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Schweden: Breite Unterstützung für Falun Dafa während der Almedalen-Woche in Visby

5. Juli 2026 |   Von Minghui-Korrespondenten in Schweden

(Minghui.org) Vom 22. bis 26. Juni 2026 nahmen Falun-Dafa-Praktizierende an der jährlichen Almedalen-Woche (Almedalsveckan) – auch bekannt als „Woche der Politiker“ – im Almedalen-Park in Visby auf Gotland teil.

Jeden Sommer versammeln sich in dieser mittelalterlichen Stadt Politiker verschiedener Parteien sowie Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Nichtregierungsorganisationen und interessierte Bürger, um an Foren, Debatten und Vorträgen teilzunehmen und sich im Rahmen weiterer Veranstaltungen mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen.

Da in diesem Herbst landesweite Wahlen anstehen, wurde die „Almedalen-Woche“ in diesem Jahr von Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen besucht; insgesamt nahmen rund 100.000 Personen teil.

Praktizierende veranstalten diverse Aktivitäten

Mit einer Kundgebung, einer Vorführung der Übungen, einem Seminar und der Vorführung des Films State Organs stellten die Praktizierenden Falun Dafa vor und informierten über die Verfolgung dieser traditionellen Kultivierungspraxis für Körper und Geist durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).

Falun-Dafa-Praktizierende machen während der Almedalen-Woche in Visby auf Gotland (22.–26. Juni 2026) auf die Verfolgung durch die KPCh aufmerksam (Minghui.org)

Unterschriftensammlung 

Der historische Donnersplatz im Stadtzentrum verzeichnete zur Mittagszeit den größten Besucherandrang. Dort hielten Praktizierende täglich Kundgebungen ab, führten die Übungen vor und sammelten Unterschriften.

Der starke Kontrast zwischen der friedlichen Übungsszene und der Nachstellung des staatlich geförderten Organraubs sowie der Folter durch die KPCh zog die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich.

„Was ist Falun Gong? Warum wird es verfolgt?“ Diese Fragen bewegten viele Besucher. Mitglieder verschiedener politischer Parteien, Regierungsvertreter und Bürger aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen informierten sich über die Verfolgung, nahmen Informationsmaterial entgegen und unterzeichneten eine Petition für ein Ende der Verfolgung.

Passanten unterhalten sich mit Praktizierenden und unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Verfolgung von Falun Dafa in China fordert (Minghui.org)

Politiker bekunden ihre Unterstützung

David Josefsson, Parlamentsabgeordneter und Mitglied der Interparlamentarischen Allianz zu China (Minghui.org)

David Josefsson, Parlamentsabgeordneter und Mitglied der Interparlamentarischen Allianz zu China (IPAC), sagte zu den Praktizierenden: „Es ist sehr wichtig, dass Sie hierherkommen und an der Forumswoche teilnehmen. Dass Sie mehr Menschen über dieses Thema informieren, ist von großer Bedeutung. Zugleich erinnern Sie alle daran, wie wichtig es ist. Es darf auf keinen Fall in Vergessenheit geraten. Ich glaube, jeder, der das Forum besucht, wird auf Falun Gong aufmerksam und dadurch an die Brutalität des KPCh-Regimes erinnert.“

Daniel Sonesson, Vorsitzender der Partei „Citizens’ Coalition“ (Bürgerkoalition), bekundet seine Unterstützung für Falun Dafa (Minghui.org)

Daniel Sonesson, Vorsitzender der Partei „Citizens’ Coalition“ und Kandidat bei der bevorstehenden Wahl, berichtete, er habe bereits mehrfach Veranstaltungen der Praktizierenden gesehen: „Es überrascht nicht, dass die KPCh Falun Gong als Bedrohung betrachtet. Die KPCh ist eine unterdrückerische, autokratische und extreme Diktatur – eine kommunistische Diktatur gehört zu den schlimmsten Diktaturen überhaupt.

Dass das KPCh-Regime Falun Gong bedroht, zeigt gerade, dass es sich durchaus Gedanken darüber macht, was Falun Gong bewirkt. Ganz gleich, wie bösartig das Regime auch sein mag: Die Falun-Gong-Praktizierenden sollten fest daran glauben, dass ihr Handeln richtig ist. Sie sollten standhaft bleiben. Geben Sie nicht auf, sondern werden Sie stärker, weiten Sie Ihren Einfluss aus und machen Sie mehr Menschen auf die Verfolgung aufmerksam“, erklärte er.

