li Shanshan erhielt eine Haftstrafe von 3,5 Jahren, ihr Mann Yu Yaou eine Haftstrafe von 1,5 Jahren. Die beiden waren im Juli 2025 festgenommen worden, nachdem Überwachungskameras sie beim Verteilen von Informationsmaterialien über Falun Dafa gefilmt hatten.

Während ihrer Inhaftierung in der Haftanstalt Jinan rief das Paar mehrfach: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Yu wurde später in eine andere Einrichtung verlegt.

Li trat aus Protest in den Hungerstreik und wurde zweimal täglich zwangsernährt. Jedes Mal wurde sie gefesselt und geknebelt, bevor man sie in die Gefängnisklinik brachte. Mindestens vier Wärter führten die Zwangsernährung durch. Manchmal schütteten sie ihr die Nahrung in den Mund; manchmal führten sie einen Schlauch in ihre Nase ein und zwangsernährten sie.

Als Li im April 2026 in ein Gefängnis verlegt wurde, hatte sie deutlich an Gewicht verloren. Es ist ungewiss, ob ihr Mann ebenfalls in ein Gefängnis überstellt wurde.

Frühere Verfolgung

Li und ihr Mann waren im Laufe der Jahre mehrfach wegen ihres Glaubens verfolgt worden. Yu, damals Doktorand, wurde im März 2015 festgenommen und inhaftiert. Er hatte in der Einleitung seiner Dissertation seine Dankbarkeit gegenüber Falun Dafa zum Ausdruck gebracht, dass es ihm die Fähigkeit verliehen habe, seine Doktorarbeit erfolgreich abzuschließen.

Li, gesetzliche Vertreterin und Inhaberin der Jiannai Import & Export Trading Co., Ltd., wurde am 9. Mai 2018 während einer Geschäftsreise im Zug nach Shanghai telefonisch von einem Polizisten belästigt. Kurz nach ihrer Rückkehr wurden sie und ihr Mann gegen 20 Uhr an einer Autobahnmautstelle in Linyi, Provinz Shandong, angehalten. Am 20. Mai 2018 hatte die örtliche Polizei die Reifen des Wagens des Paares mit einem großen Felsbrocken blockiert, um sie an der Weiterfahrt zu hindern.

Das Paar blieb schließlich bis zum Mittag des 21. Mai 2018 in seinem Wagen, bis mehrere Beamte aus Jinan eintrafen. Sie erlaubten den beiden, nach Jinan zurückzufahren und folgten ihnen. Als Grund für die Eskortierung nannten sie „eine heikle Situation“: Am 10. Juni 2018 würde in Qingdao, Provinz Shandong, das 18. Treffen des Rates der Staats- und Regierungschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) abgehalten.

Nach ihrer Ankunft in Jinan am Nachmittag des 21. Mai 2018 sprühten die Polizisten Chiliwasser in den Wagen des Paares. Um 15 Uhr schlugen sie die Scheibe ein und zerrten die beiden heraus.

Noch in derselben Nacht wurde das Paar zur Polizeistation Qianfoshan gebracht und erst Stunden später wieder freigelassen. Li suchte am darauffolgenden Tag (22. Mai 2018) die Polizeistation auf, um die Rückgabe ihrer beschlagnahmten Falun-Dafa-Bücher zu fordern, und wurde verhaftet. Ihr Mann, der im gemeinsamen Unternehmen arbeitete, wurde etwa zur gleichen Zeit festgenommen. Die Polizei durchsuchte zudem das Unternehmen.

Am 23. Mai 2018 gegen 2 Uhr wurde das Paar in die Haftanstalt Zhonggong gebracht. Li weigerte sich, diese zu betreten, woraufhin die Polizisten sie hineintrugen. Dabei ließen sie sie versehentlich auf der Treppe fallen, wobei sie mit zweien ihrer Schneidezähne gegen eine Stufenkante schlug. Ein Schneidezahn ab.

In der Haftanstalt trat Li in den Hungerstreik und wurde zwangsernährt. Die Wärter legten ihr Handschellen an und hielten sie über eine Woche hinweg gefesselt. Dann sperrten sie die Praktizierende vom 10. bis 21. Juni 2018 in Einzelhaft. Außerdem verfassten sie einen Brief, in dem sie Li aufforderten zu essen. Sie gaben an, der Brief sei von ihrem Mann.

Am 21. Juni 2018 zahlten Lis Eltern der Polizei 4.000 Yuan (etwa 520 Euro), um sie und ihren Mann gegen Kaution freizubekommen.

Mitte März 2019 reiste das Ehepaar nach Shanghai, um an einer Außenhandelsmesse teilzunehmen. Sie wurden überwacht. Nach der Ausstellung verließen sie am 21. März Shanghai. Sie wollten gerade in die Hochgeschwindigkeitsbahn einsteigen, als die Polizei ihre Ausweise und ihr Gepäck überprüfen wollte.

Die beiden weigerten sich und sagten der Polizei, dass es rechtswidrig sei, Falun Dafa zu verfolgen. Die Polizei versuchte, das Paar wegzuziehen, was bald die Aufmerksamkeit der Passanten auf dem Bahnhof auf sich zog.

Nachdem das Paar in ein Büro gebracht worden war, nahm ein Polizist ein Stück Papier heraus. Er sagte zu Li, dass sie Informationen über Falun Dafa auf Minghui.org verbreitet habe. Es handelte sich um einen am 20. März 2019 veröffentlichten Bericht über die Verfolgung, die das Paar im Mai und Juni 2018 erlebt hatte.

Das Paar erklärte der Polizei, dass es in China kein Gesetz gebe, das das Praktizieren von Falun Dafa unter Strafe stellt. Sie wurden am Nachmittag freigelassen und verließen Shanghai.

Frühere Berichte:

Bilanz März 2019: 245 Falun-Dafa-Praktizierende verhaftet

Doctoral Candidate Denied Right to Defend Thesis, Now in Detention Five Years Later - All for His Practice of Falun Gong

Verfolgungsfälle von Lehrern und Schülern wurden vor kurzem der UN übermittelt

Persecution of a Ph.D. Student by Chinese Communist Party's "Unlawful Rules"

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Die Verfolgung von Herrn Yu Yaou, einem Doktoranten an der Chinesischen Akademie für Wissenschaften im Südchinesischen Botanischen Garten