Menschen zeigen ihre Anerkennung

Täglich führten die Praktizierenden vor ihrem Informationsstand die Übungen vor. Sie verteilten Informationsmaterial, sprachen mit Passanten und sammelten Unterschriften für die Petition. Die ruhige und friedliche Atmosphäre zog viele Menschen an, die stehen blieben, um die Übungen kennenzulernen und zu erlernen.

Am Falun-Dafa-Stand lernen Menschen die Übungen und unterschreiben die Petition (Minghui.org)

Eine Frau, die seit vielen Jahren in Schweden auf dem Gebiet der Organtransplantation forscht, sprach ausführlich mit einem Praktizierenden über den Organraub in China. Im Gespräch ging es um die Verfolgung von Falun Dafa, Organtransplantationen und die damit verbundenen ethischen Fragen. Die Forscherin sagte: „Das ist ein Verbrechen, und jeder ist verpflichtet, es zu stoppen!“ Sie sprach sich zudem dafür aus, das Thema in Schweden stärker öffentlich zu diskutieren – in der Hoffnung, dass Organentnahmen ohne Zustimmung künftig durch gesetzliche Maßnahmen verhindert werden können.

Alex aus der Ukraine freute sich, als er erfuhr, dass es eine ukrainischsprachige Falun-Dafa-Website sowie Gruppenübungsplätze in seiner Stadt gibt. Er fotografierte die Website und die Telefonnummer sofort mit seinem Handy. Nach seiner Rückkehr wolle er Kontakt zu den Praktizierenden in der Ukraine aufnehmen. „Vielen Dank! Falun Gong gibt Menschen Hoffnung, die vom Krieg umgeben sind“, sagte er.

Aufklärungsarbeit auf vielfältige Weise

Im Rahmen ihrer Aufklärungsarbeit boten die Praktizierenden unter anderem Seminare über die KPCh, eine Filmvorführung und weitere Informationsveranstaltungen an.

Nach dem Seminar setzt der Abgeordnete Nima Gholam Ali Pour das Gespräch über dieses Thema mit dem China-Experten Herrn Wu fort (Minghui.org)

Der Abgeordnete Nima Gholam Ali Pour bestätigte nach seiner Teilnahme an dem Seminar die große Bedeutung dieses Themas. Er berichtete zudem, dass er im Parlament Anträge zur Beendigung der Zwangsorganentnahme eingebracht habe. „Ich habe dieses Thema mehrfach zur Sprache gebracht, da eine solche Menschenrechtsverletzung absolut nicht toleriert werden darf. So etwas darf nicht geschehen. Wenn es doch geschieht, muss die internationale Gesellschaft reagieren, insbesondere die demokratischen Länder. Wir dürfen die Menschen, die unter diesen entsetzlichen Übergriffen leiden, nicht im Stich lassen.“

Herr Pour berichtete zudem, er habe vor Kurzem im Parlament mit Gesundheitsministerin Elisabet Lann offen über die erzwungene Organentnahme in China gesprochen und die Regierung aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen. „Ich habe der Gesundheitsministerin vorgeschlagen, verschiedene Schritte einzuleiten“, sagte er. „Dazu gehört etwa, der Nationalen Gesundheits- und Sozialbehörde (Socialstyrelsen) entsprechende Weisungen zu erteilen oder sie anzuweisen, Krankenhäuser und andere Einrichtungen dazu anzuhalten, jede Zusammenarbeit mit chinesischen Stellen zu unterlassen, die für derartige menschenrechtswidrige Praktiken bekannt sind.“

State Organs“ enthüllt fortwährendes Verbrechen

Jessica (Minghui.org)

Jessica, eine Krankenschwester, besuchte gemeinsam mit ihrer Tochter und einer Freundin die Vorführung des preisgekrönten Dokumentarfilms „State Organs“ im Rahmen der Veranstaltungswoche.

Sie sagte, für Menschen, die in einer freien Gesellschaft leben, sei es kaum vorstellbar, dass es derart düstere und grausame Verbrechen gebe. „Mehr Menschen – insbesondere junge Leute – sollten sich diesen Film ansehen, sich über das Thema informieren und ihre hart erkämpfte Freiheit zu schätzen wissen“, erklärte sie. Zugleich zeigte sie sich beeindruckt von der Standhaftigkeit der Falun-Dafa-Praktizierenden, die trotz der Verfolgung an ihrem Glauben sowie an den Werten Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht festhielten.